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Im Internet kursieren wieder Fake-Artikel mit Prominenten auf gefälschten «Blick»-Webseiten. screenshot: watson

Das steckt hinter den merkwürdigen DJ-BoBo-Artikeln auf Facebook

Betrüger locken mit DJ BoBo und Roger Schawinski für ein dubioses Bitcoin-Portal: Jeder «Durchschnittsbürger» könne mit «nur 250 Franken» mühelos vom Bitcoin-Boom profitieren. Dahinter verbirgt sich eine alte Masche der Krypto-Abzocker.



Alles erstunken und erlogen: Prominente wie DJ BoBo oder Roger Schawinski erzählen in erfundenen Interviews mit fiktiven Journalisten von einem neuen Bitcoin-Portal, das sie reich gemacht habe. Wer sich dieser Tage auf Facebook bewegt, kann die merkwürdigen Beiträge kaum übersehen.

Werben Prominente wie DJ BoBo auf Facebook für Bitcoin-Portale?

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Betrügerische Anzeige auf Facebook in holprigem Deutsch: «Jeder der seine leben verbessern möchte, sollte dieses nutzen. Es ist wirklich einfach. – sagt RenéBaumann (alias DJ BoBo)». screenshot: watson

DJ BoBo ist dank Investitionen in Kryptowährungen haarscharf dem Konkurs entgangen und macht nun ein Vermögen?

Roger Schawinski hat während seiner Talk-Sendung «live 250 Franken in Bitcoin investiert und nach nur 8 Minuten bereits 398.42 Schweizer Franken verdient?»

Zu lesen sind diese Fake-News auf diversen Webseiten, die im Layout von blick.ch daherkommen. Dreiste Krypto-Betrüger werben so im Namen von Prominenten für ihre kriminellen Bitcoin-Portale, die nur ein Ziel haben: Menschen ihr Geld aus der Tasche ziehen. Wenn man «nur 250 Franken» einzahle, vermehre sich das Geld dank des Bitcoin-Booms angeblich von alleine, so das verlockende Versprechen.

Unmittelbar nach der Einzahlung «beginnt die Handelsplattform sofort vollautomatisch zu handeln», heisst es im gefälschten «Blick»-Artikel über DJ BoBo. Die Betrüger faseln von «künstlicher Intelligenz», die genau wisse, wann man Bitcoins kaufen oder verkaufen müsse. Der Schweizer Musiker habe so ein Vermögen verdient. Wer auf den Schwindel hereinfällt, sieht sein Geld nie wieder.

Geködert werden die Opfer mit Fake-Zitaten von prominenten Schweizern, die über Anzeigen auf sozialen Netzwerken und seriösen News-Portalen verbreitet werden. Das sieht beispielsweise so aus:

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Facebook wird wieder mit solchen und ähnlichen betrügerischen Anzeigen überschwemmt. screenshot: watson user

Wer auf den Link klickt, gelangt auf gefälschte Medienseiten. Hier ein Beispiel eines Fake-Zitats von Roger Schawinski auf einer gefälschten «Blick»-Seite:

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DJ BoBo, Schawinski und der «Blick» haben damit rein gar nichts am Hut. screenshot: watson

Eigentlich ist der Betrug leicht zu durchschauen, da die immer neuen und inzwischen fast perfekten Kopien der «Blick»-Webseite nicht die echte Internet-Adresse haben.

Aktuell missbrauchen die Kriminellen die Namen und Fotos von DJ BoBo, Dieter Bohlen und Roger Schawinski. Früher haben die unbekannten Kriminellen die gleiche Masche mit Roger Federer, Musiker Bligg oder SRF-Moderatoren wie Sandro Brotz, Susanne Wille und Kurt Aeschbacher abgezogen.

Anstelle der «Blick»-Webseite wurden auch schon die Webseiten von Medien wie Spiegel Online, SRF, Bluewin usw. kopiert. Die Betrüger fälschen gar Videos, indem sie Ausschnitte aus TV-Sendungen so zusammenschneiden, dass der Eindruck entsteht, der Prominente würde für Bitcoin werben. Und sie schrecken nicht davor zurück, mit den Namen von etablierten Finanzunternehmen zu werben.

