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Yonnihof

Eine flog über das Kuckucksnest – Liebesgrüsse aus der Psychi

Bild: shutterstock

Die Geschichte vom Beginn einer Gesundung und ihrer unerwarteten Begleiter.



Als erstes mal pauschal: fick Stigmata. So.

Das sage ich nicht nur, weil ich gerne mal ein bisschen im Internet rumfluche und die Mehrzahl von Stigma so hübsch anzuschau’n ist, sondern weil ich voll und ganz hinter dieser Aussage stehe.

Hier kommen die Gründe dafür: In letzter Zeit wurde und war alles zu viel für mich. Überforderung mit meiner neuen Mutterrolle, postpartale Depression und die dazugehörige Rekonvaleszenz, zeitliche Über-, intellektuelle Unterforderung, Schreibblockade, Wegfallen von Unterstützung wegen Corona, keine Auftritte wegen Corona, zu viel Alkohol (teils wegen Corona), soziale Isolation wegen Corona. Dies sind keine Rechtfertigungen, es sind Erklärungen. Das eine enthält Wertung, das andere nicht. Dies ist nur eine von vielen Differenzierungen, die ich allein in der letzten Woche gelernt habe. Zu den anderen komme ich später.

Es war also zu viel. Von allem. Und eben auch vom Nichts (-tun können).

Und es kam der Zusammenbruch, der sich lange schon angebahnt hatte. Und deshalb bin ich seit Samstag in stationärer Behandlung. In der Psychi, wie der Helvetier so gerne sagt.

So.

Fällt es mir schwer, das zu schreiben? WEISCH WIE! Und genau deshalb sollte ich darüber reden, damit es anderen später leichter fallen möge. Ich will erzählen. Man hört ja oft fürchterliche Berichte aus psychiatrischen Kliniken. Aber die fürchterlichen sind halt die, die laut sind, weil sie erschrecken – und die verbreiten sich und zeichnen ein Bild. Und ich will weder sagen, dass diese Geschichten unwahr sind, noch dass unser medizinisches, bzw. psychiatrisches Gesundheitswesen fehlerfrei ist. Ich will auch nicht sagen, dass Ärzte und Psychologen und Pflegende es nie verkacken.

Aber ich will hier eine Lanze brechen: für die Versorgenden, aber vor allem auch für all die wunderbaren Menschen, die als PatientInnen mit mir zusammen hier sind.

Als ich am letzten Samstag hier ankam, war ich am Boden. Der Eintritt war eine gemeinsame Entscheidung meines Mannes und mir, nachdem wir es über längere Zeit noch zuhause versucht hatten. Es ging nicht mehr. Mein Mann war verzweifelt, ich auch. Also schlug ich nachmittags mit meinem unter Tränen gepackten Köfferli hier auf.

Ich kam auf meine Station, wo Leuten mit allerlei Krisen geholfen wird. Also so bitz Mischmasch. Und genau so waren auch die Menschen hier. Ein Sammelsurium aus Persönlichkeiten und Lebensgeschichten. Anfangs, als ich selbst noch sehr labil, ohne Schlaf, zerbrochen und nach dem Abschied von meiner Familie tieftraurig war, waren sie mir ungeheuer. Einige redeten viel zu laut, sagten immer wieder dieselben Sätze. Andere waren komplett in sich gekehrt. Meine Zimmernachbarin war für mich anfangs sehr schwer erträglich. Eine winzig kleine Südamerikanerin*, die ich kaum verstand, die aber trotzdem ständig mit mir sprach. Das Radio lief non-stop, auch das brachte mich völlig aus dem Gleichgewicht. Ich war reizüberflutet, wollte nach Hause oder einfach nur schlafen. Alle zwei Stunden weckte man mich und überprüfte, ob ich noch da war und wie meine Vitalzeichen waren. Am Morgen sagte ich der Pflegefachfrau, man möge mir bitte bitte bitte ein anderes Zimmer geben.

Was habe ich da bloss getan, fragte ich mich. Ich will zu meinem Baby und zu meinem Mann. Weg vom Lärm, der Irritation, dem Schmerz.

Nun, dies ist eine offene Station. Ich hätte jederzeit rauslaufen können. Und wie Sie wissen, bin ich da geblieben. Mein Wunsch, zu gesunden, überwog – für mich, für meinen Mann und vor allem für unser Kind – und ich überstand die ersten schwierigen Stunden und Tage. Ein Fakt, auf den ich heute sehr stolz bin. Ich hatte Gespräche mit Ärzten und der Pflege. Ohne dass ich es merkte, begann ich, alles besser zu ertragen.

Auch an Tag 2 und 3 erkundigte ich mich noch nach einer Zimmer-Alternative. Als man mir an Tag 4 eine anbot, lehnte ich ab. Frau Lautsprecher und ich hatten uns arrangiert, unterhielten uns in unserer ganz eigenen Form von Esperanto. Zusammen waren wir Radio Gaga in der positivsten Weise. Auch den riesigen, langhaarigen Goth*, der immer wieder den gleichen Satz sagt, fand ich nun nicht mehr furchteinflössend, sondern in seiner eigenen Art rührend und liebenswert. Wenn er mitten im Mittagessen, wenn alle schon zehn Minuten am Mampfen waren, sonor «EN GUETE» brüllte, sagte ich, anstatt zusammenzuzucken, zwitschernd «Danke gliichfalls». Der Goth und ich, wir sind ohne viele Worte Homies.

Wissen Sie, diese Situation hier ist für mich ja noch auf eine andere Art fordernd. Ich bin in der Rolle der Patientin, nicht derjenigen der Therapierenden, der Zuhörenden, der Helfenden. Manchmal komme ich nicht umhin, mit meinen MitpatientInnen zu reden oder sie zu fragen, wie es ihnen geht. Ganz weg bringt man das wohl nicht. Aber es hat einerseits etwas Schmerzhaftes, Schambesetztes, auf «der anderen Seite» zu sein; obwohl ich immer fand, man müsse sich für psychische Probleme nicht schämen – wenn man sich das Bein bricht, tut man das ja auch nicht: Ist man mittendrin, ist's nochmal etwas anderes. Es lehrt einen andererseits jedoch nochmal eine ganz andere Form der Demut und des Respekts allen Betroffenen gegenüber.

Nun aber zur leichteren Seite, diejenige ennet des Berges, wo die aussergewöhnlichen Menschen, die mit mir hier sind, eine grössere Rolle zu spielen begannen. Zum Beispiel in der Bewegungstherapie, wo ich mit einer Schweizerin in meinem Alter*, einem wohl etwas älteren, durchtrainierten Deutschen* und einem circa 60-jährigen Südosteuropäer*, der im Hemd angetreten war, eine Stunde lang zu Soul- und Funk-Musik auf einem dieser Sitzbälle rumrugelete, schnaufte, mich streckte, plankte, dehnte, usw. Da und dort kippte wieder irgendwer zur Seite, irgendwo stöhnte es (okay, vielleicht war das auch ich), hier und da ertönte ein «AUA» und ich glaube, jemand zerrte sich einen Muskel im Versuch, sich selbst zu beweisen, dass er mit seinen Fingern noch bis zu seinen Zehenspitzen kommt. Es war grossartig. Und lustig. Und schön. Und: Es war leicht.

Leichtigkeit: ein Gefühl, das ich lange nicht mehr gespürt hatte. Und siehe da: Ich konnte endlich wieder schreiben.

