Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Souvenirjäger bei der Arbeit: Ein Microsoft-Mitarbeiter hämmert ein Hinweisschild in Gebäude 2, das abgerissen wird, aus der Wand. bild: microsoft

Wer möchte hier nicht arbeiten? So sieht das künftige Microsoft-Hauptquartier aus

Microsoft macht die ältesten Gebäude seines Campus platt und baut die Firmenzentrale der Zukunft. Ein Einblick in die Welt der Microsofties.



Microsoft City bei Seattle ist ein gigantischer Firmencampus bestehend aus 125 Gebäuden. Gut 42'000 der über 130'000 Angestellten arbeiten hier auf einer Fläche von rund 100 Fussballfeldern. Mehrere Restaurants, eine Shopping-Mall sowie Fussball- und Basketballplätze sollen den Mitarbeitern die Arbeit versüssen.

Microsoft City (rot umrandet) ist ein verworrenes Labyrinth aus über 100 Bürogebäuden. Von Seattle kommend fährt man auf der Autobahn direkt in den Campus hinein.

Bild

13 alte Gebäude (rechts im Bild) werden seit dieser Woche abgerissen und durch 17 neue ersetzt.   bild: flickr/marcin wichary

Nun reisst der Tech-Gigant die ältesten Teile des seit 1986 stetig gewachsenen Campus ab – und baut um eine zentrale Plaza 17 neue Gebäude. Das folgende Video vermittelt einen Eindruck von den Dimensionen des Projekts, das erst in fünf bis sieben Jahren vollendet sein soll.

Der neue Campusteil ist autofrei und für Fussgänger und Velofahrer konzipiert. Ab 2023 wird die Firmenzentrale in Redmond eine eigene Zugstation haben, was die Anreise von Seattle mit dem ÖV massiv erleichtern soll.

So soll Microsoft-City künftig aussehen:

abspielen

Das Video zeigt, wie der Campus in fünf bis sieben Jahren aussehen wird. Die neue Plaza bietet 12'000 Menschen Platz für Events.  Video: YouTube/Microsoft

Diese Woche sind die Bagger aufgefahren. Sie machen in den nächsten sechs Monaten 13 alte Gebäude platt. Zuvor aber durften Microsoft-Mitarbeiter selbst zum Vorschlaghammer greifen und sich begehrte Souvenirs aus den zum Abbruch stehenden Gebäuden unter den Nagel reissen.

Ein Microsoft-Mitarbeiter demoliert Gebäude 1, also das älteste Gebäude auf dem Campus.

Bild

Gebäude 1 wurde 1986 von Bill Gates und seinen Partnern bezogen. bild: microsoft

Über die Kosten des Projekts schweigt sich Microsoft aus. Da der Konzern nebst Amazon, das ebenfalls aus Seattle stammt, das aktuell wertvollste Unternehmen der Welt ist und jährlich Milliardengewinne scheffelt, dürften finanzielle Sorgen beim Windows-Konzern auch eher ein Fremdwort sein.

So oder so: Bis der neue Campus einzugsbereit ist, vergehen noch Jahre. Bis dahin kannst du dir mit den folgenden Bildern einen Eindruck der Dimensionen des aktuellen Campus verschaffen – denn der ist auch nicht von schlechten Eltern.

Ein Blick ins Allerheiligste – so sieht Microsofts Hauptquartier bei Seattle heute aus:

(oli via windowsunited)

