Armee
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04153168 Lt. Gen. Mark Milley, III Corps & Fort Hood commanding general, (L) and US Senator John Cornyn (R) address news media at Fort Hood military base near Killeen, Texas, USA, 03 April 2014. The gunman suspected of killing three people and wounding 16 at Fort Hood, Texas, before taking his own life may have had an argument with other soldiers 'immediately' preceding the shooting spree, the base commander said 03 April. Lieutenant General Mark Milley said that the victims seemed to have been shot at random in 02 April afternoon's rampage by Army Specialist Ivan Lopez, 34.  EPA/ASHLEY LANDIS

Fort Hood-Kommandant Mark Milley. Bild: EPA/EPA

Schiesserei

Amokläufer in Fort Hood hatte Streit mit anderen Soldaten 



Der Amokschütze auf der US-Militärbasis Fort Hood hatte vor seiner Bluttat vermutlich Streit mit anderen Soldaten. Es gibt laut dem Stützpunkt-Kommandanten Hinweise, dass es zu einer «verbalen Auseinandersetzung» gekommen ist. Die genauen Motive bleiben weiter unklar.  

Es gebe aber keine Anzeichen, dass der psychisch instabile Irak-Veteran, der sich nach der Tat selbst tötete, gezielt auf bestimmte Kameraden geschossen habe, sagte der Stützpunkt-Kommandant Mark Milley am Donnerstag (Ortszeit). Einen Tag nach dem Verbrechen mit insgesamt vier Toten und 16 Verletzten gaben die Militärs die Identität des Täters preis. 

Es handelt sich um einen 34-Jährigen, der in einer Transporteinheit auf Fort Hood arbeitete und ursprünglich aus Puerto Rico stammt. Milley bekräftigte, es gebe keine Anzeichen, dass es sich um Terrorismus handle. «Aber wir schliessen zum gegenwärtigen Zeitpunkt nichts aus.» Drei der 16 Verletzten seien aus dem Spital entlassen worden. 

Nicht im Kampfeinsatz 

Nach den Worten von Heeresminister John McHugh hatte der Schütze vor seiner Tat «keinerlei Anzeichen möglicher Gewalt» gezeigt. Allerdings habe er unter Depressionen und Angststörungen gelitten. Der Amokläufer sei 2001 für vier Monate im Irak stationiert gewesen, habe aber nicht an Kampfeinsätzen teilgenommen. 

Die Tat auf der weltgrössten Militärbasis in Texas erschütterte Amerika. Bereits 2009 war in Fort Hood ein Soldat Amok gelaufen – damals starben 13 Menschen. Präsident Barack Obama äusserte sich schockiert und verlangte eine gründliche Aufklärung. 

«Der Präsident hat sein Team aufgerufen, alle zur Verfügung stehenden Ressourcen zu nutzen, um die Schiesserei vollständig aufzuklären», sagte Obamas Sprecher Jay Carney am Donnerstag. US-Medien stellten die Frage, wie es dem Schützen gelingen konnte, eine private Waffe auf das Gelände zu schmuggeln. (kad/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Diese Machthaber freuen sich gar nicht über Trumps Abwahl – und diese schon

Joe Biden als neuer US-Präsident, das bedeutet für viele Nationen auch Veränderungen in den Beziehungen zu den USA und in der Weltpolitik. Hier sind die Gewinner und Verlierer unter Präsident Biden.

Der amerikanische Präsident ist die mächtigste Person der Welt. Sein Wort wiegt in der globalen Politik schwer. Die meisten Länder wollen sich darum mit den USA gut stellen.

Unter Donald Trump profitierten weltweit Populisten, während liberale Staatsoberhäupter eher einen schweren Stand oder zumindest ein schwieriges Verhältnis zum US-Präsidenten haben und hatten. Die Financial Times mit dem Hauptsitz in London hat die Folgen für die wichtigsten Leader der Welt zusammengetragen, wir haben …

Artikel lesen
Link zum Artikel