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Ein Schweizer Smartphone Game wird zum Download-Hit und die Entwickler haben keine Ahnung, wieso

Wer in Apples oder Googles App-Store auf den vordersten Rängen residiert, kann sich über ordentliche Download-Zahlen freuen. Ein Westschweizer Studio geniesst derzeit dieses Privileg und sucht nach dem Grund.



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Schweizer Game «The Firm»
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Apps gibt es wie Sand am Meer. Wer durch den App Store oder den Google Play Store scrollt, wird überflutet von unzähligen neuen und alten Apps. Umso wichtiger ist es, in den Toprängen vertreten zu sein. Über diese kleine Wunder freuen sich derzeit die Lausanner Entwickler von Sunnyside Games.

Das Studio besetzt aktuell mit dem Spiel «The Firm» Platz neun der beliebtesten Bezahl-Games im Google Play Store – und zwar im amerikanischen! Das schenkt ordentlich ein, wie Mitgründer Gabriel Sonderegger auf Anfrage bestätigt. «Man merkt einen gewaltigen Unterschied. Die Anzahl Downloads ist definit höher als zuvor, als wir noch in den Top 50 waren. Nun zählen wir 1000 bis 1500 Downloads pro Tag.»

Suche nach den Gründen

Während «The Firm» bereits seit August 2014 für iPhones und iPads erhältlich ist, erschien das Spiel erst vor einem Monat für Android. Was das Spiel urplötzlich in die Top 10 katapultiert hat, darauf kann sich Sonderegger keinen Reim machen. «Wir haben keine Ahnung, wieso das Spiel so schnell in die Top 10 gelangt ist. Vielleicht wars Glück. Ich denke, wir werden eine Obduktion vornehmen müssen, um wirklich zu erfahren, was der Grund war.»

Bisher sei das Spiel insgesamt 362'000 mal heruntergeladen worden, davon 20'000 mal auf Android-Geräten. Keine schlechte Bilanz bei einem Preis von einem Franken pro Spiel. Auch in der Schweiz sei das Spiel sofort ein Erfolg gewesen. «Die Schweiz gehört zu den zehn Ländern, in denen sich ‹The Firm› am besten verkauft», sagt Sonderegger.

Bild

«Towaga : Among Shadows» ist das nächste Spiel des Studios. bild: sunnyside

Derzeit arbeitet das Studio an unterschiedlichen Projekten, primär jedoch am nächsten grossen Spiel: «Towaga: Among Shadows». Die Arbeit daran begann noch vor «The Firm» und wurde mithilfe von Crowdfunding ermöglicht. Die Veröffentlichung soll im Verlauf des Jahres stattfinden.

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