Und hier: Microsofts Surface Studio im Test

Video: Oliver Wietlisbach, Angelina Graf

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

16
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Chääschueche 11.01.2019 07:13
    Highlight Highlight 100 mal lieber dort Arbeiten als in einem Donut/Ufo wo man gegen die türen läuft.
  • Ich-meins-doch-nicht-so 10.01.2019 23:27
    Highlight Highlight Clever. Ganz ohne Prunk und Selbstverwirklichung (auch nicht die eines Star-Architekten) auf Funktionalität getrimmt. Können sich andere eine Scheibe (oder Loop) davon abschneiden.
  • RandyRant 10.01.2019 22:05
    Highlight Highlight Naja, wenn man Segregation so geil findet kann man eine Frage wie im Titel stellen...
  • Leider Geil 10.01.2019 19:49
    Highlight Highlight Ich (möchte da nicht arbeiten).
  • blueberry muffin 10.01.2019 19:30
    Highlight Highlight Menschen mit Integrität.
  • Plöder 10.01.2019 15:25
    Highlight Highlight .... Der hatte doch auch so einen Campus? Und wir alle wissen wie das ausgegangen ist...
    Benutzer Bild
    • RandyRant 10.01.2019 22:06
      Highlight Highlight Ist das Elon Musk mit Flamethrower?
  • MeinAluhutBrennt 10.01.2019 14:16
    Highlight Highlight Wer möchte hier nicht Arbeiten?

    Ich! Ich bin glücklicher Animator in einem Swingerclub.

  • Infamie 10.01.2019 13:31
    Highlight Highlight Autobahnzufahrt, Zugstation, Shopping usw.
    In 10 Jahren ist der Campus zu einer Stadt geworden inkl. Spital, Schulen und tech-uni.
    Das, meine Freunde der Sonne, ist dann wohl einer der multinationalen Corps die in Zukunft die Welt regieren.. (wenn man dystopischen Filmen glauben schenken darf, KI entwicklung mal aussen vor gelassen)

    Oder bin ich einfach nur sehr pessimistisch?
    • SpoonerStreet 10.01.2019 15:40
      Highlight Highlight Weshalb pessimistisch? Wir haben seit hunderten von Jahren Länder und Regierungen. Und wir haben seit hunderten von Jahren immer Krieg und Armut auf dieser Erde. Eine Änderung wie unser Globus unterteilt wird könnte auch Besserung verschaffen. Wissen tun wirs erst, wenn wir so weit sind.
    • Infamie 10.01.2019 16:09
      Highlight Highlight Okay..

      Du wirst Eigentum sein. Nein, kein Mensch mit eigenen Rechten oder so, ein 'Ding das arbeitet.
      Deine Arbeit macht dich krank? Du arbeitest mit giftigen Chemikalien? Egal, gibt ja genug 'Ressourcen'

      Frag mal die Menschen welche z.B für Huawei die Smartphones zusammenbasteln, oder chinesische Mitarbeiterinnen.

      Später würden sich nur die Konzerne bekriegen und nicht Regierungen. Ohne Den Haag, Genfer Konvention und andere..




    • Infamie 10.01.2019 17:21
      Highlight Highlight Ja, das tun sie. Grosskonzerne müssen immer noch Rede und Antwort stehen (auch wenn sie es nicht so tun wie die es sollten - Google, Vorladung vom Kongress)

      Des weiteren hast du meinen Beitrag nicht richtig verstanden - mein Vergleich wäre das was uns in Zukunft erwarten würde.
      Jetzt gibt es noch Vorschriften, Gewerkschaften und Gesetze.

      Und nur so am Rande, ja könnte ich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dä dingsbums 10.01.2019 13:17
    Highlight Highlight Weiss man wer bei Microsoft für das Design der Türgriffe verantwortlich ist?
    • Name der Redaktion bekannt 10.01.2019 14:43
      Highlight Highlight Made my day 👏

«Gefährlichste Malware der Welt» attackiert Zürcher Spital – das musst du wissen

Fachleute bezeichnen Emotet als derzeit gefährlichste Schadsoftware der Welt. Kürzlich hat es ein Spital im Kanton Zürich erwischt. Hier sind die wichtigsten Fragen und Antworten rund um den Cyberangriff.

Unsere Spitäler sind zunehmend von kriminellen Attacken betroffen. Hacker versuchen, Schadsoftware (Malware) in die geschützten Systeme einzuschleusen. Meist mit dem Ziel, wertvolle Daten zu stehlen oder zu verschlüsseln, um ein Lösegeld zu erpressen.

Über die Kosten, die solche Ransomware-Attacken verursachen, dringt kaum etwas an die Öffentlichkeit. Im Gesundheitsbereich wolle niemand Klartext reden, man schweige das Problem tot, sagte ein IT-Sicherheitsexperte vor zwei Jahren gegenüber der …

Artikel lesen
Link zum Artikel