Gesellschaft & Politik
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Die 5 besten Zitate von Hans Fehr über schwarzarbeitende Asylbewerber aus Ex-Jugoslawien

Nationalrat Hans Fehr und seine Frau haben eine schwarz arbeitende serbische Putzfrau beschäftigt und die Sozialabgaben nicht abgeführt. Die Verfahren gegen ihn und die Putzfrau sind eingestellt worden. Das dürfte Fehr eigentlich gar nicht passen.  

Fassen wir zusammen: 

1. SVP-Nationalrat Hans Fehr und seine Frau Ursula, Richterin am Bezirksgericht Bülach haben eine Asylbewerberin aus Serbien mit Aufenthaltsstatus N und ohne Arbeitsbewilligung für den privaten Sektor beschäftigt. 

2. Die Sozialabgaben haben sie nicht abgeführt. 

3. Das entsprechende Verfahren gegen sämtliche Beschuldigten, sowohl die Fehrs als auch die Putzfrau sowie gegen 12 weitere Beschuldigte ist eingestellt worden. 

4. Die serbische Putzfrau befand sich bereits in ihrem zweiten Asylverfahren. Das erste Gesuch ist abgelehnt worden. 

5. Noch während der Strafuntersuchung erhielt die Frau im Rahmen des zweiten Asylgesuches eine Aufenthaltsbewilligung des Typs F als vorläufig Aufgenommene. 

Eigentlich dürfte dies Hans Fehr alles überhaupt gar nicht passen, wenn man sich folgende seiner Voten aus Nationalratsdebatten zu Gemüte führt:

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Hans Fehr möchte sagen, dass Schwarzarbeiter bestraft werden sollten.  keystone/montage watson

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Hans Fehr hätte seine Putzfrau eigentlich gerne ausgeschafft. Leider ist die Initiative nicht richtig umgesetzt. Noch nicht.  keystone/montage watson

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Soviel zum Thema «Asylgesuch im Doppelpack». Hans Fehr hier bei der Albisgüetli-Tagung 2014 mit seiner Frau Ursula und seiner Tochter Nina.  keystone/montage watson

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Schwarzarbeitende Asylbewerber unterlaufen das Arbeitsrecht? Man höre und staune! keystone/montage watson

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... und Flüchtlinge aus Ex-Jugoslawien sollten eigentlich sowieso kein Asyl erhalten. So.  keystone/montage watson



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15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • zhch 04.03.2015 22:01
    Highlight Highlight Was mich am Urteil irritiert: Sonst heisst es doch "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht" (Ignorantia legis non excusat). Und dann kommt ausgerechnet ein Prominenter 'Hardliner' wegen 'fehlendem Vorsatz' davon? Ist doch eine Farce...
    • MaxM 04.03.2015 23:05
      Highlight Highlight So was habe ich unten schon mal erwähnt:
      Urteil vom Bundesverwaltungsgericht C-7263/2008 vom 31. August 2010 Erwägung 5 (http://www.bvger.ch/publiws/pub/cache.jsf?displayName=C-7263/2008&decisionDate=2010-08-31&lang=de).
      Da hat das Bundesverwaltungsgericht eine Touristin wegen "Schwarzarbeit" verurteilt, weil sie Kinder ihrer Halbschwester (unentgeltlich) hütete. Der Vorwurf: Sie hätte gewusst, es handle sich um eine bewilligungspflichtige Tätigkeit.
      Was will ich damit sagen? Weiss ich nicht...
  • gizem.yurtseven 04.03.2015 11:22
    Highlight Highlight Da fragt man sich doch gleich, ob nicht die liebe Ehefrau Richterin etwas mit dem Entscheid zu tun hatte.
  • MediaEye 04.03.2015 03:31
    Highlight Highlight Die Kleinen hängt man und die "Grossen" lässt man laufen = KUSCHELJUSTIZ
    • JKF 04.03.2015 08:12
      Highlight Highlight Meiner Meinung nach besteht kein Zusammenhang zwischen der Verwendung des Begriffs Kuscheljustiz und Ihrem Ausspruch.
    • MaxM 04.03.2015 08:59
      Highlight Highlight Stimmt! Es ist ja nicht einmal Kuscheljustiz, da die Justiz hier wohl die beiden Augen zudrückt und gar nicht reagiert.
    • MaxM 04.03.2015 09:50
      Highlight Highlight Welche Kuscheljustiz? Ich sehe da keine! Die Justiz zog vor, sich mit dem Fall gar nicht zu beschäftigen.
  • Joshzi 03.03.2015 23:08
    Highlight Highlight Es mutet schon seltsam an, dass 26% der Stimmberechtigten glauben, diese Vertreter repräsentieren die "bessere" Schweiz.
  • MaxM 03.03.2015 22:41
    Highlight Highlight Alle sind gleich, aber einige sind gleicher als die anderen.
  • Yelina 03.03.2015 21:45
    Highlight Highlight Ich wiederhole mich, aber echt jetzt: "Wasser predigen und Wein trinken" passt oft, so auch hier...
    • Yelina 03.03.2015 22:42
      Highlight Highlight David, ich sauf lieber Bier ;-)
  • Thinkerer 03.03.2015 21:07
    Highlight Highlight Vor dem Gesetz sind alle gleich. Ausser, sie gehören der SVP an.
  • stadtzuercher 03.03.2015 20:46
    Highlight Highlight Ja, die Fehrsche Politik ist ein höhnisches Grinsen ins Gesicht seiner Wähler und aller rechtschaffener Bürger. Ich schätze, der Richter, der ihn laufen liess, war wohl aus derselben Partei.
  • amore 03.03.2015 20:23
    Highlight Highlight Unglaublich. Nein, es ist einfach zum Kotzen!
  • Alex23 03.03.2015 20:21
    Highlight Highlight "Wenn man eines Schwarzarbeiters habhaft wird, muss das Recht seinen Weg nehmen."
    Bei ihm hat das Recht, oder etwas in der Art, auch seinen Weg genommen, halt einfach zu seinen Gunsten.

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