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Ein Berggaenger geniesst die warme Abendsonne und die angenehmen Temperaturen am Dienstag, 2. Juni 2015, auf dem Gonzen (1830 Meter ueber Meer) bei Sargans. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller) .A hiker enjoys the warm evening sun on the Gonzen peak (1830 meters above sea level), on Tuesday, June 2, 2015, in Sargans, eastern Switzerland. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Ein Westschweizer Bergführer verstiess gegen das Blasphemie-Verbot, als er Gipfelkreuze zerstörte. Bild: KEYSTONE

Das Verbot der Gotteslästerung muss weg – auch wenn der Bundesrat dagegen ist

Nationalrat Beat Flach verlangt in einer Motion die Streichung des Blasphemieverbotes, doch die Landesregierung wehrt sich dagegen. Dabei hat es längst keine Daseinsberechtigung mehr.



Mal ehrlich: Hast du gewusst, dass es in der Schweiz ein Blasphemieverbot gibt? Konkret heisst das, du darfst Gott nicht öffentlich lästern. Wer verletzende oder verhöhnende Äusserungen über Gott, religiöse Überzeugungen oder etwas Heiliges macht, kann eingeklagt werden.

Wörtlich heisst es im Artikel 261 des Strafgesetzes:

«Wer öffentlich und in gemeiner Weise die Überzeugung anderer in Glaubenssachen, insbesondere den Glauben an Gott, beschimpft oder verspottet oder Gegenstände religiöser Verehrung verunehrt, (…) wird mit Geldstrafe bestraft.»

Religion und Glauben geniessen bei uns also einen besonderen Schutz. Einen Rechtsschutz, den Weltanschauungen oder politische Gruppen nicht für sich in Anspruch nehmen können. Sind solche Privilegien in einem Staat, der sich als säkular versteht und der eine Trennung von Kirche und Staat mindestens im religiösen Sinn kennt, noch sinnvoll?

Nein, findet Nationalrat GLP-Beat Flach. In einer Motion verlangt der Aargauer vom Parlament die Streichung des Gesetzesartikels. Das Blasphemieverbot sei in einem säkularen und liberalen Staat nicht mehr zeitgemäss.

Beat Flach, GLP-AG, folgt einer Debatte an der Sommersession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 14. Juni 2018 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Beat Flach im Sommer 2018 in Bern. Bild: KEYSTONE

Damit ist wiederum der Bundesrat nicht einverstanden. Er beruft sich darauf, dass die Meinungsfreiheit auch in religiösen Fragen gewährleistet sei. In seiner Stellungnahme schreibt er, religiöse und ethische Fragen könnten heute frei und offen diskutiert werden.

Bergsteiger-Legende Reinhold Messner ist gegen die Entfernung von Gipfelkreuzen:

abspielen

Video: YouTube/quer

Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtssprechung sei nicht jede Kritik strafbar, die allenfalls als beleidigend, provokativ oder spöttisch aufgefasst werden könne. Strafbar sei nur jene Kritik, die auf Hohn und Schmähung ausgerichtet sei und durch Form oder Inhalt das elementare Gebot der Toleranz verletze. Artikel 261 biete ein Mittel, um das friedliche Zusammenleben der Religionen zu gewährleisten.

Was meint das Parlament?

Wie sich das Parlament entscheiden wird, ist noch offen. Heimatschützer wie EVP, CVP und SVP werden die Motion wohl mehrheitlich ablehnen, die FDP dürfte gespalten sein, die Linken und Grünen grossmehrheitlich dafür. Es ist schwierig, eine Prognose zu stellen.

Nahe zusammenruecken musste wer am Sonntag, 2. Oktober 2011 bei strahlend schoenem und mildem Herbstwetter unter dem Gipfelkreuz des 2808 Meter hohen Calanda oberhalb Chur Platz nehmen wollte. (KEYSTONE/Arno Balzarini)

Stehen Gipfelkreuze unter dem Schutz des Artikels 261? Bild: KEYSTONE

Wie auch immer: Verurteilungen wegen Gotteslästerung sind selten. Für den bekanntesten und spektakulärsten Fall in jüngster Zeit sorgte ein Greyerzer Bergführer. Er hatte sich darüber geärgert, dass ihm an den für ihn schönsten Orten der Schweiz – den Berggipfeln – oft ein Kreuz im Weg stand. Und dass er dort an Religion und Glauben erinnert wurde. Und an die Macht der Kirchen. Deshalb zerstörte er drei Gipfelkreuze und wurde zu einer Geldstrafe verurteilt.

Der Fall zeigt, dass das Blasphemie-Verbot ein alter Zopf ist, den man endlich abschneiden sollte. Andere europäische Länder haben es vorgemacht. Sogar Irland, das als besonders religiös gilt.

Antirassimusstrafnorm reicht aus

Kirchen und Religionsgemeinschaften brauchen keinen besonderen Schutz. Gott schon gar nicht, zumal seine Existenz umstritten ist.

Kommt hinzu, dass wir ja noch den Artikel 261bis haben, die Antirassismusstrafnorm. Sie schützt vor Diskriminierung, wenn es um Fragen von Rasse, Ethnie oder Religion geht.

Dieser Zusatz ist sinnvoll, geht es doch um Minderheiten, die im Zeitalter wachsender Religionskonflikte, der Wutbürger und der sozialen Medien geschützt werden müssen. Dabei geht es um mehr als um Meinungsfreiheit, sondern um Diskriminierung und Aufhetzung, die fatale persönliche und politische Konsequenzen haben können.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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337Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pasionaria 17.04.2019 01:49
    Highlight Highlight Alienus
    "Blasphemie – der Unterschied zwischen der von Menschen lancierten Gotter- und der Gottabschaffung."

    oder

    …….. ist Blasphemie nicht auch > der vom Aberglauben verhaengte Schiedsspruch ueber den gesunden Menschenverstand?

    Und sowas will die CH-Eidgenossenschaft im Jahre 2019 schuetzen, mama mia!
  • santacroce 16.04.2019 17:17
    Highlight Highlight Ich bete für Hugo Stamm. Dass ihn der Herr erleuchte, wenn die Fragen kommen.
    • Pasionaria 17.04.2019 01:56
      Highlight Highlight Welche Fragen von wem?

      Ich stelle mir vor, dass er sich ueber Fragen, die ihm vor der Himmels- oder Hoellenpforte gestellt werden, kaum jetzt schon den Kopf zerbrechen wird.
  • Asparaguss 16.04.2019 16:31
    Highlight Highlight Es gibt auch Traditionen. Wer sich am Gipfelkreuz stört oder sich dadurch bemissioniert fühlt hat wohl andere Traumas die aufgearbeitet werde sollten.
  • santacroce 16.04.2019 13:23
    Highlight Highlight Den Artikel zu entfernen wäre Verrat an uns selbst.
    • Agnos ~ S. Pelegrino 16.04.2019 19:47
      Highlight Highlight Quo Vadis??
  • Hypatia 15.04.2019 23:32
    Highlight Highlight Da brennt nun ein Kreuz von ganz anderem Format in der Hauptstadt Frankreichs, während wir uns fragen, ob man Gipfelkreuze zerstören und Gesetze abschaffen darf und soll, die doch für "nichts" dienen, sondern "nur" an die Zerstörungskraft einer Religion erinnern. Das entbehrt doch nicht einer gewissen Ironie. Der Gott, der ein Zeichen setzt, all jenen, die sich an seinen Kindern vergriffen haben, indem er das Zeichen seiner Herrlichkeit zerstört.

    Oder glaubt da irgend jemand an Zufall? Nun ja, wer glaubt, wird selig, sagt man. Das unverfügbar Verfügende hat viele Namen.
    • Alienus 16.04.2019 07:57
      Highlight Highlight Hm, Hypatia, was wollen Sie denn in concreto uns damit sagen?

      Es brannten Wälder, Schulen, Kirchen, Spielhallen und sogar Bordelle.

      Die Brandlast ist es egal, was es als Basis für ihre Verbrennung hat.
    • Michael Bamberger 16.04.2019 10:52
      Highlight Highlight Hypatia: "Da brennt nun ein Kreuz von ganz anderem Format...Oder glaubt da irgend jemand an Zufall?"

      Wow! Da stimmt nun einer in den Kanon gewisser Ultrafundis ein, wie sie sich z.B. auf kath.net tummeln. Hier ein paar derer Stilblüten:

      "Soll dies ein Menetekel sein?"

      "Und vielleicht ein Zeichen!"

      "Kehrt um und glaubt an das Evangelium."

      "Zufall? Glaub ich nicht!"

      "Notre Dame der triumphierende Satan höchst persönlich."

      "Was will Gott uns damit sagen?"

      "Das sind die Zeichen dieser Zeit."

      " Wenn das keine Zeichen sind.."

      etc...

      http://www.kath.net/news/67645

    • Hypatia 16.04.2019 11:15
      Highlight Highlight Alienus

      Konkret war das wohl eine Art Schockreaktion. Da ist etwas für immer zugrundegegangen.

      Und am Rande und ganz zuletzt ist mir eine Definition dessen gelungen, was manche Gott zu nennen pflegen: Worüber wir Menschen nicht verfügen, das aber über uns Menschen verfügt.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Aliminator 15.04.2019 17:51
    Highlight Highlight Holy shit!
  • Don Carlos 15.04.2019 07:00
    Highlight Highlight Ein Blasphemieverbot ist ein Witz.

    Eigentlich dürfte es dafür weder Gesetz noch Strafe geben da sich göttliches eh nur in der Phantasie von Menschen abspielt die mit der Realität des Lebens nicht zurande kommen oder Gott Götter dafür benutzen Unrecht im Namen Gottes als gottgewollt zu verkaufen.

    Religion, Phanatismus und die Gläubigkeit hat mehr Opfer gekostet als alle Kriege dieser Erde!

    • hoffmann_15@hotmail.com 16.04.2019 11:23
      Highlight Highlight Abgesehen vom letzten Satz (sehr viele Kriege waren auch religiös motiviert), stimme ich Ihnen voll und ganz zu.
  • AdvocatusDiaboli 15.04.2019 06:29
    Highlight Highlight Aber trotz allem wird hier am Schluss des Artikels mit "Wutbürger" noch ein intoleranter, diskriminierender Begriff eingeschlichen.
    • Pasionaria 16.04.2019 00:19
      Highlight Highlight Was ist ein Wutbuerger?
      Einer, der buht, kreischt, schreit, hasst…....
      Er ist konservativ, nicht arm und nicht mehr jung. politisch empoert und nicht mehr staatstragend.

      Das ist weder eine Diskriminierung, noch hat etwas mit Intoleranz zu tun - es ist die Beschreibung eines sauren Buergers!
    • Alienus 16.04.2019 08:07
      Highlight Highlight Absurdus Diaboli

      Betrachten man sinninhaltlich den „Wutbürger“ genauer, so kann man beispielsweise und tatsächlich diese Spezies bereits in den 20er-Jahren im letzten Jahrhundert in Deutschland entdecken.

