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Bild: Google

Endzeitstimmung

Mit Google Street View auf Entdeckungsreise in einer japanischen Geisterstadt 

Die ehemalige Kohleabbauinsel Hashima ist seit 40 Jahren verlassen. Dank Google Street View kann man die verwahrloste Ortschaft, die schon «James Bond Skyfall» als Inspiration diente, aus nächster Nähe erkunden.



Wo früher Arbeiter mit ihren Familien unter widrigsten Bedingungen lebten, kann man nun mit Google Street View auf Erkundungsreise gehen. Im April 1974 verliess das letzte Boot die Insel. Seit 1887 wurde darauf unterirdischer Kohleabbau betrieben. Ihre Blütezeit begann 1916 unter der Leitung des Mitsubishi-Konzerns. Zeitweise lebten über 5000 Menschen auf Hashima. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Belegschaft gegen chinesische und koreanische Zwangsarbeiter ausgetauscht. Die unmenschlichen Arbeits- und Lebensbedingungen forderten rund 1300 Todesopfer. 1959 wurde laut Wikipedia eine der höchsten jemals aufgezeichneten Bevölkerungsdichten der Welt festgestellt.

Google Streetview, japanischen Geisterinsel Hashima/Gunkanjima

Bild: Google

1974 wurde im Laufe der Energiereformen schliesslich die Stilllegung der Werke beschlossen. 2009 hat Nagasaki, zu der die Insel gehört, das mittlerweile völlig verwitterte Hashima als Touristenattraktion entdeckt und für Besucher erstmals wieder zugänglich gemacht.

Google Streetview, japanischen Geisterinsel Hashima/Gunkanjima

Bild: Google

2013 schickte Google einen Fotografen auf die Insel, der die Geisterstadt für Street View mit einer 360-Grad-Kamera eingefangen hat. Für «James Bond Skyfall» diente Hashima als Inspiration. Gefilmt wurde jedoch in einem Studionachbau.

Google Streetview, japanischen Geisterinsel Hashima/Gunkanjima

Bild: Google

Google Streetview, japanischen Geisterinsel Hashima/Gunkanjima

Bild: Google

Google Streetview, japanischen Geisterinsel Hashima/Gunkanjima

Bild: Google

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