Digital
Apple

Du nutzt den VLC-Player? Dann solltest du SOFORT updaten

Du nutzt den VLC-Player? Dann solltest du SOFORT updaten

Sicherheitslücken im kostenlosen VLC-Player können von Dritten offenbar zum Angriff auf den eigenen Rechner missbraucht werden. Der Hersteller hat nun ein Update bereitgestellt und rät zur zügigen Installation.
22.01.2021, 07:4322.01.2021, 07:43
Ein Artikel von
t-online

Der kostenlose VLC Player erfreut sich bei Computernutzern grosser Beliebtheit: Die Software spielt unkompliziert auch exotische Video- und Audioformate ab und lässt sich zügig und leicht bedienen.

Wie die Macher des VLC-Players nun auf ihrer Website mitteilen, besteht aber die Gefahr, dass Angreifer mithilfe von manipulierten Dateien nicht nur das Programm zum Absturz bringen können, sondern möglicherweise auch beliebigen Programmcode auf dem Zielrechner ausführen – und so etwa Nutzerdaten stehlen können.

Betroffen seien die Programmversionen 3.0.11 und ältere Versionen. In der jüngsten Programmversion mit der Nummer 3.0.12 würden diese Lücken aber geschlossen, verspricht der Hersteller.

«Der User sollte darauf verzichten, Dateien von nicht vertrauenswürdigen Drittanbietern zu öffnen oder auf nicht vertrauenswürdige Remote-Sites zuzugreifen (oder die VLC-Browser-Plugins deaktivieren), bis der Patch eingespielt ist.»
quelle: videolan.org

So installierst du das Update

Um zu prüfen, ob ein Update für den VLC-Player verfügbar ist, starten Nutzer diesen zunächst. Anschliessend klickt man in der Menüleiste unter «Hilfe» auf «Nach Aktualisierung suchen...». Das Programm sucht nun nach einer neuen Programmversion. Wird es fündig, muss noch einmal per Klick auf «Ja» bestätigt werden, dass man diese herunterladen möchte. Ist das Programm fertig heruntergeladen, startet man die Installation durch einen Klick auf «Installieren».

Bild
screenshot: watson

Übrigens: Oft wird der VLC-Player nur in einem recht kleinen Fenster gestartet. Hier ist der Menüpunkt «Hilfe» nicht sofort ersichtlich. Klickt man ganz rechts in der Menüleiste auf den kleinen, nach rechts weisenden Doppelpfeil, erscheint auch der Menüpunkt «Hilfe».

Verwendete Quellen:

(jnm/t-online)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die bösartigsten Computer-Attacken aller Zeiten
1 / 16
Die bösartigsten Computer-Attacken aller Zeiten
Der Lösegeld-Trojaner «WannaCry» geht als bislang grösste Ransomware-Attacke in die IT-Annalen ein. Früher war aber nicht alles besser, im Gegenteil! Wir zeigen dir eine Auswahl der schlimmsten Malware-Attacken ...
Auf Facebook teilenAuf X teilen
So sieht das Coronavirus wirklich aus
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Zürcher Polizei steigt bei X aus und wechselt zu WhatsApp – aus Gründen
Die Stadtpolizei verlagert ihre aktuellen Mitteilungen von einer amerikanischen Plattform zur nächsten. Auf X sei «der respektvolle Diskurs» immer seltener geworden.
Die Stadtpolizei Zürich ist gemäss Mitteilung vom Donnerstag nicht mehr auf Elon Musks Social-Media-Plattform X aktiv. Stattdessen betreibt sie nun einen offiziellen WhatsApp-Kanal.
Zur Story