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Croatia's Mirjana Lucic-Baroni celebrates after defeating Karolina Pliskova of the Czech Republic during their quarterfinal at the Australian Open tennis championships in Melbourne, Australia, Wednesday, Jan. 25, 2017. (AP Photo/Dita Alangkara)

Mirjana Lucic-Baroni bekreuzigt sich nach dem Spiel. Bild: Keystone

Sektenblog

Gott, der bessere Tennisspieler? Er hätte Wichtigeres zu tun

Verhalf Gott Mirjana Lucic-Baroni beim Australian Open zum Sieg?



Glaube und Verstand sind sich spinnefeind. Wo das eine beginnt, hört oft das andere auf. Das Beispiel, das hier diskutiert werden soll, erinnert an das geflügelte Wort «Denkst du schon, oder glaubst du noch?»

Es geht um die kroatische Tennisspielerin Mirjana Lucic-Baroni bei den Australian Open. Die 34-jährige Athletin, im Ranking lediglich an 79. Stelle, schlug im Viertelfinal sensationell die Tschechin Karolina Pliskova, die als Nummer 5 geführt wird. (Im Halbfinal scheiterte Lucic-Baroni dann allerdings an Serena Williams.)

Siegerin sank zu Boden und bekreuzigte sich

Lucic-Baroni konnte ihren Triumph im Viertelfinal kaum fassen. Das ist verständlich. Dann folgte die zweite Überraschung. Sie bekreuzigte sich nach dem Sieg. Anschliessend sank sie zu Boden und tat das religiöse Ritual gleich noch einmal.

Die Tennisspielerin fand auch rasch eine Erklärung, weshalb sie gewonnen hatte. Oder wem sie den Sieg verdankte. «Ich kann das nicht glauben. Alles, was ich sagen kann, ist, dass Gott gut ist.»

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Mirjana Lucic-Baroni dankt Gott. Video: YouTube/Australian Open TV

Wir kennen dieses Ritual von vielen anderen Sportarten. Der italienische Skirennfahrer Stefano Gross bekreuzigte sich vor wenigen Tagen beim Start zum Nachtslalom von Schladming. Auch viele Fussballer – vor allem aus Südamerika – schauen nach einem Torerfolg zum Himmel und strecken die Arme in die Höhe.

Die Botschaften sind immer die gleichen: Gott hat mir den Sieg oder das Tor geschenkt. Bekreuzigen sie sich vor dem Wettkampf, bitten sie Gott um Beistand mit der Hoffnung, ihnen zum Sieg zu verhelfen.

Wer denkt, Gott würde ihn beim Wettkampf unterstützen, zeigt in religiösen Fragen das Bewusstseins eines Zehnjährigen.

Mit Verlaub: Eine solche Haltung ist nicht nur naiv, sondern egoistisch. Sie ist auch Ausdruck einer geistigen Regression. Wer denkt, Gott würde ihn beim Wettkampf unterstützen, zeigt in religiösen Fragen das Bewusstseins eines Zehnjährigen.

Glauben die Athleten tatsächlich, dass Gott nichts Besseres zu tun hat, als seine Energie darauf zu verwenden, ihnen zum Sieg zu verhelfen? Das würde bedeuten: Dieser Gott lässt es zu, dass Busse von Pilgern in Flammen aufgehen, dass christliche Frauen von Islamisten vergewaltigt werden und Kinder an schweren Krankheiten sterben, während er Sportlern zum Sieg verhilft. Gerade so, als sei Gott ein Sportfan.

Bestraft Gott die Unterlegene? Dann wäre er parteiisch

Falls Gott tatsächlich Mirjana Lucic-Baroni unterstützt hätte, wäre er parteiisch. Es könnte ja sein, dass die Verliererin Karolina Pliskova auch zu Gott gebetet hat. Das wäre dann eine Pattsituation und Gott im Dilemma. Wem soll er den Sieg schenken?

Vielleicht hat er sein Sündenregister konsultiert und gesehen, dass Lucic-Baroni gottesfürchtiger und frommer war. Oder inbrünstiger gebetet hat. Oder hat er etwa die Kroatin gewinnen lassen, weil Karolina Pliskova zu Allah betet?

Während des Tennisspiels sind viele Unschuldige vergewaltigt, ermordet und erschossen worden oder an einer schweren Krankheit gestorben. Vielleicht lag der Grund darin, dass Gott gerade am Australian Open war und keine Zeit hatte, sich um den Rest der Welt zu kümmern.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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171Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Basilikum 28.03.2017 15:00
    Highlight Highlight Lieber Herr Stamm, ich bin nicht Ihrer Meinung: Christ-Sein und sportlicher Wettkampf schliessen sich keineswegs aus. Ich kenne persönlich zwei Spitzensportler und sehe, dass beides möglich ist. Ein spannender Beitrag dazu erzählt der ehemalige US-Tennis-Profi Michael Chang:
    Play Icon
  • Pelegrino 12.02.2017 23:29
    Highlight Highlight Herr Stamm, lieber hätt ich ein Video zu meiner Überzeugung, statt ein Foto mit einer lachenden Sportlerin, die sich an den Kopf fasst. Boulevardpressen haben die Gewohnheit alles ins lächerliche zu ziehen, und da sollte man doch etwas vorsichtiger sein, dass man sich nicht seine Finger daran verbrennt!
  • Hypatia 01.02.2017 09:23
    Highlight Highlight "Trotzdem gehoert m.E. dieser Aberglaube nicht oeffentlich zelebriert, er gehoert in die Privatsphaere, lies in die Kirchen oder was auch immer, einfach ins stille Kaemmerlein."