Ich bin mir bewusst, dass ich in einer sehr privilegierten Situation bin, gerade im Vergleich zu anderen PatientInnen auf der Station. Ich habe ein grossartiges Bezugssystem. Ich habe eine Familie, die nicht nur unterstützend, sondern auch fachkundig ist – obwohl die Ärzte und Psychotherapeuten in meinem Leben im Moment viel mehr Stützen und Begleiter sind als Berufspersonen, wofür ich enorm dankbar bin. Ich bin offen für alle Formen der Therapie. Ich bin bereit, vieles auszuprobieren und ich habe keine Angst vor Medikamenten, solange ich entweder bereits weiss, wofür sie sind, oder aber mir klar dargelegt wird, wie sie wirken und was man sich von ihnen verspricht. Ich habe ein objektives Verständnis für das, was mit mir passiert ist – was nicht bedeutet, dass ich es subjektiv verstehe.

Und hier komme ich zurück zum Anfang meines Textes, wo ich sagte, ich hätte unterschiedliche Differenzierungen gelernt. Zum Beispiel diejenige zwischen Schuld und Verantwortung. Schuld gibt man, Verantwortung übernimmt man. Ich arbeite daran, zweites zu üben und erstes zu unterlassen. Dann ist da der Unterschied zwischen Entschuldigung und Dankbarkeit. Ich sage viel zu oft sorry, ich sage aber auch sehr oft danke. Erstes will ich abbauen, zweites pflegen. Und dann sind da noch Dinge wie «Kontrolle an sich reissen» (kann ich mega gut) und «Delegieren» (kann ich nicht), was darin resultiert, dass ich alles auf mich bürde, mich dann aber beklage, dass es zu viel ist. Das muss ich überarbeiten.

Und dann ist da noch einer der Kernpunkte, der mich schon mein ganzes Leben begleitet, den ich oben mit «objektiv wissen, was passiert, subjektiv jedoch nicht» angesprochen habe und den mir die grossartige Stationsoberärztin bereits beim Erstgespräch mit gütigen Augen über ihre Maske hinwegschauend vor den Latz knallte: «Frau Moreno, Sie müssen lernen, Ratlosigkeit auszuhalten». BÄM! Ich glaube, das ist etwas vom Allerschwierigsten, was es im Leben gibt – nicht nur für mich, sondern für ganz viele. Es ist eine Mammutaufgabe.

Den Sprint habe ich hinter mir, nun beginnt der Marathon in vielen tausend einzelnen Schritten. Hätte ich ein gebrochenes Bein, käme nun der Übertritt vom Spital in die Reha. Davor habe ich Angst, aber es würde mich fast mehr beunruhigen, wenn ich keine hätte.

Ich bin stolz, dass ich hierher gekommen – und dass ich geblieben bin. Ich bin stolz, dass ich ehrlich war, in allen Gesprächen und ja, auch hier. Nackte Ehrlichkeit und Verletzlichkeit haben etwas wahnsinnig Befreiendes, weil man keine Angst mehr haben muss, durchschaut zu werden.

« Ja, mir ging's superdreckig, ich war überfordert und krank - sag' mir was, was ich noch nicht weiss, Sucker.»

Ich bin stolz, dass ich Fassaden niedergerissen und meinen Finger in sehr schmerzhafte Wunden gehalten habe. Ich bin stolz, dass ich verwundbar blieb. Ich bin stolz – nicht darauf, dass ich gestürzt, sondern darauf, dass ich nicht liegen geblieben bin. Und ich bin stolz, diesen Text verfasst zu haben, auf dass er vielleicht ein paar Menschen das Leben ein kleines bisschen leichter machen werde.

Ich habe Freude an meiner neuen Art der Selbstkritik, die keine Selbstzerfleischung und/oder -kasteiung mehr ist, sondern eine Mischung aus Selbstpflege und Selbstdisziplin. Ich habe Freude an all den Dingen, die ich über mich erfahren habe. Ich habe Freude an den schweren, aber unglaublich guten Gesprächen, die ich mit meinem Mann (meinem treuen, wundervollen Mann, der an meiner Seite steht, jeden Tag hierher kommt, mir jeden Tag sagt, wie sehr er mich liebt, wie stolz er auf mich ist und dass wir das zusammen durchstehen) und dem Rest meiner Familie täglich führen kann, die ich mich nun endlich zu führen traue.

Und ich habe Freude an all den wunderbaren, grossartigen, kurrligen Menschen, die ich hier kennenlernen durfte.

Dieser Text ist euch gewidmet. All meinen «fellow freaks and misfits», die ihr einzigartig und liebenswert seid, nicht obwohl ihr anders seid, sondern weil ihr es seid.

Eine kleine Bitte zum Schluss: Seid in den Kommentaren acht- und sorgsam mit mir und meiner Geschichte, aber auch mit denjenigen anderer. Danke.

* Die Identitäten wurden aus Persönlichkeitsschutzgründen verfälscht.

Yonni Moreno Meyer

Yonni Moreno Meyer (38) schreibt als Pony M. über ihre Alltagsbeobachtungen – direkt und scharfzüngig. Tausende Fans lesen mittlerweile jeden ihrer Beiträge. Bei watson schreibt die Reiterin ohne Pony – aber nicht weniger unverblümt. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn (*2019) in Zürich.
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135
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135Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • potzholzöpfelondzipfelchappe 15.06.2020 12:10
    Highlight Highlight In der Krise zeigt sich die Stärke.
    Zu niemandem könnte dies besser passen als zu dir!
    Welcome back, bewundernswerte und menschliche Yonni ❤️.
  • Capri-Sonne Wild Berries 15.06.2020 07:01
    Highlight Highlight Auch ich war an diesem Punkt. Weil ich den letzten Schritt, den stationären Aufenthalt, nicht gewagt habe, hat die Heilung viele Jahre gedauert und schlussendlich die Ehe gekostet. Du machst alles richtig. Nimm dir alle Zeit der Welt. Alles Gute dir.
  • Shiftphoner 14.06.2020 22:34
    Highlight Highlight Fick Stigmata?
    Heisst das, ich darf endlich zu meinem Partner stehen, ohne dafür gesellschaftlich geächtet zu werden, einfach, weil wir uns halt lieben? Wör cool...

