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Ein Bio-Rüebli ist eine schöne Sache. Wenn man nicht gerade wie 51,2 Mio. andere Menschen auf der Flucht ist. Bild: Kafi Freitag

FRAGFRAUFREITAG

FragFrauFreitag

Liebe Kafi. Ich bin sehr begeistert von deinen tollen Antworten und mich beschäftigt etwas, auf was ich selber keine richtige Antwort finde. 



Findest du, man sollte für die Armen in Afrika oder wo auch immer spenden (regelmässig oder einmalig)? Sollte man dafür dankbar sein, dass man zu den Wohlhabenden der Welt gehört, und sich so beim Universum bedanken? Und sollten sehr reiche Menschen (millionenschwer und aufwärts) sich umso grosszügiger zeigen, auch wenn sie dieses Geld hart verdient haben? Meine Kollegen kritisieren immer Millionäre. Sie finden, das Geld könnte die Armut beenden, aber ich denke mir, wieso sollten sie soviel Vermögen abgeben, wenn ihre Arbeit ihnen dies eingebracht hat? Was denkst du? Marie, 22

Liebe Marie 

Vielen Dank für Ihre schöne Frage. Ich habe mich schon ein paar Mal zum Spenden geäussert, aber weil ich es selber ein höchst spannendes Thema finde, will ich mich gerne nochmals damit beschäftigen.

Vorab einmal: Ja, ich finde durchaus, dass man sich bewusst sein sollte, was man für ein unermessliches Glück hat, in einem Land geboren zu sein, in dem Freiheit und politische Stabilität nicht nur Worte sind, sondern Tatsache. Zur Zeit sind unglaubliche 51,2 Millionen Menschen auf der Flucht. Ja, ich finde durchaus, dass wir eine Mitverantwortung tragen für Menschen, die weniger Glück haben als wir. Denn viel von unserem Luxus und Wohlstand wird auf dem Rücken genau dieser Menschen geschaffen und es wäre dumm und ignorant, wenn man das nicht sieht. Mich bringt es an den Rand der Verzweiflung, wenn ich Menschen zuhören muss, die unser Land gegen Fremde verteidigen und man denken könnte, es sei unser verdientes Privileg hier zu sein. Denn das ist es nicht. Es ist der reine Zufall, der uns hierhin geworfen hat. Beim nächsten Mal könnte es ein armes Dorf in einem Kriegsgebiet sein oder ein Slum in Indien. Dankbarkeit ist fester Bestandteil meines Lebens und vermutlich der Schlüssel zum persönlichen Glück.

Was nun das Spenden anbelangt, so finde ich es eine relativ einfache Art und Weise, sich zu engagieren. Nicht jeder von uns kann und will in ein Kriegsgebiet oder nach Afrika reisen, um sich selber zu betätigen. Mit Spenden können wir Menschen und Organisationen unterstützen, die es für uns tun. Mich nerven die Diskussionen um den Sinn und Zweck der Entwicklungshilfe. Den Luxus darüber zu urteilen, ob es sinnvoll ist oder nicht, kann sich nur leisten, wer seinen eigenen Arsch zu Hause auf ein weiches Kissen setzen kann und einen vollen Teller vor sich hat.

Aber nun zu Ihrer Frage, ob wir das Spenden den Reichen überlassen sollten oder nicht. Unbedingt, würde ich sagen! Die Reichen sollen spenden, soviel nur geht. Und die Reichen, das sind wir! Das sind Sie, liebe Marie, und das bin ich. Und alle die Menschen um uns herum, die eine Wohnung, einen Job und ein Leben haben, das sich nicht am Rande der Existenz bewegt. Ich kenne das Vorurteil, dass Reiche geizig sind und nicht teilen. Aber das stimmt nicht. Bill Gates ist der reichste Mensch der Welt und er ist der grösste private Spender der Welt. Natürlich gibt es auch unter den wohlhabenden Menschen solche, die geizig sind. Aber die gibt es in jeder Schicht.

Geld gehört in Umlauf gesetzt, damit es seinen Zweck erfüllt. Das mag nun vielleicht etwas spirituell klingen, aber ich bin sogar der Überzeugung, dass man sich und seine Kohle in einen Kreislauf bringen muss, wenn man möchte, dass Geld zu einem zurückfliesst. Das handhabe ich schon sehr lange so und für mich funktioniert es sehr gut. Als ich in Ihrem Alter war und in einer grossen finanziellen Krise steckte (das Steueramt hatte mich ein paar Jahre vom Radar verloren und dann auf einmal plötzlich wiedergefunden), da habe ich mich entschlossen, eine Patenschaft für ein Kind in Vietnam zu übernehmen. Man hätte das zu diesem Zeitpunkt für Irrsinn halten können, aber mir war klar, dass sich meine persönliche Lage mit 50 Franken mehr oder weniger pro Monat nicht gross verändern würde, während der gleiche Betrag in einem anderen Land sehr wohl entscheidend sein kann.