      Wie dieses konkrete Beispiel geendet ist werden Sie wohl wissen.
  • Masche 14.04.2019 22:55
    Highlight Highlight Jesus Christus wurde wegen Blasphemie gekreuzigt. Das sagt eigentlich schon alles.
  • Lucas29 14.04.2019 22:51
    Highlight Highlight Ich kann sowieso niemanden ernst nehmen, der heutzutage noch streng gläubig ist und sich dermassen einschränken lässt.
    • Agnos ~ S. Pelegrino 16.04.2019 11:50
      Highlight Highlight Galater5

      Vers15
      Wenn ihr einander beisst und fresst, so seht zu;
      Dass ihr nicht einer vom andern aufgefressen werdet.
  • Stänkerer 14.04.2019 21:25
    Highlight Highlight Wenn ich ein islamisches Symbol zertöre werde ich auch veruteilt...
    Das Gesetz ist religionsneutral (Gott = Jehowa, Allah etc.) und ist so zu belassen.
    • Masche 14.04.2019 22:58
      Highlight Highlight Wieso braucht es dann noch die Präzisierung "insbesondere den Glauben an Gott" im Gesetz? Es müsste dann korrekterweise "insbesondere den Glauben an einen Gott" heissen.
    • Agnos ~ S. Pelegrino 16.04.2019 11:24
      Highlight Highlight Wenn jemand behauptet,"er sei Gottes,"welchen' s Gottes,etwa sich selbst!?

      Mohammed-aner Christen Juden, die alle sind Monotheisten.

      Meinungsfreiheit auf Kosten anderer, welchen Glaubens mehr gültigeren zu sagen hat, u. durchzusetzen vermag, da muss schon beachtet werden, dass nicht die Anzahl Gläubiger bestimmend ist, sondern die Gesinnung.

      Sonst darf nur der Mächtigste unterandern der Weltreligionen einer Scharia, Evangelien, Tanach
      geltend machen.

      Dann hat nur einer das Sagen, u. die andern haben sich zu ducken.
    • Agnos ~ S. Pelegrino 16.04.2019 12:41
      Highlight Highlight Selektion unter Streitern, wer ist des Richtigen!

      Ich meine aber dies, dass unter euch der eine sagt; Ich gehöre Paulus, der andere; ich Appolos, der Dritte; Ich zu Kephas, der vierte, und ich zu wem??
  • Share 14.04.2019 19:26
    Highlight Highlight Das gibt theologisch einfach nichts her. Quasi eine Sandburg. Ich empfehle Elefantenhaut. Soziologisch betrachtet lohnt sich diese Frage, weil es neu und immer wieder im Kontext zu differenzieren fordert.
  • Der sich dachte 14.04.2019 18:22
    Highlight Highlight Die Prozessführung ist kompliziert. Viele haben Anspruch darauf Gott zu sein. Sehr viele. Ach, Gottchen. Kuckst Du:

    https://wiki.yoga-vidya.de/Götter_Namen_Liste_von_A-Z
  • Glücksbringer 14.04.2019 16:43
    Highlight Highlight Sie errichten "heilige" Symbole und hetzen euch gegen Verehrer anderer Symbole.
    Doch wo ein Kreuz ist, sind auch Haken, wo ein Mond, da werden Leben gesichelt, wo ein Stern oder sonst ein "heiliges" Symbol, da wird immer gegen den Menschen und die Natur gefrevelt.
    Aus: “Ewigkeit Universum Mensch”
    • Agnos ~ S. Pelegrino 16.04.2019 10:58
      Highlight Highlight Und so??
      Benutzer Bild
    • Glücksbringer 16.04.2019 13:03
      Highlight Highlight @Agnos
      😂😂😂👍👍
  • Nonbeliever 14.04.2019 15:14
    Highlight Highlight Klar, der Abschnitt von Artikel 261 "Störung der Glaubens- und Kultusfreiheit..." ist ersatzlos zu streichen, weil das Gesetz auch mit einem verkürzten Art. 261 und dem übrigen StGB Einzelpersonen, Gruppen und Ethnien genug schützt. Schon deswegen, weil der Artikel kaum mehr in der Praxis angewendet wird. Wenn nun jemand zB.ein "alt-ehrwürdiges" Gipfelkreuz demoliert genügt auch eine Anklage wegen Sachbeschädigung, wenn es denn schon sein muss. (von mir aus können die Kreuze aber auch generell weg - selbstverständlich auf offiziellem Weg via Gemeindebeschluss etc. )
    • Maracuja 14.04.2019 17:08
      Highlight Highlight Gläubige werde durch Abschaffung dieses Artikels nicht schlechter gestellt als Glaubensfreie, sondern (korrekterweise) gleichgestellt. Störung von Versammlungen, Sachbeschädigung, Hetze, Verleumdung ist aufgrund anderer Paragrafen nach wie vor strafbar. Es fällt nur das Privileg weg, dass religiöse Überzeugungen speziell vor Spott geschützt werden sollen. Damit kann ich als Gläubige problemlos leben, gibt für mich größere Probleme (Hunger, Umweltverschmutzung) als wenn sich jemand über meinen Glauben lustig macht.
    • Agnos ~ S. Pelegrino 16.04.2019 10:44
      Highlight Highlight Die Symbole die seit Jahr-hunderten Gang und Gebe sind.
      Benutzer Bild
  • leu84 14.04.2019 14:42
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • mimiduu 14.04.2019 14:22
    Highlight Highlight Gotteslästerung aufheben aber wenn man etwas gegen Homos oder Schwarze sagt, dann wird man bestraft. Gott ist demzufolge weniger Wert als die Menschen... okay, alles klar...
    • Nonbeliever 14.04.2019 15:56
      Highlight Highlight @ mimiduu: Das "Problem" ist eben, dass es sich bei den Homos oder Schwarzen um real existierende Personen handelt, wohingegen Gott eben - solange nicht bewiesen - eine fiktive Gestalt ist. Können imaginäre Wesen gelästert werden? Eben! Genausogut könnte man Feen und Einhörner gesetzlich unter Schutz stellen. Absurd, oder?
    • Pizza_scharf 14.04.2019 16:02
      Highlight Highlight Nicht ganz. Vor dem Gesetz sind alle gleich. Wie Homosexuelle und Schwarze hat auch Gott das recht rechtliche Schritte z.B. wegen Verleumdung einzuleiten, sofern ihn das stört. Als allmächtige Person sollte dies für ihn kein Problem sein.
    • mimiduu 14.04.2019 18:30
      Highlight Highlight Wenn Gott eine Legende ist, dann ist die Bibel ein Märchen und eigentlich sind alle biblischen Beweisstücke aus den letzten 2000 Jahren nur Fake-News, wie man es heute nennen würde. Alle feiern Weihnachten, Ostern etc. wozu all die Feiertage, wenn eh alles Fake ist? Aja, schaffen wir dann doch alle Feiertage ab, die sind nämlich mit Gott verbunden und da ist er wieder nützlich.... sorry, für mich ist dies eine ignorante Aussage...!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mennsgi 14.04.2019 13:41
    Highlight Highlight Ohne dieses Gestz wäre es eknfach Schbeschädigung gewesen
  • Oxymora 14.04.2019 12:48
    Highlight Highlight Artikel 261 schützt angeblich religiöse Versammlungen, Kultusgegenstände, Gefühle,..
    Ein vorgeschobenes Verkaufsargument.

    Für Religionen ist das überleben einfacher, wenn sie sich in einem lückenlosen Netz von Indoktrination suhlen kann. Blasphemie reisst Löcher in dieses Netz der Lügen, was besonders die Indoktrination von Kindern erschwert.

    Dass Politiker im 21. Jahrhundert Strafandrohung gegen Blasphemie noch für probat halten, lässt vermuten, dass einige selber Opfer religiöser Konditionierung und religiöser Gehirnwäsche wurden. Mir tun sie echt leid, aber wählen würde ich sie nicht.
  • Der sich dachte 14.04.2019 12:44
    Highlight Highlight "Strafbar sei nur jene Kritik, die auf Hohn und Schmähung ausgerichtet sei und durch Form oder Inhalt das elementare Gebot der Toleranz verletze."

    Strafbar ist es etwa in Österreich den Propheten Mohammed als Pädophilen zu bezeichnen, obschon er offenkundig ein neunjähriges Mädchen missbraucht hat.

    Hat Justitia darum verbundene Augen?
    • vera.vox 14.04.2019 14:48
      Highlight Highlight Eine historische Persönlichkeit, kann man nur bewerten mit den Masstäben jener dieser Zeit. Mohamed hatte 9 Frauen geheiratet, wovon nur Aischa bei der Eheschliessung ein Kind war. Initiierte Heirat mit einem Kind war was Normales. Wäre er tatsächlich Pädophil gewesen hätte er nur vorpubertäre Mädchen gekauft. Mohamed war also eindeutig nicht pädophil oder homosexuell.
      Gut das Justiztia solche Hetze gegen Religion und ihre Angehörige bestraft.
    • Der sich dachte 14.04.2019 17:59
      Highlight Highlight "vera" vox:

      "Mohamed hatte 9 Frauen geheiratet, wovon NUR (!) Aischa bei der Eheschliessung ein Kind war."

      Aischa war auch beim ersten Beischlaf ein Kind! Aber das blendest Du aus. Hat Dir Justizia den Blick verschleiert?
    • Makatitom 14.04.2019 21:12
      Highlight Highlight Ausserdem: was denkst du wie alt die Ehefrauen der "christlichen Herrscher" im 7ten Jahrhundert in Europa waren, bei einer Lebenserwartung weit unter 40 Jahren?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nasenbohren für Fortgeschrittene 14.04.2019 12:35
    Highlight Highlight Der Artikel muss gegenstandlos gestrichen werden.

    Wieso:

    Gott soll sich selber durch Klage rechtferigen. Z. B. Rassismus, Verleumdung etc. 😴😉😁
    • Noschi 16.04.2019 23:00
      Highlight Highlight Ha ha ha ausgelutscht
  • Billy the Kid 14.04.2019 11:51
    Highlight Highlight Passend zu 500 Jahren Reformation in Zürich erinnert dieser alte Zopf eben auch daran, dass sich die Christen jahrhundertelang gegenseitig abgeschlachtet haben.
    Zur Zeit lese ich mal wieder den "Simplicissimus" von Grimmelshausen, der vom 30 jährigen Krieg handelt.
    Am Ende dieses Krieges wusste niemand mehr so recht um was eigentlich gekämpft wurde - ausser vielleicht irgendwelche reich gewordenen Räuberbarone.
    In den USA scheint dieser Trick immer noch hervorragend für die Waffen- und Erdölindustrie zu funktionieren. Keep it doped with religion and sex and tv...
    • Philemon Siclone 14.04.2019 12:56
      Highlight Highlight Der Simplicissimus Teutsch, ein grossartiges Buch!