    Ernsthaft: Danke für den tollen, starken Text. <3
  • Nadschadscho 14.06.2020 22:21
    Highlight Highlight Wie viele sich hier bereits bedankten, möchte auch ich mich aus tiefstem Herzen für diesen wundervollen, ehrlichen und echten Text bedanken!
    Ich selbst war als 21/22 Jährige bereits stationär in einer Klinik und es kostete mich ubglaublich viel Überwindung und Mut diesen Schritt zu machen und musste davor wirklich an einen Tiefschlag gelangen, der so düster und dunkel war, dass ich kein Schimmern, kein Licht mehr sah und die Kraft nicht mehr hatte, irgendetwas zu überspielen.
    Nun sind ein Paar Jahre vergangen und natürlich lösen sich Trauma nicht in Luft auf, aber es war die beste Entscheidung
  • Bartli, grad am moscht holä.. 14.06.2020 22:15
    Highlight Highlight Und hey, du kennst hoffentlich die grundregel betreffend respektloser kommentare?! Antworten werden prinzipiell nur mit dem einen finger in der mitte getippt 🙈😉
  • Bartli, grad am moscht holä.. 14.06.2020 22:13
    Highlight Highlight Ich bin erleichtert, dass menschen, die am punkt:“i ma nümmä“ stehen, die kraft finden hilfe zu suchen. Leider gelingt es nicht allen. Wir als „gesunde“ (oder so 🙃) müssen dafür sorgen, dass dieser schritt nicht noch mehr kraft fordert als nötig. Steine in form von stigmatisierung, vorurteilen, respektlosigkeit usw können zu scheitern führen. Wir müssen sie aus dem weg räumen! Denn hier zu scheitern kann sehr schlimme konsequenzen für mehr als ein leben haben. Danke für diese offenen worte. Alles gute und viel kraft für alle beteiligten auf deinem weiteren weg! Der möglichst steinfrei ist 💚
  • lichtraumprofil 14.06.2020 17:15
    Highlight Highlight Es kommt immer noch vor, dass sich Menschen für einen psychischen Zusammenbruch schämen, ihn nicht richtig erkennen o.ä. Und dann keine Hilfe in Anspruch nehmen. Daher finde ich diesen Artikel einen mutigen und wichtigen Beitrag, damit sich das irgendwann ändert.
  • Shamara Yoshikawa 14.06.2020 15:12
    Highlight Highlight Wunderschön, hilft mir selber beim Bewältigen meiner Kriesen. Danke das Du uns ein Vorbild bist, darin, Yonni.
  • Chey123 14.06.2020 12:27
    Highlight Highlight Wünsche dir weiterhin viel Kraft und gutes Gelingen liebe Yonni!
    Deine Erfahrung in der Psychi war bei mir ähnlich, schön berichtest du davon und viele kriegen so mit das es nicht mehr so sein muss, wie früher berichtet wurde...
    Bleib weiterhin so stark und es darf dir auch wieder mal schlechter gehen, das Wichtige ist das du dann Geduld hast, es annehmen kannst wie es nun mal ist und dann Kopf hoch und du schaffst es wieder Hochzukommen... hilft mir jeweils...
  • Clio 14.06.2020 11:38
    Highlight Highlight Danke Yonni 💜
  • Else Schrödingers Schwarzes Schlafschaf 14.06.2020 10:51
    Highlight Highlight Ich bin Angehörige aber auch selber Betroffene und kann absolut nachempfinden wie du dich fühlst.
    Es ist ein wundervolles und befreiendes Gefühl, sich die Kontrolle über das eigene Leben wieder zurück zu holen und die Fratzen zu besiegen anstatt zu verdrängen.
    Ich wünsche dir und auch deinem tollen Ehenmann, sowie eurem Kind alles Glück der Welt und immer die Stärke den Fratzen den Kampf anzusagen
    (Teil 2)
  • Else Schrödingers Schwarzes Schlafschaf 14.06.2020 10:43
    Highlight Highlight Liebe Yonni
    Du kannst und sollst uneingeschränkt stolz auf dich sein, du hast deine Angst überwunden und dir professionelle Hilfe gesucht. Du hast vieles über dich gelernt und in die gruseligen Fratzen deiner eigenen Psyche geblickt und ihnen die Stirn geboten. Dazu braucht es unheimlich viel Mut und Kraft, denn meisst ist es leichter diese Fratzen zu verdrängen und zu ignorieren, zumindest solange man noch irgendwie funktionell ist. Nichts ist schwerer als sich seinen "Fehlern" zu stellen und Verantwortung zu übernehmen.
    (Teil 1)
  • thelastpanda 14.06.2020 10:14
    Highlight Highlight Vielen Dank für deinen sehr berührenden Text. Und den Mut, zu schreiben, was hinter der Fassade los ist. Damit habe ich immer noch meine liebe Mühe. Und zuletzt möchte ich dir noch einen Spruch mitgeben, den meine Therapeutin eher beiläufig fallen liess, der mich aber irgendwie nicht mehr losgelassen hat: Veränderung kann nur bewirken, wer sich selbst verändert. ❤️
  • Dwight D Eisenhower 14.06.2020 09:28
    Highlight Highlight Danke für diese Worte. So ein Aufenthalt sollte, wie eine RS oder Zivildienst Pflicht für alle sein...
  • Glenn Quagmire 14.06.2020 09:11
    Highlight Highlight Respekt für die offenen und ehrlichen Worte! Gute Genesung, du packst das 👍💪
  • Larissa Moser 14.06.2020 08:58
    Highlight Highlight Danke für diesen Text. Du glaubst nicht wieviel Kraft und Mut er mir und meinem Mann grade gibt.
  • MORGLUM 14.06.2020 08:57
    Highlight Highlight Aus eigener Erfahrung in der Psychi, der Text ist genial und sagt alles was in einem vorgeht in der situation,
    Danke und lass dich nicht unterkriegen. Du schaffst es.
  • ClaraMagdalena 14.06.2020 08:28
    Highlight Highlight Ich bin tief berührt wie du mit einer Leichtigkeit, einer Prise Selbstironie und ganz viel Tiefe über deinen Weg im Umgang mit deiner Psyche schreibst. Wow, Menschen wie dich brauchen wir.
    Ich habe noch nie einen Kommentar geschrieben, denn ich dachte immer, dass wir Menschen nicht zu allem unseren Senf dazugeben müssen, doch hier kann ich nicht anders als Danke sagen, Danke für diesen wunderbaren Artikel.
  • tribal-cat 14.06.2020 01:09
    Highlight Highlight Ich muss einfach "Danke" sagen! Jeden von uns kann es treffen! Unerwartet, oder sich anbahnend! Psychische Krankheiten sind verdammt REAL! Und trotzdem lastet doch die Stigmatisierung zusätzlich auf einem!
    Wenn Du Dir ein Bein brichst, bekommst Du einen Gips und einen Blumenstrauss. Bist Du psychisch krank, bekommst Du die Kündigung!
    Ich wünsche Dir auf Deinem weiteren Gesundungsweg Alles Beste!
  • Sofakartoffel 14.06.2020 00:50
    Highlight Highlight Liebe Yonni - von ganzem Herzen wünsche ich gute Besserung! Sie dürfen stolz auf sich sein dass sie Hilfe zulassen.

    Danke für Ihren Beitrag zur entstigmatisierung von psych. Kranken. Jung und naiv ging ich früher davon aus, dass man mit meiner chron. Depression in meinem beruflichen Umfeld (Gesundheitswesen) sachlich umgehen kann. So kommunizierte ich früher offen über meine Krankheit. Leider hatte ich nur einmal eine Vorgesetzte, welche kein Problem daraus machte. An meinem jetzigen Arbeitsplatz habe ich deshalb nie etwas gesagt. Ich befürchtete eine Benachteiligung. Traurig, oder? 😔
  • Maracuja 14.06.2020 00:35
    Highlight Highlight Ist fies, wenn einem eine schwere Krankheit erwischt. Noch fieser, wenn man gerade Mutter geworden ist. Ihr Entscheid sich in Pflege zu begeben, muss Ihnen wohl unendlich schwer gefallen sein. Ihr starker Text zeigt, dass Sie die richtige Entscheidung getroffen haben. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 13.06.2020 23:36
    Highlight Highlight Warum musste denn das Kind sein, wenn man sein eigenes Leben nicht im Griff hat und weiss, dass man selbst Mühe damit hat? Eine Vorgehensweise, die ich nicht verstehe und schon gar nicht verstehen will.

    Jaja, blitzt nur... wenn's euch Spass macht. Bringt nur nichts.

    Bitte hier zuhören. Zuhören!
    Play Icon
    • Yonni Moreno Meyer 14.06.2020 13:59
      Highlight Highlight Dass Sie nicht verstehen wollen, merkt man, ja. Deshalb haben Sie (absichtlich?) die Chronologie des Geschriebenen ausgeblendet.

      Dieses Kind ist das Sinnstiftendste, was ich je gemacht habe, meine Gefühle für es sind das Reinste, was ich je empfunden habe. Das ändert nichts an den fundamentalen Umstellungen, die eine Mutterschaft mit sich bringt und die man nicht voraussehen kann. Auch nicht, wie die Seele darauf reagiert.

