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Ärger mit der SBB-Karte: SwissPass blockiert Kreditkarten und erschwert Bezahlung

Ein watson-User stellt frustriert fest, dass sich seine Kreditkarte fürs bargeldlose Bezahlen nicht mit dem SwissPass verträgt. Eine Lösung scheint nicht in Sicht.



Bargeldloses Bezahlen ist eine praktische Sache. Dank der integrierten Funktion in vielen Kreditkarten reicht es in der Regel, das Portemonnaie ans Lesegerät zu halten und schon wird der Betrag abgebucht. Auch watson-User Daniel* hat diese Möglichkeit schon rege genutzt. Das neue rote Kärtchen der SBB macht ihm nun aber einen Strich durch die Rechnung.

Der SwissPass, der nach und nach die verschiedenen GAs (Generalabonnements) und Halbtax' durch eine einzige bestehende Karte ersetzen soll, kommt anderen Karten in die Quere, die einen sogenannten RFID-Chip haben. Seit Daniel den SwissPass im Portemonnaie zusammen mit seiner Kreditkarte hat, funktioniert das bargeldlose Zahlen nicht mehr. «Ich kannte das Problem von Firmen-Badges und dergleichen. Bisher hat es allerdings gereicht, wenn ich die Karten im Portemonnaie möglichst weit auseinander setzte. Mit dem SwissPass hilft alles nichts».

«Es handelt sich womöglich um einen Einzelfall. Ich kann allerdings weitere Fälle nicht ausschliessen.»

SBB-Sprecher Reto Schärli

In absehbarer Zeit wird dieses Problem nicht verschwinden, meint IT-Sicherheitsexperte Tobias Ospelt vom Winterthurer Unternehmen Modzero. «Karten mit RFID-Chips sind passiv. Ein Lesegerät scannt die Karte, die näher oder schneller ist. Ist es die falsche, wird die Transaktion abgebrochen und das Ganze beginnt von vorne – mit dem gleichen Ergebnis.» Die Lesegeräte können nicht unterscheiden, welche Karte die richtige sei. 

Umfrage

Setzt du auf bargeldloses Bezahlen?

1,832

  • Ja58%
  • Nein38%
  • Weiss nicht4%

Der SwissPass verfügt gleich über zwei RFID-Chips. Sie speichern die persönlichen Informationen zu Abo und Namen des Trägers. Ein Zug-Kontrolleur scannt die Karte mit dem Smartphone und erhält so Zugriff auf die nötigen Daten.

«Ein Zurück gibt es nicht. Über kurz oder lang wird jeder SBB-Kunde einen SwissPass besitzen.» 

SBB-Sprecher Reto Schärli

Um an der Kasse zu bezahlen, muss Daniel nun jedesmal die Kreditkarte aus dem Portemonnaie fischen und ans Lesegerät halten. Dabei ist einer der entscheidenden Vorteile des bargeldlosen Bezahlens, dass dieser Extra-Schritt entfällt. «Es handelt sich womöglich um einen Einzelfall», sagt SBB-Mediensprecher Reto Schärli auf Anfrage. «Ich kann allerdings nicht ausschliessen, dass auch andere Kunden das gleiche Problem haben.»

bargeldloses bezahlen kreditkarte

Mit dem SwissPass im Portemonnaie bleibt nichts anderes übrig, als die Kreditkarte zum Bezahlen herauszunehmen. bild: zhb

Die Kinderkrankheiten des SwissPass

Der SwissPass hat nicht nur Probleme mit anderen Karten. Der Tages-Anzeiger hat eine ganze Liste zusammengestellt mit Hürden, die das neue Billet noch zu überwinden hat. Hier die wichtigsten:

Längere Billetkontrollen: Da jeder SwissPass gescannt werden muss, dauern Kontrollen deutlich länger als bisher.

Fehlende Scanner in der Schweiz
: 90 Prozent der Schweizer ÖV-Unternehmen sind mit den nötigen Scannern ausgerüstet. Dennoch müssen alle den SwissPass akzeptieren.