Betroffene berichten:

Die Krypto-Abzocker nutzen seriöse SRF-Sendungen wie die «Rundschau» oder bekannte Namen wie Kurt Aeschbacher, um potenzielle Opfer von der Seriosität ihrer Bitcoin-Plattform zu überzeugen.

SRF-Legende Kurt Aeschbacher muss irritierten Menschen seit Monaten erklären, dass er nichts mit dem Bitcoin-Schwindel zu tun hat. Mindestens so schlimm trifft es all jene, die auf den Betrug hereingefallen sind.

Telefon-Terror: Tag und Nacht

Wer sich bei der dubiosen Kryptohandelsplattform anmeldet, erhält innert Minuten einen Anruf eines «Kundenberaters». Diese erklären betont freundlich, man müsse lediglich 250 Euro einzahlen, um ein Konto zu eröffnen. «Am Telefon wirken die Betrüger äusserst seriös und vertrauenswürdig und verleiten zum Zücken der Kreditkarte», schreibt das SRF-Konsumentenmagazin «Espresso», das mit mehreren Geschädigten gesprochen hat.

Wer eine erste Einzahlung tätigt, erhält danach Tag und Nacht unerwünschte Anrufe: Die Betrüger drängen ihre Opfer, mehr Geld einzuzahlen. Zunächst wächst der Kontostand stetig, um die Opfer zum Einzahlen weiterer Beträge zu verleiten. Irgendwann machen die Unbekannten das Konto auf der Krypto-Plattform dicht und das Geld ist weg. Der hilfsbereite Kundendienst ist natürlich auch nicht mehr erreichbar.

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Wenn gar Roger Federer in der News-Sendung «10vor10» von SRF von Bitcoins schwärmt, muss ja was dran sein! Oder? screenshot: via srf

Ob BoBo, Schawi oder Fedi, es handelt sich um einen klassischen Vorschussbetrug, auf den seit Jahren immer wieder Menschen hereinfallen. Die Betrüger geben sich viel Mühe, bekannte Medienseiten zu fälschen und plausible Fake-Storys zu den jeweiligen Prominenten aufzutischen. Je nach Land missbrauchen die in zahlreichen Ländern agierenden Kriminellen andere Prominente für ihre Machenschaften: Bei Roger Federer etwa lautete der erfundene Artikel auf der angeblichen Spiegel-Online-Seite, der Superstar plane für die Zeit nach seiner Tenniskarriere den Einstieg in die Finanztechnologie und wolle in Bitcoin investieren. Die Betrüger wählten bewusst einen Prominenten und ein Nachrichtenportal aus, die für Erfolg bzw. Seriosität stehen.

Fernsehmoderator Frank Elstner kann ein Lied von den Betrügern singen – und der Altstar findet deutliche Worte:

Geschädigte sind machtlos

Opfer, die über ihre Kreditkarte Geld überwiesen haben, sollten die Karte sperren und versuchen, das Geld über den Kreditkartenanbieter zurückzubekommen. Die Chancen dafür stehen aber schlecht, da sie «die Zahlungen freiwillig getätigt» und somit «die Sorgfaltspflicht verletzt» haben, wie das Konsumentenmagazin des SRF schreibt. Die Kreditkartenanbieter müssten nur entschädigen, wenn sich die Betrüger die Kreditkartennummer und den PIN-Code erschlichen hätten, was hier eindeutig nicht der Fall ist. Geschädigte müssen insofern auf Kulanz hoffen.

Musiker Bligg warnte seine Fans Ende April auf Facebook:

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Die Betrüger operieren aus dem Ausland, verschleiern gekonnt ihre Identität und sind somit ausser Reichweite der Schweizer Strafverfolger. Die Fake-Seiten können zwar von Facebook oder den Internet-Providern gesperrt werden, aber das ist ein Kampf gegen Windmühlen. Für jede gesperrte Seite tauchen zwei neue auf.

