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OpenAI-Chef entschuldigt sich nach Schulmassaker in Kanada

OpenAI-Chef entschuldigt sich nach Schulmassaker in Kanada

25.04.2026, 09:0025.04.2026, 09:37

Zweieinhalb Monate nach den tödlichen Schüssen an einer Schule in Kanada hat sich OpenAI-Chef Sam Altman dafür entschuldigt, dass der ChatGPT-Betreiber Sicherheitsbehörden nicht über verdächtige KI-Chats der mutmasslichen späteren Täterin unterrichtet hatte. «Das tut mir zutiefst leid», schrieb Altman in einem Brief an die Bewohner der Stadt Tumbler Ridge.

FILE - Sam Altman, co-founder and CEO of OpenAI, testifies before a Senate committee hearing on Capitol Hill in Washington on May 8, 2025. (AP Photo/Jose Luis Magana, File)
Sam Altman
OpenAI-Chef Sam Altman.Bild: keystone

Die 18-jährige Tatverdächtige soll am 10. Februar im westkanadischen Ort Tumbler Ridge acht Menschen getötet haben, sechs davon in einer Schule. Unter den Opfern waren Schülerinnen und Schüler, eine Lehrkraft sowie die Mutter und der Stiefbruder der mutmasslichen Schützin, die sich anschliessend selbst tötete.

ChatGPT-Account gesperrt

OpenAI hatte einen Account der mutmasslichen Täterin im vergangenen Juni gesperrt, nachdem automatisierten Überwachungssystemen in den Unterhaltungen von ihr entworfene Szenarien mit Waffengewalt aufgefallen waren. Das Unternehmen hielt einen Hinweis an die Behörden jedoch nicht für nötig. Nach der Tat entdeckte OpenAI einen weiteren ChatGPT-Account der mutmasslichen Schützin.

Altman versicherte in dem Brief, dass OpenAI Wege finden wolle, «solche Tragödien» in der Zukunft zu verhindern. Das Schreiben wurde von der örtlichen Nachrichten-Webseite «Tumbler RidgeLines» veröffentlicht, OpenAI bestätigte die Echtheit des Dokuments.

Laut Polizei war bekannt, dass die Verdächtige psychische Probleme hatte. Nach Angaben der Ermittler war sie bei der Geburt als männlich registriert worden. Die Transition zur Frau habe Jahre vor der Tat begonnen, hiess es kurz nach den tödlichen Schüssen. (hkl/sda/dpa)

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