      Gibt (leider) nicht viele, die heute noch diesen Schinken lesen... Sollte ich jedoch einmal nach Einsiedeln pilgern, werde ich mir meine Erbsen auch kochen.
    • Ueli der Knecht 14.04.2019 14:11
      Highlight Highlight Der westfälische Frieden wäre auch eine Blaupause für die Beilegung der heutigen globalen Konflikte. Der westfälische Frieden war eine Abkehr vom Recht des Stärkeren; eine Abkehr von Machtpolitik. Es wurde damit nicht nur der 30-jährige Krieg beigelegt, sondern auch der 80-jährige Unabhängigkeitskrieg der Niederlande.

      Heute könnte der westfälische Frieden ein Vorbild sein, um den bereits über 100-jährigen Krieg (Erster und Zweiter Weltkrieg, kalter Krieg, Krieg gegen Terrorismus usw.) endlich zu beenden. Ich hoffe nur, dass wir nicht wie damals alles erst in Schutt und Asche legen müssen.
    • Billy the Kid 14.04.2019 14:57
      Highlight Highlight @Philemon Seclone
      Simplicissimus zu Jupiter:
      "Die Ursach, dass ich aus dem Himmel kommen, ist, dass ich dich selbst darin manglete, nahm derowegen des Dädali Flügel und flog auf Erden dich zu suchen; wo ich aber nach dir fragte, fand ich, dass man dir aller Orten und Enden ein schlechtes Lob verliehe, dann Zoilus und Mocus haben dich und alle andere Götter in der ganzen weiten Welt vor so verrucht, leichtfertig und stinkend ausgeschrien, dass ihr bei den Menschen allen Kredit verloren; du selbst, sagen sie, seiest ein filzlausiger, ehebrecherischer Hurenhengst;
    Weitere Antworten anzeigen
  • Walter Hehl 14.04.2019 11:34
    Highlight Highlight Wenn etwas blasphemisch ist und Gotteslästerung, dann sind es Bilder mit Gott als alten Mann mit weissem Bart. Ich sage dies, obwohl das mir (und Hugo Stamm) irgendwie schmeichelt. Diese platte Vermenschlichung ist doch eine Beleidigung für alle, besonders für die Gläubigen!
    • rodolofo 14.04.2019 14:12
      Highlight Highlight Patriarchen stellen sich nun mal "Gott" als streng überwachenden, pingelig kontrollierenden und gnadenlos abstrafenden Ober-Patriarchen vor.
      Matriarchinnen stellen sich "Gott" dagegen als fürsorglich sich kümmernde, durch schleichende Entmündigung bevormundende Ober-Matriarchin vor.
      Da stellt sich mir die Frage, wie eine Kuh sich "Gott" vorstellt.
      Vermutlich spürt sie, dass Gott eine ständig fressende, wiederkäuende, verdauende, rülpsende, furzende und scheissende, Milch gebende Super-Kuh ist...
    • Spooky 15.04.2019 03:48
      Highlight Highlight "Da stellt sich mir die Frage, wie eine Kuh sich "Gott" vorstellt."

      Vielleicht als Rodolofo 🙏🏻😂
    • Agnos ~ S. Pelegrino 16.04.2019 10:32
      Highlight Highlight Der Bauer kann kaum warten bevor die letzte Kuh gemolken ist, u. sich die Hörner wachsen sollen, dass es wirklich eine Kuh ist.

      Bis zur Abstimmung der Kuh-Horn Initiative, sehen wir dann,wer mehr wert ist, die Kuh Initiative oder die Kuh.

      Würden wir es wie in Indien Handhaben, dann gebe es keine Kuhhorn initiative, über ein göttliches Wesen.



    Weitere Antworten anzeigen
  • stadtzuercher 14.04.2019 10:49
    Highlight Highlight Das Verbot der Gotteslästerung ist obsolet. Wir können es heute durch die wachsenden Gesetze ersetzen, die Sexismus verbieten. Fast nichts, was die neuen Hüter der Moral nicht als anstössig oder sexistisch einstufen.

    Irgendwelche dämlichen moralischen Götter brauchen wir scheinbar immer.

    https://www.spiked-online.com/2019/04/11/seeing-sexism-everywhere/
  • rodolofo 14.04.2019 09:02
    Highlight Highlight Ist dieser Aufruf, das Verbot zur Gotteslästerung aufzuheben, nicht eine Gotteslästerung?
    Denkt mal darüber nach, und zieht dann Eure notwendigen Schlüsse daraus!
    Dem Pfarrer solltet ihr besser nicht beichten, was Ihr Euch überlegt habt. Aber Gott könnt Ihr das ohne Bedenken anvertrauen, im stillen Gebet.
    • rodolofo 14.04.2019 13:30
      Highlight Highlight Eventuell verstehen einige BlitzerInnen, oder HerzerInnen nicht, was ich damit sage.
      Aber das ist egal.
      So wie es "Gott" egal ist, ob sie verstehen und was sie verstehen.
      Das, was ist, ist immer das Beste, was es gibt, denn es ist das Einzige, was es gibt.
      Und nun gehet in Frieden, Ihr frechen Unruhestifter!
    • Agnos ~ S. Pelegrino 15.04.2019 00:58
      Highlight Highlight rodolofo, angenommen es sollte eine Entrückung geben, mit welchem Shuttle würde es gehen!?

    • rodolofo 15.04.2019 08:05
      Highlight Highlight @ Agnos
      Das verstehe jetzt ICH nicht...
      Na ja, wir müssen auch gar nicht Alles verstehen!
      Eigentlich reicht es doch schon, dass dieses
      "Alles = Allah" einfach wie selbstverständlich da ist!
      Und Jesus muss nicht mehr übers Wasser laufen und hat kein Lampenfieber mehr vor seinem grossen Auftritt, weil gar keine sensationslüsternen Gaffer mehr da sind, die einen Jesus übers Wasser laufen sehen wollen... ;)
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  • Spooky 14.04.2019 08:45
    Highlight Highlight Der wütende Roland?
    Nein
    Der wütende Bergführer! 😆
  • mike2s 14.04.2019 03:40
    Highlight Highlight Ich finde das Blasphemieverbot blasphemisch.
    Es impliziert das er sich nicht selbst wehren kann.
    • Maracuja 14.04.2019 09:26
      Highlight Highlight Beim Artikel 261 geht es nicht um den Schutz von Gott, sondern um den Schutz seiner Anhänger bzw. ihrer Versammlungen, ihrer Kultusgegenstände und ihrer Gefühle. Der Artikel heisst entsprechend auch Störung der Glaubens- und Kultusfreiheit, Blasphemieartikel ist nur die umgangssprachliche Bezeichnung. Berechtigte Interessen der Gläubigen, z.B. dass ihre Versammlungennicht gestört werden dürfen, werden durch andere Paragraph geschützt. Ein spezieller Schutz ihrer Gefühle widerspricht aber Meinungsfreiheit und Gleichstellung (weshalb verdient diese Gruppe einen besonderen Schutz?).
    • Agnos ~ S. Pelegrino 14.04.2019 19:55
      Highlight Highlight Also hat Blasphemie- Gebot mitnichten dem Blasphemie- Verbot zu tun!?

      Versammlungsfreiheit und Meinungsfreiheit sollen anstelle der Blasphemie-Instruktionen, verbessert u. wirkungsvoller Ausgelegt werden, dass laut ç -Paragraphen, dass das Individuum in Versammlungen besser geschützt wird, sodass Gewaltexzesse durch Glaubenszüchtig strenger geahndet werden.


      Auch sollte das Individuum auf Strassen und Plätzen wahllos angeprangert werden, u. da fehlt das Gesetz gegen Mobbing u. Stalkern, da aus Erfahrungen, dies allzu oft nicht harmlos endet.
    • Agnos ~ S. Pelegrino 15.04.2019 00:02
      Highlight Highlight Das Individuum sollte nicht auf Stassen u. Plätzen Kruzifix u. Fischli wahllos angepöbelt werden, u.

      Mobben wie Stalkern wegen Nichtbefolgung im Bekehrungseifer, soll gesetzlich besser geahndet werden.

      Gewaltexzessen als Züchtigung im Namen eines Herrn, soll befugtes eingreifen schneller ermöglicht werden.

  • Pasionaria 14.04.2019 01:21
    Highlight Highlight Wie nenn man eigentlich (Alienus?) das Pendant von Blasphemie, wenn es sich um Wissenschaftsverleugnung resp. Beleidigung handelt?
    Ich denke da an verschiedene Faelle aus den USA, die sicher nicht die einzigen sind, wo republikanische Abgeordnete tatsaechlich die Evolutions- und Urknalltheorie als teuflische Luege bezeichnen. ​
    Sollten solche Aussagen, noch weit vor Blasphemie, in saemtlichen saekularen Staaten verfolgt und bestraft werden? ​
    So oder so bleibt die Frage: wie kann man etwas beleidigen, das wahrnehmbar nicht existiert, resp. nur in den Koepfen einiger Purzelbaeume schlaegt?

    • Maracuja 14.04.2019 12:57
      Highlight Highlight @Pasionaria

      Artikel 261 zielt nicht auf Gott als Geschädigten ab, sondern sieht seine Anhänger als geschädigt, wenn man sich über ihren Gott lustig macht. Beim Artikel geht es um Glaubens- und Kultusfreiheit. Was soll ein allwissender Gott denn noch glauben und welche Kultushandlungen betreibt er denn? Evtl. das von Alienus bezeugte „Gott ärgere dich nicht-Spiel“?
    • Alienus 14.04.2019 13:56
      Highlight Highlight Pasionaria

      1/2

      Es ist m.M. nach ausgerechnet die Anbetung!

      Die kuriose Lösung ist schon toll, bivalent und lustig.

      Blasphemie ist auch nur ein von den Gläubigen gegen Kritiker verwendete Begriff, aber die scheinbar religionsorientierte Anbetung hat wirklichen Sprengstoff in sich.

      Ein Pendant ist schwierig festzulegen, da die Umschreibungen hierfür eine gigantische Zahl ergeben. Jedoch kann man einen kleinen Umweg über das Englische machen, um sich diese Delikatesse auf der Zunge / Hirn verlaufen zu lassen.

      Hier ein der mehreren Pfade zur Auslegung.
      Nun ist Blasphemie nicht nötig!
    • Alienus 14.04.2019 13:59
      Highlight Highlight 2/2

      Die dt. „Anbetung“ > engl. „worship“ > altengl. „weorþscipe“, dieses aus germ. Adjektiv „wōra-, wōraz, wōrja-, wōrjaz“, aus indoger.. „uero“ für „schwindeln, wahnsinnig“ und auch aus indoger. „uer“ für „drehen, biegen, rasend, verrückt und müde, erschöpft, elend, traurig“ sowie „wanken, sich drehen, zerfallen“.

