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Trumps Krieg mit TikTok – und was die Folgen für die Schweiz sind

US-Präsident Donald Trump will die beliebte Videoplattform TikTok verbannen - und der amerikanische IT-Riese Microsoft will sie kaufen. Worum gehts? Die zehn wichtigsten Fragen und Antworten.

Stefan Ehrbar / ch media



epa08581689 A TikTok app is seen on the tablet in Shanghai, China, 03 August 2020. According to media reports, Microsoft is in talks to buy the US operations of Chinese-owned short-video app TikTok which belongs to Chinese company Bytedance. This development comes as US President Donald Trump announced he wanted to ban Tiktok, the app particularly popular with young people and is said to count around one billion users worldwide, including around 100 million in the US....US Secretary of State Mike Pompeo said that US President Donald Trump will crack down Chinese software apps such is Bytedance?s TikTok in upcoming days.  EPA/ALEX PLAVEVSKI

Tiktok hat in der Schweiz etwa eine halbe Million Nutzer. Bild: keystone

Warum ist der Streit um TikTok eskaliert?

US-Präsident Donald Trump hat der chinesischen Video-Plattform Tiktok den Krieg erklärt. Er will sie aus den USA verbannen, wie er am Freitagabend sagte. Zugleich hat Microsoft Interesse daran gezeigt, die US-Aktivitäten von der chinesischen TikTok-Eigentümerin Bytedance zu übernehmen. Man werde die Gespräche nun beschleunigen, teilte Microsoft laut der Agentur Reuters am Montagmorgen mit. Tiktok hat in den USA 100 Millionen registrierte Nutzer. Trump hat Microsoft und Bytedance nun eine Frist von 45 Tagen eingeräumt, um eine Lösung zu finden.

Wieso will Trump gegen Tiktok vorgehen?

epa08581692 US President Donald Trump is seen on the TikTok app post on a bench in Shanghai, China, 03 August 2020. According to media reports, Microsoft is in talks to buy the US operations of Chinese-owned short-video app TikTok which belongs to Chinese company Bytedance. This development comes as US President Donald Trump announced he wanted to ban Tiktok, the app particularly popular with young people and is said to count around one billion users worldwide, including around 100 million in the US....US Secretary of State Mike Pompeo said that US President Donald Trump will crack down Chinese software apps such is Bytedance?s TikTok in upcoming days.  EPA/ALEX PLAVEVSKI

Bild: keystone

Laut der «New York Times» befürchtet die US-Regierung, dass der chinesische Staat Zugriff auf Daten amerikanischer Nutzer erhalten könnte. Dass TikTok Nutzerdaten möglicherweise in grossem Stil in China verarbeitet, ist laut der «Wirtschaftswoche» ein oft genannter Vorwurf – und bereits seit letztem Jahr Teil von Untersuchungen eines US-Kongressausschusses. Zudem wird TikTok vorgeworfen, Inhalte zu zensieren, etwa zu den Protesten in Hongkong. In China selbst gibt es TikTok nicht, dort betreibt Bytedance eine zensierte Version namens Douyin.

Kann der US-Präsident TikTok überhaupt aussperren?

President Donald Trump speaks with reporters as he walks to Marine One on the South Lawn of the White House, Friday, July 31, 2020, in Washington. Trump is en route to Florida. (AP Photo/Alex Brandon)
Donald Trump

Bild: keystone

Wie genau Donald Trump TikTok verbannen will, ist unklar. Er sprach zunächst von einer «Executive Order», mit der er die Sperre verfügen werde – also mit einem präsidialen Dekret. TikTok könnte auch der Zugang zu amerikanischen App-Stores verweigert werden – oder die Besitzerfirma könnte auf eine Liste gesetzt werden, mit der amerikanische Unternehmen keine Geschäfte betreiben dürfen.

Was bedeutet die Drohung der USA für Schweizer Nutzer?

Zunächst einmal ändert sich nichts. Hierzulande baut Bytedance sein Geschäft sogar aus, seit kurzem können Werbetreibende beispielsweise gezielt über TikTok Werbung an Schweizer Nutzer ausspielen. Allerdings könnten die Inhalte der amerikanischen Nutzer aus der App verschwinden, wenn dieser Teil des Geschäfts ausgegliedert wird. Je nach Vorgehensweise der USA ist es zudem auch denkbar, dass Google und Apple nicht mehr mit Bytedance zusammenarbeiten dürfen. Die App könnte demnach aus ihren Stores verschwinden. Ein solches Szenario erscheint zum jetzigen Zeitpunkt als eher unwahrscheinlich.

