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Frisch aus dem Karton geholt, sieht das Fairphone 2 sehr nackt aus, die Rückseite liegt vollkommen ungeschützt und offen da. Ein Motto der Firma ist an der Oberseite zu lesen: «Yours To Open. Yours To Keep».

Leicht austauschbare Komponenten sollen eine längere Nutzungsdauer ermöglichen. bild: spiegel online

Fairphone hat 165'000 Smartphones verkauft – nun will der kleine Hersteller wachsen

Das Fairphone ist ein Nischenprodukt. Mit neuem Geld will der Hersteller nun weitere Länder erschliessen.



Beginnen wir mit einer Frage:

Umfrage

Wie häufig kaufst du dir ein neues Smartphone?

  • Abstimmen

16,542

  • Einmal im Jahr.4%
  • Alle zwei Jahre.27%
  • Alle drei bis vier Jahre.62%
  • Ich habe immer noch mein erstes Smartphone.5%
  • Smartphone? Will ich nicht, brauch ich nicht.2%

Der kleine Smartphone-Hersteller Fairphone will mit Hilfe einer grösseren Geldspritze neue Märkte erschliessen. Bei mehreren Investitionsrunden konnte das niederländische Unternehmen insgesamt sieben Millionen Euro (7,86 Mio. Franken) einsammeln.

Hinzu kommen Kredite in Höhe von über 13 Millionen Franken. Das Geld schaffe eine «stabile Grundlage für die angestrebte nachhaltige Wachstumsstrategie», erklärte die neue Fairphone-Chefin Eva Gouwens am Dienstag.

«Wir wollen neue Produkte und Geschäftsmodelle erforschen, unsere Vertriebsstrukturen und Potenziale in noch ungenutzte europäische Märkte ausweiten und noch effektiver an den Verbesserungen der Lieferketten arbeiten.»

Bild

Das Fairphone unterstützt zwei SIM-Karten und der Speicher lässt sich erweitern. bild: fairphone

Gouwens hatte im Oktober den bisherigen Chef und Gründer Bas van Abel abgelöst, der sich als Mitglied des Aufsichtsrats «noch mehr um die strategische Vision und Stärkung der Gründungs-DNA des Unternehmens kümmern will». 

165'000 Fairphones in 5 Jahren

Die Niederländer, die bislang mehr als 165'000 Geräte verkauft haben, setzen bei ihren Smartphones traditionell auf eine längere Nutzungsdauer. Kunden sollen nicht alle zwei Jahre ein neues Gerät kaufen, sondern das alte möglichst lange nutzen.

Das Fairphone 2 im Test

Die Geräte sind daher so gebaut, dass einzelne Teile, etwa der Akku, einfach ausgewechselt werden können. Auch Display, Kamera, Lautsprecher etc. können bei Fairphones einfach ersetzt bzw. nachbestellt werden. Dies ganz im Gegensatz zu allen anderen namhaften Herstellern, die ihre Geräte bewusst schlecht reparierbar bauen, um die Kunden zum Kauf neuer Geräte zu animieren. 

abspielen

Das aktuelle Fairphone 2 kam im Dezember 2015 in den Verkauf. Video: YouTube/Fairphone

Zudem will Fairphone seine Produkte möglichst ohne Ausbeutung von Mensch und Natur produzieren und eine Bewegung für fairere Elektronik vorantreiben.

«Welcome to Sodom» – dein altes Handy ist bereits hier

Zum Schluss noch eine Frage:

Umfrage

Welche Handy-Marke nutzt du?

  • Abstimmen

9,981

  • Samsung17%
  • Apple29%
  • Huawei (Honor)15%
  • Xiaomi4%
  • Nokia10%
  • Sony5%
  • HTC2%
  • LG2%
  • Wiko1%
  • Blackberry1%
  • Fairphone4%
  • OnePlus3%
  • Google2%
  • OPPO0%
  • eine andere5%

(awp/sda/dpa)

Die spannende Alternative zum Fairphone: Das Shiftphone aus Deutschland

Oder doch das «alte» Fairphone 2?

Wenn das Internet ein Mensch wäre – in 10 fiesen Situationen

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Video: watson/Madeleine Sigrist, Emily Engkent, Knackeboul

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14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • amazonas queen 12.12.2018 09:05
    Highlight Highlight Ich hatte so ein FP2 jetzt zwei Jahre im Einsatz. Es ist ein gutes Gerät. Tatsächlich musste ich auch zweimal das Display tauschen, da das Gerät von meinem Sohn aus Versehen beschädigt wurde. (Kleinkinder und Technik). Jetzt hab ich es dann revendo gegeben und bin auf ein Gigaset umgestiegen, da deren Akku doppelt soviel Kapazität hat. Wer immer nun mein altes FP2 hat, wünsche ich viel Freude. Sind gute Geräte!
  • Bud Spencer 12.12.2018 08:29
    Highlight Highlight Gute Idee, wird sich aber mMn ausser bei Öko- und Ethik-Fundis nicht durchsetzten. Weil: Android 7 (aktuell 9), schwache Hardware und hoher Preis (weil halt fair).

