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Swisscom senkt Roaming-Tarife – leider gibt's ein fettes ABER

Der Schweizer Internet-Vergleichsdienst Verivox hat die an sich erfreuliche Ankündigung unter die Lupe genommen.



Swisscom hat am Donnerstagmorgen angekündigt, die Preise für Datenroaming ab 1. April zu senken. Das Handy-Surfen wird gemäss Medienmitteilung in fast allen Ländern günstiger.

Die neuen Preise gelten für Datenpakete, die zusätzlich gekauft werden. Viele Swisscom-Abos enthalten bereits Datenroaming.

Was ändert sich?

«Für die meisten Schweizer sind die Konditionen in den EU-Ländern am wichtigsten. 200 MB kosten neu 9.90 Franken, das ist ein Drittel weniger als bisher. Als erster Schweizer Netzbetreiber bietet Swisscom 3 Gigabyte Datenroaming an. Diese kosten 69.90 Franken. Bisher bot Sunrise mit 2 Gigabyte das grösste Paket eines Schweizer Netzbetreibers an.»

quelle: verivox

«Wer auf den Fidschi- Inseln am Strand liegt, einen Cocktail schlürft und die Freunde zu Hause mit Selfies neidisch macht, profitiert stark von der neuesten Preissenkung von Swisscom. Ein Paket mit 200 MB kostet ab April 14.90, bisher waren es 99 Franken», rechnet Telekomexperte Ralf Beyeler vor.»

Die gute Nachricht

In den vergangenen Jahren war es immer die Swisscom, die als erste Schweizer Mobilfunkanbieterin die Roaming-Preise gesenkt hat. Die Konkurrenz korrigierte in der Folge ebenfalls ihre Preise nach unten. «Sunrise und Salt werden vor den Sommerferien ihre Preise ebenfalls senken», wird Beyeler zitiert.

Der Telekomexperte von Verivox zieht folgendes Fazit: Swisscom biete konkurrenzfähige Preise. Erstaunlich sei, dass die Marktführerin in Einzelfällen teurer sei als andere Anbieter.

Bild

infografik: verivox

Wo ist der Haken?

Wie bei den monatlichen Handy-Abos bewegen sich auch die Roaming-Preise nur in eine Richtung – nach unten. Unsere europäischen Nachbarn sind aber viel besser dran: Ab Juni können Bürger in der Europäischen Union ohne Aufpreis surfen und telefonieren, die Roaming-Kosten werden gestrichen.

Ob in den Ferien am Meer oder auf Geschäftsreise: Schweizer Handy-Nutzer müssen weiterhin mit Zusatzkosten rechnen. Es sei denn, sie behelfen sich mit Prepaid-Angeboten vor Ort.

Verivox schreibt in der Medienmitteilung:

«Damit die Konsumenten auch in den Ferien ihr Smartphone genauso einsetzen können wie zu Hause, wäre es sinnvoll, wenn Swisscom ein Angebot wie in der EU lancieren würde. Ab diesem Sommer gibt es dort keine Roaminggebühren mehr. Swisscom hat das Datenroaming im Ausland immer noch limitiert und schränkt so das Bedürfnis vieler Kunden ein»

(dsc)