Was sagt TikTok-Eigentümerin Bytedance zu den Vorwürfen?

epaselect epa08581483 A security guard attempts to stop a photographer in front of the Bytedance headquarters building in Beijing, China, 03 August 2020.  According to media reports, Microsoft is in talks to buy the U.S. operations of Chinese-owned short-video app TikTok which belongs to Chinese company Bytedance.  EPA/WU HONG

Bild: keystone

Das chinesische Unternehmen hat wiederholt verneint, dass es unter Einfluss der chinesischen Regierung steht. Die «New York Times» zitiert eine Sprecherin damit, die Daten des US-Dienstes würden auch in den USA gespeichert und es gebe strikte Kontrollen, welche Mitarbeiter darauf zugreifen dürften. Zudem hat Bytedance angekündigt, in den USA mehrere hundert Stellen zu schaffen.

Früher im Jahr wurde bekannt, dass Bytedance seinen Hauptsitz für das internationale TikTok-Geschäft nach London verlegen könnte. Laut «Sunday Times» pausieren die Gespräche mit der britischen Regierung dazu «wegen des geopolitischen Kontexts» allerdings. Ebenfalls weist Bytedance darauf hin, dass viele internationale Geldgeber, darunter auch US-Firmen, zu den Investoren gehören.

Was erhofft sich Microsoft von einem Kauf?

epa08560746 (FILE) - The Microsoft Windows logo at the COMPUTEX, the largest computer show in Asia, in Taipei, Taiwan, 31 May 2016 (reissued 22 July 2020). Microsoft is to release their fiscal year 2020 4th quarter earnings on 22 July 2020.  EPA/RITCHIE B. TONGO *** Local Caption *** 55570475

Bild: keystone

Der amerikanische Softwarekonzern Microsoft ist bisher im Vergleich zu seinen US-Rivalen Facebook oder Snapchat im Bereich Social Media eher ein kleiner Player. Die grösste Plattform, die dem Konzern gehört, ist das Karrierenetzwerk LinkedIn. Mit dem Kauf der US-Aktivitäten und den 100 Millionen Nutzern von TikTok würde sich das schlagartig ändern. Laut Reuters will Microsoft auch das TikTok-Geschäft in Kanada, Australien und Neuseeland übernehmen.

Was ist TikTok überhaupt?

Huber versucht sich an TikTok

Video: watson/Lino Haltinner

Wichtig sind bei der App keine langen Texte oder besonders schöne Bilder. Hier geht es um Videos aller Art: Egal ob Comedy, Karaoke oder Dance-Moves. Die einzelnen Videos sind meist 15 Sekunden lang. Ähnlich wie bei Instagram, kann man anderen Usern folgen und deren Videos liken. Je mehr Follower man generiert, desto beliebter wird man.

Wer nutzt die App und wie beliebt ist sie in der Schweiz?

TikTok wurde weltweit über 1.5 Milliarden Mal heruntergeladen. In der Schweiz sollen es laut Schätzungen über 500'000 User sein. Die App wurde hauptsächlich für Teenager konzipiert. Eine Umfrage des Gottlieb-Duttweiler-Instituts zeigt, dass über 40 Prozent der Schweizer Jugendlichen auf dem sozialen Netzwerk präsent sind oder es zumindest schon getestet haben. Hauptzielgruppe ist hier die sogenannte «Generation Z». Vor allem die 9- bis 17-Jährigen geben an, TikTok mehrmals am Tag für mehrere Stunden zu nutzen – und das obwohl die App eigentlich erst ab 13 Jahren installiert werden darf.

Welche Art von Videos findet man auf TikTok?

Die App hat eine grosse Bandbreite an Videos. Von Challenges über süsse Katzenvideos und Comedy bietet TikTok alles an. Auffällig ist hier, dass immer wieder neue Trends aufkommen. Waren es einst Videos in denen Frauen und Männer sich in einer Sequenz hässlich gezeigt haben, um in der nächsten bildschön auszusehen; sind es jetzt vor allem Tanzvideos, die geliked werden.

