Ist es ein Risiko, mit dem Elektroauto in die Waschanlage zu fahren?
Warum sollte man mit einem Elektroauto denn nicht durch die Waschanlage fahren können? Schliesslich kann man ja auch mit einem Auto durch Gewitter und Pfützen fahren und muss sich nicht vor Stromschlägen oder Fehlfunktionen fürchten. Es ist also kein Problem, mit dem Elektroauto die Waschanlagen zu nutzen, um den Winterdreck und die Salzreste loszuwerden.
Denn: Anschluss, Ladegerät und Hochvoltsysteme sind mit dem notwendigen Schutz versehen, der das Eindringen von Wasser zuverlässig verhindert. Somit kann sich auch kein Kurzschluss bilden, Lichtbögen und Stromverlust sind ebenfalls ausgeschlossen. Stammtischdiskussionen darüber gehören in die Welt der Märchen. Die Ladestationen sind ebenfalls gesichert und mit Schutzschaltern ausgerüstet.
Elektroautos sind nicht geerdet
Übrigens braucht man auch bei der Bergung eines Elektroautos aus dem Wasser oder nach einem Unfall keine Angst vor einem Stromschlag zu haben. Die Spannung der Batterie kann sich nicht über eine Person entladen, auch wenn diese mit beiden Füssen im Wasser steht. Denn anders als bei einer Elektroinstallation, ist das Elektroauto nicht geerdet und somit stellt die Person keine Verbindung her, durch die der Strom fliessen könnte. Im Elektroauto will dieser nur von einem Batteriepol zum anderen und diese sind sehr gut abgeschirmt und nicht zugänglich.
Damit aber die Fahrerin oder der Fahrer während des Einsteckens an den öffentlichen Ladestationen trotz Wolkenbruchs trocken bleibt, ist es dennoch zu begrüssen, dass öffentliche Ladestationen immer öfter überdacht werden. Besonders erfreulich ist es, wenn die Dächer aus Solaranlagen bestehen, welche gleich wieder Strom produzieren und ins Netz einspeisen.
