Digital
Apple

Fliegen Sie mit uns über das neue Apple-Hauptquartier

Grünes «Raumschiff»

Fliegen Sie mit uns über das neue Apple-Hauptquartier

Apple Campus 2 ist nicht nur wegen der Milliardenkosten ein Bauprojekt der Superlative.
22.06.2014, 13:2722.06.2014, 16:32

Das nachfolgende Video stammt nicht von Apple selber, sondern wurde von einer unabhängigen Firma erstellt. Als Grundlage dienten öffentlich verfügbare Informationen und Visualisierungen. 

2016 soll das «Spaceship» bezugsbereit sein. Aus der Vogelperspektive ist gut zu sehen, warum das neue Apple-Hauptquartier so genannt wird. Der ovale Riesenbau soll bis zu 12'000 Angestellte aufnehmen.

Video: YouTube / tis3d.com

Und so sieht das Gelände zurzeit aus.

Wenige Monate vor seinem Tod enthüllte der Apple-Mitgründer Steve Jobs im Sommer 2011 das Bauvorhaben in Cupertino. 

Apple legt ausserdem grossen Wert auf einen umweltfreundlichen Betrieb. Auffallend sind die Grünflächen, die 80 Prozent des Firmengeländes ausmachen. In den Parks werden 7000 einheimische Sträucher und Bäume gepflanzt. Der CO2-Ausstoss soll auf einem Minimum gehalten werden. Sollte trotz des milden kalifornischen Klimas geheizt werden, wird ausschliesslich erneuerbare Energie verwendet. Auf den Dächern werden Solarkollektoren platziert. Die Kühlung werde zu Dreivierteln durch natürliche Luftzirkulation erreicht.

Mehr zum Thema

Das ovale Hauptgebäude wird durch riesige gewölbte Glasscheiben dominiert – es handelt sich ausnahmslos um Spezialanfertigungen. Das dürfte mit ein Grund sein, warum die ursprünglich budgetierten drei Milliarden Dollar bei Weitem nicht ausreichen. Nach einem vorübergehenden Projektstopp sind nun fünf Milliarden vorgesehen. 

Der britische Architekt Norman Foster zeichnet für die Projektleitung verantwortlich. Jobs habe ihn 2009 angerufen und gesagt: «It’s Steve, hi Norman, I need some help.»

Video: YouTube/Apple
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Das Cybertruck-Debakel geht weiter
Er sollte den Pick-up-Markt aufmischen, doch viel ist von diesen Plänen nicht mehr übrig: Dem Cybertruck von Tesla fehlt die Neukundschaft.
Tesla erlebt mit seinem Elektro-Pickup Cybertruck ein Dauer-Debakel. Als revolutionäres Modell angekündigt, reihen sich Pleiten, Pech und Pannen aneinander. 250'000 Exemplare wollte Tesla ursprünglich pro Jahr produzieren, doch im vergangenen Jahr lag die Nachfrage deutlich geringer – bei rund acht Prozent davon. Das geht aus Daten von Cox Automotive hervor. Nachdem sich die ambitionierten Ziele als nicht erfüllbar erwiesen hatten, waren die Produktionsziele bereits auf 125'000 Autos gesenkt worden.
Zur Story