So locken die Kriminellen ihre Opfer auf die gefälschten Webseiten

Die Links zu den Fake-Artikeln werden über gesponserte Beiträge auf Social Media und gekaufte Anzeigen auf Webseiten seriöser Medien verbreitet. Konkret platzieren die Betrüger ihre Fake-Artikel mit Hilfe von ganz normalen Werbenetzwerken «im Umfeld thematisch passender Artikel auf seriösen Webseiten», schreibt das deutsche Medienportal meedia.de.

Klickt ein potenzielles Opfer auf die weiterführenden Links auf den gefälschten Medienseiten, wird er zu einem Anmeldeformular für das Krypto-Handelsportal weitergeleitet. Die Betreiber der Fake-Seiten werden für die Klicks auf das Anmeldeformular bzw. für das Vermitteln potenzieller Opfer bezahlt, schreibt meedia.de. Die Seitenbetreiber haben somit ein Interesse, mit ihren Fake-Seiten möglichst viele Menschen zu erreichen.

Dies zeigt: Hier sind Profis am Werk, die geschickt die ganze Klaviatur des Onlinemarketings nutzen. Dagegen hilft nur eines: gesunder Menschenverstand und skeptisch bleiben, wenn etwas zu gut klingt, um wahr zu sein.

Betrug mit Post-Paketen im grossen Stil

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    Alle Leser-Kommentare
  • Thinkdeeper 01.07.2019 07:12
    Highlight Highlight Das Gesetz so anpassen, dass die Seitenbetreiber und Werbegiganten wie Google und FB für den Inhalt gerade stehen und haften müssen sowie
    Kreditkartenfirmen die Daten der Empfänger bei Betrug herausgeben müssen, bzw. das Geld bei Dubiosen Firmen erst nach 30 Tagen überweisen, und formlose Rückbuchungen bei Betrug.
    Vielleicht hört dann der Spuk und die absolut überflüssige, aufdringliche Popup-Werbung und Betrug dann auf..
  • Rick Blaine 30.06.2019 22:11
    Highlight Highlight 🤔
    Benutzer Bild
  • tomtom2000 30.06.2019 18:58
    Highlight Highlight Was soll ich sagen... bin nach dem Bligg Artikel auch drauf reingefallen, habe aber gedacht, wenn die 250€ weg sind, kann ich es verschmerzen... war ein (dummer, blauäugiger) Versuch. Habe direkt nach div. Registrierungsschritten den Antrag auf Rücküberweisung gestellt. Mir wurden 30 € Administrationsgebühren berechnet. Der Rest wurde zurück erstattet. Da ich die Kk gesperrt hatte, kamen noch Fr. 20 für ne neue Kk hinzu. Habe die Anrufe immer schnell beendet und später nicht mehr reagiert. Hörte dann ganz auf. Noch mal Glück gebebt.
  • Hardy18 30.06.2019 07:36
    Highlight Highlight Hab doch gewusst das er nicht so reich durch seine Musik geworden ist 😏