    Unglaublich, was sich hier manche Leute einfallen lassen! - Das ist doch reiner Faschismus!
    • Maracuja 01.02.2017 20:42
      Highlight Highlight 1) Nun ist die zitierte Bloggerin ja nicht die Erste, die findet man sollte besser im stillen Kämmerlein beten: "But when you pray, go into your room, close the door and pray to your Father ..." (Mt 6:6). Offen zur Schau gestellte Frömmigkeit stand also schon vor 2000 Jahren in der Kritik. Von Faschismus zu sprechen ist krass daneben, auch wenn ich den Wunsch, jede persönliche Geste zensieren zu wollen, wenn sie nicht dem eigenen Weltbild entspricht, auch nicht besonders sympathisch finde.
    • Maracuja 01.02.2017 20:52
      Highlight Highlight 2) Früher mussten homosexuelle Sportler ihr Liebesleben verstecken, kaum hat man dies etwas überwunden (im Fussball stecken sie diesbezüglich leider noch in den 50er Jahre), wünschen sich heute manche, dass gläubige Sportler ihre/n Religionszugehörigkeit/Glauben verstecken müssen.
    • Pasionaria 01.02.2017 22:27
      Highlight Highlight Hoert, hoert, wer mag wohl diese Neofaschistin sein?
      Offensichtlich ist fuer Prof. Dr. Phil. Hypatia nach dem linken Faschismus der Sovjets - dem rechten Faschismus der Nazis, der Wunsch (!) nach dem Verbannen von Religionsbezeugungen von Sportsstaetten der Faschismus des 21. Jahrhunderts!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ohniznachtisbett 30.01.2017 18:08
    Highlight Highlight Ich teile Ihre Auffassung Herr Stamm, dass es absurd ist, zu glauben Gott hätte einem zum Sieg verholfen. Glaube ist für uns rational denkenden Menschen immer absurd. Wenn sich die Sportler aber bekreuzigen, tun sie niemandem weh, sie fühlen sich gut und glauben. Vielleicht bringt ihnen ihr Glaube die Selbstsicherheit, das Gottvertrauen die Zuversichert an die eigene Leistung. Ich würde es nicht tun, ist jedoch jemand gläubig, soll er das sein, so absurdes Zeug er auch glaubt. Es darf einfach niemand Dritter Schaden nehmen...
    • Spooky 30.01.2017 22:17
      Highlight Highlight @Ruedi89
      Sehr schön, was du sagst (ganz ohne Ironie).

      Herr Stamm hat meiner Meinung nach etwas nicht begriffen, nämlich: Der Glaube ist die Grundlage der Realität - nicht umgekehrt.
    • Pasionaria 31.01.2017 06:16
      Highlight Highlight Spooky
      wie bitte - wer begreift hier nicht?
      Mit andern Worten meinst Du, dass Irrationalitaet (>Glaube) die Grundlage der Realitaet sei.
      Come on, please.
      Sammle Dich neu und melde Dich dazu nochmals....
      Habe schon Quark zum Morgenessen gehabt, also das reicht mir.
    • Ohniznachtisbett 31.01.2017 08:54
      Highlight Highlight Spooky: Da war keine Ironie drin. Ich finde es tatsächlich absurd, daran zu glauben, dass mir eine höhere Macht helfen soll, erst recht für so triviale Sachen wie sportlichen Erfolg. Nur, bin ich der Meinung, wenn jemand gläubig sein will, dann soll er das sein, solange er niemandem deswegen Schaden zufügt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Oxymora 29.01.2017 16:59
    Highlight Highlight Christlicher Glaube + Sport sind wie Geschwister, die sich ergänzen. Unser Körper ist nicht nur für Unzucht + Sünde da, sondern auch für den Herrn. Gott hat seinen Geist gegeben, der im Körper, dem Tempel des heiligen Geistes wohnt.

    Der atheistische Aberglauben wird aussterben; Kinder in Schulen mit harten Stühlen zusammen zu pferchen - um ihnen wissenschaftlich Hokuspokus zu vermitteln - kann auf die Dauer nicht funktionieren.

    Der Glaube kommt vom Körper her, der Geist braucht Platz und Bewegung.

    Mit der Sportlerbibel "MORE " haben Athleten den Sieg schon in der Tasche.
    Benutzer Bild
    • Pasionaria 29.01.2017 21:55
      Highlight Highlight Ein weiteres Mal mehr > '...moro(s)' als > 'oxy(s)'.
      Das schmerzt.
      "Christlicher Glaube + Sport sind wie Geschwister", dabei dachte ich mir dass die leiblichen Geschwister > Christlicher Glaube und Zucht seien.
      Nun, man hat nie ausgelernt.... Gute Besserung > mehr moros als oxis.
    • Maracuja 29.01.2017 22:51
      Highlight Highlight @Pasionaria

