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Mindestens 16 Todesopfer

Zwei weitere Tote nach Erdrutsch in USA geborgen – 176 liegen noch begraben

epa04140822 A canine search and rescue team searches for victims in the debris field after the mudslide near Oso, Washington, USA, 25 March 2014.  Authorities have advised that while 14 fatalities have been confirmed, there are still upwards of 176 reports of missing people or unaccounted individuals. The mudslide occurred early 22 March when the rain-soaked side of a mountain in Snohomish County broke free without warning and slammed into the homes, highway and a river below.  EPA/MATT MILLS MCKNIGHT

Bild: EPA/EPA

Das ganze Ausmass der Erdrutschkatastrophe im Bundesstaat Washington ist noch lange nicht absehbar. Am Dienstag erhöhte sich die Zahl der Toten auf 16, acht weitere Leichen wurden vermutlich aufgespürt, während 176 Menschen noch vermisst werden

Drei Tage nach einem verheerenden Erdrutsch im US-Staat Washington haben die Einsatzteams am Dienstag zwei weitere Leichen geborgen. Dies teilte Feuerwehrchef Travis Hots am Dienstagabend (Ortszeit) in einer Pressekonferenz mit. Damit ist die Zahl der Todesopfer auf 16 gestiegen

«Keine weiteren Lebenszeichen»

Weitere acht Opfer seien vermutlich aufgespürt, aber noch nicht geborgen worden, erklärte er weiter. 176 Menschen werden noch vermisst. «Leider haben wir keine weiteren Lebenszeichen entdeckt», sagte Hots. 

Heftige Regenfälle erschwerten am Dienstag die Sucharbeit Dutzender Einsatzteams. Experten der US-Bundesbehörde FEMA standen örtlichen Helfern zur Seite. Spürhunde hätten die meisten Opfer gefunden, erklärte Hots. 

Die Zahl der Vermissten bezifferte Einsatzleiter John Pennington weiterhin mit 176. Aus der Bevölkerung seien so viele Hinweise mit den Namen von Personen eingegangen, die sich möglicherweise an dem Unglücksort aufhielten. Davon sei aber noch nicht auf die Zahl der tatsächlichen Opfer zu schliessen, betonte der Beamte. 

Weil die Rettungskräfte sich nur vorsichtig und mit grosser Mühe durch Schlamm, Geröll und Trümmer arbeiten können, dürfte es noch Tage oder gar Wochen dauern, bis die Zahl der Todesopfer in der kleinen Gemeinde Oso klar wird. 

Bei dem Erdrutsch rund 100 Kilometer nördlich von Seattle waren am Samstag rund 30 Häuser zerstört worden. Nach schweren Regenfällen war ein riesiger Berghang plötzlich abgebrochen und talwärts gerutscht. (rey/sda/dpa) 



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