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Sieben Tote und fast 20 Vermisste nach heftigen Unwettern in Chile



Heftige Unwetter haben im Norden Chiles mindestens sieben Menschen in den Tod gerissen. Weitere 19 Menschen wurden am Donnerstag zunächst noch vermisst, weshalb die Opferzahl vermutlich noch höher liegen dürfte. Die Regierung rief angesichts der äusserst ungewöhnlichen Wasserfluten für die Region Atacama den Notstand aus.

Zwei Menschen seien in Atacama in den Fluten ums Leben gekommen, sagte Vize-Innenminister Mahmud Aleuy. Zwei weitere Todesopfer habe es in der Stadt Antofagasta gegeben, dort sei ein Mensch durch einen Stromschlag gestorben, ein anderer unter den Trümmern eines Wassertanks. Rund 2'000 Menschen flüchteten sich in Notunterkünfte.

A woman rests on a mattress on a mud covered street after rains caused heavy flooding in Copiapo, Chile, Thursday, March 26, 2015. Unusually heavy thunder storms and torrential rains that began on Tuesday have blocked roads, caused power outages and affected some 600 people on this normally dry region. (AP Photo/Aton Chile, Marcelo Hernandez) - CHILE OUT - NO USAR EN CHILE

Viele Strassen sind mit Schlamm überzogen. Bild: AP/Aton Chile

Die sintflutartigen Regenfälle und Stürme hatten am Dienstagabend begonnen – für die Wüsten-Region Atacama sind sie relativ untypisch. Zuletzt wurde die Region 1997 von Überschwemmungen heimgesucht. Durch die jüngsten Unwetter wurden zahlreiche Strassen überschwemmt, ausserdem gab es Stromausfälle.

Nach Angaben der Behörden hatten rund 40'000 Menschen keinen Strom, insgesamt 48'500 Menschen fehlte es an Trinkwasser. In den Schulen der Stadt Copiapó und in Antofagasta in der Nachbarregion fiel der Unterricht aus.

Nach Angaben von Innenminister Rodrigo Peñailillo wurden Soldaten in die Region entsandt und übernahmen die Kontrolle. Präsidentin Michelle Bachelet machte sich am Mittwochabend vor Ort ein Bild von der Lage und sprach den Betroffenen ihre Solidarität aus.

Die heftigen Regenfälle im Norden Chiles sind nicht die einzigen Naturgewalten, denen sich das südamerikanische Land derzeit ausgesetzt sieht. Im Süden wüten mehrere Waldbrände, die sich wegen anhaltender Trockenheit immer weiter ausdehnen. (feb/sda/afp)

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