Heute spende ich jeden Monat einen fixen Betrag an die Ärzte ohne Grenzen. Sie sind immer die Ersten, die in einem Krisengebiet ihre Zelte aufschlagen und die Letzten, die es wieder verlassen. Vor über 20 Jahren war ich unsterblich in einen Arzt des IKRK verliebt und habe ihn, nach langer Brieffreundschaft, in Tbilisi auf einem Einsatz besucht. Dort habe ich Ärzte, Krankenschwestern und Ingenieure kennengelernt, die sich dank ihrer Ideologie Risiken aussetzen, um anderen zu helfen. Rita, eine der Krankenschwestern, wurde ein paar Jahre später im Kongo verschleppt und ermordet. Diese Menschen setzen tagtäglich ihr Leben aufs Spiel.

Ich bin kein mutiger Mensch. Ich ­reise nicht in gefährliche Gebiete, um Menschen in Not zu helfen. Aber ich unterstütze diese Helden finanziell. Das ist mein Beitrag, den ich zu leisten fähig bin und den leiste ich. Dafür habe ich mir einen Betrag festgesetzt, der mir persönlich etwas weh tut. Als Selbstständigerwerbende ist mein Einkommen starken Schwankungen ausgesetzt, dennoch überweise ich monatlichen einen fixen Beitrag. Im letzten Monat, den ich als finanziell erfolgreich bezeichnen würde, hat der gespendete Beitrag 10% meines Nettoeinkommens ausgemacht, im vorletzten war er bei etwa 16%. Unter dem Strich spende ich vermutlich etwa 13% meines Einkommens an die MSF. Zusätzlich spenden meine Geschäftspartnerin und ich bei jedem Tribute-Seminar einen Eintritt, also 95 Franken zusätzlich an die gleiche Organisation.

Wie viel Sie spenden wollen, ist Ihnen überlassen. Für mich persönlich ist es wichtig, dass es ein Betrag ist, der mich zwar nicht ruiniert, aber den ich doch etwas spüre. In vielen Religionen oder religiösen Gruppierungen kennt man den Zehnten, den man monatlich abliefert. Für mich ist dieser Betrag eine gute Grösse, weil es mehr ist als nur ein Pflaster fürs schlechte Gewissen.

Für wen Sie spenden und wie viel ist zweitrangig. Wichtig ist, DASS Sie es tun. Lassen Sie Ihr Geld arbeiten, wo es wirklich Nützliches leisten kann. Im Wissen darum, dass es in dieser Welt keine Gerechtigkeit gibt und sich das Leben nicht im Geringsten um Fairness schert.

 Mit einem ganz lieben Gruss an Sie! Ihre Kafi.

Fragen an Frau Freitag? ​ 

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Kafi Freitag (39) beantwortet auf ihrem Blog www.FragFrauFreitag.ch Alltagsfragen ihrer Leserschaft. Daneben ist sie Mitbegründerin einer neuen Plattform für Frauen: Tribute.ch.

Im analogen Leben führt sie eine Praxis für prozessorientiertes Coaching (www.FreitagCoaching.ch) und fotografiert leidenschaftlich gern. Sie ist verheiratet und Mutter eines zehnjährigen Sohnes.

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Sälber tschuld! 

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Bild: Kafi Freitag

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6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kyle C. 07.04.2015 16:40
    Highlight Highlight Ich bin da etwas anderer Meinung, obwohl ich Spenden für eine sehr edle Geste halte. Das mag im kleinen Rahmen durchaus etwas bewirken. Fakt ist aber auch, dass wir damit ein System reproduzieren, dass die aktuelle ungerechte Verteilung aufrecht erhält. Mit unserem Konsumverhalten und mit unserer Import/Exportpolitik schicken wir nur Geld dorthin, wo wir es kurz vorher schon weggenommen haben. Oder wir schicken Pflästerli dorthin, wo unsere Waffen schaden anrichten etc.. Somit sind Spenden für mich eine zweischneidige Angelegenheit...
  • Habicht 04.04.2015 21:27
    Highlight Highlight In Somalia z.B gehen über 50% der Spenden an die Warlords. Die Armen werden systematisch in Abhängigkeit gehalten, dass sie knapp überleben. So sichern sich die Warlords, getarnt als Essenspender, den Rückhalt der umliegenden Bevölkerung. Würden die Armen aber verhungern, würden sie sich gegen die gut genährten Warlords auflehnen.
    Ob es da sinnvoll ist Geld zu spenden?
    Mal abgesehen davon, dass die Spendeindustrie ein gewaltiger Wirtschaftszweig mit vielen schwarzen Schafen ist.
    Informiert euch genau an wen ihr spendet!!
    Ärzte ohne Grenzen, Beat Richner und Co. z.B

