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Das brachte die Apple-Keynote

Zwei neue iPads und der schärfste iMac aller Zeiten. Ach ja, und ein Mac Mini – fast vergessen

Apple hat am Donnerstagabend das iPad Air 2 vorgestellt. Auch das iPad Mini und die Mac-Rechner sind überholt worden. Ausserdem startet Apples Bezahldienst in den USA und es gibt neue Betriebssysteme, gratis für (fast) alle.

16.10.14, 20:34 17.10.14, 08:42

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225 Millionen iPads hat Apple bis heute nach eigenen Angaben weltweit verkauft. Damit es noch ein paar mehr werden, hat der Konzern am Donnerstagabend neue Modelle des Tablet-Computers präsentiert. Das iPad Air 2 ist mit 6,1 Millimeter dünner als die Modelle zuvor. Zwei übereinander gestapelte iPads sollen damit immer noch dünner sein als das allererste iPad.

Für und 500 Dollar soll das iPad Air 2 in den USA ab kommender Woche ausgeliefert werden. Dafür gibt es 16 GB Speicherplatz. Die Modelle mit 64 und 128 GB Speicher sind 100 und 200 Dollar teurer. 

Ebenfalls überholt wurde das iPad Mini. Das neue Modell, iPad Mini 3, kostet in der 16-GB-Version rund 400 Dollar, mehr Speicher kostet so viel mehr als beim iPad Air 2.

Phil Schiller, Apple's Senior Vice President of Worldwide Product Marketing speaks during a presentation of the new iPad at Apple headquarters in Cupertino, California October 16, 2014.  REUTERS/Robert Galbraith (UNITED STATES  - Tags: SCIENCE TECHNOLOGY BUSINESS)

Insgesamt stehen 675'000 Apps für die iPads zur Verfügung. Bild: ROBERT GALBRAITH/REUTERS

Ab Montag soll eine neue Version des Mobil-Betriebssystems iOS für Nutzer von iPhones und iPads zur Verfügung stehen. Auch der Bezahldienst Apple Pay soll Montag starten – zumindest in den USA. Besitzer der neuen iPhones 6 und 6 Plus sollen dann per App einfach bezahlen können, die Kreditkartendaten werden dabei nicht an die Händler übertragen.

Schon jetzt verfügbar ist die nächste Version der Mac-Software, OS X Yosemite. Das sieht nun ähnlich aus wie iOS. Nutzer sollen zwischen mobilen Geräten und Computern nahtlos hin- und herwechseln können, die Anwendungen bringen die Daten automatisch auf denselben Stand.

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Auch die iMac-Familie wurde für das Weihnachtsgeschäft überholt. Alle Modelle sollen schneller sein. Und es gibt Nachwuchs: Ein neuer iMac mit 27-Zoll-Display hat nun eine 5K-Auflösung, 5120 x 2880 Pixel. Der Rechner soll in den USA rund 2500 Dollar kosten. Der Einsteiger-Rechner Mac Mini ist ebenfalls schneller geworden, die Preise starten bei 500 Dollar.

Phil Schiller, Apple's Senior Vice President of Worldwide Product Marketing speaks during a presentation at Apple headquarters in Cupertino, California October 16, 2014.  REUTERS/Robert Galbraith (UNITED STATES  - Tags: SCIENCE TECHNOLOGY BUSINESS)

Dem jüngsten iMac wurde ein Retina-Display verpasst. Auflösung: Satte 14.7 Megapixel. Bild: ROBERT GALBRAITH/REUTERS

Kunden wollen Phablets

Auf automatische Rekordumsätze, wie in den vergangenen Jahren, kann sich Apple nicht mehr verlassen. Die Konkurrenz wird immer besser – etwa mit Samsungs Galaxy Tab S und dem neuen Google Nexus 9. Zudem verlagert sich das Interesse der Käufer zusehends von den Tablets zu den Phablets, also den übergrossen Smartphones. Die Martforscher von IDC rechnen damit, dass der Absatz von Phablets in 2014 um sagenhafte 200 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen wird, der von Tablets aber nur um 6,5 Prozent. Immerhin: Mit dem iPhone 6 Plus hat Apple gerade rechtzeitig auf diese Verschiebung reagiert.

iOS 8 verbreitet sich langsam

Aktuelle Zahlen zeigen, wie sehr die anfänglichen Probleme mit dem Betriebssystem iOS 8 das Vertrauen der Nutzer eingeschränkt haben. War iOS 7 vier Wochen nach seiner Einführung vergangenes Jahr bereits auf gut 70 Prozent aller i-Geräte installiert, trauten sich in den ersten vier Wochen nach der Veröffentlichung von iOS 8 nur knapp 50 Prozent der Anwender, das Update zu installieren.

Schuld war wohl vor allem die Grösse des Updates, die auf vielen Geräten mit wenig freiem Speicherplatz ein einfaches Update verhinderte. Es gab aber auch Berichte über Probleme mit Apples Gesundheits-Software Healthkit, mit der Mobilfunkanbindung und dem Fingerabdruckscanner der neuen iPhones. (ore/mak)



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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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