Fehlende Scanner in Deutschland und Österreich:
Unsere Nachbarn besitzen keine Scanner für den SwissPass. Um dennoch in den Genuss von Rabatten zu kommen, muss eine Internationale Rabattkarte vorgewiesen werden. Diese gibt es an SBB-Schaltern und zum Selberausdrucken.

Damit ist Daniel nicht geholfen: «Für mich ist der Mehrwert des SwissPass gleich null. Ich hätte lieber mein altes blaues Halbtax zurück.» Seine Anfrage diesbezüglich blieb von der SBB bisher unbeantwortet. Gegenüber watson zerstört Schärli aber jegliche Hoffnung auf einen Umtausch. «Ein Zurück gibt es nicht. Über kurz oder lang wird jeder SBB-Kunde einen SwissPass besitzen.» 

Ski- und Snowboardfahrer kennen das Phänomen

Das Problem mit zwei RFID-Chips kennen viele wahrscheinlich schon aus den Ski-Ferien. Wer zwei verschiedene Billette in der gleichen Jackentasche trägt, wird feststellen müssen, dass man noch lange mit dem Arm vor dem Scanner rumwedeln kann. Die Schranke bleibt zu. Erst, wenn man eine Karte umplatziert, funktioniert der Scanner. Mit dem SwissPass würde zumindest dieses Ärgernis verschwinden, weil man mehrere Billette auf einer Karte speichern kann.

Alle RFID-Chips setzen auf den gleichen Standard, das ist Fluch und Segen zugleich. Wenn das auseinandersetzen der Karten nichts nützt, hat Schärli von der SBB noch einen zweiten Tipp: «Es gibt im Fachhandel Schutzhüllen, welche den RFID-Chip abschirmen. Wenn der User den SwissPass darin aufbewahrt, ist das Problem hoffentlich behoben. Im Zug muss er den SwissPass ohnehin aus dem Portemonnaie nehmen und dem Zugpersonal aushändigen, damit die Abodaten mit dem Lesegerät erfasst werden können.»

