DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild: EPA/AUSTRALIAN DEPARTMENT OF DEFENSE
Bei 4500 Metern Tiefe war Schluss

Keine Spur von MH370: U-Boot muss frühzeitig auftauchen

15.04.2014, 15:5115.04.2014, 16:26

Bei der Suche nach Flug MH370 hat ein unbemanntes Mini-U-Boot vorerst keine Spuren des Flugzeugs gefunden. Der Roboter «Bluefin-21» musste seinen ersten Tauchgang nach sechs Stunden abbrechen, weil das Wasser zu tief war.

Eigentlich sollte es ein 16-stündiger Einsatz werden. Aber nach rund sechs Stunden habe das Mini-U-Boot «Bluefin-21» die maximale Tiefe von 4500 Metern erreicht, erklärte die australische Koordinierungsbehörde JACC. Und: «Sein eingebautes Sicherheitsinstrument brachte es wieder an die Oberfläche.»

Das knapp fünf Meter lange und 750 Kilogramm schwere Mini-U-Boot ist mit einem Sonargerät ausgerüstet. Es war am Montagabend (Ortszeit) vom australischen Schiff «Ocean Shield» aus ins Meer gelassen worden.

Der Roboter ist laut der JACC unbeschädigt und soll am Dienstagabend zu einer zweiten Mission aufbrechen, wenn es das Wetter erlaube. Die Bergungsspezialisten wollten die Tauchparameter an dem U-Boot justieren, damit es nicht wieder in grössere Tiefen als 4500 Meter gerät.

Das Mini-U-Boot «Bluefin-21».
Das Mini-U-Boot «Bluefin-21».Bild: Reuters

Keine interessanten Objekte

Der Roboter sei darauf programmiert, rund 30 Meter über dem Meeresboden entlang zu schweben und das Gebiet unter sich abzuscannen, sagte Mark Matthews von der US-Marine.

Regionale Karten geben eine Wassertiefe zwischen 4200 und 4400 Metern an. An der Stelle, wo «Bluefin-21» im Einsatz war, sei diese aber wohl überschritten worden. Deshalb sei der Roboter wieder aufgetaucht.

Die in den sechs Stunden gesammelten Daten wurden ausgewertet - doch die seit mehr als fünf Wochen verschwundene Boeing blieb verschollen. Der Roboter habe «keine interessanten Objekte gefunden», erklärte die US-Marine. Er sei aber weiter einsatzbereit.

Suche mit Blackbox-Detektor eingestellt

Malaysias Transportminister erklärt den Stand der Dinge.
Malaysias Transportminister erklärt den Stand der Dinge.Bild: EPA/EPA

Auf das Mini-U-Boot stützt sich derzeit die ganze Hoffnung - die Suche per Blackbox-Detektor war gestern eingestellt worden. Finde man die Flugschreiber aber trotzdem jemals, würden selbstverständlich alle darauf gespeicherten Daten veröffentlicht, sagte Malaysias Transportminister Hishammuddin Hussein heute. (tvr/sda/afp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Mutmasslicher Räuber wird nach Überfall in S-Bahn am Bahnhof Stadelhofen festgenommen

Ein Mann hat am Freitagnachmittag im Kreis 1 in Zürich ein Uhren- und Schmuckgeschäft überfallen. Der mutmassliche Täter konnte kurze Zeit später am Bahnhof Stadelhofen in einem Zug festgenommen werden.

Zur Story