Migros-Cumulus-Strichcode als Tattoo – Ein Schweizer TikTok-Hit

Video: extern / rest/CH-Media

TikTok ist das Nachfolgeprodukt der App musical.ly. Bei dieser waren vor allem Videos beliebt, bei denen Nutzer kurze Ausschnitte von Liedern nachsynchronisierten und ein Video dazu stellten.

Gehen auch andere Länder oder die Schweiz gegen TikTok vor?

Indien hat die App zusammen mit Dutzenden anderen chinesischen Apps wegen Sicherheitsbedenken verboten. Dahinter könnten allerdings auch politische Konflikte stecken. In der Schweiz sind ähnliche Bestrebungen nicht bekannt. Auch auf europäischer Ebene ist keine ähnliche Reaktion wie in den USA in Sicht – noch. Je nach Ausgang des Konflikts mit den USA könnten auch europäische Regierungen unter Druck geraten.

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84
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84Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ueli der Knecht 03.08.2020 23:53
    Highlight Highlight Ein interessanter Hintergrundbericht in der New York Times:
    https://www.nytimes.com/2020/08/03/technology/trump-tiktok-microsoft.html

    tl;dr:

    Trump erpresst nicht nur ByteDance (Tik Tok) sondern ebenso auch Microsoft (und diffamiert auch die Microsoft-Dienste Skype, LinkedIn und Bing), um so Milliarden in die Staatskasse zu spülen, die bekanntlich identisch mit seiner privaten Brieftasche ist.

    Scheint so, als ob der gute Mann in akuter Geldnot steckt. Microsoft und Tik Tok haben nun 45 Tage Zeit, die Milliarden zu zahlen.
  • Swen Goldpreis 03.08.2020 22:14
    Highlight Highlight Ich hätte eine elfte Frage:

    Wenn Microsoft die US-Inhalte übernimmt, dann heisst das für uns als Schweizer, dass wir mit dem heutigen chinesischen Auslandstiktok weder auf nordamerikanische Inhalte zugreifen könnten, noch auf die chinesischen.

    Würde das nicht bedeuten, dass die Plattform insgesamt auf einen Schlag für Content-Creator weniger attraktiv wird?
  • Kunibert der Fiese 03.08.2020 22:10
    Highlight Highlight "Das chinesische Unternehmen hat wiederholt verneint, dass es unter Einfluss der chinesischen Regierung steht."

    Ja genau...
    • Nurmalso 04.08.2020 02:34
      Highlight Highlight Meinst du das war gelogen ?

      Ich mein ich hab mir jetz gerade vorgestellt wie es sein müsste, als einziges chinesisches Unternehmen nicht unter Regierungseinfluss zu stehen.
  • John Henry Eden 03.08.2020 18:24
    Highlight Highlight Die Nutzung von Nutzerdaten ist zwingend nötig für die Anbieter. Entscheidend ist, dass die Nutzer im Gegenzug auch etwas bekommen. Daten sind eine Währung, mit der man bezahlt. Was und wie, sollten die Nutzer wählen können. Strikten Datenschutz im Netz zu fordern, ist lächerlich und schlussendlich der Todesstoss für alle «kostenlosen» Angebote.

    Und was sollen dir verbitterten Kommentare über TikTok? Die App ist freiwillig. Mit dem Alter nimmt Verbitterung zu. Wird also übel, wenn man in jungen Jahren schon verbittert ist.

