Charlie Hebdo
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

#JeSuisCharlie

Das sind die Opfer des Attentats auf «Charlie Hebdo»

12 Tote, vier Menschen in Lebensgefahr, mehrere Verletzte – dies ist die schockierende Bilanz des gestrigen Attentats auf das Satire-Magazin «Charlie Hebdo». Diese Persönlichkeiten mussten bei ihrer Arbeit ihr Leben lassen. 



Chefredakteur Stéphane Charbonnier

Der Chefredaktor von Charlie Hebdo, Stéphane Charbonnier («Charb») im November 2011 mit einer Ausgabe von «Charia Hebdo».

Bild: AFP

Unter den Toten ist der 47-jährige Chefredakteur von «Charlie Hebdo». Er war Herausgeber, Chefredakteur und Chefzeichner in Personalunion. Zwei seiner bekanntesten Charaktere waren «Maurice» und «Patapon» eine antikapitalistische Katze und ihre Hunde-Freund.

Charbonnier stand seit längerem unter Polizeischutz, nachdem die Redaktion bereits 2011 Opfer eines Brandanschlags wurde. Der Satiriker stand auf einer Fahndungsliste der al-Kaida. 

«Patapon»

Ein Cartoon von «Maurice und Patapon». Bild: twitter

Im Editorial zu einer 2012 erschienenen Ausgabe von Charlie Hebdo mit Mohammed-Karikaturen schrieb er: «Zeichne einen lustigen Mohammed, und du stirbst. (...) Die Freiheit, uns ohne Zurückhaltung über alles lustig zu machen, gibt uns bereits das Gesetz. Die systematische Gewalt der Extremisten gibt sie uns erst recht.»

Zeichner Jean Cabut

FILE - In this May 17 2008 file photo, French cartoonist Jean Cabut, also known as Cabu, attends to the premiere of the film

Bild: Francois Mori/AP/KEYSTONE

Jean Cabut mit dem Pseudonym «Cabu» war einer der bekanntesten Zeichner des Magazins. Die beliebteste Figur des 76-Jährigen war «Mon Beauf», ein vulgärer, sexistischer und rassistischer Franzose im Jogginganzug.

Politiker sowie Religionsvertreter bekamen bei Cabut ihr Fett weg. 2006 entwarf Cabut die Zeichnung eines weinenden Mohammeds, die das Cover der Ausgabe zierte.

«Lasst uns den Sport entkriminalisieren!», proklamiert «Mon Beauf». «Für ein Frankreich, das gewinnt!»

Karikaturist Bernard Verlhac

epa04549656 A picture dated 18 September 2010 shows French caricaturist Bernard Verlhac aka Tignous during a book signing as part of the 'O Tour de la Bulle' festival in Montpellier, France. According to news reports, Tignous is among the several people who have been killed in a shooting attack at satirical French magazine Charlie Hebdo in Paris on 07 January 2015. Two masked gunmen entered the Paris headquarters of satirical French magazine Charlie Hebdo and opened fire with automatic weapons, killing at least 12 people.  EPA/TIM SOMERSET FRANCE & BELGIUM OUT

Bild: EPA/MAXPPP

Auch der 58-jährige Autor und Karikaturist Bernard Verlhac verstarb beim gestrigen Attentat. Er arbeitete unter dem Pseudonym «Tignous». Sein beliebtestes Satire-Ziel war der französische Ex-Präsident Nicolas Sarkozy. 

 Tignous

«Cécilia ist gegangen.» «Viel Glück beim Waschen deiner Unterhosen, Papa.» Bild: Marianne2.fr

Zeichner Georges Wolinski

epa04549597 (FILE) A file picture dated 16 May 2008 shows French cartoonist Georges Wolinski during the Cannes Film Festival, in Cannes, France. According to news reports, Wolinski is among the several people who have been killed in a shooting attack at satirical French magazine Charlie Hebdo in Paris on 07 January 2015. Two masked gunmen entered the Paris headquarters of satirical French magazine Charlie Hebdo and opened fire with automatic weapons, killing at least 12 people.  EPA/GUILLAUME HORCAJUELO

Bild: GUILLAUME HORCAJUELO/EPA/KEYSTONE

Die beliebteste Schöpfung des Karikaturisten Georges Wolinski war die Comic-Figur «Paulette», bekannt für ihre Sexabenteuer und Missgeschicke. Seine Arbeiten erschienen ebenfalls in der Zeitung «Liberation», «Paris March» und «L'Écho».

Der 80-Jährige wurde 1934 als Sohn eines Juden und einer Franko-Italienerin in Tunesien geboren. Er hinterlässt seine Frau Maryse Wolinski eine Journalistin und prominente Schriftstellerin. Wolinski zeichnete seit mehr als 50 Jahren für das «Charlie Hebdo».