      Trotz Ihres Pseudonyms: Seien Sie etwas milder im Umgang mit den Lebensgeschichten anderer, auch wenn sie Kinder haben.
    • Life is a many splendored thing 14.06.2020 23:24
      Highlight Highlight M.E. ist ihr Kommentar ziemlich deplatziert, denn er spricht der Autorin die Fähigkeit ab, Verantwortung für ihr Leben ("nicht im Griff") und damit verbundene Entscheidungen (Kinder haben) zu übernehmen. Was ist denn das für ein Fehlkonzept, dass man sein Leben nur im Griff hat, wenn es rund läuft? Es gibt so viele Menschen, die ihr Leben scheinbar "im Griff" haben und sich dann beim Straucheln nicht zu helfen wissen. Sein Leben hat man doch eben gerade dann im Griff, wenn man sich Hilfe holen kann, auf welche Art auch immer! Eine Kompetenz,die hoffentlich viele Eltern ihren Kindern vorleben.
    • Anam.Cara 15.06.2020 07:47
      Highlight Highlight Ach Antinatalist. Mit scheint wir hatten schon öfter Begegnungen in der Kommentarspalte...

      Die Welt ist nicht schwarz-weiss, so wie du sie gerne hättest. Deine Frage zeigt mir, dass du sehr wenig empathie aufbringen kannst. Und selber kein Vater bist. (Oder wenn doch, dann... ...oh je.)

      Keine Eltern wissen wie es sein wird, wenn das Baby da ist. Das sind Risiken, die man eingeht. Und unbekanntes Terrain, vor allem für die Mutter. Hormonumstellungen sind nicht zu unterschätzen.

      Ich wünsche mir eine Welt mit mehr Verständnis und weniger herablassenden Fragen. Und du?
  • Barsukas 13.06.2020 23:36
    Highlight Highlight Das Leben ist kein Ponyhof. Du hast meinen Respekt. Bravo!
  • Doppelpass 13.06.2020 23:34
    Highlight Highlight "Schuld gibt man, Verantwortung übernimmt man."
    Danke! Ein Satz den ich gerne mitnehme.
    Und wäre es nicht für alle eine große Befreiung, wenn wir anerkennen, dass Gesundheit und Krankheit, sowohl unserer Psyche als auch unserer Physis, zum Leben dazu gehören? Das begleitet uns Menschen doch schon seit Menschengedenken und trotzdem scheint uns die Integration der Psyche als unser lebendiges, bewegtes, verletzliches, wachsendes und trainier- und stärkbares "Wesen" schwer zu fallen.
    Vielleicht gelingt es uns ja mehr und mehr. Der Artikel ist auf jeden Fall ein Beitrag dazu.
    Danke
  • Mascarpone 13.06.2020 22:56
    Highlight Highlight Bei allem Respekt: Beim beschreiben ihrer Mitpatienten missachtet sie den Datenschutz für eine knallige Story. Der Titel sagt alles.
    • Lami23 14.06.2020 18:38
      Highlight Highlight Stimmt nicht. Viel zu wenige Informationen.
    • Yonni Moreno Meyer 14.06.2020 20:00
      Highlight Highlight Wie mittels * angemerkt, sind die Identitäten aus Persönlichkeitsschutzgründen verfälscht. Man weiss ausserdem nicht, in welcher Institution und auf welcher Abteilung ich mich befinde. Können Sie mir sagen, inwiefern ich den Datenschutz verletze?
    • Mascarpone 14.06.2020 23:07
      Highlight Highlight Ich antworte gerne. Vielleicht ist es ihr üblicher Schreibstil. Ich finde aber Ausdrücke wie "misfits", "Frau Lautsprecher" oder "der langhaarige Goth" problematisch, wenn nicht despektierlich... Humor? Zumindest die Angehörigen der Genannten wissen genau über wen Sie schreiben und wo Sie sind. Auf alle Fälle wünsche ich allen baldige Genesung. Ehrlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • LexiKa 13.06.2020 22:42
    Highlight Highlight Liebe Yonni
    Ich habe deine Texte vermisst und immer Mal wieder nachgeschaut ob du was Neues veröffentlicht hast. Und heute hat mein Herz zuerst einen Freudehüpfer gemacht bevor es dann ein paar Stockwerke runterfiel. Als ich deinen, wie immer wundervoll geschriebenen, Artikel fertig gelesen hatte, war der Chlupf aber schon wieder vergangen, weil ich nun weiss: DU SCHAFFST DAS!
    Ich wünsche dir, dass du deinen kleinen Schatz bald wieder geniessen kannst und schöne Momente mit deinem Mann verbringst. Du wirst diese Institution stärker verlassen als das du eh schon bist.
  • Schneefrau77 13.06.2020 21:25
    Highlight Highlight Nachdem ich erfahren hatte, dass mein Mann mich jahrelang betrogen und angelogen hatte, bin ich zusammengebrochen und war 10 Tage auf der Krisenintervention (Psychi). Ich fands toll dort, soviele liebe Menschen (Ärzte, Pfleger, Mitpatienten). Ich wurde jeden Tag gefragt wie es mir geht, hatte Zeit für mich. Ich würde am liebsten jedes Jahr 2 Wochen gehen, einfach um die Batterien aufzuladen. Da ich alleinerziehend bin, geht das nicht. Ich weiss, viele finden Psychiatrie furchtbar; für mich wars ein schöner Ort, der mir Kraft und Zuversicht gegeben hat. Eine Insel der Geborgenheit.
  • Jayman 13.06.2020 21:16
    Highlight Highlight Liebe Yonni

    Du schreibst, wie viel Überwindung es brauchte diesen Text zu schreiben - herzlichen dank, dass du die Kraft gefunden hast.

    Vieles, dass du schreibst kommt mir bekannt vor. Ich bin selbst Vater und mein Zusammenbruch liegt nun einige Monate zurück. Ich wünsche dir von Herzen eine heilsame Zeit und dass du das findest was du brauchst und dir gut tut.

    Danke für deine Offenheit!
  • N. Y. P. 13.06.2020 21:09
    Highlight Highlight Unglaublich mutig, so hinzustehen. Und wunderschön, wie deine Familie hinter dir steht.
  • De Hans-Ueli vom Pragel 13.06.2020 20:47
    Highlight Highlight Als Berufskollege starkes Kompliment, dass Du Dich exponierst und damit zur Entstigmatisierung beiträgst- braucht echt Mut, insbesondere als Psychologin!

    (Und auch wenn Ratschläge auch Schläge sind) Vielleicht wär Microdosing etwas?
    • reactor 14.06.2020 14:08
      Highlight Highlight Das verstehe ich jetzt nicht. Gerade als Psychologin sollte die Arbeit an sich selbst, bzw das Erleben von wahrgenommenen Krisen etwas normales sein.
    • Yonni Moreno Meyer 14.06.2020 17:32
      Highlight Highlight Ja, der Konjunktiv passt da schon hin. Einerseits sind PsychologInnen nicht immer klinische PsychologInnen (ich zum Beispiel hatte klinische Psychologie nur im 2. Nebenfach), andererseits kann man sich, wie man so schön sagt, "nicht selbst kitzeln". 3. Gerade die Annahme, dass PsychologInnen ihr Innenleben jederzeit reflektiert im Griff haben, hält wohl da und dort einen ab, sich in Behandlung zu geben.
  • sunnyside 13.06.2020 20:24
    Highlight Highlight Liebe Yonni, ich bewundere Deinen Mut. Sich freiwillig einzuweisen und öffentlich dazuzustehen, das traut sich kaum jemand! Alles Gute Dir und Deiner Familie.
  • parakalo 13.06.2020 19:59
    Highlight Highlight Hey Yonni

    Danke für den sackstarken Text.

