DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Ruck, zuck ein paar Pfunde verlieren? Klingt gut – ist aber eher ungesund.
Ruck, zuck ein paar Pfunde verlieren? Klingt gut – ist aber eher ungesund.

Schnell ein paar Kilos verlieren? 3 Gründe, weshalb du die Finger von Crashdiäten lassen solltest

07.08.2015, 06:3407.08.2015, 09:06
Stefanie Weber / coachfrog
Ein Artikel von
Branding Box

Ziel einer Crashdiät ist es, innerhalb kürzester Zeit überschüssige Kilos zu verlieren. Dies bedeutet eine radikale Umstellung der eigenen Essgewohnheiten, beschränkt auf eine minimale Auswahl an Lebensmitteln. Doch diese Methode birgt negative Konsequenzen, welche sich auf unseren gesamten Mechanismus auswirken. Hier findest du drei Erklärungsansätze, die aufzeigen, weshalb du Abstand von Crashdiäten halten solltest.

1. Der Körper wird auf Entzug gesetzt – und leidet

Durch den starken Wasserverlust während der Crashdiät kann es zu Kopfschmerzen und Schwindelanfällen kommen. Der Mangel an Nährstoffen macht sich besonders bei Nägeln und Haaren schnell bemerkbar. Sie werden brüchig und spröde, was in weiterer Folge zu massivem Haarausfall führen kann.

Es kann ausserdem zu unangenehmen Symptomen wie Mundgeruch oder starkem Zahnfleischbluten kommen. Durch den diätbedingten Verlust von Eiweiss, welches für den Muskelaufbau und deren Erhalt verantwortlich ist, fehlen dem Körper die benötigten Kräfte, um auch mit sportlicher Aktivität etwas gegen die Fettpölsterchen zu tun.

Die Autorin

Stefanie Weber ist Diplom Ernährungsberaterin.
Stefanie Weber ist Diplom Ernährungsberaterin.bild: zvg

2. Seelisches Ungleichgewicht

Wer eine Crashdiät macht, will sich in kürzester Zeit attraktiver fühlen. Trotz anfänglich schneller Erfolge bei der Gewichtsabnahme bleiben die Glückshormone oft aus. Der ständige Hunger und die einseitige Ernährung schlagen aufs Gemüt und lassen die Laune schnell einmal umschlagen. Dies wirkt sich auch auf unser Umfeld aus. Zusätzlich kann die Antriebslosigkeit, welche aus der mangelnden Energiezufuhr resultiert, zu verstärkt emotional aufgeladenen Situationen führen. Anzeichen für die psychischen Auswirkungen einer Crashdiät sind:

  • Heulkrämpfe
  • Streitsucht
  • Überdramatisieren 

Langfristig belastend ist besonders das ernüchternde Resultat einer Crashdiät, da nach einiger Zeit meist nichts mehr von den anfänglichen Ergebnissen sichtbar ist.

Über Coachfrog
Suchst du einen Experten aus den Bereichen Gesundheit und Wohlbefinden? Auf coachfrog.ch findest du über 500 qualifizierte Fachpersonen, die in verschiedene Kategorien gegliedert und mit Kundenbewertungen ausgezeichnet sind. Die Webseite gibt dir eine Übersicht und Transparenz im schnell wachsenden Gesundheitsmarkt.

3. Der Jo-Jo-Effekt lässt grüssen

Die Gewichtszunahme nach einer Crashdiät ist nahezu unumgänglich. Sie setzt ein, weil der Körper während der Diät den Energieumsatz herunterfährt und im Anschluss die zugeführte Energie verstärkt einspeichert. Der Körper befindet sich dann in einem Modus, indem er sich für knappe Zeiten wappnet.

Da der Erfolg einer Crashdiät nur sehr kurzfristig anhält, gerät man häufig in Versuchung, kurz darauf wieder eine neue Diät auszuprobieren. Dies führt zum wohlbekannten Jo-Jo-Effekt, wo sich gewohntes Essverhalten und Crashdiäten in Folge abwechseln.

Fazit:

Die Crashdiät ist keine langfristige Methode und kann neben einem seelischen Ungleichgewicht auch zu gesundheitlichen Schäden führen. Wenn du also dein Gewicht wirklich reduzieren willst, lohnt es sich, die Ernährung langfristig umzustellen und Crashdiäten zu meiden. Für ein anhaltendes Ergebnis solltest du nicht mehr als 0,5 - 1 kg in der Woche verlieren. Zusätzlich ist es wichtig, dass du dich gesund und ausgewogen ernährst und regelmässig bewegst. So purzeln deine Pfunde und du fühlst dich trotz Diät noch frisch und vital.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Gegen das PMS ist zwar kein Kraut gewachsen – aber es gibt ein paar Ernährungstipps (Und ja: Du solltest dies auch als Mann lesen!)
Schwankt die Stimmung zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt? Hast du Fressattacken, Gefühlsschwankungen und emotionale Explosionen? Höchstwahrscheinlich ist das prämenstruelle Syndrom – kurz PMS – im Anzug. Hier kommt Hilfe in Form von Ernährungstipps.

Viele Frauen kennen das Leiden vor den Tagen, bei manchen Frauen äussert es sich stärker, bei anderen schwächer.

Zur Story