      Nun, die Quintessens zum Pendant ist diese, dass man die „Anbetung“ voll und ohne Abstriche als Gegenwort verwenden kann, ohne auch nur ein winziges Zipfelchen in Blasphemie aufzudecken und in diese verfallen muss.

      Man trifft voll, zielsicher und schmerzlich ins Schwarze.
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  • Nonbeliever 14.04.2019 00:19
    Highlight Highlight Dieses Blasphemie-Gesetz ist völlig obolet und so was aus mittelalterlichen Zeiten, dass man es längst hätte aus dem Gesetzbuch streichen sollen. Mich wundert, dass der säkuläre (?) BR das anders sehen will. Im Extremfall müsste man mit dem gleichen Gummiparapraphen ja auch z.B. Satanisten oder Spaghettimonster-Verehrer schützen, die sich in ihrem Glauben verletzt fühlen, wenn jemand in der Öffentlichkeit den Satanistenglauben oder Spaghettimonster-Glauben verunglimpft, verspottet und verunehrt. Völlig absurd, aber mit dem Pararaphen 261 durchaus vereinbar.
  • Glücksbringer 13.04.2019 23:46
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    • Dark Circle 14.04.2019 10:50
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    • rodolofo 14.04.2019 14:02
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    • Agnos ~ S. Pelegrino 14.04.2019 19:15
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  • Thom Mulder 13.04.2019 22:15
    Highlight Highlight Ja, das ist mir bekannt. Dass es dieses Gesetz noch immer gibt ist schlimm. Dass es Leute gibt die es verteidigen, ist ein Zeugnis von deren fehlender Intelligenz und ein Armutszeugnis für unser Land.

    Es ist schliesslich gar nicht möglich, ein Verbrechen zu begehen gegen etwas, das nicht existiert. Oder anders gesagt, wenn der Rechtsstaat das Gesetz anwenden wollte, müsste er zuerst beweisen, dass der Geschädigte existiert.
    • rodolofo 14.04.2019 09:09
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Agnos ~ S. Pelegrino 15.04.2019 19:54
      Highlight Highlight Mulder, es ist gar nicht möglich, ein Verbrechen zu begehen gegen etwas, was es gar nicht gibt!?

      Wenn es sie nicht gibt, gegen was wollen sie sich denn beklagen, was es gar nicht gibt.

      Also ist es ein Unding etwas abzuschaffen zu wollen, wenn es das gar nicht existiert.

      Denken sie das es den Holokaust überhaupt gegeben hat!?



  • Alienus 13.04.2019 22:12
    Highlight Highlight Vera.crux

    Kongenial: Gott faltet Gebirge

    Faltengebirge entstehen, wenn mindestens zwei Platten der Erdkruste sich aufeinander zubewegen und aufeinander Druck ausüben, was dazu führt, dass die Kruste in der Kontaktzone der beiden Platten verformt und emporgedrückt („aufgefaltet“) wird.

    Diese Geogenese ist Gott beim "Gott ärgere dich nicht-Spiel" eingefallen, als er vom Tisch weggehen wollte, um sein Werk der Erdschöpfung zu beenden.
    Dabei bildeten an der Tunika Falten, die wiederum Gott zum Falten der besagten Faltengebirge animierten.


    Wiki: https://de.wikipedia.org/wiki/Gebirgsfaltung
    • Agnos ~ S. Pelegrino 14.04.2019 18:54
      Highlight Highlight Das kommt mir vor, wie bei einem Kartenspiel, das Schicksal und der Gewinner, vielleicht andersrum, nach dem Motto; Gottes Wege sind unergründlich.
  • CH-Bürger 13.04.2019 21:37
    Highlight Highlight Aha! Wie steht es um Sekten, die einem ihren Gott andrehen möchten? Ist da nicht auch eine Respektlosigkeit gegenüber denjenigen Personen, die eigentlich nicht wegen dem unterwegs sind und auf der Strasse oder an der Tür angequatscht respektive belästigt werden.
  • The Unseen Fenian Hand 13.04.2019 21:21
    Highlight Highlight Früher glaubten die Leute was in der Bibel steht heute was im Smartphone. Jede Epoche hat ihre Religion.
  • salvie 13.04.2019 19:32
    Highlight Highlight Raif Badawi, der in Saudiarabien seit Jahren im Knast sitzt und wegen nur subtiler, sachlicher und kluger Religionskritik ausgepeitscht wird, ist nur eines von vielen Opfern von Blasphemieverboten.
    Wenn ich Religionsflüchtlinge frage, wie wir im Westen helfen können, ihre Situation in den Heimatländern zu verbessern, dann höre ich einhellig nichts von "Spenden", sondern dies: "Schafft euer Blasphemieverbot ab. Denn dies wäre ein starkes, wichtiges Signal".
    Unser Blasphemieverbot hilft niemandem. Aber es dient leider derzeit noch dazu, Anderen zu schaden. Darum muss weg.
    • rodolofo 14.04.2019 09:11
      Highlight Highlight Und was meint die Hüterin unserer christlich-abendländischen Leid-Kultur, die CVP, dazu?
    • Agnos ~ S. Pelegrino 14.04.2019 11:59
      Highlight Highlight Rodolofo, salvie,

      als Nichtexzentrischen, ist abendländischen Leidenskultur fremd, doch ausser CVP, gibt es auch anderweitige Gesinnungen die dasselbe für sich hüten, u. in der Anzahl Personen dieser Überzeugung sehr hoch ist.

      Es muss nicht auf andere verwiesen werden, um sich aus der Pflicht nehmen, sondern auf self-service umgeschaltet werden.
    • rodolofo 14.04.2019 13:57
      Highlight Highlight @ Agnos
      Es muss nicht, aber es kann.
      Je nach Lust und Laune. ;)
      Macht doch Spass, diese frömmlerischen Streber vom hohen Sockel zu stürzen, auf den sie sich gestellt haben!
      Und dann wollen sie die sexuellen Missbräuche in den Kirchen auch noch den 68ern und ihrem Wunsch nach sexueller Befreiung anhängen!
      (Kardinal und Ex-Papst Ratzinger neulich)
      Sexuelle Befreiung meint EINVERNEHMLICHEN SEX und nicht Vergewaltigungen durch notgeile Priester!
      Die haben einfach wirklich keine Ahnung, von was sie überhaupt sprechen, aber sie wollen Gott erfahren haben.
      Jawohl, das passt...
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  • DasBrot 13.04.2019 19:08
    Highlight Highlight "Gott schon gar nicht, zumal seine Existenz umstritten ist"
    Bitte was?
    • Thom Mulder 13.04.2019 22:17
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • rodolofo 14.04.2019 09:18
      Highlight Highlight Kommt darauf an, was "Gott" sein soll.
      Ist Gott ein besonders hoher Berg, oder ein Vulkan?
      Dann existiert dieser Gott zweifellos!
      Alle Tibetischen Pilger, die mühselig und beladen eine religiöse Ehrerbietungs-Tortur rund um den Kailash absolvieren, ERFAHREN überaus sinnlich, dass dieser Felsen-Gigant existiert!
      Und wenn der Felsengigant existiert, dann muss DAHINTER auch etwas existieren, etwas, das dieses Wunder zusammen mit den noch viel unerklärlichen Wundern, den Menschen, ermöglicht hat!
      Und diesem UNERKLÄRBAREN, ohne Anfang und ohne Ende, können wir "Gott" sagen.
      Warum denn nicht?
    • rodolofo 14.04.2019 13:40
      Highlight Highlight Ihr wollt dem Unerklärbaren nicht "Gott" sagen, weil Ihr wissenschaftlich erklären konntet, warum ein Apfel vom Baum auf den Boden fällt und nicht in Richtung Wolken?
      Aber das mit dem Apfel, dem Baum und der Erde war ja auch noch einfach!
      Ein Schwarzes Loch zu erklären, ist schon schwieriger, aber auch das erscheint heute machbar:
      Ein schwarzes Loch funktioniert wie der Auslaufstöpsel einer Badewanne, nur läuft die Materie, welche in den Stöpsel hineingesogen wird, nicht durch ein Ablaufrohr raus in die Kanalisation, sondern sie fällt in die totale Kompression, die sog. "Singularität".
  • Besserwisserin 13.04.2019 18:01
    Highlight Highlight Ein Staat, dessen Verfassung mit den Worten „Im Namen Gottes des Allmächtigen“ beginnt, ist von Säkularität meilenweit entfernt.
    • salvie 13.04.2019 19:35
      Highlight Highlight Völlig richtig. Solches gehört aus Staats- und Kantonsverfassungen auch weg. Denn mich (die einen gut funktionierenden Staat als Dienstleister der EinwohnerInnen sehr wichtig findet) holt so etwas nicht ab.
    • Ale Ice 14.04.2019 06:46
      Highlight Highlight 🎶Trittst im Morgenrot daher... 🎶
    • Ale Ice 14.04.2019 09:16
      Highlight Highlight Darf ich bei der Gelegenheit eine mögliche Alternative zum Schweizer-Psalm erwähnen?
      Tschuligom🤗
      Benutzer Bild
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  • hiob 13.04.2019 16:11
    Highlight Highlight heisst, ich kann mich selbst als gott bezeichnen (da es mein glaube ist), und andere dürfen nichts dagegen sagen? cool
    • ConcernedCitizen 13.04.2019 19:39
      Highlight Highlight Ha! Aber sich selber gott zu nennen ist per se schon Blasphemie! 😎
    • Agnos ~ S. Pelegrino 13.04.2019 23:47
      Highlight Highlight Wie Nero, sich selbst verherrlichte, als sich Abkömmling von Jupiter sah, das war damals im römischer Reich unter Cesaren gang und Gebe, u. wurde nicht unter Blasphemie gestellt, sondern wird im 21. Jahrhundert als Paranoid bezeichnet.
  • Hypatia 13.04.2019 16:01
    Highlight Highlight Der Bergführer hat sich offensichtlich am Gipfelkreuz gestört. Nun, was mich stört, ist etwa das, was der Technokult auf dem Säntis hingestellt hat. Apropos Schändung der "freien Natur". Und wenn ich mir überlege, wie ich dieses Mahnmal der Technokratie in die Luft jagen könnte, weil es mich "stört", und es tatsächlich zerstören würde, dann jagte man mich als Terrorist bis ans Ende der Welt, und diese Welt würde mir gnadenlos in den Kopf schiessen.

    Soviel zur Verhältnismässigkeit.

    • Nuance 13.04.2019 17:03
      Highlight Highlight Sprengung einer Antenne, welche zur Kommunikation unter Menschen dient und deren Zerstörung einigen derselben das Leben kosten würde.
      Herausreissen zweier zusammengenagelter Holzpflöcke, deren Zweck noch bestimmt werden muss (offenbar eine Art Totem).
      Was ist schlimmer? ^^
    • Oxymora 13.04.2019 17:25
      Highlight Highlight @ Hypatia
      offenbar kennen Sie die Unterschiede zwischen der Säntisstation und Gipfelkreuzen nicht.