  • Kastigator 03.08.2020 18:21
    Highlight Highlight "Tanzvideos, die geliked werden"
    Um es mal wieder deutlich zu sagen (zum zwanzigsten oder dreissigsten Mal?: Wenn ein Verb ein deutsches Präfix hat (hier: ge-), dann gelten natürlich alle Regeln der deutschen Verbkonjugation: liken, ich like, ich likte, ich habe gelikt. Diese Chimäre aus deutscher und englischer Grammatik ("geliked") ist nicht zulässig. Bei schon länger eingeführten Verben würde man auch nicht auf so komische Ideen kommen: Ihr habt gemanagt, nicht gemanaged.
    Dasselbe gilt auch für faken, fake, fakte, gefakt.
    Es handelt sich dabei mittlerweile um kommune deutsche Verben.
  • Ursus der Rächer 03.08.2020 18:00
    Highlight Highlight Trump will alles verbieten, das nur annähernd so gut Leute ausspioniert wie die NSA. America, first spy in the world!
  • arthurmeursault 03.08.2020 16:26
    Highlight Highlight Mal abgesehen von Trumps, fast schon satirisch wirkenden, persönlichen Gründen.
    Finde ich es vertretbar, dass der Datenschutz immer eine grosse Rolle spielt. Zur heutigen Zeit muss man sich aber auch die Frage stellen, wo spielt dieser keine grosse Rolle? Ich möchte das Sammeln von Daten überhaupt nicht Schönreden aber es ist nun mal kein neuzeitliches Phänomen. Daten werden schlussendlich überall gesammelt. Das Entscheidende ist, wie der Umgang damit von statten geht. Ob eine Verbannung einer einzigen Anwendung das Problem behebt, dem stehe ich eher skeptisch gegenüber.
    • BVB 03.08.2020 18:19
      Highlight Highlight "Ob eine Verbannung einer einzigen Anwendung das Problem behebt, dem stehe ich eher skeptisch gegenüber."
      Und darum einfach gar nichts tun, oder wie soll ich das verstehen?
      Bei den allerwenigsten Problemen bewirkt eine einzelne Massnahme die Gesamtlösung des Problems, das ist aber kein berechtigter Kritikpunkt.
    • arthurmeursault 04.08.2020 14:46
      Highlight Highlight Grundsätzlich ist es auch kein Kritikpunkt. Mein Kommentar stellt keine Kritik dar, es ist schlicht ein Kommentar.
      Aber dazu, wie man es verstehen soll: Was bringt eine Verbannung einer einzigen Applikation, wenn noch etliche Pendants dazu existieren?
  • Gubbe 03.08.2020 16:24
    Highlight Highlight Sehr schlimm, wenn China die Nutzerdaten von TikTok-Nutzern verarbeitet. Daraus gibt es eine süss-saure Beilage. Natürlich werden die USA nie Daten von Usern aufbereiten und sogar Gewinn daraus ziehen... nie! TikTok ist ja eigentlich ein Influenzer-Podium mit kurzen Filmchen. Das würde den USA-Usern gut anstehen, besonders Donald. Vielleicht den Unterschied zwischen Ironie, Sarkasmus und Satire.
    • E7#9 03.08.2020 17:56
      Highlight Highlight Ich nehme mal an, dass TikTok wie SnapChat, FB, Insta etc. auch auf deine Kontakte zugreifen kann. So easy ist das nicht. Wieso wohl ist BigData eines der grössten Geschäfte heutzutage? Man meint es seien Gratisplattformen, doch man bezahlt mit seinen Daten (findet man in den AGBs), und die werden dann entgeltlich an Dritte verkauft.
  • _andreas 03.08.2020 16:14
    Highlight Highlight "... befürchtet die US-Regierung, dass der chinesische Staat Zugriff auf Daten amerikanischer Nutzer erhalten könnte. Dass TikTok Nutzerdaten möglicherweise in grossem Stil in China verarbeitet..."

