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Bern: Er wollte nur, dass sie ihm zuhört – und erstach sie mit einem Messer

05.11.2015, 03:5305.11.2015, 07:20
  • Gestern sagte der Mann vor dem Regionalgericht Bern-Mittelland aus, der im Juli 2013 im Berner Nordquartier seine Lebenspartnerin erstochen hat. Laut «Berner Zeitung» sagte der unter anderem wegen Mordes Angeklagte, er habe seiner Lebens- und Geschäftspartnerin mit dem Beil nur Angst machen wollen.
  • Der Gerichtspräsident fragte ihn, weshalb er einen Tag vor der Tat ein Küchenbeil gekauft hatte. Nicht nur dies: er schliff es und wartete damit und mit einem langen Messer stundenlang in der Wohnung auf die Rückkehr seiner Partnerin. Der 46-jährige Spanier stritt ab, die Tat geplant zu haben.
  • Laut einem psychiatrischen Gutachten leidet der Mann an einer schweren Persönlichkeitsstörung mit psychopathischen Merkmalen. Er sei emotional instabil, impulsiv, und das Rückfallrisiko für Gewalt- und Sexualdelikte sei erhöht bis hoch.
  • Er respektiere diese fachliche Einschätzung, wie er gegenüber dem Gericht sagte. «Sie schmerzt zwar, aber ich werde an mir arbeiten, weil ich ja gesund sein will.» Solange dies nicht der Fall sei, bevorzuge er es, «weggeschlossen» zu bleiben.
  • Das Gericht wird sein Urteil voraussichtlich nächste Woche eröffnen. (rwy.)

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