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Bytedance-Hauptquartier in Peking. Microsoft verhandelt über den Kauf des US-Betriebs der in chinesischem Besitz befindlichen Kurzvideo-App TikTok.
Bytedance-Hauptquartier in Peking. Microsoft verhandelt über den Kauf des US-Betriebs der in chinesischem Besitz befindlichen Kurzvideo-App TikTok.
Bild: keystone

Darum hat Trump nichts gegen die Tiktok-Übernahme durch Microsoft

Von einem Verkauf der chinesischen Video-App an Microsoft möchten verschiedene Akteure profitieren. Es geht um viel Geld und Nutzerdaten.
04.08.2020, 06:56

US-Präsident Donald Trump würde einen Kauf des US-Geschäfts der populären Video-App Tiktok durch eine amerikanische Firma eigenen Aussagen zufolge unterstützen. Er «hätte nichts gegen» die Übernahme durch Microsoft oder ein anderes US-Unternehmen, sagte Trump am Montag im Weissen Haus. Und gleichzeitig drohte er: Wenn es bis zum 15. September keine Einigung gebe, würde der Betrieb der Plattform in den Vereinigten Staaten eingestellt. Trump machte deutlich, dass er erwarte, dass das US-Finanzministerium von einem Deal profitieren müsse.

Tiktok ist eine international erfolgreiche Videoplattform mit Hunderten Millionen Nutzern weltweit. Nutzer können dort eigene Clips hochladen oder Videos von anderen ansehen. Bytedance bemüht sich schon seit einiger Zeit, seine internationale Plattform von der chinesischen Version zu trennen.

Daten in den USA gespeichert

Tiktok versichert, Chinas Regierung habe keinen Zugriff auf Nutzerdaten und habe dies auch nie verlangt. Die Daten von US-Nutzern würden sowieso in den USA gespeichert und verarbeitet. In Festland-China gibt es nur die zensierte Version Douyin. Als Chef von Tiktok wurde jüngst der Disney-Manager Kevin Mayer geholt, der bei dem US-Konzern lange als Kronprinz galt.

Zuletzt hatte Microsoft sich nach massivem politischen Druck aus dem Weissen Haus in Stellung gebracht, das US-Geschäft Tiktoks zu übernehmen. Der Software-Konzernriese will bis Mitte September einen Deal mit dem privaten chinesischen Tiktok-Eigentümer Bytedance aushandeln.

Microsoft bestätigte die Gespräche am Sonntag (Ortszeit) erstmals, nachdem Trump am Wochenende mit einem Verbot der Plattform unter Verweis auf die Datensicherheit gedroht hatte.

(dsc/sda/dpa)

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