Digital
Sunrise

Das musst du über Swisscoms neue Handy-Vorwahl 075 wissen

Voraussichtlich ab Herbst vergibt Swisscom 075-Nummern an alle Prepaid-Neukunden.
Voraussichtlich ab Herbst vergibt Swisscom 075-Nummern an alle Prepaid-Neukunden.bild: shutterstock

Das musst du über Swisscoms neue Handy-Vorwahl 075 wissen

14.07.2015, 12:3414.07.2015, 13:55

Die Swisscom vergibt ab sofort Mobilfunknummern mit der Vorwahl 075 an neue Prepaid-Kunden. Die Nummernblöcke mit der Vorwahl 079 seien allmählich aufgebraucht, teilte der grösste Telekom-Provider des Landes am Dienstag mit.

Vorläufig erhalten neue Prepaid-Kunden mit einem Kombiangebot aus SIM-Karte und Gerät eine 075er-Nummer. Voraussichtlich ab Herbst würden diese an alle Prepaid-Neukunden vergeben, heisst es im Kommuniqué.

Für Abokunden werde die Vorwahl dann im Verlaufe des nächsten Jahres ebenfalls eingeführt. Auf Wunsch könnten Abokunden besonders einprägsame Nummern schon jetzt erwerben. Das ist auf dieser Website möglich.

Bislang wurden die 075er-Nummern gemäss Swisscom nur an Geschäftskunden mit Datenabos vergeben.

Bei Sunrise, M-Budget und Lycamobile gibt's die 077er-Vorwahl

Ebenfalls eine zweite Mobilfunk-Vorwahl hat Sunrise in Betrieb: Seit der Übernahme des Konkurrenten Tele2 betreibt Sunrise neben der üblichen 076er-Vorwahl auch die 077er-Vorwahl. Neukunden erhielten allerdings weiterhin 076er-Nummern, sagte Sunrise-Sprecher Roger Schaller. 

Neben Sunrise verwenden auch M-Budget und Lycamobile die 077er-Vorwahl.

Salt bleibt bei 078

Salt (ehemals Orange) hat neben den 078er-Vorwahlnummern keinen weiteren Nummernblock. «Wir haben auf absehbare Zeit noch genügend Nummern zur Verfügung», sagte Salt-Sprecherin Therese Wenger. 

Noch nicht vergeben sind laut Bundesamt für Kommunikation (Bakom) die 073er-Vorwahlnummern. 

(sda/awp)

21 Comics, die zeigen, wie das Smartphone unser Leben verändert hat

1 / 23
21 Comics, die zeigen, wie das Smartphone unser Leben verändert hat
Die Evolution der Menschen.
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
4 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4
Die Schweiz steht am häufigsten am Uno-Folter-Pranger – die Sonntagsnews
Die Titlis-Bahnen haben eine frühere Nachrüstungsempfehlung des Gondel-Herstellers Garaventa nicht umgesetzt und die Schweiz ist weltweit am häufigsten mit Folter-Beschwerden bei der Uno konfrontiert – die Sonntagsnews.
Die Schweiz ist laut einer Auswertung der «SonntagsZeitung» weltweit am häufigsten mit Folter-Beschwerden bei der Uno konfrontiert gewesen. Sie habe sich in den letzten Jahren 133 Mal vor dem Uno-Ausschuss gegen Folter verantworten müssen. Die meisten Klagen stammten von abgewiesenen Asylsuchenden, die ihre Ausschaffung verhindern wollten und Foltergefahr geltend machten. Laut dem Staatsrechtsprofessor Markus Schefer von der Uni Basel bedeute dies nicht, dass es in der Schweiz besonders viele Menschenrechtsverstösse gebe. Vielmehr zeige die hohe Zahl, dass das Rechtssystem hierzulande funktioniere. «Es lohnt sich hier, eine Beschwerde einzureichen, weil die Entscheide der Uno hier ernst genommen werden», sagte Schefer zur «SonntagsZeitung». Ein weiterer Grund für die vielen Beschwerden sei die hohe Dichte an NGOs und spezialisierten Anwälten in der Schweiz sowie, dass Uno-Menschenrechtsverfahren hier relativ gut bekannt seien.
Zur Story