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Die EU knüpft sich Google und Apple vor

Die EU-Kommission will europäische Online-Firmen stärken und die Marktmacht von US-Internetriesen wie Apple oder Google genauer unter die Lupe nehmen.



Die Brüsseler Behörde kündigte am Mittwoch eine Initiative bis Jahresende an, um womöglich unfaire Vertragsklauseln zwischen Online-Plattformen und Produktanbietern aufzudecken.

Dazu sollen gerechte Handelspraktiken, Kriterien zur Transparenz und ein System zur Streitbeilegung etabliert werden.

Europäische Firmen wie der Musik-Streamingdienst Spotify und der Berliner Startup-Investor Rocket Internet hatten sich in Brüssel beschwert, dass die grossen Online-Plattformen in ihren Suchmaschinen oder App-Stores eigene Produkte bevorzugt darstellen oder anderen Anbietern unfaire Bedingungen auferlegen.

Laut der EU-Kommission zeigten erste Untersuchungsergebnisse, dass die Online-Konzerne Produkte anderer Anbieter ohne Rücksprache aus dem Programm nehmen, Sucherergebnisse nicht transparent gestalten und den Zugang zu Daten einschränken.

Gegen Google laufen in Brüssel bereits drei Verfahren wegen möglichen Missbrauchs der Marktmacht bei Suchmaschinenwerbung, bei Online-Preisvergleichen und dem Betriebssystem Android. Von Apple hatte die EU-Kommission vergangenes Jahr milliardenschwere Steuernachzahlungen in Irland eingefordert.

Das US-Onlineportal Facebook hat bei einem anderen Thema dagegen zunächst keine härtere Gangart in Brüssel zu fürchten. So will die EU-Kommission die Massnahmen der Mitgliedsländer gegen Hassbotschaften im Internet lediglich koordinieren und in Streitfällen Orientierungshilfen geben.

In einem früheren Entwurf hatte die Behörde noch rechtliche Schritte erwogen, um die Verbreitung von Gewalt und Hass im Netz zu bekämpfen. (sda/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lord_Curdin 10.05.2017 20:14
    Highlight Highlight Das ist eigentlich nur normal, dass man die eigenen Produkte bevorzugt an den Mann bringen will. Das Google seine Daten oder Algorythmen anpasst oder gar offenlegt glaubt in Brüssel hoffentlich niemand. Solche Anstrenungen hätten schon vor Jahren gemacht werden müssen.

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