      Ein erheblicher Teil von Oxymoras Beiträgen ist doch satirisch gemeint. Sie/er? nimmt gerne völlig absurde Standpunkte ein, um sich über das Christentum lustig zu machen. Ein zwar legitimes Mittel der Religionskritik, dass aber offensichtlich zu Missverständnissen führt, ich zumindest geh davon aus, dass die Blitze nicht nur von verärgerten Gläubigen stammen.
    • Pasionaria 30.01.2017 06:26
      Highlight Highlight Maracuja
      Du scheinst die Blogger besser zu kennen als ich, sorry.
      So ist der/die ulkige Oxymora also eine/r, der/die satirische Standpunkte vertritt.... Find ich allemal besser als keinen zu haben.
      Danke,oxys Maracuja, hast Oxymora und mich 'gerettet'.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nonbeliever 29.01.2017 12:34
    Highlight Highlight Leider sind viele Zeitgenossen geistig auf dem Stand von 10jährigen geblieben. Bei Fussballern ist ja hinlänglich bekannt, dass sie es vor allem in den Beinen haben. Aber auch amerik. Präsidenten glauben mitunter, sie seien vom Chef im Himmel persönlich auserwählt worden. Die Frage ist dann noch, welcher Gott verhalf zum Sieg etc. Der christliche, islamisch, jüdische oder ein Hindugott? Falls es einen Obergott wirklich geben sollte, und dieser das Universum geschaffen hat, dürfte ihn(sie/es) kaum für die Karriere eines Sportlers auf einem Planeten am Rand der Milchstrasse interessieren.
  • Rigel 29.01.2017 10:56
    Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass Gott Einfluss auf Sportresultate nimmt, er nimmt auch keinen Einfluss wenn Kinder verhungern.

    Er überlässt alles der Evolution, denn das ist sein Meisterwerk. Alles geschieht nach einem präzisen Fahrplan. In dem Moment wenn der Mensch geboren wird ist sein Leben unabänderlich designet. Einen freien Willen gibt es nicht, wir glauben es nur. Wer das nicht glaubt, hat Einstein nicht verstanden.

    Gott mischt sich in nichts ein. Und wenn es ihn wirklich gibt, dann weiss er auch warum er das tut. Die Evolution ist sein Vehikel und nach diesem Plan läuft alles ab.
    • Nonbeliever 29.01.2017 13:34
      Highlight Highlight 1 von 2
      Rigel schreibt: "Er (Gott) überlässt alles der Evolution, denn das ist sein Meisterwerk." das zeigt wieder mal, dass der Schreiben die Evolutiontheorie nicht verstanden hat, wie so viele, leider. Gott - sofern es den übehaupt gibt - hat die Evolution eben grad nicht erschafffen, sondern diese ist "..eine allmähliche Veränderung der vererbbaren Merkmale einer Population von Lebewesen von Generation zu Generation (wikipedia) Sie folgt bestimmten Regeln, die math. beschreibbar sind und ist wissenschaftlich bestens belegt.
    • Nonbeliever 29.01.2017 13:41
      Highlight Highlight 2 von 2
      einzig über den Ursprung, d.h. was war vor der Entstehung der ersten Lebewesen, bzw. über die chemische Evolution oder eine mögliche Abiogenese (Entstehung des ersten Lebewesens aus organischen Stoffen) lässt sich debatieren. Gottgäubige können hier immer noch einen Schöpfergott geltend machen, wenigstens so lange bis das Problem restlos gelöst und verstanden ist.
  • Pasionaria 28.01.2017 21:56
    Highlight Highlight ff
    Die Tennisspielerin Lucic hat sich uebrigens im 1/4-Final kurz vor Spielschluss auch noch einen Rosenkranz umgelegt - einfach krank!
    Vielleicht haette sie diesen im Halbfinal von Anfang anschnallen sollen. Nun, dort wurde  der Jehovanische und nicht der katholische Gott zeuge (!) eines William'schen Sieges! 
  • Pasionaria 28.01.2017 21:49
    Highlight Highlight "Glaube und Verstand sind sich spinnefeind" - man koennte dies noch erweitern: der Glaube fusst oft (selbstverstaendl. nicht immer) auf psychischen Problemen.
    Im gegenwaertigen Falle der Tennisspielerin ist es offensichtlich. Sie ging wegen ihres Vater (der ihr uebrigens auch der Himmel sandte!) durch die Hoelle. Folge davon waren der sportliche Absturz, die Flucht mit ihrer Mutter und Geschwistern nach USA und grosse, verstaendliche psychische Probleme.
    Schoen, wenn ihr der Glaube half[/hilft all dies zu bewaeltigen. Nur unhaltbar, dass sie diesen derart abstossend oeffentlich zelebriert.

  • Maracuja 28.01.2017 19:09
    Highlight Highlight <das geflügelte Wort «Denkst du schon, oder glaubst du noch?>

    Ein Wort, das uns vormachen will, dass wir alles mit unserem Denken erschliessen können und es keine Bereiche gibt (bzw. geben darf), in denen wir nur glauben/nicht glauben können. Glücklicherweise gibt es auch Atheisten, die sich einzuräumen getrauen, dass es auch in ihrem Leben Bereiche gibt, in denen sie glauben:
    "Aus diesem Grund bekannte ich mich - trotz aller Religionsskepsis - ebenfalls zu einer Art "Glaube", nämlich zum humanistischen Glauben an den Menschen" aus "Die Grenzen der Toleranz" von M.Schmidt-Salomon.
    • Pasionaria 29.01.2017 00:51
      Highlight Highlight Da hast Du natuerlich einmal mehr Recht - es gibt kaum jemand, der nicht an etwas glaubt, und sei es nur an das, was er moechte, dass es geschehe!!

