DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
shutterstock
Hipsterlitheater

Die 12 nervigsten Nachbarn

Ich bin ein Bünzli – holt mich hier raus! Nach meinem Waschküchen-Artikel wollte ich noch etwas weiter gehen und habe nachfolgend die 12 nervigsten Nachbarn zusammengefasst.
29.09.2016, 13:5429.09.2016, 15:09

Der Creep

Du weisst irgendwie, dass mit dem etwas nicht stimmt. Er ist immer zuhause und es riecht komisch aus seiner Wohnung. Auch transportiert er spätnachts gerne noch kindergrosse Abfallsäcke in seinen fensterlosen, alten Van. Du kannst ihm nichts anhängen, aber du rechnest jederzeit mit deinem Ableben oder einem kleinen Genozid in der Nachbarschaft. 

shutterstock

Der Nichtgrüsser (Der übermässig Kontaktscheue)

Auf mein fröhlich gesungenes «Schönä guete naaabig!» im Treppenhaus folgt nicht mal ein Grunzen. Kein Blick, kein Kopfnicken.

    Hipsterlitheater
    AbonnierenAbonnieren

Der Hartgrüsser (Der übermässig Kontaktfreudige)

Alles hat seine Grenzen. Anonymität hat durchaus auch ihre guten Seiten. Und so wartest du, das Ohr an der Tür, bis die Labertante sicher das Treppenhaus wieder verlassen hat, bevor du dich hinaus traust, um nicht noch zu einer Tee-und-Keks-Blablakalypse eingeladen zu werden. Natürlich weiss das der Hartgrüsser und tut nur so, als wäre er nicht mehr im Treppenhaus, um dich gekonnt abzufangen.

shutterstock

Der Treppenhausvollsteller

Wie mache ich aus 3 Zimmern unkompliziert 3.5-Zimmer? Natürlich. Das Treppenhaus. Und so beginnt besagte Wohnung praktischerweise schon im Gang, wo sich Schuh, Schirm und Liegevelo versammeln. Bricht man sich nicht das Gehirn beim Sturz über die Schuhe, so möchte man den Krempel besagten Nachbars spätestens beim Transport grösserer Objekte durchs Treppenhaus auf die Strasse schmeissen. Die Feuerwehr hat übrigens auch sehr Freude, wenn sie das verbrennende Büsi im 5. Stock wegen deiner Buffalos nicht retten kann. Genau, denk mal drüber nach.

Der passiv-aggressive Notizchenkleber

Diese Person ist grundsätzlich unzufrieden im Leben. Jedes noch so winzige «Vergehen» wird mit einem Post-it™ (in diesem Falle ein Protest-it™) geahndet. Oder gleich mit einem A4-Word-Arial-32pt-Aushang. Arme Bäume, die für das Papier sterben mussten. 

Siehe dazu auch Zettel des Zorns

Der Hausdrache

Der Hausdrache ist in vielen Liegenschaften anzutreffen. Oft im Rentenalter und unterbeschäftigt, hat er sich Law & Order zur Lebensaufgabe gemacht. Der Drache speit sein Feuer mit passiv-aggressiven Notizen, Anrufen bei Vermieter und Polizei sowie mit strengen, kopfschüttelnden Blicken durch die Küchengardine. 

shutterstock

Der Falschparker

Diese Person hat wohl schon im Sandkasten dein Schüfeli geklaut. Sie ist Possessivpronomen-Legastheniker (Übersetzung für Steinerschüler: sie verwechselt «mein» mit «dein»). Wiederholt steht nun ihr Fahrzeug auf deinem Parkplatz. Das Aufschlitzen der Reifen scheint dir dann doch zu brachial und könnte negativ auf dich zurückfallen. Und so bleibt dir nur das Zuparken des Fahrzeugs, worauf deine Reifen aufgeschlitzt werden. Okay, vielleicht ein bisschen übertrieben jetzt. Aber die Opfer unter euch wissen, was ich meine.

Und der Erste, der «Drum fahr ich halt ebe ÖV 😉 » unter diesen Artikel kommentiert, wird auf Lebenszeit gesperrt.

Der Schmutzfink

Ob Waschküche oder Treppenhaus, nach ihm die Sintflut. Der Schmutzfink hinterlässt alles wie Fukushima.

