Digital
Digital-News

Nudify: EU-Parlament will KI-Systeme für Nacktbilder verbieten

Digital-News

EU-Parlament will KI-Systeme für Nacktbilder verbieten

26.03.2026, 14:5026.03.2026, 14:50

Das Europäische Parlament will ein Verbot für bestimmte KI-Systeme, die künstliche Nacktbilder generieren können.

Die Abgeordneten sprachen sich in Brüssel mit grosser Mehrheit für ein Verbot von sogenannten Nudifier-Systemen aus, die Künstliche Intelligenz verwenden, um Bilder zu erstellen oder zu manipulieren, die sexuell explizit oder intim sind und einer identifizierbaren realen Person ähneln, ohne dass diese zugestimmt hat.

Weitergabe von Deepfakes ist beschlossen

KI-Systeme, die ihre Nutzer daran hindern, solche Bilder ohne Einwilligung zu erstellen, sollen nicht verboten werden. Bevor ein solches Verbot wirksam würde, müsste erst eine Einigung mit den EU-Mitgliedstaaten getroffen werden. Die Staaten hatten sich vor kurzem für ein ähnliches Verbot ausgesprochen.

Die Europäische Union hat bereits im Mai 2024 eine Richtlinie verabschiedet, die die nicht einvernehmliche Weitergabe von intimem oder manipuliertem Material – einschliesslich Deepfakes – als strafbare Form von Cybergewalt einordnet. Die EU-Staaten müssen die Vorschriften bis Mitte Juni 2027 in nationales Recht umsetzen. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Warum der KI-Boom böse enden könnte
1 / 9
Warum der KI-Boom böse enden könnte

Er gehört zu den Hauptverantwortlichen für den aktuellen KI-Boom: OpenAI-Chef Sam Altman. Doch die immensen KI-Investitionen der Techkonzerne bergen gewaltige Risiken. Es häufen sich Anzeichen, dass Erwartungen und Realität auseinanderdriften.

quelle: keystone / mark schiefelbein
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Jugendliche verschickten KI-Deepnudes von Mitschülerinnen
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Wie KI die Preise für Big Macs und Lebensmittel verändern könnte
Fast-Food-Ketten und Supermärkte setzen zunehmend auf KI-Tools, die sich auf die Preisgestaltung auswirken könnten. Damit drohen künftig auch dynamische Preise.
KI-Tools werden bei Fast-Food-Läden und Supermärkten immer häufiger für die Bestimmung der Preise eingesetzt. Erst diese Woche gab es in den USA eine Bundeskartellklage gegen McDonald's, worin behauptet wird, die Fast-Food-Kette stimme mithilfe KI-gestützter Tools ihre Menüpreise ab, schreibt CNBC.
Zur Story