Banken
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Das waren noch Zeiten! Jetzt ist Uli Hoeness alles andere als ein Retter. Bild: Bongarts

Steuerbetrug

Hoeness leistete Selbstanzeigern einen Bärendienst – Regeln werden verschärft

Der Steuerbetrugsfall des Fussball-Managers Hoeness hatte die Debatte um Strafen für Steuersünder in Deutschland neu belebt. Der deutsche Finanzminister will die Regeln für Selbstanzeiger verschärfen.



Nach dem Urteil gegen Ex-FC-Bayern-Präsident Uli Hoeness kündigt der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble strengere Regeln für die strafbefreiende Selbstanzeige bei Steuerhinterziehung an. Geständige Steuerbetrüger sollen demnach künftig nur unter verschärften Bedingungen um eine Strafe herumkommen. 

«Gemeinsam mit den Ländern wollen wir die Voraussetzungen für die Strafbefreiung weiter verschärfen», sagte der CDU-Politiker der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung» (FAS). So solle der Strafzuschlag von fünf Prozent, der bei hinterzogenen Steuern über 50'000 Euro fällig wird, noch einmal erhöht werden.

Denkt über verschärfte Regeln für Selbstanzeiger nach: Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble. Bild: Reuters

Härtere Gangart gegen Schweizer Banken

Der Minister stellte auch eine Vereinbarung mit der Schweiz zur automatischen Übermittlung von Kontodaten in Aussicht. «Der automatische Informationsaustausch wird kommen», sagte Schäuble. «Das Bankgeheimnis hat in einer Welt der Globalisierung und Digitalisierung seine Funktion immer mehr verloren.» Am Freitag hatte bereits der deutsche Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel den Schweizer Banken mit einer härteren Gangart gedroht. Man müsse die Banken zwingen, «alles offenzulegen».

Der Steuerbetrugsfall des Fussball-Managers Hoeness hatte die Debatte um Strafen für Steuersünder in Deutschland neu belebt. Hoeness hatte sich in der Hoffnung auf Straffreiheit selbst angezeigt. Allerdings wertete das Gericht die Anzeige als ungenügend, Hoeness wurde zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. (whr/sda)

Das könnte dich auch interessieren:

«Die Schweiz ist eine Gold-Weltmacht – ein enormes Risiko»

Link zum Artikel

Turbo Jens ist alles, was du heute gesehen haben musst (wer hat den Typen eingestellt?)

Link zum Artikel

YouTuberin verwandelt Teslas Model 3 in Pick-up – und das Resultat ist grandios

Link zum Artikel

«Ab 30 kann Mann keine kurzen Hosen mehr tragen!» – watson-Chef klärt uns auf 🙄

Link zum Artikel

Diese Schweizer Fussballer haben noch keinen Vertrag für nächste Saison

Link zum Artikel

Herr Matthes, wie gross ist die Schadenfreude bei Nokia über Huaweis Trump-Schlamassel?

Link zum Artikel

Ein Streik kommt selten allein – so wollen die Frauen weitermachen

Link zum Artikel

Nach 27 Jahren kommt der Nachfolger der SMS – das musst du über RCS wissen

Link zum Artikel

Merkel beginnt bei Staatsbesuch plötzlich zu zittern – Entwarnung folgt kurz darauf

Link zum Artikel

Empörung nach Landung am Mont-Blanc

Link zum Artikel

Ohrfeige für Bundesanwalt vom Bundesstrafgericht – Lauber ist im FIFA-Fall befangen

Link zum Artikel

40 Millionen Liter Trinkwasser verschwunden? Das Rätsel von Tägerig ist gelöst

Link zum Artikel

OMG – wir haben Knoblauch unser ganzes Leben lang falsch geschält

Link zum Artikel

Warum Donald Trump 2020 wiedergewählt wird – und warum nicht

Link zum Artikel

Ein 3-jähriges Mädchen zerstört eine Fliege – das macht dann 56'000 Franken

Link zum Artikel

«Kann man sich in einen guten Freund verlieben?»

Link zum Artikel

Khashoggi-Mord: Hinweise belasten Saudi-Kronprinz

Link zum Artikel

Federer vor Halle-Auftakt: «Rasen hat seine eigenen Regeln – vor allem für mich»

Link zum Artikel

We will always love you – vor 60 Jahren veröffentlichte Dolly ihre erste Single

Link zum Artikel

Fazit nach Frauenstreik: Hunderttausende Menschen protestierten für Gleichstellung

Link zum Artikel

«Er hat nicht unrecht» – das sagt Christoph Blocher zu SVP-Glarners Handy-Terror

Link zum Artikel

Du willst dein Handy sicherer machen? Dann solltest du diese 10 Regeln kennen

Link zum Artikel

FCB-Sportchef Streller tritt mit emotionalem SMS zurück: «Es bricht mir s’Herz»

Link zum Artikel

Trump hat sich im Persischen Golf verzockt

Link zum Artikel

5 Action-Heldinnen, die die Filmwelt ordentlich gerockt haben

Link zum Artikel

Preisgeld-Vergleich: So viel mehr kassieren Männer im Sport als Frauen

Link zum Artikel

14 Gründe, warum die Frauen heute streiken

Link zum Artikel

«Das stimmt einfach nicht» – Martullo-Blocher wird in der «Arena» vorgeführt

Link zum Artikel

Nach Handy-Terror: Betroffene Mutter rechnet mit SVP-Glarner ab – und wie

Link zum Artikel

Trump setzte Kopfgeld auf unschuldige Schwarze aus – jetzt melden sie sich zu Wort

Link zum Artikel

9 spannende Geisterstädte und ihre Geschichten

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Horny 08.04.2014 09:23
    Highlight Highlight Dieser Schauprozess entlarvt die deutsche Gerichtsbarkeit unmissverständlich der Politischen Hörigkeit, denn er Belegt auf eindrückliche Art und Weise die politische Wilkür, welche Recht eines jeden durch Unrecht Schaft. Allen Voran die SPD, welche weltweit anerkanntes Unrecht noch propagandistisch benutzt, um Ihrer Gerechtigkeit Recht zu verschaffen.
    Interessant wird es Dann, wen die Öffentlichkeit erfährt, das ihre gewählte Bundesregierung Gesetze Schaft und die dann Rückwirkend in Kraft setzt um die selbst verursachten und während Jahrzehnte gültigen Steuergesetze, die das, was Herr Hoeneß wiederrechtlich getan hat, absolut legal und rechtlich korrekt war.
    Dies zeigt auf sehr eindrückliche Art, wie Fehler der Regierung klammheimlich der arbeitenden Bevölkerung, also denjenigen die mit ihren Steuern die Regierung finanziert, unterstellt werden um sich selbst aus der Verantwortung zu ziehen.
    Ich persönlich nenne dies Volkskorruption, was von der Regierung am Volk begangen wird!

Steuergelder für Busse

Zahlt die Allgemeinheit für die CS?

Die Chancen der Credit Suisse sind intakt, dass sie die Busse von den Steuern absetzen kann.

Die Busse der Credit Suisse in den USA – es geht um 2,6 Milliarden Dollar – ist nicht nur für das Unternehmen relevant, sondern auch für die öffentliche Hand. Die Busse würde die Steuerrechnung der CS um 500 bis 600 Millionen Franken entlasten, schätzt ein Experte. Denn Bussen gelten in der Schweiz grundsätzlich als geschäftsmässiger Aufwand. Wer Recht bricht und dafür bestraft wird, zahlt weniger Steuern. Das Steuerrecht kennt in der Schweiz – im Gegensatz etwa zu …

Artikel lesen
Link zum Artikel