Brasilien
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Zwei Wochen vor Stichwahl

Wahlkampf in Brasilien: Neves überholt Rousseff

Brazil's President Dilma Rousseff, presidential candidate for re-election of the Workers Party, PT, talks about the results of the general elections during a press conference, in Brasilia, Brazil, Sunday, Oct. 5, 2014. Official results showed Sunday that President Dilma Rousseff will face challenger Aecio Neves in a second-round vote in Brazil's most unpredictable presidential election since the nation's return to democracy nearly three decades ago. (AP Photo/Eraldo Peres)

Dilma Rousseff hat an Wählergunst eingebüsst. Bild: Eraldo Peres/AP/KEYSTONE

Rund zwei Wochen vor der Stichwahl um das Präsidentenamt in Brasilien hat der Sozialdemokrat Aecio Neves überraschend die linksgerichtete Amtsinhaberin Dilma Rousseff in der Wählergunst überholt. In zwei am Donnerstag veröffentlichten Meinungsumfragen kommt Neves auf 46 Prozent der Stimmen.

Für die seit 2010 amtierende Präsidentin wollen demnach lediglich 44 Prozent der Befragten stimmen. Es sind die ersten zwei Erhebungen seit dem ersten Wahldurchgang in der vergangenen Woche. Die Stichwahl findet am 26. Oktober statt

epa04439039 Candidate of the Partido de la Social Democracia Brasilena (PSDB) Aecio Neves during an election campaign rally in Rio de Janeiro, Brazil, 09 October 2014. Brazil will hold a presidential run-off vote on 26 October.  EPA/Antonio Lacerda

Aecio Neves hat die Nase vorn. Bild: EPA/EFE

Bei der ersten Runde hatte Rousseff 41,6 Prozent der Stimmen erhalten. Vor allem die Wähler aus der Arbeiterschicht unterstützten sie. Doch in den vergangenen Monaten wuchs der Unmut, und Rousseff wurde zur Zielscheibe einer Massenprotestbewegung, die sich unter anderem gegen Korruption, ein schlechtes Gesundheits- und Schulwesen und die hohe Kriminalität in den Elendsviertel richtete.

Hinzu kommt die Wirtschaftsflaute. Brasilien glitt in der ersten Jahreshälfte in die Rezession ab. Neves kam im ersten Wahlgang auf 33,6 Prozent. (sda/reu)



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