      Warum schreiben sie Ihre Kommentare nicht auf Zettelchen und stecken Sie in Gipfelkreuze?

      Im Gegensatz zu Kreuzen ist die Station eben kein Mahnmal. Sie versorgt die Bevölkerung mit Radio, Fernseh, DVB-T, DAB, Mobilfunk, Rundfunk, Richtfunk, Mobilfunk und Wetterdaten.

      Und wenn man sie anfunkt, antwortet sie.
    • Hypatia 14.04.2019 12:18
      Highlight Highlight Es bleibt eine Analogie, dass das klar ist, und es geht darum, zu zeigen, was das heisst, wenn jeder das zerstört, was ihn stört.
      Zweitens ist die Funktion einer Antenne und eines Symbols wie des Kreuzes ein und dieselbe: Beide verbinden Menschen miteinander. Zwar ist die Art und Weise, wie sie diese Funktion umsetzen, verschieden, aber beide vermitteln den Menschen etwas, was eben nur "in ihren Köpfen" ist und wodurch sie einander verstehen können.
      Die Antenne ist aber ausserdem auch ein Symbol des technischen Fortschritts. Ein verstörendes Mahnmal seiner technischen Zerstörungskraft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Share 13.04.2019 15:53
    Highlight Highlight Was heisst das für junge Menschen die als Rückkehrer in die Mühle geraten, oder damit nicht mehr? Weil nur noch die Präambel für sich steht, andere Religionen duldet und sich Diskrimierung der persönlichen Meinungsäusserung gegenüber zu behaupten hat?
  • Michael Bamberger 13.04.2019 14:29
    Highlight Highlight In Saudi-Arabien, Pakistan, Afghanistan und dem Iran, kann Blasphemie noch heute mit der Todesstrafe geahndet werden.

    Das Christentum verhielt sich bis vor rund 200 Jahren um kein Jota besser, denn bis zur Aufklärung am Ende des 18. Jh. und der damit verbundenen par force Zähmung des Christentums, endeten Blasphemisten in den Folterkammern der Inquisition, bzw. auf den Scheiterhaufen.
    • Agnos ~ S. Pelegrino 13.04.2019 18:17
      Highlight Highlight M. Bamberger,

      wer auch immer auf den Bösen den drüben da zeigt, lenkt von sich selbst ab, u. das soll schon was heissen, warum macht er denn das überhaupt!?

      Wissens das Kreuz u.Sichel haben eins gemeinsam, mit ihren Symbolen wurden Kriege geführt, u. diese werden in der ganzen Welt benutzt.
    • Knäckebrot 13.04.2019 22:33
      Highlight Highlight M. Bamberger:
      Es ist eine etwas idealistische Vorstellung, dass vor der Aufklärung Folter und Mord war und danach kam endlich Toleranz und Verständnis.
      Während der Aufklärung entstand die Fremdbezeichnung "finsteres Mittelalter" während "Aufklärung" eine Selbstbezeichnung ist.
      Aktuelle Historiker relativieren diese vereinfachte und populäre Vorstellung. Einige Zahlen an Todesopfern des Mittelalters werden heute auch als Überschätzt/ -trieben eingestuft.

      Bedenke z.B. den Slogan der F Revolution "Liberté, Egalité, Fraternité ou la Mort". Eine Frucht der Aufklärung.
  • Hypatia 13.04.2019 14:06
    Highlight Highlight Artikel 261 heisst vollständig:

    Wer öffentlich und in gemeiner Weise die Überzeugung anderer in Glaubenssachen, insbesondere den Glauben an Gott, beschimpft oder verspottet oder Gegenstände religiöser Verehrung verunehrt,

    wer eine verfassungsmässig gewährleistete Kultushandlung böswillig verhindert, stört oder öffentlich verspottet,

    wer einen Ort oder einen Gegenstand, die für einen verfassungsmässig gewährleisteten Kultus oder für eine solche Kultushandlung bestimmt sind, böswillig verunehrt,

    wird mit Geldstrafe bestraft.

    Somit geht es in diesem Artikel nicht nur um "Rufschädigung".
    • Hypatia 13.04.2019 15:46
      Highlight Highlight Ich möchte mit dem vollständigen Artikel 261 darauf hinweisen, dass damit auch Vorfälle geahndet werden, die sich auf diversen jüdischen Friedhöfen ereignet haben und hinlänglich bekannt sind.

      Ich möchte mich nicht zu der Frage äussern, warum Stamm gerade diese Passage in seinem Beitrag mit (…) unerwähnt gelassen hat.
    • vera.vox 13.04.2019 18:32
      Highlight Highlight @Hypatia

      Also das find so toll an dir.
      Du möchtest dich zu etwas nicht äussern und teilst uns das noch mit. So genial.

      Christliche Genialität !
    • Maracuja 13.04.2019 19:05
      Highlight Highlight @Hypatia: dass damit auch Vorfälle geahndet werden, die sich auf diversen jüdischen Friedhöfen ereignet haben und hinlänglich bekannt sind.

      Diese Vorfällen können auch weiterhin geahndet werden, Hugo Stamm verweist zurecht auf 261bis, im Übrigen ist auch das Umwerfen/Versprayen von Grabsteinen und das Verwüsten von Gräbern eine Sachbeschädigung und nach wie vor strafbar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • manhunt 13.04.2019 14:03
    Highlight Highlight wäre gott existent, so würde er uns für beleidigungen höchstpersönlich bestrafen. dafür braucht es kein gesetz.
    • santacroce 16.04.2019 16:14
      Highlight Highlight Gott ist existent und wird tatsächlich höchstpersönlich bestrafen. Doch Gottes Urteil hängt nicht davon ab, ob der Mensch etwas niederschreibt oder nicht, sondern ob sein Herz rein ist oder nicht.
  • Nik G. 13.04.2019 12:41
    Highlight Highlight Schlussendlich ist ein Kreuz ein Symbol von Macht. Wie ein Hakenkreuz, Sichel mit Hammer, Halbmond usw. möchte die jeweilige Instituion präsentieren, dass sie hier das Sagen haben. Ob diese Instituion gut oder schlecht ist ist davon ausgenommen. Mich stört diese Präsentation von Macht im öffentliche Raum und muss aus meiner Sicht komplett verboten werden. Jeder soll Glauben was er will aber in seinen vier Wänden oder in dem Gebäude dafür.
    • Knäckebrot 13.04.2019 22:42
      Highlight Highlight Leider wurde es ein Zeichen der Macht.
      Eigentlich im ursprünglichen Sinne, war es gerade das Zeichen, auf Macht und Gewalt zu verzichten.
      Immerhin hängte jemand gerade deswegen daran.
    • Agnos ~ S. Pelegrino 14.04.2019 09:47
      Highlight Highlight Von der Kanzel herab u.vorab wird sehr viel von; unser Herr am Kreuz,oft zitiert.Der Herr ist vom Herrschen abgeleitet,u.ist personalisieret.

      Die vermeintliche Untreue,nicht gehörigen Aufforderns,nicht folgegeleistet zu haben,wird mit strafen wie ausgrenzen,u.strafen vollzogen,bis der Betroffene zerbricht.So ist er dann genügend gedemütigt,dass er Demütigens willens wieder folgt was im aufgetragen ist,auch wenn es selbst wieder Gewissens ist,befolgt muss es werden,wie die Strafe an den Heiden,durch die Hand der Berufenen.

      Was hat das mit der versprochenen Liebe aus Schöpfers Hand zu tun!?
  • Nickname_499 13.04.2019 12:32
    Highlight Highlight Gipfelkreuze zu zerstören, verdienen eine Busse. Das ist Sachbeschädigung! Spielt keine Rolle ob es ein religiöses Symbol ist oder nicht - Sachen kaputt machen, das geht einfach nicht!
  • Hierundjetzt 13.04.2019 12:32
    Highlight Highlight Tja, dann hätte der Freiburger Gipfelstürmer eine Anzeige wegen Sachbeschädigung gehabt. Voilà. Die Strafe wäre höher ausgefallen.

    Nach 500 Jahre Reformation und 2000 Jahre Christenheit, 30 Jährigem Krieg, unserem letzten Bürgerkrieg (Sonderbund) und nachdem die Katholiken erst seit 1999 (!) mit den Reformierten zu 100% Gleichberechtigt sind...

    ...Bleibt der Gesetzesartikel schön dort wo er hingehört.

    In chrstlichen Glaubensfragen hört bei 90% der Schweizer der Spass und die Toleranz sehr sehr rasch auf.

    Hier wird nicht gezündelt weil einfach!
    • Jason84 13.04.2019 13:16
      Highlight Highlight Wo nehmen sie denn 90% christliche Gläubige her?
    • Hierundjetzt 13.04.2019 13:44
      Highlight Highlight Universum aller CH Christen: 100%
      Teilmenge: 90%
      Gläubige? Von dem stand nichts

      Das war jetzt nicht so schwer zu erkennen oder...?

      Minarettinitiative: Angenommen
      Katholiken: erst seit 1999 gleichberechtigt
      Letzter Religionskrieg erst 150 Jahre her
      Leitkultur: 100% christlich
      Andere Religionsgemeinschaften: bis max 5% (Islam)

      Ich glaube daher kaum, dass Du (oder ich) bereits 1x mal zur religiösen Toleranz herausgefordert wurden
    • manhunt 13.04.2019 14:38
      Highlight Highlight @hier und jetzt: „In chrstlichen Glaubensfragen hört bei 90% der Schweizer der Spass und die Toleranz sehr sehr rasch auf.“

      26% der schweizer sind konfessionslos also nix da mit 90%.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maya Eldorado 13.04.2019 12:25
    Highlight Highlight Da steht in der Bibel bei den zehn Geboten: Du sollst neben mir keine anderen Götter haben.
    Genau! Das sind die Götter der Versuchung.
    In der Bibel steht auch etwas vom Gott Mammon. Das ist das Geld und allgemein das Materielle.
    Keine Chance, dem sich nicht unterzuordnen. Wer auf der Bettlerseite ist, wird meist gedemütigt. IV und Fürsorge zum Beispiel. Man bekommt aber bekommt es auch zu spüren.
    Etwas ist leise im Entstehen, um dem die Schärfe zu nehmen: Das bedingungslose Grundeinkommen.
    • Agnos ~ S. Pelegrino 13.04.2019 19:16
      Highlight Highlight Maya Eldorado
      Mit so einer Eingabe indoktriniert zu werden, dass mit weniger Gehalt auszukommen ist, das ist schon unverschämt u. schlimm. Versuche es mal mit Pro-Infirmis, da lässt sich einiges klären!
  • Regas 13.04.2019 12:16
    Highlight Highlight Den Artikel streichen und gleichzeitig alle Berg, Tal, Hügel, Dorf, Platz und andere Kreuze auf öffentlichem Grund durch neutrale Schweizerkreuze ersetzen.
    • Caturix 13.04.2019 15:17
      Highlight Highlight Warum ? Mich stören sie nicht es sind auch oft sehr alte Kreuze, man kann beim Glauben überteiben aber auch bei nichtglauben kann man übertreiben.
    • Regas 13.04.2019 16:12
      Highlight Highlight Mich stören die Totenkult Kreuze mit den hässlichen Figuren. Die wurden vom Teufel gesetzt nicht von Gott.
      2. Gebot
      „Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde.“
    • Maracuja 13.04.2019 19:15
      Highlight Highlight Regas: neutrale Schweizerkreuze