Die Swisscom-Tochter Wingo hat diese Woche neue Handy-Flatrates angekündigt

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28
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
28Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • fabsli 30.03.2017 21:08
    Highlight Highlight Wie Bonobo-Äffchen: Mein Nachbar hat mehr! Ich will seins!
    Wollt ihr auch den Lohn unserer Nachbarn? Bitte! Immer die selbe Diskussion beim Roaming. Wer in die Ferien geht und surfen will, soll an Orte mit gratis Wifi gehen. Wer auch an Orte ohne Wifi seine Fotos verschicken will, soll 9.90 bezahlen und zwei Bier weniger trinken. Ausserdem: Wer sich Fidji-Ferien leisten kann, der hat keine Berechtigung zu meckern!
  • Menel 30.03.2017 17:03
    Highlight Highlight Sehe das bei meinen deutschen und österreichischen Verwandten und Freunden, die zahlen nix im Vergleich zu uns. Für mich käme es sogar günstiger, wenn ich ein österreichisches Abo abschliessen würde und hier in der Schweiz surfe 😳
    • EinePrieseR 30.03.2017 21:07
      Highlight Highlight Die verdienen aber auch nix im Vergleich zu uns..
    • fabsli 31.03.2017 10:44
      Highlight Highlight Die Schweiz ist nicht in der EU. Schweizer Anbieter profitieren daher nicht von der Regulierung in der EU und haben somit schlechtere Konditionen gegenüber europäischen Anbietern.
      Alles kann man nicht haben ;)
  • Erbinho 30.03.2017 16:49
    Highlight Highlight "Wochenendausflüge werden teurer, weil kleinere Datenpakete (50 Megabyte) wegfallen."
    Man kann auch ein Wochenende weg ohne gleich immer ein Datenpaket zu kaufen... Imfal! ;-)
    Was ich sagen will: tragisch wenn man nicht mal ein Wochenende ins Ausland kann ohne ständig online zu sein... O.O
  • grazybaba 30.03.2017 16:06
    Highlight Highlight Vielleicht ein Aprilscherz 😂😂😂
  • patnuk 30.03.2017 15:23
    Highlight Highlight Diese Aussagen stimmt nicht ganz von Verivox, in der EU dürfen keine zusätzlichen Roaming gebühren verrechnet werden, was aber nicht unlinimitiert heisst. Hast du ein ein Abo mit 2GB Internet in Frankreich, ist er auch in Deutschland auf 2GB limitiert, man muss aber keine zusätzlichen Roaming zahlen. Dass ist auch mit der Swisscom der Fall, mit Abos kann man ganz Jahr in der EU ohne zusätzlichen Gebühren surfen und telefonieren.
    • nukular 30.03.2017 15:59
      Highlight Highlight Das ist voellig falsch! Es soll so eine formel geben..es kommt auf die bruttoabokosten drauf an...
    • waffeleisen 30.03.2017 16:30
      Highlight Highlight Das ist ja mal eine ganz fundierte Aussage: "Das ist voellig falsch! Es soll so eine formel geben.."
      Dann bring doch diese Zauberformel (Es gibt keine. Was patnuk geschrieben hat, ist völlig korrekt).
      Und für die, die's noch nicht mitbekommen haben: Die CH gehört nicht zur EU. "Roam like at home" wurde den Providern in der EU per Verordnung vorgeschrieben. Sie haben aber natürlich keinerlei Verpflichtung ggü. CH Providern die Leistungen besonders günstig zu verrechnen.
    • nukular 30.03.2017 18:27
      Highlight Highlight Und wie ich recht habe!
      Die EU hat dafür eine eigene Formel erdacht. Demnach gilt: Nettopreis des Tarifs im Inland dividiert durch den Einkaufspreis für Mobilfunker im Ausland multipliziert mal zwei ergibt das Datenvolumen, das innerhalb der EU genutzt werden kann. Ein Beispiel: Kostet ein Tarif 15 Euro, und der Einkaufspreis beträgt zehn Euro, dann können Kunden maximal drei GB im Ausland verbrauchen. Siehe im «derstandart» vom 26märz
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nastor 30.03.2017 14:56
    Highlight Highlight Wer eine möglichst breite Abdeckung und niedrige Preise sucht, der sollte sich mal die Simkarte von Swiss anschauen (Die Fluggesellschaft). Noch günstiger geht es mit glocalme, einen Router der weltweit Internet bereitstellt. Ich hab den der ersten Generation und die Pakete sind sehr günstig, besonders wenn man öfters an exotischere Orte verreist.
  • Zappenduster 30.03.2017 14:28
    Highlight Highlight Die ganze Roamingpolitik der Schweizer Telecoms kann man nicht mehr ernst nehmen. Wie werden schon wieder die hohen Gebühren gerechtfertigt? Sorry es bleibt die pure Abzocke.
    Zwar, wir beschäftigen ja sicher Network Engineers aus Indien mit Schweizer Lohn - not.

