Armee
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«Kein Sicherheitsrisiko»

Bundesverwaltungs-Gericht: Junger Mann darf trotz rechtsextremem Tattoo in die Armee



Einem jungen Tessiner hat die Armee keine Waffe anvertrauen wollen und ihn damit für dienstuntauglich erklärt. Das Bundesverwaltungsgericht sieht in der Gesinnung des Mannes kein Sicherheitsproblem und hat seine Beschwerde gutgeheissen.

Im Rahmen eines persönlichen Gesprächs gab der angehende Rekrut an, rechtsextremes und nationalistisches Gedankengut zu pflegen und auch faschistische Ideologien zum Teil gutzuheissen. Zudem war ihm bewusst, dass sein Tattoo ein Symbol des Rechtsextremismus darstellt.

Bundesgericht: Kein Sicherheitsrisiko

Auch sein Profil auf Facebook zeigte gemäss der durchgeführten Personenprüfung Bezüge zum Rechtsextremismus.

Die Armee stufte die Gesinnung des jungen Mannes als ein Sicherheitsrisiko bezüglich des Umgangs mit der persönlichen Armeewaffe ein. Aus diesem Grund sollte ihm keine Waffe ausgehändigt werden, was faktisch einer Dienstuntauglichkeit gleich kommt.

Dagegen hat der Tessiner Beschwerde eingelegt. Das Bundesverwaltungsgericht kommt in seinem Entscheid nun zum Schluss, dass aufgrund der Gesinnung des Mannes nicht der Schluss gezogen werden könne, dass er die Armeewaffe missbrauchen könnte. Er stelle kein Sicherheitsrisiko dar. (jas/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • huntziker 06.06.2014 06:58
    Highlight Highlight in österreich hätte jemand mit diesem "tatbestand" ein fettes strafverfahren wegen sogenannter wiederbetätigung am hals!
  • 7immi 05.06.2014 23:10
    Highlight Highlight Leute mit sichel und hammer dürfen ja auch... Zudem sind tattoos nicht unbedingt gleich mensch. Die einen überlegen sich schlicht zu wenig wenn sie eins stechen lassen...
    • huntziker 06.06.2014 07:01
      Highlight Highlight hakenkreuz = natiolalsozialismus, aber hammer & sichel = kommunismus != stalinismus
  • kettcar #lina4weindoch 05.06.2014 19:20
    Highlight Highlight Sehr beruhigend... Naja, die beste Armee der Welt muss wohl jeden nehmen, der Sie kriegt. Sogar gegen ihren Willen...

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