    Spass beiseite, Ich kenne den DJ nur aus Funk und Fernsehen und meine Musik ist es nicht. Aber er macht mir einen sehr bodenständigen Eindruck bzw habe ich das Gefühl, er weiss wie man mit Geld umgeht. Und plötzlich liest man das er insolvent war und mit so nem Kryptoding Millionen gescheffelt hat... also wer das glaubt muss weit unter 12 sein. 😄
  • Swen Goldpreis 29.06.2019 23:08
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, wieso es nicht möglich sein soll, etwas zu tun. Die Kreditkarten wissen doch, wem sie das Geld überwiesen haben. Bei einem Betrug sollte die Kreditkartenfirma in die Pflicht genommen werden, den Betrag zurückzuholen. Für irgendwas bezahlen wir Konsumenten ja die schweineteuren Gebühren. Und wenn die andere Bank die Identität ihrer Kunden nicht abklärt, dann soll halt die Bank den Verlust tragen.
  • efrain 29.06.2019 15:44
    Highlight Highlight Ich frage mich, von wo aus diese Leute operieren und wieso es nicht möglich sein soll, diese zu überführen. Versucht man das denn nicht mal? Auch Krimimelle hinterlassen im Internet Spuren.
  • andrew1 29.06.2019 14:56
    Highlight Highlight Und irgendwo da draussen sitzt ein reicher perser auf einem haufen gold und ist ganz frustriert weil er niemandem sein gold schenken kann.
  • Aussie 29.06.2019 14:13
    Highlight Highlight Und genau weil es diese Werbeagenturen die sich um die Werbung in Onlinemedien kümmern es nicht schaffen betrügerische oder Malware verseuchte Werbungen zu erkennen, werde ich auch auf Watson den Ad-Blocker nicht ausschalten.
  • TanookiStormtrooper 29.06.2019 13:24
    Highlight Highlight Ich habe aber auch bei watson diese teils sehr unseriösen Anzeigen gesehen (natürlich immer als Anzeige markiert). Google und Facebook scheint es nicht zu kümmern, solange die Abzocker für die Werbung bezahlen. Und Webseitenbetreiber überlassen ihnen die Anzeigen, weil es natürlich billiger ist, als jede einzelne selbst zu prüfen.
    Google und Facebook müssten für das verbreiten solches Bullshits haftbar gemacht werden, dann verschwinden unseriöse Anzeigen wohl ziemlich schnell.
  • Grave 29.06.2019 13:20
    Highlight Highlight Wer glaubt denn heute ernsthaft noch etwas das im blick.ch layout daher kommt 😉
  • gupa 29.06.2019 12:54
    Highlight Highlight Ich habe bei Facebook schon öfter solche "Werbungen" gemeldet als Scam und dann Bescheid bekommen dass dies nicht gegen ihre Werberichtlinien verstösst.
    • Baba 29.06.2019 13:21
      Highlight Highlight FB mit seinen "Richtlinien" ist einfach nur zum 🤮
    • Th. Dörnbach 29.06.2019 15:05
      Highlight Highlight Bei mir wird rund jede dritte, die ich melde, gelöscht.
  • Th. Dörnbach 29.06.2019 12:22
    Highlight Highlight Seit einiger Zeit ist bei FB rund jede zweite Anzeige irgendwas unseriöses. Ich melde die konsequent, teils werden sie dann auch gelöscht.
  • Nachthafenwärter 29.06.2019 12:08
    Highlight Highlight Dass Facebook diese "Werbung" überhaupt erst erlaubt. Man könnte meinen, dass es keinerlei Kontrollmechanismen gibt oder es FB egal ist, ob auf ihrer Plattform Betrüger und dergleichen Webrung machen.

    Hinzu kommt, dass diese "Werbung" ja nicht erst seit gestern aufgeschaltet ist auf FB.
  • namib 29.06.2019 12:03
    Highlight Highlight Die seriösen Medien müssten ein Interesse daran haben, dass auf ihren Plattformen keine solchen Anzeigen erscheinen. Auch wenn jeweils schon der Titel den Fake offenlegt (und somit die allermeisten Leser nicht das geringste Bedürfnis haben, die als Artikel getarnte Werbung zu lesen), färbt das mit der Zeit auf die Plattform ab. Als Werbeverantwortlicher würde ich mich dafür stark machen, dass solche Annoncen nicht auf meiner Plattform erscheinen. Wenn es nicht möglich ist, diese herauszufiltern, dann ist mein Werbepartner vielleicht der falsche🤷🏻‍♂️
  • Blitzer, achtung! 29.06.2019 11:39
    Highlight Highlight Juhuu!! Watson reicht doch auch!! Ich bin nicht bei "Feissbook"! Mir geschieht nichts, werde nicht verfolgt, ich verpasse nichts etc. Wenn alle BenutzerInnen sich eine Woche von dem dekadenten Zeugs lossagen würden....Wer weiss, das wäre vielleicht eine natürliche Art wieder einander mehr Face zu Face zu begegnen. Blitzt so viel wie ihr wollt. Am Schluss..., weiss nicht wann der SCHLUSS eintritt, werde ich im Recht sein! Wetten!?
    • Simsalabum 30.06.2019 09:33
      Highlight Highlight Der Bligg Fake wurde auch auf Watson geschaltet. Die Facebooknutzer zu verteufeln bringt hier nichts.