Mitgründer Bernard Maris

epa04549784 An undated handout picture provided by France Inter press office on 07 January 2015 of French economist, writer and journalist Bernard Maris. According to news reports, Maris is among the several people who have been killed in a shooting attack at satirical French magazine Charlie Hebdo in Paris on 07 January 2015. Three masked gunmen entered the Paris headquarters of satirical French magazine Charlie Hebdo and opened fire with automatic weapons, killing at least 12 people.  EPA/CHRISTOPHE ABRAMOWITZ / FRANCE INTER / HO  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Bild: EPA/FRANCE INTER

Ein weiteres Opfer ist der 68-Jährige Bernard Maris. Der Journalist und Ökonomie-Professor arbeitete für mehrere Publikationen und benutzte das Pseudonym «Oncle Bernard». Er gehörte zu den Mitgründern, die das Magazin 1992 «wiedererweckten». 

Karikaturist Philippe Honoré

epa04550590 A picture dated 30 October 2012 shows French cartoonist Philippe Honore aka Honore posing for photographs. Honore was among the several people who have been killed in the shooting attack at satirical French magazine Charlie Hebdo in Paris on 07 January 2015. Two masked gunmen entered the Paris headquarters of satirical French magazine Charlie Hebdo and opened fire with automatic weapons, killing at least 12 people.  EPA/RICHARD BRUNEL / LA MONTAGNE FRANCE & BELGIUM OUT

Bild: EPA MAXPPP

Auch der 73-jährige Karikaturist und Autor Philippe Honoré lies sein Leben bei der Arbeit. Er zeichnete regelmässig für das «Charlie Hebdo». Gemäss der französischen Tageszeitung «Le Monde» publizierte er bereits im Alter von 16 Jahren seine ersten Zeichnungen. Er war seit der Wiedererscheinung des Magazins im Jahre 1992 mit an Bord. 

Korrektor Mustapha Ourrad

Mustapha Ourrad war Korrektor beim «Charlie Hebdo». Zuvor war er lange bei dem Magazin «Viva». Er wurde in Algerien geboren. Im Alter von 20 Jahren kam er als Waisenkind nach Frankreich

Gemäss «Le Monde» wurde er für seine Korrektor-Qualitäten sowie für seinen Sinn für Selbstironie geschätzt. 

Kolumnistin Elsa Cayat

Die Psychoanalystin und Kolumnistin Elsa Cayat ist das einzige weibliche Opfer des Attentats. Für «Charlie Hebdo» schrieb sie eine wöchentliche Kolumne mit dem Titel «Divan» und verfasste mehrere Essays. 

Besucher Michel Renaud

epa04549871 A handout picture dated November 2014 shows French caricaturist Cabu (L) and president and founder of the festival, Michel Renaud (R) during the 15th 'Rendez-vous Carnet de Voyage' festival in Clermont Ferrand, France. According to news reports, Cabu and Michel Renaud are among the several people who have been killed in a shooting attack at satirical French magazine Charlie Hebdo in Paris on 07 January 2015. Two masked gunmen entered the Paris headquarters of satirical French magazine Charlie Hebdo and opened fire with automatic weapons, killing at least 12 people.  EPA/PHOTO ROLAND AMADON / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Michel Renaud (rechts) mit Zeichner Jean Cabut (links) Bild: EPA ROLAND AMADON

Der ehemalige Generalstabschef des Bürgermeisters von Clermont-Ferrand war nur zu Besuch auf der Redaktion. Er brachte dem Magazin Zeichnungen zurück, de er für die letzte Carnet de Voyage-Biennale ausgeliehen hatte. Er war der Gründer der Biennale. 

Angesteller Frédéric Boisseau

Auch der 42-jährige Service-Mitarbeiter Frédéric Boisseau fiel den Attentätern zum Opfer. Zum Zeitpunkt des Angriffs hielt er sich an der Rezeption des Gebäudes auf. Er hinterlässt eine Frau und zwei Kinder

Leibwächter Franck Brinsolaro

Franck Brinsolaro war der Leibwächter des «Charlie Hebdo»-Chefredakteurs Stéphane Charbonnier. Seit Jahren betätigte er sich als Leibwächter von VIP's. Auch er hinterlässt eine Frau und zwei Kinder. 

Polizist Ahmed Merabet

Achmet merabet

Bild: twitter

Ahmed Merabet patroullierte im 11. Arrondissement, als die Angreifer in das Gebäude eindrangen. Er wurde nach dem Angriff von den Terroristen auf der Strasse erschossen. (rar)

08.01.2015: So berichteten die Zeitungen über die Attacke auf «Charlie Hebdo»

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

16
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

117
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

78
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

120
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

148
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

130
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

103
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

16
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

117
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

78
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

120
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

148
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

130
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

103
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Wohl tatsächlich im Sinne der Opfer

So reagiert das deutsche Satiremagazin «Titanic» auf den Anschlag in Paris

In Frankreich wurden bei einem Massaker zwei Polizisten und zehn Mitarbeiter der bekanntesten französischen Satirezeitschrift ermordet.

Die im deutschen Sprachraum bekannteste Satirezeitschrift «Titanic» bleibt ihrer Linie mit einem Beitrag auf ihrer Seite treu: 

Den gesamten Text finden Sie hier.

Die Satireseite «Der Postillon» hat folgendes berichtet. Vom «Der Enthüller» ist im Verlauf vom Donnerstag etwas zu erwarten.

Dafür hat das deutsche Magazin Eulenspiegel reagiert. Und zwar mit …

Artikel lesen
Link zum Artikel