*Name geändert

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71Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • aleex 02.11.2016 07:18
    Highlight Highlight Dieses Problem mit der Kreditkarte habe ich auch. Nervig und ein Einzelfall ist es definitiv nicht.
  • Noach 04.11.2015 21:54
    Highlight Highlight Nimm ein Swisspass Kondom, geht auch!
  • D. L. aus B. 25.08.2015 00:16
    Highlight Highlight Bitte bleibt unbedingt an diesem Thema dran! Live-Ticker?
  • Ivo. 24.08.2015 13:22
    Highlight Highlight Habe weder Angst noch fühle ich Schrecken!
  • FrannyDP 24.08.2015 13:17
    Highlight Highlight Und wenn ich keine solch doofe Karte will? Ich will meine Daten garantiert nicht bei der SBB gespeichert haben....
    • Yolo 24.08.2015 13:46
      Highlight Highlight Die Daten haben sie auch jetzt schon und hatten sie schon früher.
    • toobitz 27.08.2015 20:58
      Highlight Highlight Yolo, bitte erkläre, wie die SBB bis jetzt wussten, wann ich welche Strecke gefahren bin.
    • trio 23.01.2017 18:12
      Highlight Highlight @toobitz mittels irisscanner im billettautomat natürlich :D
      Scherz beiseite, jedes Smartphone weiss heute wohin man fährt. Und grundsätzlich vertraue ich den SBB mehr, als irgendwelchen Tech Firmen, die mit meinen Daten Geld verdienen.
  • Hans Jürg 24.08.2015 13:10
    Highlight Highlight DAS ist ein Verkaufsargument für den Swisspass. Damit kann man nicht nur seine Fahrkarten auf einer Karte bündeln sondern sie auch noch als Sicherheitseinrichtung dafür verwenden, dass die Kontaktlos-Bezahlen-Kreditkarte unbemerkt von jemandem ausgelesen wird.
    Wenn man den Swisspass in den Schweizerpass hineinlegt, kann der Chip des Passes wahrscheinlich auch nicht von Unbefugten ausgelesen werden.
    Also eine sehr gute Sache. Ich muss mir direkt heute Abend so einen Swisspass besorgen.
  • Denlor 24.08.2015 12:01
    Highlight Highlight @Watson: Habt ihr diesen Beitrag bei 20Minuten eingekauft oder einen Praktikanten von denen übernommen?
    Hauptsache irgendetwas schreiben damit man lästern kann..
    Übrigens: Seit ich einen PC habe, muss ich ständig Updates installieren! Bei meiner Schreibmaschine war dies nie der Fall! Frechheit!
    • jk8 24.08.2015 12:19
      Highlight Highlight hab ich mir auch gedacht, will watson etwa ins SBB-Bashing Geschäft einsteigen?
      Da ist 20min aber ein starker Konkurrent, ich denke die sind in Sachen Bashing auf einem unerreichbaren Level, sorry :)
    • ben_fliggo 24.08.2015 12:44
      Highlight Highlight sauerei! ich will auch meine schreibmaschine zurück. die anfrage bei olivetti blieb jedoch unbeantwortet.
  • STJEREM 24.08.2015 12:00
    Highlight Highlight Es gibt Metallplatten in Kreditkartenform, die man zwischen Pass und Kreditkarte platzieren kann.
  • moimoimoi 24.08.2015 11:48
    Highlight Highlight oh mein gott, was für ein skandal. dass sich schon 2 kreditkarten im portemonnaie gegenseitig stören, dürfte man auch erwähnen. dann noch die mobility karte und schon nehmen wir alle die karten raus, wie gewohnt.
  • Migu Schweiz 24.08.2015 11:33
    Highlight Highlight Swisspass in Alufolie wickeln und gut ist, oder für den Swisspass ein alu etui basten, schon geht die Kreditkarte wieder, ist ein Versuch wert.
    • Yolo 24.08.2015 13:44
      Highlight Highlight Da gibt es sicher einen passenden Aluhut zum Portemonnaie.
    • Niquey 24.08.2015 14:23
      Highlight Highlight Dazu hätt' ich gern ein Tutoriäl auf IuuTuub, wenns geht.
  • elivi 24.08.2015 11:27
    Highlight Highlight ich wundere mich ob der artikel echt wert war. Anzahl personen die RFID kreditkarten benutzen zum zahlen is wahrscheinlich kleiner als Anzahl GA/halb tagx benutzer die bald alle swisspass haben. Die Anzahl solcher personen die in beide töpfe fallen is noch kleiner. Diese personengruppe hat potentielle probleme (die eigentlich einfach gelöst werden kann) ... ich sag jetzt potentiel weil nicht alle ihr GA und Kreditkarte gleich aufbewahrt.
    Das nennt sich 'high-level-motzen', konzentrieren wir uns auf echte probleme.
  • Alnothur 24.08.2015 11:23
    Highlight Highlight Man sollte das Portemonnaie sowieso abschirmen, wenn man RFID-Karten drin hat, sonst kann sich ja jeder mit einem Lesegerät mal eben schnell 40 Franken abbuchen...
    • imo 24.08.2015 13:30
      Highlight Highlight Da muss ich dir leider widdersprechen, ein Hacker kann kein Geld via RFID abbuchen, da das nur von authorisierten Händler belastet werden darf/kann.
      Allerding kann er deine Kreditkartennummer, Name des Karteninhabers, CSC Nummer und kann damit einfach im Netz einkaufen oder kann sie im Deepweb verkaufen.
      Siehe dazu:
      Play Icon
    • Yolo 24.08.2015 13:43
      Highlight Highlight Das funktioniert ja nicht, weil sich die Karten gegenseitig stören. Von dem her, alles Safe...
  • openyourworld 24.08.2015 11:18
    Highlight Highlight Da kommt man nach 6 Monaten Ausland zurück in die Schweiz & sieht wieder die trivialen Problemchen hier. Herrlich! :D
  • pun 24.08.2015 10:55
    Highlight Highlight Auch ärgerlich finde ich, dass keine Lösung für die Grenzgänger präsentiert wurde. Ich wohne direkt an der deutschen Grenze und kann mit Halbtax auch in Konstanz vergünstigt fahren. Nur kann ich das jetzt nicht mehr ausweisen...
    Ausserdem muss ich jetzt ein Jahr lang doch wieder zwei Karten mit mir rumtragen, weil sie es noch nicht geschafft haben, auch das Gleis7 auf dieselbe Karte zu tun.
    Unausgegoren und meiner Meinung nach unangebracht. V.a. dass man nicht mehr draufdrucken kann, was das jetzt für ein Billet ist.
    • Yolo 24.08.2015 13:41
      Highlight Highlight Also ich trinke gerne Kaffee...
    • Niquey 24.08.2015 14:25
      Highlight Highlight Ui! Wir sind uns mega äähnlech, Yolo! Sag jetzt nicht, dass du ihn auch mit einem Gutsch Milch am liebsten magst?
    • Yolo 24.08.2015 15:01
      Highlight Highlight voll, und mit Kekse!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • ast1 24.08.2015 10:44
    Highlight Highlight Endlich weiss ich wieso ich nirgends mehr kontaktlos zahlen kann! Hab nicht an den SwissPass als Fehlerquelle gedacht. Ein Stück Alufolie im Portemonnaie wird das wohl beheben.
  • Yolo 24.08.2015 09:44
    Highlight Highlight Habe das gleiche Problem mit der Mobility-Karte und der Kreditkarte, und? Da hilft, Karte raus nehmen, hinhalten und fertig.
  • MediaEye 24.08.2015 09:32
    Highlight Highlight Hat es denn wirklich noch keiner begriffen??

