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Trump lanciert Technologierat – und lässt Elon Musk links liegen

FILE - President Donald Trump, right, speaks during a news conference with Elon Musk in the Oval Office of the White House, in Washington, May 30, 2025,. (AP Photo/Evan Vucci, File)
Donald Trump,Elon  ...
Mai 2025: Da durfte Musk noch neben Trump im Weissen Haus auftreten. Bild: keystone

Trump lanciert Technologierat – und lässt Elon Musk links liegen

Der US-Präsident hat Tech-Schwergewichte wie Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und Nvidia-Chef Jensen Huang in ein Beratergremium berufen – aber sein einstiger enger Verbündeter gehört nicht dazu.
26.03.2026, 06:0126.03.2026, 07:44

Der Technologierat soll laut einer Mitteilung des Weissen Hauses dem Präsidenten Empfehlungen dazu geben, wie man die amerikanische Führungsrolle bei Wissenschaft und Technologie stärken könne.

Was auffällt, sind die prominenten Abwesenden. Und Trump setzt bezüglich inhaltlicher Ausrichtung des Gremiums neben Künstlicher Intelligenz und Kryptowährungen auf neue Atomreaktoren und Kernfusion.

Die ganze Liste

Am Mittwoch wurde die Mitgliederliste vom Weissen Haus per Medienmitteilung kommuniziert.

Unter den Mitgliedern sind Google-Mitgründer Sergej Brin, der PC-Unternehmer Michael Dell sowie der als Trump-Unterstützer bekannte Software-Milliardär Larry Ellison, der mit der geplanten Übernahme von Warner Brothers auch zu einem Medienmogul aufsteigt.

  • Marc Andreessen, schwerreicher Software-Unternehmer und Investor, unter anderem bei Meta
  • Sergey Brin, Google-Co-Gründer
  • Safra Catz, CEO des Software-Konzerns Oracle
  • Michael Dell, Chef von Dell Technologies
  • Jacob DeWitte, Gründer und Chef der amerikanischen Atomreaktor-Entwicklerin Oklo Inc.
  • Fred Ehrsam, Mitgründer der Krypto-Investment-Firma Paradigm und der Kryptowährungs-Handelsplattform Coinbase
  • Larry Ellison, Gründer und Verwaltungsratsvorsitzender von Oracle
  • David Friedberg, Chef von The Production Board, einer Technologie-Investmentfirma
  • Jensen Huang, Chef des Chipherstellers Nvidia
  • John Martinis, Physiker und Nobelpreisträger im Bereich Quantencomputer
  • Bob Mumgaard, Chef von Commonwealth Fusion Systems, des angeblich weltweit führenden privaten Unternehmens im Bereich der Kernfusion
  • Lisa Su, Chefin des Chipherstellers AMD
  • Mark Zuckerberg, Chef des Meta-Konzerns und Miteigentümer mit Entscheidungsmacht

Wer fehlt sonst noch?

In den vergangenen Monaten suchten viele Top-Manager der Tech-Industrie die Nähe zu Trumps Weissem Haus. Aber: Auch andere einflussreiche Top-Manager wie Apple-Chef Tim Cook oder der Mitgründer des ChatGPT-Entwicklers OpenAI, Sam Altman, gehören nicht dem neuen Trump-Beratergremium an.

Was hat Trump vor?

Gemäss US-Medienberichten wird erwartet, dass das 13-köpfige Gremium unter anderem Einfluss auf die KI-Politik der Trump-Regierung ausüben wird.

Die Ankündigung zu den Mitgliedern des Technologierates erfolgte wenige Tage, nachdem das Weisse Haus einen KI-Rahmenplan veröffentlicht hatte. Dieser legt den Plan der Trump-Regierung für den Kongress zur Regulierung der neuen Technologie dar. Trump will, dass das US-Parlament ein Gesetz verabschiedet, das die Bundesstaaten daran hindert, KI zu regulieren.

Musk überwarf sich mit Trump

Musk, der mit Abstand reichste Mensch der Welt, führt unter anderem den Elektroautohersteller Tesla und die Weltraumfirma SpaceX mit dem Satellitenkommunikationsdienst Starlink. Der südafrikanisch-amerikanische Multimilliardär hatte Trump im Wahlkampf ums Weisse Haus mit mehr als 250 Millionen Dollar unterstützt.

In den ersten Monaten von Trumps zweiter Amtszeit gehörte Musk zu den engsten Vertrauten des Präsidenten, die beiden überwarfen sich jedoch im Streit um ein von Trump erlassenes Steuergesetz. Seitdem gab es zwar wieder öffentliche Zeichen für eine Annäherung, aber die alte Nähe stellte sich nicht wieder ein.

Quellen

(dsc)

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