Deutschland
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Anja Reschke zum Holocaust

«Es gibt keinen Schlussstrich in der Geschichte»: Mit diesen Worten trifft die deutsche Nachrichtensprecherin mitten in die Herzen ihrer Landsleute



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Video: YouTube/Malcolm Reynolds

Den 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers von Auschwitz nahm ARD-Nachrichtensprecherin Anja Reschke zum Anlass, einen Kommentar zum Verhältnis der Deutschen mit dem Holocaust zu sprechen.

Mit unüblich deutlichen Worten wirft sie einigen ihrer Landsleute vor, das Grauen, dass im Dritten Reich verbreitet wurde, zu Unrecht abzuhaken. «Es gibt keinen Schlussstrich in der Geschichte», sagt sie und erinnert daran, dass viele Deutsche sich auch gerne und mit Stolz an die Sonnenseite der ihrer Geschichte erinnern.

Sie bezieht sich auf einen Dokumentarfilm von Auschwitzbefreiern, den sie am Jahrestag gesehen habe. Der Film zeigt die furchtbaren Verhältnisse, die in den Lagern geherrscht hat. Sie habe nicht schlafen können in dieser Nacht. 

Als sie danach die Berichterstattung über die Pegida-Demonstrationen gesehen habe, sei ihr gar schlecht geworden, schliesst sie ihren Kommentar. (aeg)

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3 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Angelika
29.01.2015 18:14registriert September 2014
Ich kann gut nachvollziehen, dass junge Deutsche nicht ständig z.B. von jungen Amerikanern hören wollen, sie seien Nazis. Das sollte aber nicht den Umgang mit der eigenen Geschichte bestimmen. Ich war auch nicht dabei, als es an der Schweizer Grenze hiess, das Boot sei voll. Dennoch sollte man bereit sein, sich an diese Geschichte zu erinnern und zu überprüfen, ob wir nicht wieder auf dem Weg in diese traurige Zeit sind. Das einzigartige Lehrstück menschlicher Grausamkeit ist 70 Jahre her. Nicht mal ein ganzes Menschenleben. Wenn wir menschlich bleiben wollen, müssen wir uns erinnern.
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