    Diese Karte und damit das System der RFID dienen doch nur zur Vorbereitung des Mobility Pricing; und damit einer weiteren Abzocke der Reisenden und Pendler!
    Und es führt zu völlig willkürlichen Preisen, je nach Strecke und Tageszeit! Wollen wie das wirklich? Ich denke doch eher NEIN!
    Früher gabs auch Zuschläge auf Bergstrecken; später dann wurde auf den Rennstrecken als CashCow den Nutzern in die Tasche gegriffen!
    Wehret den Anfängen, sag ich da bloss.
    • herpderpschlerp 24.08.2015 10:03
      Highlight Highlight Jaa gebt ihm keule und speer, damit er im wald jagen und in der baumhütte übernachten kann, uga uga. Es zwingt dich niemand, die kreditkarte zu benutzen oder öv zu fahren.
    • Hans -würkli- Nötig 24.08.2015 10:34
      Highlight Highlight Mobility Pricing ist eine gute Sache. Richtig angewandt führt es eben nicht zu völlig willkürlichen Preisen. Was von vielen Leuten zusammen genutzt und zusammen bezahlt wird, wird günstiger werden. Kosten-Nutzen im Einklang, wie's sein soll.
      Dafür wird die kaum genutzte Bergbahn im hintersten Teil des Landes endlich Kosten-Nutzen-Bezogene, wie Sie vermutlich sagen würden "Abzocker-Wucher-Preise" verlangen.
    • qumquatsch 24.08.2015 10:49
      Highlight Highlight Also ich bin FÜR mobility pricing (verursacherprinzip) und auch wenn ich leider nicht überzeugt bin davon, dass dies effektiv einen direkten zusammenhang hat, würde ich es sehr begrüssen
    Weitere Antworten anzeigen
  • MediaEye 24.08.2015 09:18
    Highlight Highlight Hahaha, Ich denke, hier irrt sich der Schärli doch mächtig; wenn der Widerstand gegen dieses UNDING hoch bleibt, stirbt dieses eher als er sich das denkt!
    Und ich lehne es generell ab.
  • Timä 24.08.2015 09:04
    Highlight Highlight Auch wenns nicht das Problem des SwissPass ist: Sch... finde ich ihn trotzdem...
  • Stephan Huber 24.08.2015 08:51
    Highlight Highlight Klar ist es ärgerlich, jedoch ganz klar kein Problem der SBB. Ich habe drei Kreditkarten und das gleiche Problem. Woher soll ein Terminal wissen, welche Kreditkarte eingelesen werden soll.
    • Pascal Mona 24.08.2015 09:18
      Highlight Highlight Wieso denn? Nun meinetwegen mag es an der Technik liegen, davon verstehe ich als Ottonormalverbraucher zuwenig, schlussendlich funktioniert es nicht mehr seit ich diesen SwissPass habe! Und ich habe auch 2 Kreditkarten mit dieser Funktion, das funktioniert problemlos, es nimmt einfach diejenige welche näher dran ist, halte ich mein Portemonnaie "linksrum" an den Terminal nimmt es die Mastercard, halte ich es "rechtsrum" ran nimmt es die Visa, klappt ohne Probleme!
    • BaDWolF 27.06.2017 07:43
      Highlight Highlight Na also, Swisspass in die Mitte und gut ists...
  • 7immi 24.08.2015 08:46
    Highlight Highlight Dies liegt nicht am SwissPass, sondern an der RFID-Technologie. Die SBB sind unschuldig. Spannend, dass dies einen Artikel wert ist!
  • adritschka 24.08.2015 08:30
    Highlight Highlight Auch wenn diese Interferenz mit Kreditkarten ein First World Problem ist; der SwissPass wird in meinen Augen immer mühsamer und mühsamer. Genau dies, was ich mir von einem neuen Produkt natürlich erhoffe.