    Die Kunden werden weiterhin gemolken.

  • gbfa 30.03.2017 14:19
    Highlight Highlight finde ich super.. die deutschen angebote! und wenn ich nicht telefonieren kann in der CH, darf ich mich mit einem callcenter in indien unterhalten.. hoffentlich auch ganz ohne roaming.. hahaha
    wieso ist eigentlich nicht alles einfach gratis.. irgendwo auf der welt gibts das sicher..
    finde es super das die preise senken, dennoch hoffe ich das der service weiterhin top ist. Wegen 10.- im monat will ich mich nicht stundenlang mit störungen auseinandersetzen.
    • mcfri 30.03.2017 15:34
      Highlight Highlight So richtig super ist der Swisscom Kundendienst nicht. Technisch anspruchsvollere Fragen kann der Supporter nicht beantworten respektive verweist auf das Swisscom Engineering gegen Gebühren... Also lieber weniger bezahlen!
    • fabsli 31.03.2017 10:17
      Highlight Highlight @mcfri Kommt auf deine Frage drauf an.
  • mcfri 30.03.2017 13:53
    Highlight Highlight Es wäre schön, wenn unsere Swisscom agieren würde statt reagieren. Stattdessen versucht Swisscom noch eine Zeit die unbeweglichen Kunden abzuzocken - Liebe Swisscom seid etwas innovativer auch bei den Business Modellen, dann können wir (noch) Kunden an euren Services auch in Zukunft Freude haben. Fragt mal eure Kunden was die wollen und baut dann ein Angebot, welches dem Marktführer gerecht wird.
    • Amboss 30.03.2017 16:43
      Highlight Highlight Swisscom macht ja, was die Kunden wollen - und hat es denkbar einfach dabei.
      Denn die grosse Masse der Kunde möchte einfach die Services nutzen, egal was es kostet.

      Ist so, schweizer sind bequem ("Ich war schon immer bei der PTT und bleibe auch da") und schauen nicht auf das Geld.
    • fabsli 31.03.2017 10:48
      Highlight Highlight @mcfri: Swisscom hat Datenpaket-mässig das mit Abstand günstigste Angebot. Geh zB. mal nach Brasilien oder Thailand und kauf dir mit Salt oder Sunrise 1 GB. Du wirst zwischen 400.- und 550.- zahlen. Mit Swisscom 49.90.
  • Midnight 30.03.2017 13:22
    Highlight Highlight Ist immernoch viiiiiiel zu teuer. Ich werde meine Auslands-SIM-Karten also noch eine Weile behalten.
  • Cash 30.03.2017 12:59
    Highlight Highlight Hab neulich blau.de entdeckt - prepaid simkarte aus Deutschland (e-plus) und europaweit gratis eingehende anrufe + anrufen für 9 cent pro minute. Gibt auch viele packages, bei welchem es noch günstiger kommt. Zudem ist oft auch das angerufen werden aus CH günstiger auf DE Handynummer (klingt zwar komisch, ist aber so)
    • gbfa 30.03.2017 14:22
      Highlight Highlight in einem CH abo ist alles flat.. wieso soll ich mich mit cents im ausland abmühen..?
    • Cash 30.03.2017 21:29
      Highlight Highlight Weil alles Flat relativ teuer ist (ausser rein CH vielleicht 30/35.-) und roaming aber teuer kommen könnte. Zudem sind all EU flat angebote über 60 und teils über 120.-
  • nukular 30.03.2017 12:55
    Highlight Highlight Warum aber kann z.B. «3» von AT billigeres Roaming in der Schweiz anbieten als Swisscom im billigeren EU-Ausland?
  • Chääschueche 30.03.2017 12:44
    Highlight Highlight Super Sache Swisscom :)

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