      Die Eidgenossen wählten das griechische Kreuz, weil es eine neutrale Form ist? Quatsch: „Laut der Berner Chronik von Konrad Justinger (1420) waren alle Kämpfer der Eidgenossen bei Schlacht von Laupen «gezeichnot mit dem zeichen des heiligen crützes, ein wisses crütz in einem roten schilt».[14] Dies ist die früheste dokumentierte Verwendung des Schweizerkreuzes als Feldzeichen“(Wikipedia)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hypatia 13.04.2019 11:58
    Highlight Highlight Das Motiv: "Diese religiösen Zeichen, diese Symbole der Folter in der freien Natur stören mich."
    Insofern bedeutet das Kreuz für den Täter mehr als nur eine Sache und seine Tat richtet sich nicht auf die Sache sondern gegen das, was diese Sache bedeutet, also etwas, was "in seinem Kopf ist". Auch wenn er die Sache zerstört, bleibt das, was "in seinem Kopf ist" "in seinem Kopf". Was den Täter also wirklich stört, ist "in seinem Kopf" und steht nicht da auf einem Berg.
    Der Täter sollte sich mit dem beschäftigen, was "in seinem Kopf" ist, und nicht zerstören, was da auf einem Berg steht.
    • vera.vox 13.04.2019 12:10
      Highlight Highlight @ Hypatia

      Sehr scharfsinnig
      Die Gottlosen, die so abgestumpft sind, dass sie Gott nicht mehr spüren können, sollten doch wenigstens für das Blasphemiegesetz dankbar sein.

      Es gibt genügend historische Beweise was passiert, wenn wir zulassen, dass sich einzelne Egoisten gegen den lieben, barmherzigen Gott stellen. Die Strafe wird über uns alle kommen, wie einst bei Sodom und Gomorra oder der Sintflut.

      Die Gegner des Blasphemiegestzes sind wie Impfgegner und wollen nicht, dass einzelne Irrgeleitete, die das Wohl der Gesamtgesellschaft gefährden einer gerechten Strafe zugeführt zu werden.
    • Jason84 13.04.2019 13:18
      Highlight Highlight Und wer bestimmt hier wer Irregeleitet ist?
    • Dr. Unwichtig 13.04.2019 14:21
      Highlight Highlight Vera Vox: wenn Gott barmherzig ist, haben wir alle ja nichts zu befürchten. Ist er aber ein Massenmörder, wie die Geschichten von Sodom und Gomorra und der Sintflut nahelegen, so verdient er weder den Glauben, noch die Verehrung der Menschheit...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Bamberger 13.04.2019 11:48
    Highlight Highlight Nehmen wir uns doch einfach ein Beispiel an Grossbritannien, Irland, Dänemark, Schweden, Norwegen, Island, Holland, u.a., wo die archaischen Blasphemiegesetze sukzessive abgeschafft wurden.
  • mostlyharmless 13.04.2019 11:33
    Highlight Highlight 2/2
    Huonders Böswilligkeit gegenüber geltenden Menschenrechten andererseits ist auch kein schützenswertes Gut, also wäre es fair, die Kirche im Dorf zu lassen und ganz aus der Rechtssammlung zu löschen.
  • mostlyharmless 13.04.2019 11:33
    Highlight Highlight 1/2
    Ich kann Gottesglauben nicht nachvollziehen, bin aber oftmals froh, dass er anderen Halt gibt und lasse Gläubige in Ruhe, wenn sie sowohl unseren Rechtsstaat respektieren als auch Andersgläubige und Atheisten wie mich in Ruhe lassen.
    Dieser Aussage von Bischof Huonder könnte ich also beipflichten:
    «Der Blasphemieartikel verhindert weder Religionskritik noch Meinungsfreiheit, sondern betrifft explizit nur böswillige und gemeine Handlungen gegen religiöse Gruppen. Böswilligkeit und Gemeinheit sind keine gesetzlich schützenswerten Güter. Also muss dieser Artikel nicht gestrichen werden.»
    • Agnos ~ S. Pelegrino 13.04.2019 19:27
      Highlight Highlight mostlyharmless, wenn damit nicht abgezockt wird, dann gebe ich ihnen recht, doch nur so weit, dass es das hält was es verspricht!
    • amRhein 14.04.2019 05:33
      Highlight Highlight Gleiches Recht für alle. Ich sehe nicht ein, warum es für religiöse Menschen Sonderrechte gibt. Religiöse Menschen müssen gemäss obiger Aussage lernen, das Religionskritik Teil der Meinungsfreiheit und geschützt ist. Und bei einigen (wenigen?) (Referendum der EDU), dass andere Menschen nicht diskriminiert werden sollen (zB Hochzeitstorten für homosex. Paare). Entweder sind alle gleichermassen geschützt oder niemand. Damit sollten mMn auch endlich die religiösen Passagen aus der Verfassung verschwinden und wie zB in der Präambel durch neutrale Formulierungen ersetzt werden.
  • inmi 13.04.2019 11:32
    Highlight Highlight Ja, die vollständige Trennung von Staat und Religion (alle Religionen) ist überfällig. Dazu gehört auch aber nicht nur die Abschaffung der Gotteslästerung.
    • santacroce 16.04.2019 14:51
      Highlight Highlight Der Staat hat auf seine Weise recht, aber Gott ist grösser.
  • blaubar 13.04.2019 11:14
    Highlight Highlight Hoffen wir mal, dass anstelle der Kreuze nicht schon bald Hammer und Sichel stehen werden.
    • Fichtenknick 13.04.2019 12:18
      Highlight Highlight Als ob dies die logische Alternative wäre. Smh
    • d.r. 13.04.2019 12:36
      Highlight Highlight Aus welcher verstaubten Ecke sind Sie denn hervorgekrochen? Wir schreiben das Jahr 2019, nicht 1970.
    • Xonco 13.04.2019 12:52
      Highlight Highlight Das wäre wahrlich ein Tag zum feiern mein Bruder!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maracuja 13.04.2019 10:59
    Highlight Highlight @Hugo Stamm: Religion und Glauben geniessen bei uns also einen besonderen Schutz

    Ich bin vollkommen einverstanden mit Ihnen, dass dieser Artikel abgeschafft werden soll. M.E. schützt er aber nicht Glauben per se, sondern Glaubensvorstellungen der grossen (insbesondere der christlichen) Religionen. Glauben an Astrologie, Einhörner, Homöopathie wird m.W. dadurch nicht geschützt.
    • salvie 13.04.2019 19:54
      Highlight Highlight Korrekt. Und genau das ist eins der Probleme mit dem Blasphemie-Verbot. Wer an Astrologie, Einhörner, Homöopathie, einen Fussballclub oder eine Partei glaubt, der ist auch nicht vor satirischer oder anderweitiger Kritik durch Andersgläubige oder Anderswissende geschützt. Ich kann gar nicht zählen, wie oft meine atheistischen oder wissenschaftsnahen "Gefühle" schon durch Religions- oder Esoterikschwurbler verletzt wurden. Ich bin damit aufgewachsen, damit zu leben. Das können andere auch lernen.
      Es entbehrt jeder Vernunft, heutzutage noch eine "Meinung" gesetzlich zu schützen.
    • Masche 14.04.2019 14:28
      Highlight Highlight salvie: Ganz richtig. Die Meinungsfreiheit muss geschützt werden, nicht die Meinung. Wer eine Meinung schützt verstösst gegen die Meinungsfreiheit der Andersdenkenden.
    • Agnos ~ S. Pelegrino 14.04.2019 17:28
      Highlight Highlight Masche, bei Kritik darf man die Antwort nicht scheuen, denn die Wahrheit vorweg nehmen, ist unpassend, u. nicht erfolgreich.

      Muss die Meinungsfreiheit, die seinen Gedanken u. was man meint, für sich behalten, dass es nicht offenkundig wird, dass was man meint, sonst wird gegen die Meinungsfreiheit kritisiert, wo ist denn die Meinungsfreiheit für den, der zu schweigen hat, und seine Ansicht nicht offenkundig werden darf, sonst verstösst gegen die Toleranz dem Gegenüber. Das ist keine Win-Win Strategie, einer Konfliktlösung ohne Verlierer.
  • roflcopter 13.04.2019 09:57
    Highlight Highlight Ich habe die Gipfelkreuze nie als ein Zeichen der Religion gesehen, sondern habe das immer nur mit dem Gipfel eines Berges in Verbindung gebracht und freue mich jedesmal aufs neue wenn ich eins sehe.
    Liegt vielleicht daran, dass ich mit Religion nie viel am Hut hatte.
    • Neruda 13.04.2019 11:20
      Highlight Highlight Das hat sicher damit zu tun, dass du nicht religiös bist und geht wahrscheinlich Vielen gleich. Aber das ändert nichts daran, dass es ein Symbol für den Machtanspruch der christlichen Kirchen ist und gehört für mich daher nicht in einen säkularen Staat. Man könnte ja auch die Kreuze ein bisschen anpassen und ein Schweizer Kreuz draus machen.
    • Xonco 13.04.2019 13:07
      Highlight Highlight @Neruda

      Ich glaube kaum die Kirche behauptet das der Berg der Kirche gehört.
    • Agnos ~ S. Pelegrino 13.04.2019 20:04
      Highlight Highlight Das Kreuz zeugt nicht von Verbindlichkeit, sondern von drohenden Unheil, das kommenden Gericht. Quo Vadis, wo bleibt zuversichtliches, etwas was verhält was es verspricht, und nicht wie ein drohender Hurrikans.
  • vera.vox 13.04.2019 09:54
    Highlight Highlight Unser Schöpfer hat, die Schweizer Alpen selber gefaltet. Daher ist es vollkommen gerecht, wenn er seine Werke mit dem Kreuz schmückt.