      Ich finde es fantastisch von Dir, dass Du, nicht zum ersten Mal, 'unseren' MSS zitierst. Das zeugt von Deiner Denkfaehigkeit und Toleranz als Glaeubige.
      Sombrero!
  • Mophisto 28.01.2017 17:41
    Highlight Highlight Gott sei dank, wird das immer wieder gesagt, da Gott sich ja grundsätzlich nicht dazu äussert.
  • Michael Bamberger 28.01.2017 16:00
    Highlight Highlight @ Zahnfee-Maracuja

    Danke Dir, nicht zuletzt weil Du zu jener verschwindenden Minderheit gehörst, die hier mit einer gesunden Portion Humor und Selbstironie aufzutreten fähig ist.
  • Inti 28.01.2017 15:29
    Highlight Highlight Die Frau hat viel Schreckliches erlebt in ihrem Leben! Der Erfolg in ihrer Leidenschaft, dem
    Sport, hat ihr sichtlich gut getan. Ich denke, die Bekreuzigung ist eher darauf zu beziehen, als auf den Sieg selbst.
    Meine Devise: Nicht glauben aber glauben lassen, wem
    dies gut tut.
    Es ist gut und wichtig, dass Stamm dort Missstände aufdeckt, wo diese im Bereich Religion (leider all zu häufig existieren). Aber jede und jeden zu verspotten, der glaubt, ist arrogant...
  • Oxymora 28.01.2017 14:42
    Highlight Highlight ... ich setze alles daran, das Ziel zu erreichen, damit der Siegespreis einmal mir gehört, wie ich jetzt schon zu Jesus Christus gehöre. Wie gesagt, meine lieben Brüder und Schwestern, ich weiss genau: Noch habe ich den Preis nicht in der Hand. Mit aller Kraft laufe ich darauf zu, um den Siegespreis zu gewinnen, das Leben in Gottes Herrlichkeit. Denn dazu hat uns Gott durch Jesus Christus berufen. (Philipper 3,12-14)

    Auch andere Religionen haben, durch ihre christlichen Wurzeln die Freude am Sport regelrecht aufgesogen.

    http://hpd.de/artikel/wm-boykott-wegen-kopftuchzwang-13602
    • Share 28.01.2017 17:00
      Highlight Highlight @Ra
      Steht da nicht auch irgendwo, in Philippi wird dir geholfen? Oder war`s Marathon? Nein, ich glaube, es war der Satz: Dein Glaube hat dir geholfen.
  • TheMan 28.01.2017 13:40
    Highlight Highlight Irgendwie habe ich das Gefühl, das Stamm/Watson wie Erdogan ist. Kritikunfähig, darum werden Kommentare nicht Freigeschaltet. Stamm ist nebenbei Uriella und Shiva in einer Person.
    • Aged 28.01.2017 15:33
      Highlight Highlight Attu problem?
    • You will not be able to use your remote control. 28.01.2017 16:48
      Highlight Highlight Irgendwie habe ich das Gefühl, das TheMan wie Globi ist.

      Fremdenfeindlich, eher unreflektiert und so vorhersehbar.
    • TheMan 28.01.2017 17:23
      Highlight Highlight Fremdenfeindlich? Mitnichten. Ud Vorhersehbar? Klar, ähm Nein. Aber du Linker Gutmensch mit Realitätsverlust? Ja. Bist so ziemlich Offtopic
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maria B. 28.01.2017 13:26
    Highlight Highlight Das ist für einmal ein recht launiger und gleichzeitig trefflicher Artikel von Hugo Stamm: SO ist es :-)!

    Zwar sind bekanntlich eh die meisten Leistungssportler in manchen Hinsichten recht abergläubisch und benützen jene ulkigen Rituale (u.v.a. z.B. Rafael Nadal), und so passt diese naive Bekreuzigung im Endeffekt in dieselbe Schublade.

  • Share 28.01.2017 13:26
    Highlight Highlight Mentor`s Coaching ist unergründlich.
  • SemperFi 28.01.2017 13:19
    Highlight Highlight Irgendwie finde ich dieses bemühte Suchen nach Aufhängern für Religionenbashing etwas überflüssig. Das Aufzeigen von Missständen ist in Ordnung, aber das hier ist reines Spaltenfüllen.
  • Rigel 28.01.2017 12:52
    Highlight Highlight Ja, die Religion und der Sport treiben manchmal schon merkwürdige Blüten.

    Als der Maradona noch spielte, stellten Gläubige in der Kirche Kerzen für ihn auf, auf dass er möglichst viele Tore schiessen möge.

    Aber auch in anderen Bereichen ist das fast schon Gotteslästerung. Da haben Typen in einer Kirche eine präparierte Figur aufgestellt, die dann "Blut" weinte. Die Gläubigen waren ganz hin und weg. Der Schwindel flog natürlich auf, und der Pfarrer hat das den Gläubigen auch mitgeteilt.

    Aber die Gläubigen wollten, dass die Figur in der Kirche bleibt. Die glaubten den Scheiss trotzdem noch.
    • Aged 28.01.2017 15:36
      Highlight Highlight Sie meinen "die Hand Gottes" von Maradona. Hat doch funktioniert. 😀
  • Herbert Anneler 28.01.2017 12:49
    Highlight Highlight Manchmal muss ich schon schmunzeln, wenn sich die Spieler zweier Mannschaften den Sieg erbeten - das bringt den Lieben Gott echt in die Bredouille. Anderseits: Wenn ich an ein göttliches Wesen glaube, das mir das Leben geschenkt hat, überlege ich mir einen Suizid vielleicht einmal mehr, als wenn ich ein nihilistisches Weltbild habe, in dem auch das eigene Leben nichts zählt. Glaube ist nicht nur heisse Luft! Herr Stamm, erweitern Sie bitte Ihr WISSEN über den GLAUBEN: Gerhardt, V., Der Sinn des Sinns, 2014, Verlag C.H. Beck - alles andere als ein Sekten-Verlag. Sie schulden es Ihren LeserInnen
  • Maracuja 28.01.2017 12:48
    Highlight Highlight <Glaube und Verstand sind sich spinnefeind>

