Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Cyberangriff aus dem Kinderzimmer – wegen dieses Hinweises ist der «Hacker» aufgeflogen

Im Fall des 20-jährigen «Hackers» Johannes S. half der 19-jährige Zeuge Jan S. den deutschen Ermittlern mit einem wichtigen Hinweis. Die Polizei konnten darauf die Identität von Datenleaker «0rbit» ermitteln.



Ein Artikel von

T-Online

Jan S. sagte dem ARD-Magazin «Kontraste», er habe seit Jahren mit «0rbit» alias Johannes S. in Kontakt gestanden und die Behörden mit seiner Zeugenaussage auf die Spur geführt. Laut Jan S. spionierte Johannes S. seine Opfer auch in der realen Welt aus.

«Er ist teilweise zu den Häusern und Privatadressen hingefahren um sich vor Ort ein Bild zu machen. Ich weiss, dass er in Köln bei (Jan) Böhmermann vor Ort war und auch bei anderen YouTubern damals in der Vergangenheit vor dem Haus gestanden ist, da habe ich Bilder von gesehen vom Briefkasten und von der Haustür», berichtet Jan S.

Seine Opfer suchte sich «0rbit» laut «Kontraste» gezielt aus. Die AfD blieb dabei verschont. Der «Hacker» ist laut dem Zeugen «ein bisschen rechtsorientiert, aber nicht rechtsextrem». Er habe sich negativ zu Flüchtlingen und zum Islam geäussert. 

Islamfeindliche und rechtsextreme Kommentare von 0rbit im Netz

Laut neuen Recherchen des «SPIEGEL» gibt es zahlreiche Indizien dafür, dass der Schüler Johannes S. alias 0rbit im Netz rechtsextreme Positionen verbreitet und sich im Umfeld rechter ‹Hacktivisten› bewegt. Er beschimpfte «linksversiffte Gutmenschen» und schrieb in Foren: «Die AfD wird die ganzen Clans nicht wegkriegen, da braucht man die NPD um ordentlich aufzuräumen». (oli)

Zeuge gibt den entscheidenden Hinweis

Auch Hinweisgeber Jan S. stammt aus der Hacker-Szene und ist bei den Behörden bekannt, unter anderem weil er die Seite eines rechtsradikalen, islamfeindlichen Youtubers verwaltet hat. Auf Nachfrage von «Kontraste» bezeichnet er sich als «unpolitisch».

Jan S. gab bei einer Befragung durch das BKA seine gesamten Infos heraus. Darunter war auch ein brisantes Detail: Der Tatverdächtige Johannes S. sprach von einem Polizeieinsatz bei ihm im Oktober 2016. Damals ging es um veröffentlichte Hacks. Zeuge Jan S. nannte dem BKA Tag und Uhrzeit des Einsatzes. So konnten die Ermittler Johannes S. identifizieren und vorläufig festnehmen. Kurz darauf wurde er vorläufig wieder freigelassen und darf weiter zur Schule gehen – bis sein Prozess beginnt.

Jan S. erklärt im Interview, warum 0rbit aufgeflogen ist

abspielen

Video: YouTube/HerrNewstime

Laut «Spiegel» eröffnete die Staatsanwaltschaft Giessen in den vergangenen Jahren insgesamt drei Ermittlungsverfahren gegen den Tatverdächtigen, unter anderem wegen des Verdachts auf Ausspähen von Daten und der Fälschung «beweiserheblicher» Daten.

(t-online.de/hd)

Hacker finden Schwachstelle im E-Voting-System

abspielen

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Diese 9 Food Trucks aus New York wünschen wir uns in der Schweiz (weil absolut 🤤)

Link zum Artikel

Federer/Nadal necken sich wie ein altes Ehepaar und McEnroe will «ihre Karrieren beenden»

Link zum Artikel

«Kein Brexit ohne Parlament!» John Bercow sagt Johnson in Zürich den Kampf an

Link zum Artikel

St. Galler Polizist schiesst sich aus Versehen in den Oberschenkel

Link zum Artikel

Die lange Reise der Schiedsrichter-Pfeife an die Rugby-WM nach Japan

Link zum Artikel

Eins vor Tod will ich Sex und (eventuell) eine Ohrfeige

Link zum Artikel

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

9
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • R. Schmid 13.01.2019 16:38
    Highlight Highlight Der ist 20ig und geht noch zur Schule?
  • Celio 12.01.2019 11:51
    Highlight Highlight Wieso dürfen IT-Giganten Daten sammeln (und weiterverkaufen) aber ein 20jähriger Schüler nicht? Wenn es um Politiker und Cervelat-Prominenz geht wird immer ein grosses Tamtam gemacht, bei einem normaler Datenklau, wie er täglich vorkommt, hört man nichts.
  • Supermonkey 11.01.2019 20:53
    Highlight Highlight Im letzten Bericht hiess es noch, man solle ihn nicht Hacker nennen, da er keiner ist. Wird aber jetzt trotzdem gemacht... Bravo watson!
    In der Tat: ER IST KEIN HACKER! Er hat nur Daten gesammelt, aber nichts null gar nichts gehackt. Wahrscheinlich gehört er nichtmal zu den Script-Kiddies..
    Aber Hacker tönt halt schon cool.. Naja ich find zero cool.
    • Saperlot 11.01.2019 23:35
      Highlight Highlight Ps: oben steht „ ein Artikel von TOnline“. Das artet hier ein bisschen aus...
    • Astrogator 12.01.2019 05:50
      Highlight Highlight obwohl "Zero cool" ja ein Hacker ist 😉
  • Imfall 11.01.2019 19:20
    Highlight Highlight die kommentare im verlinkten youtube video sind auch nicht ohne...

    wie sich diese anonymen dreikäsehochs aufführen, gibt einem schon zu denken
  • "The Daily Empörer" 11.01.2019 17:48
    Highlight Highlight Also. Im ganzen Text wird von Jan S. gesprochen und im eingebetteten youtube-video steht sein Name ausgeschrieben auf dem Startscreen. Ja was nun??
    • Scaros_2 11.01.2019 23:27
      Highlight Highlight Watson hält sich an die regeln, wenn aber der embeded code dies nicht tut, nicht das problem von watson
    • The Destiny // Team Telegram 12.01.2019 07:17
      Highlight Highlight @Scaros, doch ist es.

Neue Malware-Welle erreicht die Schweiz – so wollen dich die Hacker übers Ohr hauen

Der Bund warnt: Kriminelle versenden aktuell gefälschte E-Mails im Namen der Post, die Computer-Nutzer mit dem E-Banking-Trojaner Retefe infizieren.

Der Bund warnt Schweizer Computer-Nutzer vor gefälschten E-Mails, die im Namen der Post verschickt werden. Das so genannte Computer Emergency Response Team des Bundes schreibt auf Twitter: «Vorsicht: Betrüger versenden gerade gefälschte E-Mails im Namen von @postschweiz mit dem Ziel, Computer von Bürgerinnen und Bürgern mit dem E-Banking Trojaner Retefe zu infizieren! Melden Sie verdächtige E-Mails an reports@antiphishing.ch oder auf antiphishing.ch»

Retefe ist ein bekannter Trojaner, der …

Artikel lesen
Link zum Artikel