    Bisschen das Dilemma wie bei der Kleidung. Wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmte, wäre es ein Verkaufsschlager. Aber wenn du halt fair produzieren willst...
  • Partikel 12.12.2018 06:17
    Highlight Highlight Mann/Frau kann das Fairphone mit Ubuntu Touch von Ubports flashen.
    Ohne WhatsApp, Google Playstore, oder Apple Apps halt. Das ist aber auch der Sinn der Sache.
    https://ubports.com/de_DE/

    • Alnothur 12.12.2018 13:56
      Highlight Highlight Dann doch gleich entweder MicroG LineageOS https://lineage.microg.org/

      Oder PostmarketOS, letzteres ist aber noch nicht wirklich einsatzreif.

      Aber Ubuntu Touch... *kopfschüttel*
    • Partikel 12.12.2018 17:06
      Highlight Highlight Ich habe Ubuntu Touch auf meinem BQ Tablet. Weiss nicht was Du genau meinst. Kein Tracking durch Google. Aber für 0815 User halt keine Option.
    • Rajasu 13.12.2018 00:37
      Highlight Highlight MicroG kannst du auch auf das frei verfügbare Google-freie Fairphone Open OS laden
  • lilie 12.12.2018 04:25
    Highlight Highlight Ich finde die Idee klasse und ich hoffe, dass sie Schule macht. Der derzeitige Turbokapitalismus auf dem Handymarkt ist schon ziemlich krass.

    Derzeit habe ich noch ein Samsung, aber beim nächsten notwendigen Wechsel, werde ich mir das bestimmt genauer ansehen.
  • Trasher2 11.12.2018 22:36
    Highlight Highlight Das Problem am modularen Fairphone aus meiner Sicht ist, dass da nicht genügend rasch Hardware Updates raus kommen.
    Da mag dann die Hardware nicht mehr mit dem Android Update mit und dann wird das Ganze genau gleich wieder für die Elektroschrott Tonne, weil früher oder später diverse Apps nicht mehr laufen.

    Die Idee an sich wäre sonst äusserst Unterstützungswürdig. (Ich besass ein fairphone 1 aus der allerersten Produktion)
    • Alnothur 12.12.2018 13:52
      Highlight Highlight Also auf meinem FP2 läuft Android 8.1...
  • rundumeli 11.12.2018 21:22
    Highlight Highlight kaufst du dir ein olles fairphone, brauchst du ernstlich noch separate kamera zu ... ist dann viel gewonnen ?
    • lilie 12.12.2018 07:10
      Highlight Highlight Man braucht keine separate Kamera dafür, die Kamera ist wie bei allen anderen Smartphones eingebaut.

      Nur lässt sie sich relativ leicht ausbauen und durch eine neue ersetzen, anstatt dass man direkt ein neues Smartphone kaufen muss, nur weil die Kamera kaputt ist.
    • rundumeli 12.12.2018 09:35
      Highlight Highlight na ja ... "verwendbar" ... meint androidpit :

      Die neue Front-Kamera des Fairphone 2 hat einen 5-MP-CMOS-Sensor. Die Blende öffnet mit F/2,4.

      Die Kamera wurde nach dem Upgrade so viel besser, dass wir die Gesamtwertung des Fairphone 2 um einen halben Stern anheben konnten. Zwar kann sie mit den Dual-Kameras der Neuzeit noch nicht mithalten und auch die Auslöse- und Fokuszeit sind erheblich länger als bei neueren Boliden. Doch immerhin sind die Fotos, die man mit der neuen Kamera des Fairphone 2 schießt, endlich verwendbar.
  • Rajasu 11.12.2018 21:01
    Highlight Highlight Habe das Fairphone 2 seit es verfügbar ist, und es läuft immer noch gut. Einmal Display ausgetauscht nachdem es zum x-ten Mal auf den Boden fiel :)
  • Chriguchris 11.12.2018 19:24
    Highlight Highlight Finde ich noch spannend. Ich schau mir das sicher mal an.

Das Fairphone 3 ist da – und es ist das erste faire Handy, das wirklich gut ist

Die niederländische Initiative Fairphone hat die dritte Generation ihres fair produzierten Smartphones enhüllt. Der Hersteller verspricht, das Smartphone fünf Jahre lang mit Updates zu versorgen.

«Das Fairphone 3 beweist, dass Fairness und ein schonender Umgang mit Ressourcen mit Komfort und technischen Möglichkeiten vereinbar sind», sagte Firmenchefin Eva Gouwens am Dienstag in Berlin.

Fairphone hat sich vorgenommen, möglichst viele Bauteile seiner Smartphones nachhaltig und unter menschenwürdigen Bedingungen produzieren zu lassen. Das betrifft zum einen die Fertigung des Smartphones. Weiterhin versucht das Unternehmen, die Rohstoffe für das Smartphone aus «fairen» Quellen zu …

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