  • poga 04.04.2015 07:52
    Highlight Highlight Den schweizer Markt zu öffnen würde bedeuten dass die Bauern in den armen Ländern nur noch für die Schweiz produzieren würden statt für die eigene Bevölkerung. Es gibt glaube ich schon einige Länder in denen die Bevölkerung Hunger leidet damit der Westen mit Soja usw versorgt wird.
  • el_chef 03.04.2015 13:16
    Highlight Highlight wenn man spendet kommt ein bruchteil des geldes an, der rest geht an "reiche" mitarbeiter und werbungen der organisationen.
    2. kann man die armut nicht mit geld beenden, denn sie ist gewollt. die korrupten regierungen, die westlichen waffen und einflüsse machen z.b. afrikanische länder arm. das potential der länder, den lebensstandart der bevölkerung drastisch zu steigern, wäre längst vorhanden. nur ist der mensch egoistisch und will selber reich sein und lässt dafür andere arbeiten.
  • señorjohnny 03.04.2015 13:14
    Highlight Highlight Liebe Kafi
    Ich bin nicht ganz deiner Meinung. Ich kann sehr gut verstehen, was du meinst, dass wir eine gewisse Verantwortung tragen und bin auch der Meinung, dass Spenden sehr sinnvoll sein kann, doch sollte man sich meiner Meinung nach vor allem auf Notfallhilfe konzentrieren. Bezüglich Entwicklungshilfe gehen unsere Ansichten weit auseinander. Natürlich sollte man sich Gedanken darüber machen, ob das Geld etwas nützt, schliesslich kann Geld auch Schaden anrichten und es führt immer zu einer Abhängigkeit. Eine politische Lösung in Form einer Marktöffnung für Agrarprodukte wäre sinnvoller. lg
    • stadtzuercher 03.04.2015 20:03
      Highlight Highlight johnny, weshalb sollen wir den armen ländern eine marktöffnung aufnötigen, wenn wir reichen länder (usa, schweiz, eu etc) unsere landwirtschaft mit milliarden von subventionen protektionieren und abschotten? wennschon müssten wir unsere landwirtschaft öffnen für den zugang der armen staaten in unseren markt, weil da sind diese konkurrenzfähig. aber anstattdessen dringen unsere firmen (monsanto, syngenta etc) in den agrarmarkt der armen staaten und okkupieren den einzigen bereich, wo diese staaten konkurrenzfähig sind. wille zur entwicklungshilfe sieht anders aus.

Kafi, meine beste Freundin treibt mich in den Wahnsinn!

Sali Kafi. Meine beste Freundin ist liebenswert und hilfsbereit. Leider hat sie wenig Selbstvertrauen und noch weniger Vertrauen in Mitmenschen. Wir kennen uns 10 Jahren, trotzdem unterstellt sie bei jeder Kleinigkeit DAS SCHMIMMSTE. Eine Unternehmung wird Verschoben: Drama, sie meint, ich will nichts mehr mit ihr zu tun haben. Mich verletzt das und ich habe immer weniger Geduld, alles zu rechtfertigen. Schliesslich sind wir Freunde, da darf man doch davon ausgehen, dass man sich wohlgesonnen ist, oder? C

Liebe ChristineDas klingt ja unglaublich anstrengend. Und ja ich weiss, das ist es auch. Und wissen Sie was, es wird sich so schnell nix daran ändern. Entweder hat die Gute ein ernsthaftes Problem mit ihrem Selbstwertgefühl (und es klingt stark danach), oder sie nimmt sich schampar ernst. Oft gehen diese beiden Dinge auch ganz eng Hand in Hand, wie ein frisch verliebtes Päärli, das aneinanderklebt, als wäre es zusammen gewachsen. Denn jemand, der halbwegs bei sich ist und mit sich im …

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