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Google verdient gutes Geld: Aber schafft der Internetkonzern den Übergang auf Mobilwerbung genauso gut wie Facebook?
Google verdient gutes Geld: Aber schafft der Internetkonzern den Übergang auf Mobilwerbung genauso gut wie Facebook?
Bild: DADO RUVIC/REUTERS

Geldmaschine Google brummt weiter: 3,6 Milliarden Gewinn – in drei Monaten

24.04.2015, 01:24

Der Internet-Riese Google hat seinen Gewinn zum Jahresbeginn weiter gesteigert. Der Überschuss erhöhte sich im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr von 3,45 auf 3,59 Milliarden Dollar, wie der US-Konzern am Donnerstag mitteilte.

Der Umsatz kletterte um zwölf Prozent auf 17,3 Milliarden Dollar. Allerdings leidet auch Google unter dem starken US-Dollar. Ohne den Einfluss des Wechselkurses, der die im Ausland erwirtschafteten Erlöse bei der Umrechnung in die US-Währung verringert, hätte das Umsatzplus bei 17 Prozent gelegen.

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Die Haupteinnahmequelle Online-Werbung brachte Erträge in Höhe von 16,5 Milliarden Dollar ein, das waren elf Prozent mehr als im Vorjahr. Die bezahlten Klicks, eine von Analysten stark beachtete Grösse, legten auf Jahressicht um 13 Prozent zu. Zum Vorquartal fielen sie jedoch um ein Prozent, womit der Abwärtstrend anhält. Zudem ging der durchschnittliche Preis pro Anzeige um sieben Prozent zurück.

«Es gibt einige bedenkliche Bestandteile in Googles Quartalsbericht», sagte Mark Vickery vom Analysehaus Zacks Investment Research mit Blick auf diese Entwicklung. Google tut sich schon länger schwer, weil das Anzeigen-Kerngeschäft von klassischen Desktop-PCs auf Smartphone-Bildschirme abwandert.

Bedrohung Facebook

«Wir sehen weiter grossen Schwung im mobilen Werbegeschäft», sagte Google-Finanzchef Patrick Pichette zwar laut Pressemitteilung. Doch auch die Konkurrenz legt auf diesem Gebiet kräftig zu. Vor allem Facebook, das am Mittwoch einen Umsatzsprung von 42 Prozent gemeldet hatte, ist für Google eine Bedrohung.

Insgesamt blieben die Quartalszahlen laut Analyst Vickery bereits das sechste Mal in Folge unter den Markterwartungen. Dennoch stieg die Aktie nachbörslich um mehr als drei Prozent. In den letzten zwölf Monaten war die Kursentwicklung allerdings auch deutlich hinter der des Technologie-Indexes Nasdaq zurückgeblieben. (trs/sda/dpa)

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