Schweiz
Digital

Wegen NSA-Affäre: Bund traut UPC Cablecom nicht mehr

Kampf um Millionenaufträge

Wegen NSA-Affäre: Bund traut UPC Cablecom nicht mehr

17.10.2014, 14:4217.10.2014, 15:46

Als Reaktion auf die US-Geheimdienstaffäre will die Bundesverwaltung der Telekomfirma UPC Cablecom keine Aufträge mehr erteilen.

• Weil die Cablecom kein «inländisch beherrschtes Unternehmen» sei, sondern eine Tochtergesellschaft des britischen Konzerns Liberty Global, sei sie nicht mehr geeignet für derartige Aufträge. Sie könne «als Einfallstor für nachrichtendienstliche Angriffe missbraucht werden».

• In einem laufenden Gerichtsverfahren kämpft UPC Cablecom im Zusammenhang mit der Beschaffung von Netzanschlüssen durch das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) gegen den Entscheid. Es geht um Hunderte Millionen Franken.

• Ob die Bundesverwaltung die Cablecom überhaupt von Bundesaufträgen ausschliessen darf, ist rechtlich höchst umstritten. Fakt ist, dass die Konkurrentin Swisscom davon profitieren würde.

• Anfang Jahr hatte der Bundesrat verordnet, dass «aus Gründen der Staatssicherheit Betriebsleistungen für besonders kritische und zentrale Infrastrukturen der Bundes» womöglich nur an Schweizer Unternehmen vergeben werden sollen.

Weiterlesen beim Tages-Anzeiger

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Aargauer Regierung lehnt Verbot von gefährlichen Hunden ab
Die Aargauer Regierung will nichts von einem Verbot von Kampfhunden wissen und lehnt eine entsprechende Motion ab. Ein auf Rassen basierendes Verbot ist gemäss Regierung weder fachlich überzeugend noch umsetzbar.
Ein Verbot sei unverhältnismässig und würde zu einem «Kollaps des Vollzugs» führen, teilte der Regierungsrat am Freitag in seiner Stellungnahme mit. Die von Politikern aus SVP, Mitte, SP, Grüne, FDP und EVP eingereichte Motion forderte ein Verbot für Hunde mit erhöhtem Gefährdungspotenzial.
Zur Story