    Du hattest schon mal einen Text über die Stigmatisierung von psychischen Krankheiten geschrieben. Dieser und auch diesen Artikel öffneten mir die Augen.

    Du hast dich richtig entschieden in all deinen Handlungen. Sehr reife Leistung.

    Ich bin überzeugt, dass es gut für dich kommt.

    Alles Gute wünsch ich dir!
  • spzuercher 13.06.2020 19:54
    Highlight Highlight Da rennst du offene Türen ein, Yonni. Beim Eintritt in die Klinik kriecht man förmlich auf allen Vieren. Und Dank guter Therapien und Pflege und vorallem toller Mitpatienten richtet man sich wieder auf, lernt zu Gehen und aus dem ewigen Überlebenskampf wird Lebensfreude. Niemand in der Klinik Urteilt über einen, man muss sich nicht rechtfertigen, niemandem erklären, weshalb die Seele leidet. Ich verglich meinen Aufenthalt mit einem „Spa für die Seele“. Und 2 CM Grösser, da du dich nicht mehr gebückt und voller Scham unter den „gesunden“ Menschen bewegen musst, wirst du die Klinik verlassen.
  • Gopfidam 13.06.2020 19:54
    Highlight Highlight Ich wünsche dir alles Gute. Vor zwei Jahren ging ich in die PUK in Basel und flehte den Psychiater an mir zu helfen. Danach kam die langersehnte Therapie für mich. Danach folgten die Schritte die schon längst überfällig waren. Du hast den wichtigsten Schritt gemacht und darauf kannst du verdammt nochmal stolz sein!
  • atorator 13.06.2020 19:44
    Highlight Highlight 1:1 was ich erlebte. 20 Jahre in der Werbung mit 60-Stunden-Wochen. Dann noch 4 Jahre meinen Vater bis in den Tod gepflegt, teilweise dramatisch. Dann noch ganz alleine die Wohnung geräumt, in welcher ich aufgewachsen bin.

    Guten Abend KIZ, ich brauche eure Hilfe.
  • maude 13.06.2020 19:25
    Highlight Highlight Jaaaaaa💚
    wunderbarer,mutiger und wichtiger Text. Gutes Gesunden weiterhin, hiel Kraft, Zuversicht und schöne Begegnungen.
  • SUV-Fahrer 13.06.2020 19:25
    Highlight Highlight Danke für Deine Offenheit. Es ist ein langer Weg mit kleinen Schritten - aber das Ziel kommt näher. Alle Gute Dir und Deiner Familie!
  • Swissbite 13.06.2020 19:21
    Highlight Highlight Vielen dank Yonni

    Da kommen mir als Ehemann soooo viele Erinnerungen hoch. Euch als Paar viel Kraft und Geduld
  • Isabellchen 13.06.2020 19:02
    Highlight Highlight Dem Leben standhalten, nicht ausweichen, hinschauen, auch wenn's weh tut. Die Leichtigkeit des Seins ist das Dessert und folgt nach der Vor- und Hauptspeise.
    Tiefpunkte sind oft das Beste, was uns passieren kann, um kräftezehrende Muster anzuschauen. Schwächen, denen man sich bewusst wird, sind bereits in Lösung. Problematisch sind v.a. die Unbewussten.
    Deshalb - bravo Yonni! Deine selbstverantwortliche Einstellung und die Bereitschaft das Leben im Inneren aufzulösen, ohne Schuldzuweisung - das ist wahre Freiheit, Freude und Leichtigkeit.
  • reactor 13.06.2020 18:10
    Highlight Highlight Hatte mich auch schon für 'sowas' entschieden. Kleiner Tipp, elektronisches Gerät verzögert die Heilung ungemein. Die Zeit in einer Klinik zu verbringen hat mit loslassen zu tun. Tu dir gutes und schalte ab. Die besten Wünsche!
  • Butschina 13.06.2020 18:08
    Highlight Highlight Guter Text, danke Yonni
    Die Psychiatrie ist immer noch in vielen Köpfen ein Gruselkabinet. Glücklicherweise befinden wir uns nicht mehr in den 1950ern. Ja es kann zu schwierigen Situationen kommen auf den Stationen, besonders auf den geschlossenen. Von meinen Aufenthalten in acht verschiedenen Kliniken, war nur eine richtig Schlimm. Dort gab es Zwangsmassnahmen am Laufmeter, die allermeisten Situationen hätte man anders lösen können. Weil ich weiss, dass es mittlerweile nicht mehr so ist schreibe ich nicht wo.
    Je mehr über psychische Krankheiten geredet wird, desto kleiner wird deren Stigmata
    • Butschina 13.06.2020 18:22
      Highlight Highlight Liebe Yonni
      Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft und Durchhaltewillen. Offen mit meiner psychischen Krankheit umzugehen hat mir viel geholfen.

  • Barb2 13.06.2020 17:58
    Highlight Highlight Das Ego ist der Feind des Glücks. Stay strong, Yonni.
  • Masta Ace 13.06.2020 17:47
    Highlight Highlight Ich finds einfach hammer, dass du so offen und ehrlich bist. Mir gehts manchmal auch echt besch*ssen und es scheint mir, ich wäre der einzige. Ich habe Hemmungen, dies zuzugegeben.
    Es tut einfach gut zu wissen, dass es ok ist, wenn man nicht immer super happy ist und man das darf. Ich kämpfe mich durchs Leben und gebe mein bestes, glücklich zu sein. Texte wie diese tun meiner Seele gut.

    • Chamäleon 13.06.2020 21:50
      Highlight Highlight It‘s ok not to be okay all the time!🤗
      Ich hoffe fest für Dich, dass Du auch kampflos glücklich sein kannst.
    • Chey123 14.06.2020 13:19
      Highlight Highlight Auch dir Masta Ace wünsche ich ganz viel Kraft und alles Gute!
      Das Leben ist nicht immer einfach, für manche besonders schwer... Wichtig ist das wir für uns schauen, zu uns schauen! Darüber reden, gerade mit Menschen mit ähnlichen Schicksalen kann unendlich gut tun, endlich ist da Jemand der einem versteht! Du darfst auf dich hören, wenn du Jemanden zu Reden brauchst, rede, oft erfährst du so das anderen ähnlich geht oder sie Jemand kennen...
      Es gibt aber auch viele andere Möglichkeiten, Tel. 147 oder verschiedene ambulante Angebote der Psychiatrien...
  • Jürg Müller - Der Katzenmann 13.06.2020 17:44
    Highlight Highlight Liebe Yonni, ich wünsche ihnen gute Besserung und ihrer Familie viel Kraft.