    Ich hoffe schwer, dass sich irgendjemand dazu nieder lässt, das bis jetzt allgemein negative Feedback zu Herzen zu nehmen und ein Produkt zu lancieren, dass die immer mehr zahlenden Kunden zufrieden stellt.
  • elivi 24.08.2015 08:11
    Highlight Highlight Das wird jedem passieren, der mehr als eine solche Karte besitzt. Daran können die SBB nix ändern. Es bietet aber eine Plattform für neue Erfindungen und eine Revolution des Portemonaies. Ein Kollege, der den SwissPass hat, meckerte auch kürzlich, jetzt müsse er es immer rausnehmen, weil das Lesegerät nicht durchs Sichtfenster lesen kann ... ich nur, lol das mach ich schon immer, da ich sowieso kein Sichtfenster habe. Nicht jedes negative Feedback gilt für jeden ...
  • derBurch 24.08.2015 08:10
    Highlight Highlight Der SwissPass wurde vom Vöv (Verband Öffentlicher Verkehr) eingeführt. Die SBB sind eines von mehrerer Partnerunternehmen, welche teilnehmen. Darum können die SBB nichts auf die Karte drucken und deshalb sind auch nicht die SBB schuld an euren Kreditkarten.
  • Timmy :D 24.08.2015 08:02
    Highlight Highlight Eindeutig ein Problem der "neuen" Welt. Viele Menschen benutzen elektrische Technologie ohne Grundwissen zu haben. Es ist vollkommen logisch, dass sich die verschiedenen Chips dazwischenfunken. Es ist zu vergleichen mit einem Ton, den der Chip von sich gibt, nur dass jede Karte einen Ton auf einer anderen Höhe (Frequenz) von sich gibt. Das Lesegerät weiss nun nicht, welcher Ton der richtige ist und nimmt den lautesten. Dies ist wohl in unserem Fall der SwissPass.
  • Flint 24.08.2015 07:55
    Highlight Highlight Mein Beileid! Ich verstehe sowieso nicht recht warum Leute ihr gesamtes Portemonnaie an den Leser halten. Da haben Leute Angst, ihr SwissPass würde irgendwo aus der Ferne ausgelesen, aber dem Kartenterminal am Kiosk zeigt man gleich freiwillig mal sämtliche Karten mit RFID in der Geldbörse zum Auslesen... Bravo!
  • tomdance 24.08.2015 07:47
    Highlight Highlight Joaberneiau! Ich habe drei Kreditkarten. Mit allen kann ich auf die neue Art und Weise bezahlen. Alle sind im gleichen Portemonnaie. Kann ich bitte Daniel mitnehmen, damit er mir die Kreditkarte herausfischt? *Sarkasmus off* . Das sind wirklich Luxusprobleme...
  • thierry_haas 24.08.2015 07:30
    Highlight Highlight Zum Glück gibt es Watson um uns den Wochenstart mit solch unglaublich interessanten Nachrichten zu versüssen! Made my day :)
  • Nadine Alexandra 24.08.2015 07:12
    Highlight Highlight Ich habe noch nie einen Menschen gesehen, der die Karte bei der Zahlung nicht (!) aus dem Portemonnaie nimmt. Ich nutze es auch regelmässig, habe auch einen SwissPass & bei mir passiert so nie etwas.
  • giuseppe.arcidiacono 24.08.2015 07:10
    Highlight Highlight First World Problem?
  • dracului 24.08.2015 07:10
    Highlight Highlight Uns wird Angst gemacht, dass RFIDs unbemerkt aus dem Portmonaie gelesen werden können und Hersteller verkaufen RFID-blockierende Hüllen und Geldbörsen. Nun beklagt man sich, dass es nicht durch ein Portmonee funktioniert? Je nach Sichtweise erhöht ja der SwissPass sogar die Sicherheit.
  • Sigmund Freud 24.08.2015 07:07
    Highlight Highlight Ich frage mich, weshalb die SBB das GA nicht fest auf den SwissPass aufdrucken, so dass GA-Besitzer, die z.T über 5000 Fr. pro Jahr zahlen, weiterhin einfach nur die Karte vorweisen können anstatt sie scannen zu lassen. Denn für mich hat diese Karte absolut keinen Vorteil oder sehe ich das falsch?
    • koks 24.08.2015 07:49
      Highlight Highlight Die SBB können die Kontrolleure abschaffen, das liegt doch auf der Hand.
    • Charlie Brown 24.08.2015 07:53
      Highlight Highlight @Sigmund Freud: Dazu hätte es den SwissPass (mit all seinen Vorteilen) nicht gebraucht. Das würde sich dann halt einfach immer noch GA nennen. Der Witz am SwissPass ist ja gerade, dass mit der selben Karte, die über Jahre Bestand hat, die unterschiedlichsten Abos respektive Services abgedeckt werden können.
  • Schreiberling 24.08.2015 06:59
    Highlight Highlight Der wichtigste Vorteil beim kontaktlosen Zahlen ist, dass man die Karte nicht mehr aus der Hand geben muss. Das muss dieser Herr auch weiterhin nicht. Und wenn er sich beschwert, dass er eine Karte aus der Geldbörse nehmen muss, beschwert er sich sicher auch, wenn er an einer Tankstelle den Zapfhahn selbst bedienen muss.

