DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Otto muss sich mit rassistischem Tweet herumschlagen – und findet die passende Antwort

17.02.2020, 06:5117.02.2020, 13:19

Der Hass im Netz macht auch vor Versandhäusern nicht Halt. Eine Nutzerin beschwerte sich über ein Bild auf der Webseite des Versandhauses Otto – weil das abgebildete Model nicht weiss war. Auf Twitter machte sie ihren Hass auch noch öffentlich.

In dem Foto lacht ein junge Frau in die Kamera – und das ist alles. Für besagte Userin war das zu viel, sie schrieb Otto eine länger Email voller rassistischer Aussagen.

Und für ein bisschen Öffentlichkeit postete die Nutzerin ihre Email auf Twitter, überschrieb ihren Tweet mit noch mehr Rassismus. Um ein Beispiel zu nennen: «Da will man ein Kundenkonto eröffnen, klickst entsprechend, glotzt mich Afrika an.»

Um dieses Bild ging's:

Die Twitter-Nutzerin namens «Paula» ist übrigens laut ihrer Selbstbeschreibung «so weit rechts, dass sie links schon wieder um die Ecke komme» und «Mitglied der AfD».

Auftritt: ein gutes Social-Media-Team.

So reagierte Otto

Das Team des Versandhauses war allem Anschein nach genauso angewidert von dem Tweet, wie wir es sind, und fand die passende Antwort.

Kein Einzelfall, heisst es bei Otto

Ein Unternehmenssprecher sagte watson zu dem Vorfall: «So etwas kommt immer mal wieder vor, da geht es uns nicht anders als vielen weiteren Unternehmen, die öffentlich Werbung betreiben.»

Meldungen solcher Art disqualifizierten sich «zum Glück» meist schnell durch fragwürdige Aufbereitung und Tonalität, nicht in jedem Fall sei es empfehlenswert, überhaupt auf rassistische Tweets zu antworten, um Absendern und Inhalten keine grössere Bühne zu bieten.

Diesmal hat sich Otto für eine Antwort entschieden – und klare Kante gegen rechts gezeigt. Dafür gab es auch Lob. «Mal kurz ein Flausch für das Social-Media-Team von Otto», schrieb «Bild am Sonntag»-Journalistin Miriam Hollstein

Die Antwort von Otto bekam 25'000 Likes.

(pcl/ll/watson.de)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die gemeinsten Tweets über Promis (... sind eigentlich sehr, sehr lustig)

1 / 40
Die gemeinsten Tweets über Promis (... sind eigentlich sehr, sehr lustig)
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Ab sofort schauen wir Pressekonferenzen nur noch mit Filtern

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Knall in der Game-Branche: Microsoft kauft Activision Blizzard für 70 Milliarden Dollar

Mega-Übernahme in der Spielebranche: Populäre Games wie «Call of Duty», «Diablo», «World of Warcraft», «Overwatch» und viele mehr sollen künftig von Microsoft kommen. Das heisst: PC- und Xbox-Spieler können künftig wohl auch Blizzard-Games mit Microsofts Spiele-Abo «Game Pass» spielen. Der Software-Riese hinter der Spielekonsole Xbox kauft dafür den Spieleanbieter Activision Blizzard für fast 70 Milliarden Dollar.

Zur Story