    Mehr kann ich mit feuchten Augen und Kloss im Hals nicht schreiben
  • beaetel 13.06.2020 17:37
    Highlight Highlight Ich war gespannt, was denn da kommen würde, weil in Sachen Psychiatrie kenn ich mich aus. Der Text ist brilliant geschrieben und wie der einzige Abweichler der sonst voll des Lobes versehenen Kommentaren meinte, perfekte Werbung für die Psychiatrie. Würde mich schon Winder nehmen, in welcher fantastischen Klinik denn war. Ich für meinen Teil kenne Psychiatrie eher von der Seite, dass die dort Arbeitenden in erster Linie einem biologischen Menschenbild frönen. Probleme werden zu Krankheiten, und diese auf ein chemisches Ungleichgewicht reduziert. Lösung für alles: Psychopharmaka Nebenwirkungen!
    • Yonni Moreno Meyer 13.06.2020 17:51
      Highlight Highlight Ich wollte eigentlich auf den von Ihnen zitierten Kommentar eingehen, aber er wurde anscheinend (nicht auf meine Anfrage) bereits entfernt, was ich für richtig halte. Er war nicht nur inhaltlich falsch und verletzend, sondern auch bezüglich meiner Absichten arg verunglimpfend. Ich mache keine Werbung, weder für die Psychiatrie, noch für Psychopharmaka. Ich erzähle, was bei mir funktioniert. Ich betone sogar noch, dass das nicht bei jeder/m so gut funktioniert. Bei vielen tut es das aber und das darf man nicht vergessen. Die Lawine an Dankesschreiben heute beweisen das.
  • 1of8mio 13.06.2020 17:33
    Highlight Highlight Du bist auf dem Weg vom „Tunnel am Ende des Lichts“ hin zum „Licht am Ende des Tunnels.
    Selber Papa, selber 12 Wochen in ähnlichem Setting verbracht. Hät huere weh gmacht - bezogen auf die Kids wohl die harteste Entscheidung je... chasch ja nöd eifach abhaue...
    Es kommt gut - lass Dir die Zeit... und vor allem nie Vergessen - Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht! Lueg Dir! Dass Du jetzt bist, wo Du bist, zeigt schon dass vieles richtig läuft 😊!
  • Bruno Wüthrich 13.06.2020 17:29
    Highlight Highlight Liebe Frau Moreno

    Mir ist bereits beim Lesen des Titels das Herz in die Hose gerutscht. Und bereits bei den ersten Zeilen trieb es mir Tränen in die Augen. Irgendwie baue ich, je älter ich werde, immer etwas näher am Wasser.

    Sie haben ja lange nicht mehr geschrieben. Irgendwie waren Sie wie weg vom Fenster. Ich fragte mich manchmal schon, wo Sie denn bleiben.

    Doch jetzt sind Sie wieder da. Mit einem mutigen Text. Und ich bin mir sicher: das kommt schon wieder gut. Sie machen es genau richtig. Wer Hilfe braucht, muss sich helfen lassen.

    Ich wünsche Ihnen alles Gute. Erholen Sie sich gut!
  • Billy Meier 13.06.2020 17:27
    Highlight Highlight Alles Gute, liebe Yonni! Dein schöner Text zeigt mir: Du hast die Talsohle bereits durchschritten und bist auf dem Weg nach oben. Weiter so und bald bist du wieder bei deinen Liebsten!

    Vergiss einfach nicht, was dich zum zusammenbrechen gebracht hat. Dann passiert das nicht so schnell wieder.
  • Claudia83 13.06.2020 17:25
    Highlight Highlight Mein Text erfolgt mit dem Vergleich vom gebrochenen Bein:
    Mit 1.5 bis 2 Jahren stelle ich bei meinem Kind klare Bein Beschwerden fest. Keine altersüblichen. Niemand nimmt mich erst, kleine Verstauchung vielleicht, haben alle in diesem Alter, sag man höchstens. Das Kind wird älter, die Beschwerden schlimmer. Mit über 3 Jahren bestehe ich auf ein gebrochenes Bein. Kinderarzt nimmt mich weiterhin nicht ernst. Es vergeht eine weitere Zeit, bis ich zu einem kompetenten Arzt komme, ernst genommen werde. Seit gut 1.5 Jahren ist unser Kind nun in Behandlung. Wöchentlich. Inzwischen bald 9 Jahre alt.
  • Bloody Mary 13.06.2020 17:23
    Highlight Highlight Ich wünsche Dir von Herzen gute Besserung. Du bist eine ganz Tolle, starke und mutige Frau. Ich liebe Deine Texte!
  • fools garden 13.06.2020 17:17
    Highlight Highlight Zuerst erkennen wir Es nicht,
    dann akzeptieren wir es schlecht,
    unser Umfeld ist oft keine Hilfe.

    Wenn diese Punkte abgehakt sind, können wir mit der Therapie beginnen.

    Viel Kraft Frau Moreno schön von Ihnen zu Lesen.
  • Corinne Stuber 13.06.2020 17:05
    Highlight Highlight
  • Silie 13.06.2020 16:21
    Highlight Highlight Deine Geschichte erinnert mich sehr an meine vor 10 Jahren, einfach ohne Corona. Ich habe mir viel Schuld gegeben, weil ich keine glückliche Mutter war, weil ich mein Mutterdasein als öd und leer empfand, weil ich oft daran dachte, einfach wegzugehen, alles hinter mir zu lassen und neu anzufangen. Den letzten Schritt in die Psychi habe ich nicht gemacht. Aber ich habe darüber geschrieben im Mamablog und dann zu "Regretting Motherhood" und wurde dafür verachtet. Ich war die Beschmutzerin des heeren Muttermythos! Und trotzdem: das öffentlich darüber Schreiben hat geholfen. Es gab ein Happy End!
    • Doppelpass 13.06.2020 23:54
      Highlight Highlight Danke!
      Supermutti, Superpapi, Superfrühförderung mit super Babynahrung in der Superwohnung im Superquartier und super Teilzeitjob.
      Superhappydäppy und superdankbar..
      Und doch leer und unglücklich...
      So hoch die Superhappy-Spirale geschraubt ist, so schwer ist sie zu stoppen, wenn sie abwärts dreht. Klar drehen wir alle selber auch mit hoch, aber es ist auch ein ungesundes, gesellschaftliches Phänomen. Denke ich.
    • Lioness 14.06.2020 01:57
      Highlight Highlight Danke auch ihnen zum öffentlichen entmystifizieren des Mutter seins. Jede Mutter ist eine individuelle Persönlichkeit, dementsprechend eine eigene Mutterversion. Jeder Mensch auf dieser Erde hat eine klare Vorstellung davon, wie eine Mutter zu sein hat. Ich bin schon seit 11 Jahren Mutter und ich komme immer besser damit klar eine "good enough mom" zu sein. Meine Tochter und ich sagen einander, wenn wir einfach einen Gagitag haben. Dann ist das Gegenüber nicht verletzt, wenn man etwas aufbrausend ist. Wir versuchen es aber nicht "wieder gut zu machen", manchmal muss man einfach Aushalten.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 14.06.2020 07:20
      Highlight Highlight @Silie
      Dabei warst du stärker als alle anderen da, genau weil du den Mut hattest dich öffentlich darüber zu äußern und mit dem Mythos aufzuräumen.

      Meinen tief empfundenen Respekt dafür.🤗
  • Nik G. 13.06.2020 16:08
    Highlight Highlight Super Text. Zeigt bitte mehr, dass Psychische Krankheiten keine Stigmas sein dürfen und wir sie akzeptieren kennenlernen und mit solchen Menschen ganz normal zusammenleben können wie mit Menschen die sich das Bein gebrochen haben. Es ist schwieriger weil man es nicht sieht und im Kopf ist. Aber es sind Krankheiten die sich meistens behandeln lassen und sich besser behandeln lassen wenn das Umfeld mehr verständniss und Kentnisse darüber hat.
  • Miicha 13.06.2020 16:08
    Highlight Highlight Liebe Yonni! Wow! Du kannst zurecht stolz auf dich sein. Du hast dich selbst an einen Ort begeben, wo du dir helfen lassen kannst. Vielleicht hätte ich das auch tun sollen, als ich in deiner Lage war. Aber ich und mein Umfeld waren wohl zu überfordert und ich habe es dann mit einer Therapeutin, Osteopathie und Pilates wieder hingekriegt. Ich hoffe dir geht es bald so gut, dass du zu Hause weiter genesen kannst. Dir und deiner Familie wünsche ich nur das Beste und weiterhin viel Freude!!
  • Chamäleon 13.06.2020 15:46
    Highlight Highlight Hallo liebe Yonni, ich habe Deine Texte ehrlich vermisst.
    Umso grösser die Freude über diesen Text! Der Inhalt finde ich unglaublich stark und nehme den Hut vor deiner Ehrlichkeit und deinem Mut! Wünsche Dir den besten Marathon deines Lebens! Ich stehe am Streckenrand und werde Dich anfeuern!
  • fraufuchs 13.06.2020 15:44
    Highlight Highlight Danke Yonni und allen anderen, die darüber sprechen und helfen, dass psychische Probleme endlich kein Tabu mehr sind. Niemand soll sich schämen müssen, wenn er in einer Klinik Hilfe sucht. Ich wünsche dir alles Gute, viel Kraft und dass du ganz viel positives mitnehmen kannst, was dich stärkt.
  • Magenta 13.06.2020 15:40
    Highlight Highlight Meine Mutter ist schwer depressiv, hat ihre Krankheit aber Zeit ihres Lebens negiert und so nicht nur sich selbst, sondern auch mir (in meiner Kindheit, aber auch noch weit darüber hinaus), ihrer Ehe, ihren Beziehungen und dem restlichen Umfeld riesigen und zum Teil irreparablen Schaden zugefügt.

