Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Kampf um Millionenaufträge

Wegen NSA-Affäre: Bund traut UPC Cablecom nicht mehr



Als Reaktion auf die US-Geheimdienstaffäre will die Bundesverwaltung der Telekomfirma UPC Cablecom keine Aufträge mehr erteilen.

• Weil die Cablecom kein «inländisch beherrschtes Unternehmen» sei, sondern eine Tochtergesellschaft des britischen Konzerns Liberty Global, sei sie nicht mehr geeignet für derartige Aufträge. Sie könne «als Einfallstor für nachrichtendienstliche Angriffe missbraucht werden».

• In einem laufenden Gerichtsverfahren kämpft UPC Cablecom im Zusammenhang mit der Beschaffung von Netzanschlüssen durch das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) gegen den Entscheid. Es geht um Hunderte Millionen Franken.

• Ob die Bundesverwaltung die Cablecom überhaupt von Bundesaufträgen ausschliessen darf, ist rechtlich höchst umstritten. Fakt ist, dass die Konkurrentin Swisscom davon profitieren würde.

• Anfang Jahr hatte der Bundesrat verordnet, dass «aus Gründen der Staatssicherheit Betriebsleistungen für besonders kritische und zentrale Infrastrukturen der Bundes» womöglich nur an Schweizer Unternehmen vergeben werden sollen.

Weiterlesen beim Tages-Anzeiger

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Threema ist das neue WhatsApp – und schlägt die Konkurrenz um Längen

Wer hätte gedacht, dass die weltbeste Messenger-App nicht aus dem Silicon Valley kommen würde, sondern vom Zürichsee. Eine persönliche Analyse.

Seit acht Jahren befasse ich mich mit dem sicheren Schweizer Messenger Threema. Den ersten Artikel dazu publizierte ich im Dezember 2012. Titel: «Die Schweizer Antwort auf WhatsApp». Die damalige erste App gab's nur fürs iPhone, und sie war zum Start gratis. Im Interview versprach der Entwickler, Manuel Kasper, die baldige Veröffentlichung einer von vielen Usern geforderten Android-Version. Und:

Er hielt Wort. Im Gegensatz zu WhatsApp.

Einige dürften sich erinnern, dass es ein gleiches …

Artikel lesen
Link zum Artikel