    Man muss kein Sportexperte sein um zu wissen, dass es neben Talent und Wissen/Verstand (bzgl. Training, Ernährung, Analyse des Gegners/der lokalen Bedingungen usw) auch ein bisschen Glück braucht um zu gewinnen. Unter Sportlern ist es deshalb nicht unüblich, mittels Ritualen/Gebeten dem Glück auf die Sprünge zu helfen. Ich versteh zwar, dass Sie dies hinterfragen, aber wenn Sie diesen Sportlern einfach geistige Regression unterstellen, erinnert mich dies an H.Clintons deplorables und wird wohl keinen Gläubigen dazu bewegen, sein Tun zu hinterfragen.
  • FrancoL 28.01.2017 12:25
    Highlight Highlight Ach Du meine Güte, so simpel ist die Sachlage nicht.
    Fast jeder Spitzensportler hat seine Rituale an die er felsenfest glaubt, Rituale die im helfen einen bestimmten Ablauf zu festigen, die ihm Helfen einige Körnchen mehr Leistung aus sich zu pressen.
    Man schaue doch zB ein Spiel von Nadal; Flasche, Hose, Tätscheln alles hat seinen bestimmten Platz und hilft ihm.
    • Masche 28.01.2017 13:34
      Highlight Highlight Flasche, Hose ja. Aber lasst bitte Gott aus dem Spiel! Nicht, weil ich etwas gegen Gott hätte sondern ganz im Gegenteil.
  • Altweibersommer 28.01.2017 12:04
    Highlight Highlight Und warum ist das jetzt schlimm? Diese Leute sind ja nicht Sportler geworden um das Leid auf der Welt zu verringern, auch Sie tragen mit ihren Artikeln nicht gerade viel zum Weltfrieden bei. Was man auch immer von Sportlern halten mag, die haben die selben Rechte was Glauben betrifft, wie alle andern auch. Und wenn jemand in so einer Geste Kraft schöpfen kann, ist das doch schön für ihn/sie.
    • FrancoL 28.01.2017 12:27
      Highlight Highlight Nein nach Stamm darf man das nicht, weil es einem dann an Vernunft oder gar Intelligenz fehlt. Dies STAMMSCHE ANMASSUNG ist für mich sehr nahe an eine Sektengläubigkeit zu rücken.
  • Money Matter 28.01.2017 12:03
    Highlight Highlight Ich finde es auch interessant, dass nur bei positiven ereignissen (z.b. ein tor geschossen) auf gott zurückgeführt wird. Ich habe noch keinen Fussballer gesehen, der bei einem gegentor in richtung himmel gefuchtelt und sich beim chef beklagt hat.
    • bibaboo 28.01.2017 12:37
      Highlight Highlight "in Richtung Himmel gefuchtelt hat" - made my day 😂
      Herzlichen Dank für diesen Kommentar.
    • Pasionaria 28.01.2017 19:13
      Highlight Highlight "Ich finde es auch interessant, dass nur bei positiven ereignissen (z.b. ein tor geschossen) auf gott zurückgeführt wird."
      Auch habe diese einseitige Dankbarkeit noch nie verstanden. Noch nie hoerte ich bei Misserfolg z.B. Gott sei.... Verschuett oder etwas aehnliches.
    • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 29.01.2017 00:01
      Highlight Highlight Hamilton hat sowas getan. Nach seinem Motorschaden in Malaysia hat er gesagt dass irgendwer oder irgendwas nicht will dass er den Titel gewinnt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • who cares? 28.01.2017 11:35
    Highlight Highlight Also ich bin nicht gläubig und trotzdem fühle ich mich nicht getriggert, wenn ein Sportler sich bekreuzigt.
    Bereits im ersten Abschnitt beginnt Hugo Stamm mit dem pauschalen Beleidigen von Gläubigen. Ich seh sein Problem nicht. Was hat die Tennisspielerin ihm oder anderen denn getan?
    Ich bin für Kritik an den Religionen, jedoch dort wo sie angebracht ist. Herr Stamm soll mal ein bisschen chillen.
    • FrancoL 28.01.2017 12:28
      Highlight Highlight Das Problem ist dass ER sein Problem nicht sieht.
    • You will not be able to use your remote control. 28.01.2017 13:03
      Highlight Highlight Du denkst also, du darfst ausschliesslich Menschen kritisieren, die dir etwas tun oder die dich triggern?

      Das finde ich nicht.
    • Hugo Stamm 28.01.2017 13:52
      Highlight Highlight Im Alltag sind Vernunft und Verstand die wichtigsten Elemente, um das Leben einigermassen erfolgreich zu gestalten. Wenn es aber um den Glauben geht, übernehmen wir blind, was uns vorgegaukelt wird. Mir geht es darum, diese Gedankenlosigkeit und absurden Auswirkungen eines kindlichen Glaubens aufzuzeigen. Denn wer blind glaubt ist manipulierbar. In allen Lebensbereichen. Wer beginnt, solche Rituale der Sportler kritisch zu betrachten, ist allenfalls auch offen, andere Denk- und Verhaltensmuster zu hinterfragen.
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  • Franz0506 28.01.2017 11:31
    Highlight Highlight Die Hugo Stamm-Formel: "Gläubige dumm, Ungläubige intelligent"

    Folgendes Bild sagt einiges aus:
    Um ein Legomännchen zu produzieren braucht es eine Idee, Pläne eine Umsetzung. Technisch sehr anspruchsvoll. Würde man den Technikern sagen, das sei Zufall gewesen, hätten Sie nur ein Wort übrig: Idiot!

    Ein Mensch, milliardenfach komplexer, soll einfach ein Zufall, eine Laune der Natur sein. Mich wundert es, dass die Evolutionsgläubigen nicht ob ihr eigenen Ignoranz erschrecken.