    Ein ganz grosses Herz ♥ für Dich, liebe Yonni! Für Deinen Mut, Dich Deinen Problemen zu stellen. Für Deinen Mut, darüber zu sprechen - nicht nur mit Deinen Liebsten, sondern auch mit uns Lesern. Dir selbst, Deinem Mann und Deinem Kind zuliebe. Das ist ganz gross!

    Alles Liebe und gute Gesundung! 🍀
  • Sherlock_Holmes 13.06.2020 15:33
    Highlight Highlight Liebe Yonni

    Dein mutiger Text – oder vielmehr Lebenszeichen – macht mich sehr betroffen.

    Aus eigener Erfahrung weiss ich, was es bedeutet, «gegroundet» zu sein:
    Ein Schiff im Trockendock, abgetakelt, ohne Wasser unter dem Kiel, aber gleichzeitig auf Land, zum Glück nicht an den Klippen zerschellt, sondern sorgsam in fachkundigen Händen.
    Enttäuschung, Schmerz, Angst und Ungewissheit und so viele Fragen, aber auch die Chance Grund und Boden zu finden, neue Wege zu gehen.

    Ich wünsche dir nicht nur Kraft und Zuversicht, sondern auch viel Geduld.

    Du wirst wieder Segel setzen können!


    • Sofakartoffel 14.06.2020 00:09
      Highlight Highlight Sehr schöne Metapher.
  • SanchoPanza 13.06.2020 15:32
    Highlight Highlight Danke Danke Danke! Darüber wird wirklich viel zu selten, offen, gesprochen.
    Danke und gute Gesundheit, Erholung und auch deinem Mann & Familie alles liebe!
  • Silent_Revolution 13.06.2020 15:24
    Highlight Highlight Ich gönne dir die positiven Erfahrungen von ganzem Herzen und vor allem, dass du darüber schreiben kannst. Ich kann mir vorstellen, wie befreiend sich das anfühlen muss.

    Ich hoffe, dass ich es eines Tages hinkriege, meine Erlebnisse hinter mir zu lassen und aufzuschreiben. Noch fliessen mir nur schon die Tränen beim Verfassen dieses Kommentars.

    Ich war ein aufgewecktes Kind voller Träume und Hoffnungen als ich erste Erfahrungen mit Kinderpsychologen machte. Heute, nach x Fehldiagnosen und fatalen medikamentösen Behandlungen bin ich vom Leben gezeichnet, körperlich wie psychisch ein Wrack.
    • Commander Salamander 13.06.2020 16:56
      Highlight Highlight Alles Liebe für dich!
    • Babbs 13.06.2020 16:57
      Highlight Highlight Das tut mir leid.
      Ich hoffe, dass das aufgeweckt Kind irgendwie wiederdurchkommt und dass du dich gut erholen kannst.



    • Silent_Revolution 13.06.2020 17:40
      Highlight Highlight Danke euch.

      Das hoffe ich insgeheim natürlich auch, obwohl ich das längst nicht mehr als reelle Zukunftsvision sehe.

      Ich will noch klarstellen: Mein kurzer Text kann fälschlicherweise so interpretiert werden, dass ich meinen heutigen Zustand komplett irgendwelchen Psychiatern/Psychologen anlaste, dem ist nicht so.

      Heute, mit nun 30 Jahren, kann ich aber mit Sicherheit sagen, dass ich leider nicht zu den Glücklichen gehörte, die von professioneller Betreuung profitiert haben.

      Ich fand es wichtig, diesen "fürchterlichen Berichten" wie im Bericht genannt, meine kleine Stimme zu verleihen.
  • Lami23 13.06.2020 15:22
    Highlight Highlight Ja Ratlosigkeit aushalten, das ist wirklich sehr schwierig.
  • happygoalone 13.06.2020 15:21
    Highlight Highlight Liebe Yonni
    Wie hat mich Dein Text berührt. Und wie kraftvoll er ist! Mehr als alles, was ich je von Dir gelesen habe.
    Ich habe selber Erfahrung mit stationären Aufenthalten. Und war endlos dankbar für dieses Auffangen in kritischen Zeiten. Die Einweisung ist traumatisch, auch war ich mit Fachleuten nicht immer einig. Aber ich liebe diesen Ort heute. Es ist eine ehrliche Welt, wo Menschen sein können. Mit all ihren Macken, in ihrem Schmerz, und ja, trotz allem herrscht dort auch viel Freude. Eben die ganze menschliche Palette.
    Dir wünsche ich das Beste, du mutige Frau. Es kommt gut. Sicher.
    • park@local 13.06.2020 17:03
      Highlight Highlight Jaaaa, oft denke ich, eine der wenigsten ehrlichen Welten
  • Green Eyes 13.06.2020 15:19
    Highlight Highlight Liebe Yonni, Wow.
    Ich bin noch immer ein bisschen geflasht von Deinen Worten. Du erzählst uns von Deinen Gefühlen und Deinem Befinden, lässt uns an Deinem Leben teilhaben und öffnest, zumindest mir wieder einmal die Augen.
    Es bedarf von unglaublicher Stärke und Mut, sich so mitzuteilen und zu öffnen, wie Du es getan hast. Damit machst Du mir Mut und gibst mir Stärke, dass ich zu 'meinen Dämonen' stehen darf und soll. Ihnen sogar die Aufmerksamkeit geben soll und nicht immer verstecken muss.
    Vielen herzlichen Dank dafür. Dir wünsche ich alles Gute und viel Liebi ❣️🍀🤗
  • Wolk 13.06.2020 15:19
    Highlight Highlight Schön. Been there. Done that. Alles kommt gut!
  • höckli 13.06.2020 15:09
    Highlight Highlight Ich wünsche der Yonni Gute Besserung.