    Würde mich nicht wundern, wenn findige Gottlose bald ein Baugesuch dafür verlangen, wie für einen ordinären Masten.
    • poks 13.04.2019 10:34
      Highlight Highlight Die Kreuze kommen vom Schöpfer?
      Und ich naivling dachte, die hat da ein Mensch aufgestellt 😅
    • Ale Ice 13.04.2019 10:41
      Highlight Highlight @vera.vox
      Das ist feinste Ironie.
      Bekomme ich ein Amen dafür?
      Benutzer Bildabspielen
    • Masche 13.04.2019 11:11
      Highlight Highlight vera.vox: Das Kreuz ist das Zeichen Christi. Ich wusste bis heute nicht, das Christus die Alpen gefaltet hat. Ich dachte, sie wären schon gefaltet gewesen, bevor er geboren wurde. Danke für das Fake.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Walser 13.04.2019 09:51
    Highlight Highlight Ein Bergführer zerstört drei Kreuze, wird zu einer Geldstrafe verurteilt. Hugo Stamm bringt dies als Beweis dass das Blasphemie Verbot aufgehoben gehört. Die Kreuze gehören jemandem und werden seit Jahrtausenden irgendwo aufgestellt. Die Mehrheit der Menschen in der CH wollen das so. Würde jemand irgendwo einen Halbmond zerstören, würde ein Aufschrei der Linken, Grünen und Liberalen durchs Land gehen und eine Anzeige wegen Islamophobie zur Folge haben.
    • Maracuja 13.04.2019 10:25
      Highlight Highlight Sachbeschädigung würde auch mit Aufhebung des Blasphemieverbots strafbar bleiben.
    • Ale Ice 13.04.2019 10:56
      Highlight Highlight Wem gehört der Gipfel, auf dem das Kreuz steht?
      Vermutlich möchten die wenigsten irgendwo irgendwelche religiösen Symbole aufgestellt sehen.
    • Neruda 13.04.2019 11:23
      Highlight Highlight "gehören jemandem" seit wann darf wild gebaut werden in der Schweiz? Wenn die jemandem gehören sollen sie gefälligst ein Baugesuch nachreichen und eine Busse fürs Versäumnis zahlen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ich hol jetzt das Schwein 13.04.2019 09:48
    Highlight Highlight Blasphemie: Ein Verbrechen ohne Opfer.
    • poks 13.04.2019 10:35
      Highlight Highlight Das stimmt nicht. Sehr viele leben sehr gut davon.
    • Ich hol jetzt das Schwein 13.04.2019 12:29
      Highlight Highlight Bin nur ich verwirrt durch diese Antwort?
    • Xonco 13.04.2019 12:57
      Highlight Highlight Nein, ich auch.

      Entweder das ist deeper Metaphysischer Shit, den wir Kleingeister nicht verstehen oder seine Samstagsdroge hat grad voll eingeschlagen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Do not lie to mE 13.04.2019 09:43
    Highlight Highlight Haben nicht auch Saudi Arabien, Iran und Brunei ein ähnliches Rechtsverständnis?
    • Harri Hirsch 13.04.2019 12:49
      Highlight Highlight Genau!

      Nur dass deren Strafen bei Verstössen gegen das Blasphemieverbot ‚ganz minim‘ härter sind als bei uns.
  • Michael Goldberg 13.04.2019 09:43
    Highlight Highlight Spannend, dass Stamm Religionsgemeinschaften und Weltanschauungen sowie politische Gruppen so locker nebeneinanderstellen kann. Inwiefern sind sie sich gleich in ihrem Anspruch auf Schutz durch den Staat?
    Erklären müsste man mir auch, wie man vom Fallbeispiel zur Konklusion, das Verbot sei ein alter Zopf komme. Fehlt mir da die Intuition? Wohl eher Stamms Argumentation.
    • Ale Ice 13.04.2019 11:23
      Highlight Highlight Aus der Perspektive einer Religions- und Parteilosen fehlt es der Argumentation Herrn Stamms hier an gar nichts.
      Genau so locker können aus säkularer Sicht solche Gruppierungen nebeneinanderngestellt werden.

      @M. Goldberg auf die Frage:
      "Inwiefern sind sie sich gleich in ihrem Anspruch auf Schutz durch den Staat?"

      Antwort:
      Per Bundesverfassung und per Art. 1: Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen, denen auch die Schweiz angehört:

      „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“
    • Michael Goldberg 13.04.2019 18:41
      Highlight Highlight Wohl doch die fehlende Intuition. Habe das Gefühl ich wurde missverstanden.
      Spannend finde ich die Nebeneinanderstellung, weil ich von Stamm nicht erwartet hätte, dass er Religion als eine legitime Form menschlicher Gemeinschaften neben anderen sieht. Sonst ist sie ja auch eher Geschwür, dass es auszumerzen gilt.
      Und was die AEdM mit dem staatlichen Schutz spezieller Gruppierungen zu tun haben soll, das muss man mir auch erklären.
      Spannend ist doch die Frage, wo Religion, Politik und Weltanschauung sich unterscheiden, wo sie sich ähnlich sind.
    • Masche 14.04.2019 14:44
      Highlight Highlight Michael Goldberg: Spannend ist die Frage für Sie doch nur, weil Sie sie negieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bird of Prey 13.04.2019 09:42
    Highlight Highlight Schon an anderer Stelle formuliert: Die Glaubensfreiheit steht über allem. Aber Religionen gehören verboten. In Namen von Religionen wird missbraucht, gefoltert, gemordet, unterdrückt, gekriegt, enteignet, hirngewaschen, erniedrigt .... schon seit jahrtausenden.
    Dann braucht es auch kein Blashpemie Verbot, wir respektieren uns einfach gegenseitig.
    Aber leider sind nicht nur Tiere vom Aussterben bedroht, auch Intelligenz, Respekt, Menschlichkeit, Humor ...
    • irgendwie so: 13.04.2019 10:06
      Highlight Highlight Ab wann wird denn deiner Meinung nach der "freie Glaube", der über allem steht zur verboten gehörenden Religion?

      Und ach ja: Auch im Namen von Geld, Freiheit, Wohlstand, Selbstverwirklichung, etc etc. wird direkt und indirekt missbraucht, gefoltert, gemordet, unterdrückt, gekriegt, enteignet, hirngewaschen, erniedrigt .... schon seit jahrtausenden - gehört das auch alles verboten?
    • Bird of Prey 13.04.2019 11:21
      Highlight Highlight da hast du völlig recht, auch im Namen von Ökonomie, Geldadel, Adel, Machtpolitik und Opportunismus hat ein grosser Teil der Menschen jeglichen Respekt und Anstand verloren.
      Die Frage, wann ist ein Glaube eine Religion .... ganz vereinfacht (das würde den Rahmen hier sprengen), sobald Macht, Geld und Manipulation ins Spiel kommen.
      Ganz ehrlich, danke für deine Frage, ich gehe zurück auf Feld Eins. Wann wird ein Glaube zu einer Religion?
    • Walser 13.04.2019 14:07
      Highlight Highlight Es hat auf diesem Planeten noch nie eine Zeit gegeben, wo es nicht ums Haben gegangen ist. Beute machen, ein Dach überm Kopf haben, sich fortpflanzen und die Sippe verteidigen.Das ist der Ursprung und die DNA des Menschen und auch der Tiere. Der Verstand sollte es dem Menschen möglich machen, diese Urtriebe in der Gemeinschaft zum Nutzen aller im Griff zu haben. Die DNA wird leider letztlich immer siegen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Natürlich 13.04.2019 09:34
    Highlight Highlight Gipfelkreuze zerstören wäre ja so oder so illegal (Sachbeschädigung).
    In diesem Fall hat das für mich aber weniger mit Gotteslästerung als vielmehr mit mutwilliger Zerstörungswut zu tun.

  • Zwerg Zwack 13.04.2019 09:31
    Highlight Highlight "Kirchen und Religionsgemeinschaften brauchen keinen besonderen Schutz. Gott schon gar nicht, zumal seine Existenz umstritten ist."
    😅 Sorry, musste gerade laut loslachen. Als ob die Existenz Gottes umstritten sei... 🙄
    • Klaus07 13.04.2019 10:02
      Highlight Highlight Ja genau. Es ist ja so was von klar, das Gott eine Erfindung der Juden ist und nicht existiert.
    • Granini 13.04.2019 11:37
      Highlight Highlight @Zwerg: Du glaubst nicht dran + Ich schon = Umstritten.
    • MeineMeinung 13.04.2019 16:46
      Highlight Highlight @Granini
      Dann ist die Existenz vom Weihnachtsmann, vom Osterhasen und der Zahnfee auch umstritten, da kleine Kinder an diese glauben?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Brezel Hugger 13.04.2019 09:29
    Highlight Highlight "die Überzeugung ANDERER in Glaubenssachen"

    Was hat Hugo Stamm für ein Problem damit?
    Er kann ja seine eigenen Überzeugungen und Glaubensinhalte lächerlich machen.
    • santacroce 16.04.2019 17:56
      Highlight Highlight Jesus hatte mehr als nur ein Hugo Stamm.
    • santacroce 16.04.2019 17:57
      Highlight Highlight Die Unwissenden lehren; den Zweifelnden recht raten; die Betrübten trösten; die Sünder zurechtweisen; die Lästigen geduldig ertragen; denen, die uns beleidigen, gerne verzeihen; für die Lebenden und für die Toten beten.
    • Agnos ~ S. Pelegrino 16.04.2019 20:48
      Highlight Highlight Wie lange muss ich das denn noch ertragen, welchen schlechten überflüssigen Caches da noch bereinigt werden muss!
  • Cyman 13.04.2019 09:22
    Highlight Highlight Das genannte Beispiel ist ein schlechtes - der Mann hat schlichtweg Sachbeschädigung an den Kreuzen durchgeführt, einem kulturellen Erbe, und wurde zurecht bestraft. Wohl auch deswegen nimmt Hugo Stamm dieses Beispiel, weil es sonst einfach keine Verurteilungen gibt wegen Blasphemie. Ich persönlich hänge nicht an diesem Artikel - finde es aber teilweise fragwürdig, wie man sich über Meinungsfreiheit oder Diskriminierungsverbot hinwegsetzt, wenn es um Andersgläubige geht. „Stündeler“ und andere herabsetzende Bemerkungen meine ich damit - lasst doch jeden mit seinem Glauben leben.
    • Magnum44 13.04.2019 10:18
      Highlight Highlight Sachbeschädigung und Blasphemie schüzten unterschiedliche Rechtsgüter, er wurde also bestimmt wegen beiden Delikten bestraft.
    • Neruda 13.04.2019 11:29
      Highlight Highlight Das ist kein kulturelles Erbe sondern ein Machtsymbol. Und zudem wurde erst vor ca. 200 Jahren damit angefangen, diese aufzustellen.
  • Oxymora 13.04.2019 09:20
    Highlight Highlight Wahljahr 2019

    Immer hin, im einzigen europäischen Land, in dem die Provinzen noch Steuern, für den protestantischen und den katholischen Gott bei Firmen und juristischen Personen eintreiben, gibt’s eine Partei, die wählbar ist.

    Ohne Leiche kein Mord!

    Gäbe es den einen oder die andere Gottheit,
    könnte Sie doch auf Beleidigung oder Diskriminierung klagen.