      Nur weil jemand FB nutzt, muss das nicht bedeuten, dass er nicht mehr mit Menschen spricht. Ich nutze es seit Jahren nicht mehr, viele meiner Freunde noch immer. Oh Überraschung, sie sprechen noch immer mit mir in der echten Welt.

      Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er FB nutzen möchte. Wichtig ist, dass mögliche Risiken bekannt sind. Wir sind kein Stück bessere Menschen, nur weil wir nicht auf FB sind.
    • Ueli der Knecht 30.06.2019 12:35
      Highlight Highlight "Ich bin nicht bei "Feissbook"! Mir geschieht nichts, werde nicht verfolgt, "

      Facebook verfolgt dich auch, wenn du nicht bei Facebook angemeldet bist, und auch sonst keine Facebook-Apps (wie Whatsapp oder Instagram) benutzst.

      Du gibst deine Telefonnummer oder Email-Adresse an Freunde und Kollegen, und voilà: Schon weiss Facebook, dass es dich gibt; es kennt dein Beziehungsnetz, weiss wo du wohnst und arbeitest, kennt deine politischen und sexuellen Präferenzen, und noch vieles mehr.

      "ich werde nicht verfolgt" ist naiv. Niemand wird nicht verfolgt.

      "In God we trust; all others we track."
  • The Count 29.06.2019 11:36
    Highlight Highlight SRF1 hat Anfang diese Woche sehr ausführlich darüber berichtet. Die Sendung ist online verfügbar, falls Interesse besteht.
  • Bliespirat 29.06.2019 11:28
    Highlight Highlight Dieselbe Masche wie in D vor ein paar Monaten. Bei uns war es "Bitcoin Trader" mit der "Höhle der Löwen".
    • mukeleven 29.06.2019 12:27
      Highlight Highlight und der ringier (BLICK) schaltete diese online push-ads noch frei. hauptsache inserate schalten und revenue generieren, egal wie ‚dreckig‘ die masche läuft.
      diese verlage tragen eine mitschuld, denn sie täuschen glaubwürdigkeit fuer diesen schlangenfang vor.
  • Amateurschreiber 29.06.2019 11:26
    Highlight Highlight Sorry aber wer fällt überhaupt auf sowas rein?
    • Puce98 29.06.2019 12:11
      Highlight Highlight Man sieht ja eigentlich schon an der Sprache der Artikel, die deutliche Mängel bzgl. Rechtschreibung und Grammatik aufweisen, dass sie fake sein müssen.
    • Amateurschreiber 29.06.2019 13:12
      Highlight Highlight @Puce98
      Ja, das auch. Aber wer glaubt, dass man Geld einfach so vermehren kann?
    • Tornado 29.06.2019 13:29
      Highlight Highlight Es gibt genug Leute die Geldsorgen haben und sich an jedem Strohhalm festgehalten. Und dann gibts noch diejenige die meinen sie seien schlauer als die Andern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TrueClock 29.06.2019 11:14
    Highlight Highlight Gibt da eine ganz einfache Regel. Wenns zu schön um wahr zu sein klingt, ist es immer Fake!
  • Kampfsalami 29.06.2019 11:11
    Highlight Highlight Also sorry! Ich gebe das Geld ja schon nicht gern aus wenn ich im Geschäft bin und den Artikel vor mir habe. Aber natürlich überweise ich Geld an jemanden der mir dafür viel Geld zurüch gibt. Jä jä jä..
  • Rockabilly 29.06.2019 10:59
    Highlight Highlight Schade. Wollte gerade investieren. Wird wohl nichts mit 75mil in paar Jahren...
    • Lisbon 29.06.2019 13:59
      Highlight Highlight Nein, sorry. Aber ich da kenne andere super Möglichkeit. Einfach HIER klicken um deine 2'000 Euro abzuholen!