    Menschen mit Gottesglauben wissen, dass es mehr gibt, als wir mit unseren eingeschränkten Sinnen erfassen können.
    Benutzer Bild
    • Altweibersommer 28.01.2017 12:31
      Highlight Highlight Ich verstehe auch nicht ganz, wie der Mensch entstehen konnte, bin aber trotzdem Atheist. Nur weil wir etwas nicht verstehen, heisst das noch nicht, dass es nicht stimmt. Dasselbe gilt natürlich auch andersrum für Gott. Sie schiessen hier aber genauso scharf gegen Atheisten wie Herr Stamm in die andere Richtung, das finde ich sehr alttestamentarisch für einen Christen.
    • geisit 28.01.2017 12:44
      Highlight Highlight Merken Sie nicht, dass Sie sich widersprechen? Wenn Gott perfekt ist, wie in allen religiösen Büchern beschrieben, wieso kreiert er so ein anfälliges Geschöpf, wie denn Menschen? Der Mensch kann durch einen Organismus (z.B. Bakterien) oder Mutationen (z.B. Krebs) sterben. Hingegen erfindet der Mensch das Legomännlein (nur um auf Ihren Vergleich zurück zu kommen). Dieses wird den Menschen überdauern (ja, Plastik hat eine hohe Halbwertszeit). Natürlich ist das Legomännlein kein Lebewesen und hat keinen Energiehaushalt. Aber philosophisch gesehen, ist es die beste Bestätigung der Evolution.
    • You will not be able to use your remote control. 28.01.2017 12:57
      Highlight Highlight Auf deimem Bild fehlt die 'Entwicklungszeit'.

      Lego: Wenige Jahre
      Mensch: Wenige Milliarden Jahre
    Weitere Antworten anzeigen
  • Oxymora 28.01.2017 11:14
    Highlight Highlight Vielleicht ist Sport; wie die Menschenrechte dem Christentum zu verdanken.

    Ihr kennt das doch: Von allen Läufern, die im Stadion zum Wettlauf starten, gewinnt nur einer den Siegeskranz. Lauft so, dass ihr ihn gewinnt! Wer im Wettkampf siegen will, setzt dafür alles ein. Ein Athlet verzichtet auf vieles, um zu gewinnen. Wir kämpfen um einen unvergänglichen Preis. Wenn ich kämpfe, geht mein Schlag nicht ins Leere. Ich gebe alles für diesen Sieg und hole das Letzte aus meinem Körper heraus. Ich will nicht andere zum Kampf des Glaubens auffordern und selbst untauglich sein. (1.Korinter 9,24-27)
    • bibaboo 28.01.2017 12:56
      Highlight Highlight Die Menschenrechte sind dem Christentum zu verdanken, da liegen Sie völlig richtet. Erst das Jahrhunderte lange durch die Kirche verursachte Leid liess die Vernunft gegen die Denkignoranz, genannt Glauben, obsiegen und somit die Menschenrechte entstehen.
      Neben der Kirche war übrigens Hitler auch noch ein Anstoss.
  • Jol Bear 28.01.2017 11:04
    Highlight Highlight Glaube auch nicht, dass Gott als Fan eines Teams oder eines Spielers Partei ergreift. Auch nicht, dass er wegen eines Fussballspieles oder Tennismatches den gesamten Rest der Welt ausser Acht lässt. Ausser, und das wäre wahrscheinlich doch eine nachvollziehbare Annahme, dann, wenn unser Tennis-Artist King Roger auf dem Court seine Slices, Stoppbälle und Asse zelebriert. Das kann doch einfach niemandem einfach so am Arsch vorbeigehen...
  • Regas 28.01.2017 10:56
    Highlight Highlight Das Ganze ist doch schlicht und einfach bedeutungslos. Der Sieger will ja nur seine Freude und Ephorie ausdrücken. Der Gläubige tut es mit seinem Gott und der Atheist wirft einfach seine Hände in die Luft. Siege die im sportlichen Wettkampf errungen werden sind ohnehin nutzlos und bringen die Menschheit nicht weiter.
  • Zeit_Genosse 28.01.2017 10:48
    Highlight Highlight Eine alternative Annäherung an Gott. Stellen wir uns ein fast unendliches Energiefeld vor. Dieses anzuzapfen bedeutet, dass man sich mit den "Dingen" in Verbindung fühlt und gibt einem eine Kraft wo alles gelingt. Gutes wie böses. Man erlebt das Leben im Flow. Jetzt an dieses Energiefeld zu gelangen ist gar nicht so einfach. Mit Meditation und Gebeten kann man sich ihm nähern und wird durch sein tun genährt. Das heisst, dass der Glaube an das Energiefeld einem durch die Hinwendung in einen autosugestiven Zustand versetzt, an sich und seine Fähigkeiten zu glauben. Gott wäre dann in uns überall.
    • Regas 28.01.2017 11:38
      Highlight Highlight Wenn man sich also an dieses spekulative Energiefeld heranmeditert bekommt man die Kraft böses oder gutes zu tun. Im Kontext bedeutet das also ich kann gutes tun und den Gegner siegen lassen, damit dieser glücklich wird. Oder ich kann schlechtes tun und den Gegner besiegen, damit dieser frustriert wird. Ich bin also mithilfe von diesem Energiefeld zum allmächtigen Gott geworden der über Sieg und Niederlage bestimmt.
    • Zeit_Genosse 28.01.2017 12:49
      Highlight Highlight ...oder man kann ein fairer Gegner sein, der mit Respekt und Ambition das Spiel gewinnen möchte. Der/die bessere soll gewinnen. Im Spiel gegen einen guten Gegner zu verlieren ist keine Schande. Und im Spiel ist gewinnen kein müssen, sondern ein wollen. Doch den Gegner gewinnen lassen, empfinde ich als überheblich.
    • Regas 28.01.2017 13:04
      Highlight Highlight Wozu braucht es da ein Energiefeld? Etwa wegen der Fairness? So ein Energiefeld ist ein esoterischer quatsch und nur existent wen man dran glaubt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 28.01.2017 10:36
    Highlight Highlight Mal nicht so hochgestochen HS. Sie schreiben hier zielgerichtet für die Leser und Kommentierenden, damit watson ihre Klicks auch honoriert. Das heisst, sie machen sich des Geldes wegen auf, um kontrovers über die Existenz von Götter zu schreiben, um einen Arenaeffekt zu erreichen. Sie stellen sich als jemanden hin, der massiv vom Erkenntnisbaum gefressen hat und alle anderen, die an ein religiöses Weltbild glauben wie 10-jährige sind. Dabei präsentieren sie nicht mal alternative Fakten, sondern versuchen den Vorhang von anderen niederzureissen und denen ihr gebaren als infantil zu beschreiben.
    • Regas 28.01.2017 11:02
      Highlight Highlight Es gibt keine alternative Fakten oder können Sie einige benennen?
    • Zeit_Genosse 28.01.2017 13:01
      Highlight Highlight Man kann Welt-/Glaubensbilder anderer kritisieren und zerpflücken wie das HS aus Profession hier tut. Dann aber wäre es gut seine Wahrheit (seine Fakten) auf den Tisch zu legen, dass man weiss aus welcher subjektiven Ecke die Argumentation erfolgt. Das wären dann alternative Fakten in einer Diskussion wo niemand die Existenz von Gott faktisch belegen kann. Wir bewegen uns dann im Auspielen von subjektiven Wahrheiten oder wie wir aus der trumpschen Ära lernen, "alternative Fakten". Das dieser Begriff nonsens ist, wissen wir alle. Deshalb sprechen wir von unterschiedlichem Glauben bei Religionen
    • You will not be able to use your remote control. 28.01.2017 13:17
      Highlight Highlight Der Gedanke, den 10-jährige enlarven geht so:

      Gott hat den Plan der Welt gemacht und dann kommst du und bittest ihn darum diesen Plan anzupassen, damit du etwas besser da stehst. Und natürlich sagt Gott: "Oh ja, ich bin ja allmächtig und kann das für dich tun. Es ist nicht so, dass ich allwissend bin und die ganze Situation so geplant hätte."

      Beten für etwas ist ein Wiederspruch in sich selbst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stichelei 28.01.2017 10:13
    Highlight Highlight Der Protest der Black Panthers an der Olympiade in Mexico sorgte seinerzeit für grossen Wirbel und politische Statements bei Sportanlässen sind weltweit verpönt oder gar verboten. Es wäre an der Zeit, dies ebenfalls auf das zur Schau Stellen von kindlicher Religiosität auszuweiten.
    • Michael Mettler 28.01.2017 12:52
      Highlight Highlight Können Sie mir sagen wo das kindliche Verhalten zu entdecken war? Und warum kommen Sie von der abscheulichen Rassendiskrimierung auf eine religiöse Geste? Ganz ehglich, sogar als Gläubiger ist mir die Rassengleicheit um Längen wichtiger als das Ausführen einer religiösen Geste.
    • Stichelei 28.01.2017 17:48
      Highlight Highlight @Michael Mettler: Das eine war eine politische Geste, das andere eine religiöse. Beide haben mit Sport nichts zu tun.
      Meiner Meinung nach liegt das kindliche Verhalten darin, dass man denkt, der sportliche Erfolg sei einem imaginären Freund im Himmel zu verdanken. Man bedankt sich, als ob der eigene Sieg ein persönliches Geschenk dieses Gottes war, man also gegenüber der Gegnerin bevorzug behandelt wurde.
  • Natürlich 28.01.2017 10:08
    Highlight Highlight Hugo muss Gott ja gewaltig hassen, dass er jede Gelegenheit nutzt um irgendeinen Nonsens Artikel zu schreiben.
    • Mia_san_mia 28.01.2017 11:11
      Highlight Highlight Seine Sekte gefällt ihm.besser...
    • You will not be able to use your remote control. 28.01.2017 13:20
      Highlight Highlight Er hasst nicht Gott oder euch. Ihr könnt nicht mit Kritik umgehen und eure Position ist nicht mit Argumenten zu verteidigen.

      Darum benutzt ihr solche Strohmänner und Ad Hominems.
    • Michael Mettler 28.01.2017 15:11
      Highlight Highlight @you will not...: du hast recht. Wir brauchen argumente. Der titel des artikels heisst: gott hilft einer tennisspielerin hätte jedoch besseres zu tun. Im artikel kommen weder argumente welche diese behauptung stützen noch wiederlegen. Heisst stamm hat deiner meinung nach versagt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Bamberger 28.01.2017 10:05
    Highlight Highlight Die 4 Lebensphasen männlicher Primaten in unseren Breitengraden:

    Phase 1: Du glaubst an den Samichlaus

    Phase 2: Du glaubst nicht mehr an den Samichlaus

    Phase 3: Du bist der Samichlaus

    Phase 4: Du siehst aus wie der Samichlaus
    • Maracuja 28.01.2017 12:24
      Highlight Highlight Und für weibliche Primaten in unseren Breitengraden gibt es nur 3 Phasen? 1. du glaubst an die Zahnfee ... 3. du bist die Zahnfee.
    • gelesen 28.01.2017 13:29
      Highlight Highlight :))
    • Pasionaria 28.01.2017 19:40
      Highlight Highlight M.B. und Maracuja
      Aber, aber etwas mehr Seriositaet in diesem ernsthaften Blog waere angebracht.
      Es heisst im 8. Gebot doch deutlich: du sollst nicht luegen.
      Gruss vom Samichlaus, dem Osterhasen und der Zahnfee.
  • AJACIED 28.01.2017 09:55
    Highlight Highlight Ja klar möchte das absolut nicht schlecht reden. Aber Gott hat wenig mit Erfolg oder Misserfolg zu tun. Wenn du nicht genug trainierst dann weisst du ich bin schuld. Sobald Mann Erfolg hat sagt man ah ohne Gott hätte ich das nicht geschaft. Gott hilft dir nicht um dich in einem Spiel zu verbessern. Wer kein Willen hofft noch zuletzt an Gott das was klappt!! Also please
    • Regas 28.01.2017 10:43
      Highlight Highlight Der glaube an Gott oder einen Talisman wirkt wie ein Placebo und kann tatsächlich eine gewisse Leistungssteigerung bringen. Selbstverständlich hat das nichts mit einem Sieg zu tun.
  • Der müde Joe 28.01.2017 09:32
    Highlight Highlight Das Bewusstsein eines Zehnjährigen? Find ich völlig ok.😊
    Benutzer Bild
    • Nickname_499 28.01.2017 11:03
      Highlight Highlight Ein guter Vers zum Thema👍🏼
  • Mia_san_mia 28.01.2017 09:08
    Highlight Highlight Unglaublich was der wieder schreibt... Ich verstehe nicht, dass Watson so jemandem eine Plattform gibt.
    • Charlie Brown 28.01.2017 10:07
      Highlight Highlight Du bekommst sie ja auch hier...
    • Stichelei 28.01.2017 10:09
      Highlight Highlight Watson bietet dir für deine Kommentare ja auch eine Plattform.
    • Mia_san_mia 28.01.2017 10:53
      Highlight Highlight Ja ich schreibe auch nur Sachen die stimmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dong 28.01.2017 08:53
    Highlight Highlight Zitat: "..., dass christliche Frauen von Islamisten vergewaltigt werden ...". Mit Verlaub, ich hör da Hetzerei durch, ich find das ein bedenkliches Niveau.
    • CSD 28.01.2017 09:16
      Highlight Highlight Es geht ja darum, dass sie dem christlichen Gott dankt, der sich vornehmlich für Christen interessiert. Ginge es im Artikel um den Dank an Allah, würde im Beispiel einem Muslim gleichzeitig eine Ungerechtigkeit widerfahren. Ausserdem bezeichnet "Islamist" einen Extremisten, welchen zu verteidigen wohl eher bedenklich wäre.
    • Masche 28.01.2017 09:24
      Highlight Highlight Das ist nur eines von drei Beispielen im Kontext. Und seit wann ist die blosse Erwähnung einer Tatsache Hetzerei?
    • Aristoteles 28.01.2017 12:47
      Highlight Highlight Die Hetzerei beruht auf Tatsachen, ist also völlig in Ordnung. Und jetzt will Genosse Dong noch Extremisten in Schutz nehmen pf. Zum Artikel: keine Hobbies?
    Weitere Antworten anzeigen
  • dave1771 28.01.2017 08:41
    Highlight Highlight Sorry aber niemans von diesen Sportlern sagte, Gott gab Ihnen den Sieg. Es kann genauso heissen, dass sie Gott einfach danken (was meist auch so ist, wenn man die Interviews anschaut). Wenn man unbedingt einen nicht existierenden Gott schlecht machen will, dann findet man ja auch nur noch Argumente, die Gott schlecht machen... Sie wissen ja alle Schwäne sind weiss...
    • Mia_san_mia 28.01.2017 09:09
      Highlight Highlight Genau so ist es. Herr Stamm verdreht alles.
    • Masche 28.01.2017 09:13
      Highlight Highlight Irgendwie unlogisch. Wieso danken, wenn man nichts bekommen hat, wie Sie schreiben?
    • Regas 28.01.2017 10:11
      Highlight Highlight Der besiegte Gegner bekreuzigt sich nach dem Spiel auch mehrmals und dankt Gott für die Niederlage....
  • Charlie Brown 28.01.2017 08:35
    Highlight Highlight Game, set and match Hugo Stamm.
    • Mia_san_mia 28.01.2017 09:09
      Highlight Highlight Ja verloren hat er 😊
    • CSD 28.01.2017 09:56
      Highlight Highlight @Mia_san_mia: Funktioniert nicht, wenn "Game, set and match Hugo Stamm" steht... Wenn du schon versuchst, etwas witzig auf den Punkt zu bringen, dann bitte richtig.
    • Mia_san_mia 28.01.2017 10:03
      Highlight Highlight CSD: So wie ich es mache, ist es genau richtig.
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  • Spooky 28.01.2017 08:04
    Highlight Highlight Hehe! Na ja! Ehrlich gesagt: Spitzensportler waren noch nie die Hellsten.
    • Linus Luchs 28.01.2017 11:18
      Highlight Highlight Also jetzt beleidige mal nicht den Hakan, gell? 😉
    • Michael Mettler 28.01.2017 12:57
      Highlight Highlight @spooky: das gegenteil von dummen spitzensportler sind dann intelligente krüppel, oder was? Ihr menschenbild ist wahrlich ein highlight.
    • Spooky 28.01.2017 19:16
      Highlight Highlight @Michael. Nimm's locker (so wie Linus)! 😉
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