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Die Schweizer Motion-Capture-Software im Einsatz.
YouTube/BeYourAvatar

Apple kauft «Star Wars»-Technologie aus der Schweiz

Was der iPhone-Hersteller mit der Motion-Capture-Technologie der Zürcher Firma Faceshift vor hat, ist nicht bekannt. Es gibt mehrere spannende Anwendungsgebiete.



Was der Techblog Macrumors schon im September gerüchtehalber berichtet hatte, ist nun offiziell: Apple hat das Schweizer Start-up Faceshift übernommen. Zum Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart – es dürften Dutzende Millionen Franken ein.

Gegenüber dem US-Blog Techcrunch hat Apple die Übernahme in gewohnt trockener Manier mit dem üblichen Standard-Statement bestätigt:

«Apple buys smaller technology companies from time to time, and we generally do not discuss our purpose or plans.»

Apple-Sprecher
quelle: techcrunch

Faceshift hat eine sogenannte Motion-Capture-Software entwickelt, mit der es möglich ist, menschliche Gesichtsausdrücke in Echtzeit zu erfassen und auf einen virtuellen Charakter zu übertragen. Die Gesichtsform kann dabei nach Wunsch angepasst werden. 

Die Technik könne über Plug-ins mit professioneller Animations-Programmen, wie Maya und Unity, eingesetzt werden, berichtete die Netzwoche. Faceshift soll aber auch an einer Consumer-Variante arbeiten, mit der etwa Skype-Nutzer digitale Masken anziehen können.

Gesichtserkennung fürs iPhone?

Erhält nun das iPhone eine gut funktionierende Gesichtserkennung als zusätzliche Sicherheitsfunktion? So weit sind wir noch lange nicht. Die von Schweizer ETH-Absolventen entwickelte Technik könnte für verschiedene Zwecke verwendet werden. Was Apple damit vorhabe, sei nicht bekannt, heisst es. Interessante Anwendungsgebiete sind auch Games und die Gestensteuerung, etwa für Apple TV.

Die in Lausanne entwickelte Faceshift-Technologie wurde bereits im «Star Wars»-Film eingesetzt, um nicht-menschlichen Figuren menschliche Züge zu geben. Aber auch mit Pepsi oder Intel hat das in Zürich angesiedelte Unternehmen kooperiert.

Der iPhone- und Mac-Hersteller habe in den letzten Jahren mehrere europäische Start-ups geschluckt, deren innovative Technologien sich um Motion Capture, Gesichtserkennung und Virtual Reality drehen. Zu nennen sind Prime Sense, Metaio und Polar Rose.

(dsc)

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sir Jonathan Ive 25.11.2015 11:23
    Highlight Highlight Die Technologie wäre für mich am Sinnvolsten als Inputmethode.

    Damit könnte man dem iPhone auch an lauten Orten diktieren, und auch an Orten wo man leise sein soll die Worte nur mit dem Mund formen. Würde einiges an Zeit sparen.
    Auf dem Mac fände ich es sowieso genial um die Handgelenke bei langen Texten zu schonen und für Leute die sich nicht mit dem Zehnfingersystem befassen Zeit zu sparen.
  • swissda 25.11.2015 09:13
    Highlight Highlight Noch mehr als im Apple TV würde ich solche Software in der Apple Watch begrüssen, damit Sie automatisch erkennt, ob der Nutzer auf die Uhr schaut oder nicht.
    • Sir Jonathan Ive 25.11.2015 11:20
      Highlight Highlight Andererseits könnte man auch einfach den Akku ausbauen und das Display durchgehend anhaben, anstatt es immer im Standby zu haben...
      Trotzdem finde ich die Technik cool und denke, dass daraus auch noch etwas wird. Vielleicht auch eine neue Inputart inder man Text auch diktieren kann, wenn man in einer lauten Masse unterwegs ist, oder lautlos im Zug, Tram oder Bus die Worte mit dem Mund formen kann.
      Das würde alles so vereinfachen, dass es ein Grund für mich wäre ein iPhone zu kaufen.

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