DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Digital-News

So grün ist dein Handy ++ Schweizer Student deckte VW-Skandal auf

17.10.2017, 07:32

Weitere Digital-News im Überblick:

  • Wie drei Nerds (aus der Schweiz und Indien) den VW-Diesel-Skandal aufdeckten

So grün ist dein Handy: Greenpeace benotet Apple, Samsung und Co.

Greenpeace USA hat seinen alljährlichen Guide to Greener Electronics im Web veröffentlicht, in dem die Umweltschutzbemühungen grosser Tech-Konzerne beurteilt werden. Dabei schneidet der iPhone-Hersteller Apple insgesamt am zweitbesten ab hinter dem niederländischen Öko-Handy-Hersteller Fairphone. Die PC-Hersteller HP und Dell folgen dahinter.

Auf den hinteren Plätzen des Rankings landeten Smartphones, Laptops und Tablets von Samsung und des chinesischen Herstellers Huawei, ebenso wie der Online-Händler Amazon, laut Greenpeace mittlerweile drittgrösster Tablet-Anbieter.

«Apple, Microsoft und Samsung gehören zu den Unternehmen, die sich in die falsche Richtung bewegen bezüglich nachhaltigem Produkte-Design.»
Greenpeace USA

Wichtige Erkenntnisse:

  • Fairphone und Apple verzichteten laut Greenpeace auf gefährliche Chemikalien und produzieren «klimafreundlich».
  • Als einziges Unternehmen habe Apple zugesagt, nicht nur Datenzentren und Büros, sondern zukünftig die gesamte Lieferkette mit erneuerbaren Energien zu versorgen.
  • Dell und HP erreichten gute Gesamtbeurteilungen, weil sie reparier- und aufrüstbare Geräte anbieten.
  • Schlecht schnitten Microsoft und auch Apple bezüglich der Reparierbarkeit ihrer Geräte ab.
  • «Auf Wegwerfhandys, die maximal zwei Jahre genutzt werden, setzen auch die chinesischen Firmen Huawei, Oppo und Xiaomi», heisst es im Greenpeace-Bericht.
  • Aktuell verzichteten gemäss Greenpeace-Angaben nur Apple und Google konsequent auf umweltschädliche Chemikalien wie PVC und bromierte Flammschutzmittel.
  • Samsung, bezüglich ausgelieferter Stückzahlen Marktführer in der Mobilgerätebranche, produziere seine Geräte in Ostasien vor allem mit klimaschädlichem Kohlestrom.
  • Recycling von wertvollen Rohstoffen werde beim südkoreanischen Elektronik-Multi kaum betrieben.

In die Bewertung der 17 Hersteller eingeflossen ist laut Medienberichten eine Untersuchung von 40 Geräten, die mit der US-Firma iFixit durchgeführt wurde und die Reparierbarkeit von Smartphones, Tablets und Laptops im Fokus hatte.

(dsc, via 9to5Mac)

Wie drei Nerds (aus der Schweiz und Indien) den VW-Diesel-Skandal aufdeckten

Ein Student aus Biel war federführend dabei, dass die Abgas-Manipulationen des Volkswagen-Konzerns aufflogen. Dies berichtet Blick Online unter Berufung auf einen am Sonntag publizierten Beitrag von Spiegel Online (kostenpflichtig).

Arvind, Hemanth und Marc, zwei Inder und ein Schweizer, waren eigentlich nur zum Studieren in die USA gekommen. Dann fingen die angehenden Ingenieure an, Abgase zu messen, erst an Lastwagen, dann an Personenwagen, und deckten versehentlich einen Skandal auf, dessen Folgen den damals grössten Autohersteller der Welt an die Grenze seiner Existenz brachte.
screenshot: spiegel online

Die Abgastests von Arvind, Hemanth und Marc hätten VW bis heute rund 25 Milliarden Euro gekostet, vor allem wegen Rückkäufen und Strafzahlungen aus Vergleichsverhandlungen. Und eine Ende der Scherereien sei nicht absehbar.

(dsc)

Das könnte dich auch interessieren:

Wenn Radio-Morgenshows ehrlich wären ...

Video: watson/Knackeboul, Lya Saxer

Die 10 schlimmsten Games in Googles Play Store für Android

1 / 12
Die 10 schlimmsten Games in Googles Play Store für Android
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Das war's für Attila Hildmann – Apple und Google schmeissen Verschwörungstheoretiker raus

Er verbreitete Judenhass, postet Bilder mit Hakenkreuzen und ruft zum Umsturz auf: Doch nun wird Attila Hildmann für seine Hassposts kaum noch Leser finden. Google und Apple haben zeitgleich reagiert.

Die Zeiten fast völlig unkontrollierter Inhalte in dem Messenger Telegram sind offenbar vorbei. Seit Dienstag sind sowohl auf Apple-Geräten wie auch auf Android-Geräten in der jeweiligen App manche Kanäle nicht mehr aufrufbar.

Der prominenteste gesperrte Kanal im deutschen Sprachraum dürfte der von Attila Hildmann mit gut 100'000 Abonnenten sein.

Auch ein Zweitkanal und der Kanal einer rechtsterroristischen Gruppierung sind für die entsprechenden Nutzer nicht mehr erreichbar. Einen Überblick …

Artikel lesen
Link zum Artikel