    Und mit dem SwissPass ist es wie mit allem neuen auch: Sobald sich die Leute mal daran gewöhnt haben, hört das Genörgel auf. Der Mensch mag einfach keine Veränderungen.
  • joe 24.08.2015 06:58
    Highlight Highlight First World Problems...!
  • Skianto 24.08.2015 06:54
    Highlight Highlight Bargeldloses Zahlen ist eine Vorstufe der Bargeldabschaffung. Damit wären wir also den Banken vollends ausgeliefert. Der Trend ist klar. Die Eliten drängen auf die Bargeldabschaffung. Wer Quellen und Beweise möchte, findet diese im Netz...
    • Laubos 24.08.2015 07:28
      Highlight Highlight Wir sind schon jetzt den Banken, oder eher dem Bankenglauben ausgeliefert. Sobald dieser Glauben auseinanderfällt, welchen Wert werden dann die Nümmerchen auf dem Konto haben? Wie viel Wert ein Stück Papier?
    • Älü Täme 24.08.2015 07:34
      Highlight Highlight Kauf dir einen Aluhut, der schützt dich dann auch gleich vor Chemtrails!
    • koks 24.08.2015 07:36
      Highlight Highlight Und wer sind die Eliten? Die Milliardärsfamilien?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sagitarius 24.08.2015 06:54
    Highlight Highlight Also ganz ehrlich!
    Ich seh das Problem nicht!
    • olivers 24.08.2015 07:21
      Highlight Highlight Das ist zwar eine ganz andere Story, aber meine RFID-Kreditkarte funktionierte an allen SBB- und ZVV-Schaltern nie mehr, nachdem ich sie in London auf der U-Bahn verwendet hatte. Danach funktionierte sie noch bei Coop und das wars. Alle andern Lesegeräte meldeten "nur eine Karte an den Leser zu halten". Vielleicht wird das mal ein Problem, wenn jede Supercard, oder gleich jede Kundenkarte nur noch RFID-Chips hat. Die Kosten für das Ersetzen der Karte wollte selbstverständlich keiner tragen, weil das Problem unbekannt ist. Also vielleicht in Zukunft dann ein Problem, resp. eine Story :)
  • Matrixx 24.08.2015 06:52
    Highlight Highlight Hier müsste man wohl auf NFC setzen. NFC und RFID stören sich meines Wissens nicht gegenseitig und das Problem wäre gelöst. Oder irre ich mich da?
    • Schema 24.08.2015 09:15
      Highlight Highlight NFC basiert auf der RFID-Technologie.
    • cmueller 24.08.2015 09:16
      Highlight Highlight NFC ist eine spezielle Norm von RFIDs. Sobald du zwei NFC-Transponder nebeneinander hast, dürfte sich wiederum das selbe Problem ergeben. Aber auch wenn deine Idee funktionieren würde, könntest du wiederum nur mit 2 "Karten" hantieren, reicht das? Es muss also sowohl in der "alten" als auch "neuen" Welt eine manuelle Auswahl der Karte erfolgen, es sei denn das Gerät signalisiert aus weiterer Entfernung bereits welche Karte oder welcher Kartentyp erwünscht.
    • Matrixx 24.08.2015 11:31
      Highlight Highlight @cmueller