Vorher/Nachher.
Vorher/Nachher.
shutterstock

Das Pärchen in meinem Haus, das immer im Treppenhaus raucht, damit es bei Ihnen in der Wohnung nicht stinkt.

Das Pärchen in meinem Haus, das immer im Treppenhaus raucht, damit es bei Ihnen in der Wohnung nicht stinkt. Lass das mal wirken.

Der Dezibel-Akrobat

Den Dezibel-Akrobaten kann man in verschiedenste Unterkategorien einteilen: Vom Trampler (verdammt, sind das Taucherschuhe?!), zum mitternächtlichen Möbelrücker («das sieht nicht gut aus und vorher kann ich nicht einschlafen»), über den Musikschüler (Violine. «Für Elise». Wiederholt. Knapp erkennbar.), zum Partymacher («Dienstag, 3:16 Uhr, der Bass muss ficken, Alter»), zurück zum Dauervögler, der auch ficken muss («nemm mech herter, Ueli!»), möglichst gefolgt von einem lautstarken Streit.

Der Zeitungsdieb

Du Schwein! Das war meine Weltwoche!
Les ich halt watson. (haha)

Der Waschküchenschreck

Dieser ist in verschiedene Unterkategorien einzuteilen und wurde hier schon ausgiebig behandelt.

Welchen nervigen Nachbarn hab ich noch vergessen? Schreib's in die Kommentare!

Und wart! Es gibt Neuigkeiten: Das Hispterlitheater hat seinen eigenen Push! Yeah. Woah. Cool.

Du willst das Hipsterlitheater immer sofort und direkt in deinen Hosensack gepusht kriegen? Nichts leichter als das ...

1.
watson-App öffnen ... ... oder allerspätestens jetzt downloaden, hier: iPhone /Android

2. aufs Menü (3 farbige Strichli rechts oben) klicken

3. Unten Push-Einstellungen antippen (je nach Handy musst du bitzli runterscrollen) und bei Hipsterlitheater auf«ein» stellen, FERTIG.

Rafi Hazera
Rafi Hazera ist Grafiker, Comedian, Zürcher und das Herrchen des Zukkihundes. Rafi ist extrem schön. Und auch weise. Das ist Allgemeinwissen. Und er hat den Text für dieses Kästli natürlich nicht selber geschrieben. Wenn ihn jemand fragt, warum sein Blog auf watson «Hipsterlitheater» heisse, obwohl er gar nicht immer über Hipster blogge, dann lacht Rafi laut und sagt der Person, dass ihm ihre Meinung völlig schnurz sei und er manchmal auch an die S-Bahn-Türe lehne, obschon dies ausdrücklich nicht erwünscht wird. So ein ungehobelter Rowdy ist er nämlich. 

Rafi Hazera auf Twitter

Rafi Hazera auf Facebook

Sein Zukkihund auf Facebook

Rafi macht Comedy in der Zukunft
Rafi erklärt dem Zukkihund die Welt. Erfolglos.
Rafi erklärt dem Zukkihund die Welt. Erfolglos.
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

Schweizerin im Dauer-Lockdown in Melbourne: «Die Menschen haben die Schnauze voll»

Seit Beginn der Pandemie galt in Melbourne an 247 Tagen ein sehr strikter Lockdown. Was macht das mit den Menschen? Die gebürtige Zürcherin Barbara Kündig lebt seit 24 Jahren Down Under und erzählt von Frust, der sich immer mehr aufstaut.

Frau Kündig, Sie sind vor über 20 Jahren nach Melbourne gezogen, weil es damals die Stadt mit der höchsten Lebensqualität weltweit war. Ist dem immer noch so?Barbara Kündig: Die Stadt selbst ist immer noch sehr schön, ja. Auch wenn wir nicht viel davon sehen momentan.

Melbourne ist jetzt kumuliert seit 247 Tagen im Lockdown. Weltrekord. Wie waren die letzten 18 Monate für Sie?Eigentlich kann ich mich nicht beklagen. Ich habe ein Haus mit Garten und ich konnte die letzten 18 Monate weiterhin …

Artikel lesen
Link zum Artikel