    Wer ganze Welten geschöpft hat, schafft es sicher selber
    eine Klage einzureichen.
    • bansaighdear 13.04.2019 12:51
      Highlight Highlight Prostetnik Vogon Jeltz, sind Sie das?
    • Oxymora 13.04.2019 16:11
      Highlight Highlight Komisch, das hat mich der Pösteler auch gefragt.
  • Magnum44 13.04.2019 09:16
    Highlight Highlight Durch die Streichung würde aber eine jeweils sehr amüsante ius-Vorlesung entfallen ;)

    Faktisch spielt der Straftatbestand mit seinen paar Verurteilungen pro Jahr keine Rolle, aber er zeugt sehr schön davon, wie rückständig unser Land doch ist.
  • Agnos ~ S. Pelegrino 13.04.2019 09:16
    Highlight Highlight Symbole und Zitate, auf keinen Fall niemals eine Nötigung sein, und wenn doch, sollte unter gewissen Umständen auch Rechtens verboten werden, die zum Zweck; Macht- Hetze Diffamie, wie das Hackenkreuz u. IS Flacken Zeichen, die auf Leib u. Seele schaden, ja sogar töten.
    • Agnos ~ S. Pelegrino 13.04.2019 11:03
      Highlight Highlight Als Agnostiker, den früherem christl. Zwang mit den Kruzifix unterworfen, verstehe ich nicht wenn auf den Plätzen gewisse Religiöse Fischlizeichen derselben Motiv ausgeteilt werden.
    • Agnos ~ S. Pelegrino 13.04.2019 11:51
      Highlight Highlight Auf Symbole u. Zitate, soll auf keinen Fall eine Nötigung sein, …

      zweck zur autoritären Leistungsdruck, ...

      auch nicht zum religiösen aufzwängen auf Traktaten!
    • bansaighdear 13.04.2019 12:53
      Highlight Highlight Haken, nicht Hacken, und Flaggen, nicht Flacken. Der Rest Ihres Kommentars erschliesst sich mir nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gugguseli1963 13.04.2019 09:13
    Highlight Highlight Typisch wie die Menschheit von der Rolle ist, dann aber uns Christen einklagen wenn wir etwas gegen Homosexuelle sagen.
    • Y. Pony 13.04.2019 10:34
      Highlight Highlight ...was war das doch eine idyllische Epoche: Als die Welt nicht von der Rolle war und ihr Christen noch „etwas gegen Homosexuelle sagen“ durftet.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 13.04.2019 11:15
      Highlight Highlight Besonders als sich solche "Christen" noch auf das alte Testament berufen durften und sie nicht als lächerliche Heuchler betitelt wurden.
      Ja ja, Nächstenliebe predigen aber Hass leben.
    • Ale Ice 13.04.2019 16:57
      Highlight Highlight @Guggus
      Kannst du beim Thema bleiben?
      Warte doch mit deiner allgegenwärtigen Hetze gegen Homosexuelle, wenn es wieder einen Artikel dazu gibt.
      Oder lass es doch besser einfach sein.
      Kennst du eigentlich persönlich Homos?
      Du wärst überrascht, wie schockierend normal wir sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bruder klaus 13.04.2019 09:11
    Highlight Highlight Warum sollte man soetwas abschaffen? Wenn jadie Gefahr dafür nicht daist, so kann man es durchausauch belassen. Wir in der Schweiz sind ein christlich orientiertesLand. Das Gesetz schützt auch davor, dass andere Religionen sich negativ auslassen oder Propaganda machen könnten, weshalb es mgl. gut ist, wenn es bleibt.
    • Makatitom 14.04.2019 22:45
      Highlight Highlight Der wirkliche Träger deines Nicknames würde dir heute wohl sagen, dass die Schweiz ein mammonistisch orientiertes Land ist
      Hallejulia du Masochrist
    • Gugguseli1963 15.04.2019 10:18
      Highlight Highlight @bruder klaus
      Richtig genau so sollte es sein. Und dieser Artikel wurde von einem ehemaligen Katholiken geschrieben um den Blasphemie Artikel abzuschaffen. Hütet euch von den Wölfen im Schafspelz.
  • Ale Ice 13.04.2019 09:11
    Highlight Highlight Mal ehrlich: Ich habe nicht gewusst, dass es in der Schweiz ausserhalb der Kirchengemeinschaften ein Blasphemieverbot gibt.

    Für diejenigen, denen respektvoller Umgang und Unantastbarkeit von Würde gegenüber Mensch und Tier Mühe bereitet, gibt es bereits einige Regelungen.
    Dass aber Gott (alle Götter?) eines besonderen Schutzes von Seiten des Staates bedarf, ist sicher nicht nachvollziehbar.
    • Michael Goldberg 13.04.2019 09:28
      Highlight Highlight Wo genau liest du im Artikel, dass es um einen Schutz für Götter/Gott geht?
    • Ale Ice 13.04.2019 10:27
      Highlight Highlight @Michael Goldberg
      Wo?
      Oben.
      Blasphemie bedeutet, so wurde es mir als Kind eingetrichtert, Gott zu negieren oder sich negativ darüber zu äussern.
      Nun impliziert das oben angesprochene Gesetz, dass Gott sowie Annahmen über Gott eines besonderen Schutzes bedürfen.
      Dass ausser dem christlichen auch andere Götter unter dieses Gesetz fallen, nehme ich natürlich nicht an.
    • Michael Goldberg 13.04.2019 18:25
      Highlight Highlight nochmals, wo steht das im Artikel bitte? was dir als Kind eingetrichtert wurde hat nichts damit zu tun und einfach nochmals dasselbe behaupten (sogar abgeschwächt, jetzt impliziert es nur noch) ändert nichts daran, dass der Gesetzesartikel nichts mit einem Schutz von Göttern/Gott zu tun hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • _Jay_ 13.04.2019 08:42
    Highlight Highlight Ich sehe das Problem nicht
    • Astrogator 13.04.2019 08:52
      Highlight Highlight Religion ist Privat und geht den Staar nichts an. Wenn einer der festen Überzeugung ist Gott spricht durch Walt Disneys Lzstige Taschenbücher ist das gleichwertig zur Bibel.
      Aber während ich den Gläubigen der heiligen Taschenbücher fragen darf ob er noch alle Tassen im Schrank hat kann das bei der Bibel in einer Busse enden. Rational nicht nachvollziehbar, beides ist gedrucktes Papier mit Geschichten drin.
    • Oxymora 13.04.2019 09:25
      Highlight Highlight So besser?
      Benutzer Bild
    • Agnos ~ S. Pelegrino 13.04.2019 09:37
      Highlight Highlight Jay, dann öffen sie am ihre Augen, lesen sie, u. sehen in den Medien u. lesen in Verlagen- ausgaben, was Zeichen bei der IS fürs morden, u. im Klassenzimmer die Schüler zum Leistungzwang genötigt werden.

      Wir leben bereits schon in unter Leistungszwang, sei es in den Schulen um weiterzukommen, u. am Arbeitsplatz die Anstellung künftig behalten kann.
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  • Psychonaut1934 13.04.2019 08:40
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Michael Goldberg 13.04.2019 09:33
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Der müde Joe 13.04.2019 09:53
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Agnos ~ S. Pelegrino 13.04.2019 09:59
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
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  • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 13.04.2019 08:39
    Highlight Highlight Wenn man bedenkt, dass es bei den drei genannten Parteien, eine gewisse Anzahl an Anhängern gegen die Antirassismusstrafnorm sind, sich aber für das Blasphemieverbot einsetzen, entbehrt das nicht einer gewissen Ironie.
    Ich könnte jetzt noch ein Dutzend lustiger Beispiele bringen, was unter das Blasphemieverbot fallen könnte, aber dafür bin ich am Samstagmorgen noch zu faul.
    Aber folgendes Zitat von Homer Simpson, da würde es mich doch interessieren, da es doch eine Wahrheit enthält.
    "Gott hat den Teufel erschaffen?! Endlich macht er auch mal was cooles."
    Gilt das jetzt schon als blasphemisch?
    • Michael Goldberg 13.04.2019 09:26
      Highlight Highlight a) Offensichtlich nicht, aber mit den Fakten nehmen wirs hier nicht so genau, gell.
      b) denklich schlechtes Beispiel, die Simpsons zeugen von einer nuancierten Auseinanersetzung mit amerikanischem Christentum, jenseits von billigem Religionsbashing. Dem durchschnittlichen "Religionskritiker" aber wahrscheinlich zu hoch🤷‍♀️
    • Brezel Hugger 13.04.2019 09:31
      Highlight Highlight Nein, das ist einfach dumm.
      Aber ich finde, Homer Simpson hat durchaus das Potential, Religionsstifter zu werden.
      Genügend Jünger*innen hat er bereits.
    • zeromaster80 13.04.2019 12:11
      Highlight Highlight Die FDP dürfte die einzige Partei ohne Heuchler darstellen bei diesem Thema, denn die SP macht ja bei gewissen Religionen dann wieder Ausnahmen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alphonse Graf Zwickmühle 13.04.2019 08:38
    Highlight Highlight Es ist und bleibt insgesamt ein Kreuz mit der Religion ob nun auf einem Gipfel oder in den oftmals verschlungenen Niederungen.
    • Brezel Hugger 13.04.2019 09:33
      Highlight Highlight Wer hat denn die Niederungen verschlungen?
      Möge er keinen Schluckauf bekommen.
    • Agnos ~ S. Pelegrino 15.04.2019 19:21
      Highlight Highlight Das schlimmste mit dem Kreuz ist der Missbrauch, zum legitimieren gewisser religiöser Bräuche, das begünstigt niederträchtigen Handlungen.
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    • Agnos ~ S. Pelegrino 16.04.2019 21:35
      Highlight Highlight DER KLU KLUX KLAN, entspringt ursprünglich einer christlichen Bewegung heraus, wo das Feuer die richtende Hand ist.

      Bei gewissen Dogmatikern gilt das Feuer als Läuterung u. Strafe, die dem Berufenen auszuüben ist.

      Eine Kathedrale in der Schweiz, noch nicht allzu lange her, wurde aus diesen Motiven abgefackelt.

Im Berner Oberland treffen sich braune Esoteriker – das steckt dahinter

Frank Willy Ludwig verbreitet rechtsradikales Gedankengut. Der Gründer von «Urahnenerbe Germania» hält heute Samstag bei Thun ein Seminar ab.

Für ausländische Rechtsradikale, Rassisten, Verschwörungstheoretiker und Antisemiten ist die Schweiz eher ein steiniger Boden. Unser stabiles politisches System verhindert die Bildung von grossen braunen Zellen und Bewegungen.

Doch es gibt auch hier Menschen, die sich nach einem starken Führer, radikalen Strukturen und völkischen Ideologien sehnen. Diese lassen sich gern von deutschen Aufwieglern radikalisieren.

So haben sich rechtsradikale Bewegungen wie die Identitären, die Reichsbürger oder …

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