Charlie Hebdo
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Weltweiter Antisemitismus

Ban Ki Moon: «Gerade in Europa nimmt der Hass gegen Juden zu»

Nach den Attentaten in Paris beobachtet Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon gerade in Europa ein Erstarken von antisemitischen Ressentiments. Dagegen müssten sich die Vereinten Nationen weiter stark machen.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Die Vereinten Nationen haben den weltweiten Antisemitismus scharf verurteilt. «Gerade in Europa nimmt der Hass gegen Juden zu», sagte Generalsekretär Ban Ki Moon per Videobotschaft vor der Uno-Vollversammlung in New York. Bei einer Anschlagsserie vor zwei Wochen wurde nicht nur die französische Satirezeitung «Charlie Hebdo» angegriffen, sondern auch ein jüdischer Supermarkt. 

epa04556869 UN Secretary-General Ban Ki-moon  speaks at a lecture on 'India and the United Nations in a Changing World' in New Delhi, India, 12 January 2015. Ban Ki-moon is in India to attend an investment conference and is scheduled to meet top Indian politicians.  EPA/STR

Uno-Generalsekretär Ban: «Gerade in Europa nimmt der Hass gegen Juden zu» Bild: STR/EPA/KEYSTONE

«Juden wurden vertrieben, geschlagen, gedemütigt und ermordet. Die grösste Monstrosität des Antisemitismus war der Holocaust», sagte Ban. «Die Vereinten Nationen wurden auch dafür gegründet, damit sich so etwas nicht wiederholt.»

Auch der französische Philosoph Bernard-Henri Levy sprach vor den Vereinten Nationen: «Dieser Vollversammlung wurde die heilige Aufgabe mitgegeben, Entsetzlichkeiten wie den Holocaust für immer zu verhindern.» Oft sei «das Gift des radikalen Islam» die Quelle von Hass. Israel trage zwar manchmal mit seiner Politik zur Ablehnung von Juden bei. «Aber das ist etwas anderes als der Antisemitismus, um den es hier geht», sagte der 66-Jährige. «Die Judenhasser hassen Juden, einfach weil sie da sind.» (vek/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Was du zur Polizeigewalt an Schwarzen in den USA wissen musst

Schwarze Amerikaner werden überproportional oft von der Polizei getötet. Warum es zu Polizeigewalt kommt und warum die Polizisten sich nicht vor ernsthaften Konsequenzen fürchten müssen, erfährst du hier.

Es kommt einem vor wie ein Déjà-vu: George Floyd, das jüngste Opfer von Polizeigewalt in den USA, sagte vor seinem Tod die gleichen Worte wie zuvor schon Eric Garner 2014: «Ich kann nicht atmen». In beiden Fällen hörten die Polizisten nicht darauf und kurze Zeit später waren beide tot. Und: Beide Afroamerikaner waren unbewaffnet.

Garner setzte sich der Verhaftung zwar zur Wehr, weil die Anschuldigung für illegalen Zigarettenverkauf nicht stimmte, und wurde dann mit dem Würgegriff ausser …

Artikel lesen
Link zum Artikel