    Aber die Redaktion tut einer psychisch Kranken keinen Gefallen, wenn man sie Texte veröffentlichen lässt, statt zu therapieren.
    • Magenta 13.06.2020 15:59
      Highlight Highlight höckli, Texte zu schreiben (und zu veröffentlichen), kann durchaus ein sehr heilsamer Teil einer Therapie sein.
    • Yonni Moreno Meyer 13.06.2020 16:24
      Highlight Highlight Also 1. Ich schreibe schon länger für Watson, das ist mein Beruf.
      2. Der Bericht dreht sich genau darum, dass ich mich in so ziemlich jeder Form der Therapie befinde.
      3. Psychisch angeschlagene Menschen sind nicht im Koma, man kann durchaus arbeiten, während man genest und muss definitiv nicht bevormundet werden.
      4. Würden Sie das auch sagen, wenn jemand von seinem Skiunfall schreiben würde, bei dem er sich beide Beine gebrochen hat?
      5. Zum Schluss: Selbst wenn all diese Punkte nicht wären, warum genau tut die Redaktion einer psychisch angeschlagenen keinen Gefallen durch so eine Publikation?
    • Lami23 13.06.2020 16:36
      Highlight Highlight Das eine schliesst zum Glück ja das andere nicht aus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MacB 13.06.2020 15:04
    Highlight Highlight Take it easy, Yonni. Das ist heutzutage keine Schande mehr. Viel Kraft und gute Besserung /Erholung
    • Magenta 13.06.2020 15:41
      Highlight Highlight Es war auch früher keine Schande. Es wurde nur als Schande bezeichnet. Ein grosser Unterschied! Aber ich weiss schon, wie Du es meinst, MacB. 😉♥️
  • park@local 13.06.2020 14:53
    Highlight Highlight Liebe Yonni
    Zum ersten Mal schreibe ich einen Kommentar und habe mir extra dafür ein Profil angelegt! So sehr habe ich mich über den Text gefreut!!
    Mit 22 Jahren hatte ich selbst eine Depression und entschied deshalb Psychiaterin zu werden. Es ist ein toller Beruf und ich mag die Patienten alle sehr, auch wenn es manchmal schwer ist, für sie und auch für mich. Leider sind die psychiatrischen Erkrankungen immer noch stark stigmatisiert, was dazu führt, dass nicht alle Menschen die Hilfe erhalten, die ihnen eigentlich zusteht. Die Krise wird Dich verändern, ich möchte meine nicht missen! LOVE
  • James R 13.06.2020 14:40
    Highlight Highlight Danke für diesen unglaublich mutigen Schritt, diese Erfahrung mit der Welt zu teilen! Wer so etwas kann, wird bestimmt alle Schwierigkeiten meistern!
  • Küchelmännlein 13.06.2020 14:28
    Highlight Highlight Es ist leider noch immer so, dass es viel Mut braucht darüber zu reden, wenn es der Psyche nicht gut geht. Herzlichen Dank, dass du dir nicht nur die Zeit nimmst, sondern auch den Mut über dich selbst zu berichten. Fast jeder kennt jemanden der betroffen ist, manche schlimmer als andere. Unser aller denken muss sich ändern und wir müssen psychischen Erkrankungen mehr Raum und Beachtung schenken.
    Ich wünsche von Herzen gute Besserung und eine wunderbare „neue“ Zeit!
  • wartschnell 13.06.2020 14:27
    Highlight Highlight Danke dass du mit deiner herzlichen Offenheit dazu beiträgst, die Stigmatisierung von psychischen Leiden in unserer Gesellschaft zu durchbrechen ❤️
  • bokl 13.06.2020 14:25
    Highlight Highlight Vielen Dank (für diesen Text) und alles Gute (ihnenund ihren Liebsten).
  • Amadeus 13.06.2020 14:20
    Highlight Highlight Liebe Yonni, ich hoffe, es geht Ihnen bald wieder besser und wünsche Ihnen viel Kraft für Ihren Marathon.
  • Matti_St 13.06.2020 14:17
    Highlight Highlight Obwohl ich nie ein einer solchen Einrichtung war, kenne ich die Gefühle nur all zu gut. Sich selber das eingestehen war für mich einfach, aber darüber zu sprechen, egal ob Freunde oder Arzt ging nicht.

    Von daher wünsche ich viel Kraft.
  • esmereldat 13.06.2020 14:15
    Highlight Highlight Toller, starker Text. Danke dafür!
  • lachmalmehr 13.06.2020 14:15
    Highlight Highlight Hoffe, dass es dir bald wieder ganz gut geht!
  • kadric 13.06.2020 14:14
    Highlight Highlight Es ist ein steiniger Weg und doch der Anfang der Zukunft. Du wirst zurück schauen können und diese Zeit als sehr hilfreich und gewinnbringend sehen. Erhol dich gut.
  • DemonCore 13.06.2020 14:14
    Highlight Highlight Tja... das ist natürlich blöd. Gute Besserung auf jeden Fall. Was ist denn die Diagnose?
    • Yonni Moreno Meyer 13.06.2020 14:28
      Highlight Highlight Bevor ich diese Frage detailliert beantworte: Möchten Sie auch gerne gleich noch meine Kreditkarteninfo und eine ausführliche Beschreibung meiner ersten Periode?
    • Lioness 13.06.2020 14:56
      Highlight Highlight Hat sie ja geschrieben: es ist ein Beinbruch im Kopf. Von Herzen viel Kraft und die richtigen Worte zur richtigen Zeit von den richtigen Menschen!
    • Lami23 13.06.2020 15:21
      Highlight Highlight Tja...das ist natürlich blöd, hat Frau Moreno hier nicht gleich ihre Krankenakte eingescannt. Wie sollen wir sonst ihren Text einordnen? Ironie off.
    Weitere Antworten anzeigen
  • makbZRH 13.06.2020 14:10
    Highlight Highlight Ich möchte dir von Herzen für deinen Artikel danken. Auch ich habe während meiner Jugendzeit Erfahrungen auf der (geschlossenen) Station gesammelt. Eine Erfahrung und Entscheidung die nicht immer leicht war, die ich aber nicht missen möchte. Wie du bereits geschrieben hast, sei stolz darauf dass du dich verletzlich und offen gegenüber dieser Erfahrung gezeigt hast. Und genau, f*uck Stigmata!
  • Michele80 13.06.2020 14:07
    Highlight Highlight Es ist lange her, dass ich einen Text las, der so gut tat und gleichzeitig so weh.

    Danke Yonni für deine Worte!
  • Chabis 13.06.2020 13:58
    Highlight Highlight 💪
  • Ueli der Knecht 13.06.2020 13:58
    Highlight Highlight Danke Yonni für deine Offenheit. Du kannst wirklich stolz auf dich sein.

    Ich wünsche dir gute und baldige Besserung. ❤
  • hansdampfinallengassen 13.06.2020 13:56
    Highlight Highlight Liebe Yonni, deine Gedanken und Gefühle kenne ich allzu gut aus meiner eigenen Geschichte. Du bist wundervoll, vergiss das nie.
  • Samurai Gra 13.06.2020 13:54
    Highlight Highlight Ich wünsche Gute Besserung und alles Gute auf dem Weg 🤗
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 13.06.2020 14:11
      Highlight Highlight Da schließe ich mich auch gleich an.🤗

      Ich war Anfang Jahr selbst für fast drei Monate in der Klinik.
      Der Anfang war unglaublich schwer, aber ich fand mich schnell zurecht.
      Unter anderem waren der liebe Samurai hier, und noch einige andere liebe Menschen von hier, eine große Stütze für mich.

      Deswegen noch mal ein riesen Danke an dich, Samurai Gruß, und alle die für mich da waren.

      Und dir liebe Yoni, eine gute und erholsame Zeit. Erhol dich gut.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 13.06.2020 14:27
      Highlight Highlight Scheissblöde Autokorrektur😂
      Samurai Gra natürlich.
      Bist mir hoffentlich nicht böse?😅😜
    • Samurai Gra 13.06.2020 17:23
      Highlight Highlight Hoi Bambusbjörn, Nein alles gut 🤗

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Das Meer sucht man in der Schweiz vergeblich. Aber mit schönen Orten, die pures Ferienfeeling versprechen, muss sich die Schweiz wahrlich nicht verstecken. Beispiele gefällig? Bitte schön!

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