Digital
Apple

Apple erleichtert Löschen von geschenktem U2-Album

Musik

Apple erleichtert Löschen von geschenktem U2-Album

15.09.2014, 21:3116.09.2014, 09:41

Apple macht es seinen Nutzerinnen und Nutzern nach tagelanger Kritik einfacher, das geschenkte neue Album der Band U2 aus ihren Mediatheken zu löschen. Der Konzern schaltete am Montag eine Website frei, über die das mit einem Knopfdruck erledigt werden kann.

Apple hatte bei der Vorstellung der neuen iPhone-Generation am Dienstag vergangener Woche 500 Millionen Kunden das neue U2-Album «Songs of Innocence» geschenkt und es direkt in ihren Mediatheken platziert. Vor allem deshalb hatten sich viele Nutzer im Internet über das ungewollte Präsent beschwert. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Sicherheitslücke beim Papst – Gebets-App legt Daten von 700'000 Konten offen
Eine Hackerin entdeckte auf der digitalen Gebetsplattform «Click To Pray» des Papstes frei zugängliche persönliche Informationen. Offenbar blieb das Problem über Monate bestehen.
Der Katholizismus kennt viele Wege zum Gebet: Perle um Perle gleitet der Rosenkranz durch die Finger, in Kirchen zünden Menschen Kerzen an und verbinden das flackernde Licht mit einer Bitte. Seit Jahrhunderten rufen Kirchenglocken zum Gebet. Die katholische Plattform «Click To Pray» verlegt diesen Ruf ins Digitale: Statt eines Glockenschlags genügt ein Mausklick, um Teil einer weltweiten Gebetsgemeinschaft zu werden. Doch offenbar gilt auch im digitalen Gebetsraum: Der Himmel mag alles sehen – die Gläubigen sollten es besser nicht können.
Zur Story