  • Patho 29.06.2019 10:55
    Highlight Highlight Früher sagten die Eltern den Kindern 'steigt nicht bei fremden Menschen ins Auto, das ist gefährlich'. Heute sagen wir den Eltern, sie sollen nicht einfach jeden Link klicken und alles glauben, das ist gefährlich. Wie die Zeiten sich ändern;)
    • andrew1 29.06.2019 14:53
      Highlight Highlight Nur betrifft es heute die kinder und älteren leute gleichermassen😁
    • andrew1 29.06.2019 14:55
      Highlight Highlight Nur betrifft es heute die kinder und älteren leute gleichermassen😁
      Die eltern vom kumpel:" oh wir haben was gewonnen weil wir die millionsten besucher der seite sind. Schnell klick drauf". "Nein ja nicht".
    • Klirrfactor 29.06.2019 20:51
      Highlight Highlight Und wer erzählt den Teenies sie sollen keine Bilder ihrer erogenen Zonen umhersenden?
  • Tornado 29.06.2019 10:42
    Highlight Highlight Danke für den spannenden Bericht. Aber leider müsst ihr zuerst auf eurem Portal verhindern, dass solche Werbung geschaltet wird. Der Bligg Fake Artikel wurde hier über Werbung auch schon verlinkt!!!
    • ingmarbergman 29.06.2019 11:49
      Highlight Highlight Du weisst schon wie Werbung im Internet funktioniert? 🤦🏻‍♂️
    • Näthu Fäldi 29.06.2019 12:51
      Highlight Highlight Wie ironisch🤣🤣
    • Tornado 29.06.2019 15:44
      Highlight Highlight @ingmarbergman wahrscheinlich besser als du.
      Auf jeder Plattform kann man definieren welche Werbung man zulässt und welche nicht. Wenn man halt das Feld öffnet für Google Ads und Konsorten muss man sich nicht wundern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roboter 29.06.2019 10:33
    Highlight Highlight Tja, aber dass Facebook, Google und andere Anzeigennetzwerke für diese "Fake"-Anzeigen Geld kassieren ist natürlich in Ordnung. Es sind echte, bezahlte Anzeigen, welche für Fake Investitionen werben. Aber diese Unternehmen sind natürlich völlig ahnungs- und machtlos - sorry, die reichsten Unternehmen der Welt wollen solche Probleme einfach nicht lösen.
    • c_meier 29.06.2019 11:39
      Highlight Highlight ja und sonst kann man immer noch dem Algorithmus die Schuld geben... 🙈🙈
    • Max Cherry 29.06.2019 11:50
      Highlight Highlight Facebook und Google verdienen Geld mit als "sponsored content" deklarierter Werbung = Die bösen reichen Unternehmen!

      Roger Federer verdient Geld mit nicht deklarierter Werbung auf ebendiesen Platformen = Lasst den armen Rosche in Ruhe, das ist ja nicht so schlimm!
      (siehe Kommentare beim Artikel von neulich...)
    • bernd 29.06.2019 11:51
      Highlight Highlight Ich will nicht Facebook in Schutz nehmen aber ganz so einfach ist das schon nicht zu unterbinden. Onlinewerbung wird komplett automatisiert verkauft und geschaltet. Ich bin sicher, dass viele dieser Inserate gelöscht und weitere vermutlich von der Community gemeldet werden. Diese Masche ist aber doch ziemlich professionell aufgezogen. Die Artikel sind ja nicht komplett stümperhaft geschrieben und gelayoutet. Man darf annehmen, dass auch die Werbungen nicht von einem einzigen Account geschaltet werden. Wird einer blockiert kommen 10 neue nach, da kann man nicht einfach so den Stecker ziehen.
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