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Deutschland

«Pegida» bringt in Dresden 15'000 Menschen auf die Strasse



Trotz landesweiter Kritik verzeichnet das rechtspopulistische Pegida-Bündnis in Deutschland weiter Zulauf. Nach Angaben der Polizei folgten am Montagabend in Dresden rund 15'000 Menschen dem Demonstrationsaufruf der «Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes» (Pegida).

Sie gingen unter anderem gegen eine angebliche Überfremdung des Landes und für ein schärferes Asylgesetz auf die Strasse. Es war die neunte und bisher grösste Pegida-Demonstration in Folge. 

An Gegenkundgebungen, zu denen die Bündnisse «Dresden für alle» und «Dresden Nazifrei» aufgerufen hatten, beteiligten sich laut Polizei mehr als 6500 Menschen. (sda/dpa)

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 16.12.2014 21:02
    Highlight Highlight Was der Politik hier klar sein muss:
    Dass es zurzeit stark raucht, geht zu einem guten Stück auf das eigene Konto. Willkommenskultur ohne geforderte Integration, soziale Ungerechtigkeiten, die kaum noch benannt werden, sondern als normal zur Kenntnis genommen werden. Übertoleranz gegenüber religiösem Spaltertum etc. Die Menschen, nicht nur in der D, haben auf sehr vielen Ebenen Angst. Dass Gruppen wie z. B. PEGIDA in D ihre Chance nun wittern, das geht zu einem erheblichen Teil auf das Konto der gegenwärtig betriebenen Politik.
  • schille 16.12.2014 20:43
  • saukaibli 16.12.2014 10:58
    Highlight Highlight Die Xenophobie zeigt sich in Deutschland ähnlich wie bei uns. Am meisten Zulauf hat der Haufen in einer Region wo 0.4% der Bevölkerung islamisch ist. Die heute-show hat als RT deutsch getarnt (und zwar so billig wie nur irgendwie möglich) Intwerviews mit Demoteilnehmern gemacht, schaut euch an was für Leute das sind, da fragt man sich dann nicht mehr...
    Play Icon
  • helmut 16.12.2014 09:07
    Highlight Highlight Ich kann es einfach nicht glauben. Kaum geht es uns schlechter, suchen wir wieder nach einem Sündenbock. Mit Vorliebe eine Minderheit die sich nicht wehren kann.
    Ich hoffe nur, dass der ganze Spuck nicht lange anhält.
  • Aebermal 16.12.2014 08:25
    Highlight Highlight Wer sich benachteiligt fühlt, ob nun berechtigt oder nicht, neigt eher dazu, sich Sündenböcke zu suchen. Da bietet sich eine gesichtslose Masse (in diesem Fall Ausländer) natürlich an. Besonders, wenn man - wie die Ostdeutschen - weder ein noch aus weiss. Die deutsche Politik sollte ihre Taten seit der umjubelten Wende ernsthaft hinterfragen... Aber Selbstreflexion gehört wohl eher nicht zum Kompetenzbeschrieb.
  • christianlaurin 16.12.2014 07:44
    Highlight Highlight Ich sage es ganz krasse. Was erwartet jemand von manche Leute die durch ein kommunistisches System nie gelernt habe was in zweiten Weltkrieg tatsächlich passiert hat.
  • Inti 15.12.2014 23:02
    Highlight Highlight Von der eigenen Nationalgeschichte nichts gelernt. Einfach nur bitter.
    • saukaibli 16.12.2014 11:04
      Highlight Highlight @ sewi: Wieso respektlos? Es fehlt nur noch ein charismatischer Führer für diese Bewegung und man könnte sich in die 30er Jahre des letzten Jahrhunderts zurückversetzt fühlen. Nur weil man es in seinem Leben zu nichts gebracht hat sucht man einen Sündenbock - damals die Juden, heute die Moslems - der sich nicht wehren kann und dem man die Schuld in die Schuhe schieben kann. Wie sollen sich denn die 0.4% Muslime in Dresden gegen den Rest wehren? Aber ist ja klar, 0.4% Muslime sind schuld an der wirtschaftlichen Misere in Ostdeutschland.
    • Inti 16.12.2014 14:53
      Highlight Highlight @sewi: Respektlos wem gegenüber findest du mein Kommentar denn? Den Deutschen gegenüber? Die allermeisten Deutschen fühlen sich nicht zu rechtsextremistischem Gedankengut hingezogen, diese sind selbstverständlich nicht gemeint. Der Kommentar bezieht sich auf all jene Menschen, welche sich dazu instrumentalisieren lassen, unter dem Vorwand des Patriotismus und Selbstschutzes Minderheiten anzugreifen. Diese haben aus der eigenen Nationalgeschichte offensichtlich nichts gelernt, klar erkenntlich für jeden der sich grob mit den Umständen und der Ideologie des Dritten Reiches auskennt. Aber das Problem ist natürlich keinesfalls nur in Deutschland vorhanden, auch in der Schweiz oder Frankreich finden sich vermehrt rassistische Tendenzen. Wenn der Kommentar respektlos ist, dann gegen Menschen mit rechtsextremem Gedankengut.
    • Inti 16.12.2014 15:27
      Highlight Highlight Und denen gegenüber habe ich tatsächlich keinen respekt, was jeder der schon mal ein geschichtsbuch gelesen hat auch nicht haben sollte.
  • Matthias Studer 15.12.2014 22:55
    Highlight Highlight Und da sagt einer, Sendungen wie Frauentausch oder Richter XY macht nicht blöd. Vielleicht sollte wieder mehr Sendung mit der Maus über den Flimerkasten gesendet werden. Dann würde ein Anteil von 2,2 % Ausländeranteil in Dresden wieder ins richtige Licht gerückt werden.

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Jahrelang hat sich die Flüchtlingsbetreuungsfirma ORS gegen Transparenz gewehrt. Jetzt gibt sie erstmals Geschäftszahlen preis.

Wie viel Geld die ORS Service AG verdient, beschäftigt seit Jahren Medien, das Parlament, den Bundesrat: Die Firma betreibt primär für die öffentliche Hand über 100 Asylunterkünfte mit fast 90'000 Schlafplätzen. Obwohl das Geld zu grossen Teilen vom Staat stammt, veröffentlichte ORS nie Gewinnzahlen. Die Firma gehört einer Beteiligungsgesellschaft in London. Die Schlagzeilen waren entsprechend: Von «verstecktem Profit auf dem Buckel von Flüchtlingen» oder «Profiteuren des Elends» war die Rede.

Nun …

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