Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
A Samsung smartphone is pictured on a table at the HUB tenology and computer laboratory in Sarajevo, Bosnia and Herzegovina, May 14, 2015. Samsung's heir-apparent Jay Y. Lee faces a delicate balancing act: carefully pacing preparations for change - of style more than strategy - at South Korea's biggest conglomerate, while preserving his ailing father's legacy from more than a quarter of a century in charge. Picture taken May 14, 2015. REUTERS/Dado Ruvic

Samsung war offenbar ein Ziel der NSA. Bild: DADO RUVIC/REUTERS

NSA plante offenbar Hackerangriffe auf App Stores – auch die Schweiz war im Visier 



Der US-Geheimdienst NSA soll Medienberichten zufolge Pläne für einen grossangelegten Hackerangriff auf die Vertriebsplattformen für Anwendungssoftware von Google und Samsung geplant haben. Die NSA habe das Vorhaben mit Verbündeten entwickelt.

Der Zusammenschluss der USA mit Grossbritannien, Kanada, Neuseeland und Australien sei unter dem Namen «Fünf Augen» bekannt, berichtete die Nachrichten-Website «The Intercept» am Donnerstag. Sie berief sich auf ein Dokument, das der frühere US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden öffentlich gemacht habe.

epa04668200 US whistleblower Edward Snowden speaks during a live broadcast at the CeBIT in Hanover, Germany, 18 March 2015. The world's biggest computer fair CeBIT runs until 20 March 2015. National Security Agency (NSA) whistleblower Edward Snowden, a computer specialist, leaked classified information from the (NSA) to the media.  EPA/OLE SPATA

Edward Snowden während einer Konferenz. Bild: EPA/DPA

Dem Bericht zufolge wurde das Vorhaben unter dem Namen «Irritant Horn» (etwa Reizmittel-Horn) in den Jahren 2011 und 2012 diskutiert. Die Geheimdienste hätten über Datenverbindungen zu den App Stores des US-Internetriesen Google und des südkoreanischen Elektronikkonzerns Samsung Schadsoftware auf Smartphones installieren wollen, um diese ausforschen zu können. Die Geheimdienste hätten auf diesem Weg auch Gegner mit Falschinformationen in die Irre führen können, hiess es weiter.

Auch die Schweiz im Visier

Laut «The Intercept» lagen dem Vorhaben Sorgen mit Blick auf einen «weiteren Arabischen Frühling» oder andere Massenbewegungen zugrunde. Die Geheimdienste seien vor allem an Afrika und hier insbesondere am Senegal, Sudan und Kongo interessiert gewesen. Aber auch App-Store-Server in Frankreich, den Niederlanden, der Schweiz, Russland, Marokko, Kuba und den Bahamas seien im Visier gewesen.

Blick vom Niesen auf eine Schweizer Flagge, aufgenommen am Mittwoch, 28. Mai 2014. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Was genau interessierte die Geheimdienste in der Schweiz? Bild: KEYSTONE

Auch der kanadische Sender CBC News veröffentlichte das Dokument. Die Geheimdienste hätten mit dem Eindringen in die App Stores Daten über mutmassliche Terroristen und andere Ziele sammeln wollen, wie ihre Online-Recherchen, Sim-Kartennummern und Standortdaten.

Die NSA wollte sich auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP zunächst nicht zu den Berichten äussern. Google und Samsung lehnten einen Kommentar ab. (feb/sda/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Für Huawei kommts knüppeldick – neue Handys müssen auf Google-Apps verzichten, sagt Google

Schwarze Wolken über Huawei: Die neuen Smartphones müssen auf Googles Play Store und sämtliche Google-Apps verzichten. Huawei muss nun eine schwierige Entscheidung treffen.

Bereits am 19. September will Huawei sein neustes Top-Smartphone, das Mate 30 Pro, präsentieren. Das Gerät wird zwar mit Android ausgeliefert, muss wegen des US-Banns gegen Huawei aber vorerst auf die lizenzierten Google-Apps verzichten. Dies sagte ein Google-Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Eine vorübergehende Gnadenfrist, die die US-Regierung letzte Woche angekündigt hatte, gelte nicht für neue Produkte wie das Mate 30, bestätigte Google gegenüber dem Techportal The Verge.

Das …

Artikel lesen
Link zum Artikel