      Es gibt sogenannte NFC-Tags, die man programmieren kann. Wenn also ein solcher "Tag" programmiert wird, sollte es doch möglich sein, einen Code einzuschleusen, der sich von anderen unterscheidet. So sucht das Lesegerät also nach diesem bestimmten Code und liest die dazugehörigen Infos, während er die anderen Karten mit einem andere Code nicht lesen kann.
      Das scheint machbar zu sein, nicht?
  • Blutgruppe 24.08.2015 06:42
    Highlight Highlight Technik sollte doch das Leben erleichtern... oder hab ich da etwas falsch verstanden?
    • toobitz 24.08.2015 08:48
      Highlight Highlight Ja, hast du. Technik soll es Unternehmen ermöglichen, Kosten zu sparen, bessere Kontrolle über das Verhalten ihrer Kunden zu haben und das Wissen darüber zu nutzen, neue Möglichkeiten zu erschliessen, profitabler zu werden. Ein Nutzen für den Kunden steht nicht im Vordergrund, ausser natürlich beim Marketing.

SBB-Personal demonstriert gegen Meyer: «Chefs sind meilenweit von Realität entfernt»

Verschmutzte und verspätete Züge machen nicht nur die Passagiere, sondern auch das Personal sauer. Am Montag gehen darum SBB-Angestellte auf die Strasse. Barbara Spalinger, Vizepräsidentin der Eisenbahner-Gewerkschaft SEV, sagt, was sich jetzt bei den Bahnen ändern muss.

Frau Spalinger, SBB-Angestellte demonstrieren am Montag vor dem Hauptsitz in Bern gegen «schädliche Reorganisationen» und gegen die SBB-Führung. Woher kommt diese Wut?Barbara Spalinger: Im August wurde ein Zugbegleiter in Baden von einer defekten Zugtüre eingeklemmt und tödlich verletzt. Der Unfall hat viele Mängel bei den SBB aufgedeckt und hallt beim Personal immer noch nach. Bei den Lokführern, im Unterhalt oder bei den Zugbegleitern: Es fehlt laut unserer Analyse im SBB-Betrieb an …

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