    Als ob die USA das nicht auch mit Benutzerdaten bei Facebook, Twitter und co macht.. Ich finde es immerwieder lustig wenn die USA über China wettert wegen Datenverarbeitung/Datenschutz usw selber aber kein Stück besser ist..
    • MaskedGaijin 03.08.2020 17:22
      Highlight Highlight Ja, aber die USA zensurieren wenigstens nichts.
  • -thomi- 03.08.2020 15:57
    Highlight Highlight Das Spannende daran ist, dass Tik Tok eigentlich weder originell noch technisch irgendwie innovativ ist. Insta und auch Snapchat (ähnliche Zielgruppe), leisten in etwa dasselbe, die Urgesteine Youtube, Facebook und Twitter können das auch schon lange. Man hat schlicht die maximale Videolänge auf die sinkende Aufmerksamkeitsspanne der Jugendlichen angepasst. Fragt sich, wie lange der Hype geht, und ob das eine sinnvolle Investition für Microsoft ist. Snap Inc. macht sich seit dem Börsengang nicht besonders gut...
    • _andreas 03.08.2020 16:31
      Highlight Highlight Allein die Benutzerdaten der User werden für MS eine Goldgrube sein... Bei den gesammelten Daten ist wahrscheinlich das kleinste noch das Video 😅
    • Bio Zitronensaft 03.08.2020 16:34
      Highlight Highlight Das ist nicht ganz korrekt. Tik Tok bietet was das Bearbeiten von Videos betrifft deutlich mehr als andere Apps. Aber das mit der Länge und wie lange der Hype dauert ist definitiv richtig.
    • Nate Smith 04.08.2020 07:16
      Highlight Highlight Der Unterschied ist, dass Tiktok die besseren Algorithmen hat und man viel mehr Zeug sieht, das einen auch interessiert – sei es nun blöd oder nicht. Instagram ist dagegen unendlich uninspiriert und langweilig und zeigt nur die ganze Zeit bescheuerte Werbung und Influencermarketing. Der kommerzielle Erfolg hat Instagram langweilig gemacht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Erklärbart. 03.08.2020 15:48
    Highlight Highlight Grenzt das nicht an Zensur was Trump da macht?
    Nur weil es ein paar Teenies geschafft haben ihn zu trollen, möchte er eine ganze Plattform verbieten?

    Da sind vermutlich Plattformen wie Wish/AliExpress/Alibaba viel "gefährlicher" was Daten angeht - als jetzt TikTok.
    • Froggr 03.08.2020 16:42
      Highlight Highlight Also, Wish/Alibaba usw. sofort auch sperren Man kann seine dämlichen Videos auch anderswo teilen. An einem Ort zum Beispiel wo nicht alle Daten direkt nach China gelangen. Also nein, keine Zensur.
    • juba 03.08.2020 17:12
      Highlight Highlight und weil er sauer auf Sarah Cooper ist: https://vm.tiktok.com/JjJSSnt/
    • Joe "I beat the socialist" Biden 03.08.2020 17:32
      Highlight Highlight Das nichts mit Zensur zu tun. China sperrt quasi das ganze westliche Internet. Folglich hat es nichts zu melden, bei dieser eigentlich lange überfälligen Sperrung von TikTok.


      https://de.wikipedia.org/wiki/Gesperrte_Websites_in_der_Volksrepublik_China
    Weitere Antworten anzeigen
  • nachwievor 03.08.2020 15:43
    Highlight Highlight "100 Millionen registrierte Nutzer" in den USA? Also jeder Dritte soll die App haben? Mir scheint die Zahl etwas optimistisch...
    • Posersalami 03.08.2020 16:26
      Highlight Highlight Wieso nicht? Ich bin auch registrierter Nutzer auf Instagram, Facebook und Twitter, obwohl ich die Dienste nur jeweils ein paar Wochen ausprobiert habe.. Meine Accounts sind seit Jahren nicht aktiv, werden aber ganz sicher immer mitgezählt. Wird bei TikTok kaum anders sein.
    • _andreas 04.08.2020 12:34
      Highlight Highlight Neben Leuten, die nur mal kurz reigeschaut haben, sind sicher auch haufenweise doppel- und dreifach-Accounts dabei sowie Bot Accounts.
  • Zspudozdpux 03.08.2020 15:36
    Highlight Highlight Bei euch steht:
    "Eine Umfrage ... zeigt, dass über 40% der Schweizer Jugendlichen auf dem sozialen Netzwerk präsent sind oder es zumindest schon getestet haben"

    Bei der Handelszeitung habe ich heute gelesen, dass hierzulande 6% der 15-24 Jährigen Tiktok nutzen.


    Wahrscheinlich stimmen ja beide Zahlen, aber schon krass, wie je nach Quelle die Platform sehr gross bzw. eher klein erscheint.
    • John M 03.08.2020 18:36
      Highlight Highlight Die 40% erscheinen mir realistischer.

      Meine Tochter ist 8 und ich musste es ihr auch Installieren (ohne Account, nur zum gucken). Da es alle in der Klasse haben wollte sie es auch 😏...

      Die Nachbarskinder (13 - 19) und ihre Freunde haben es auch alle installiert.

      Die 40% sind bestimmt richtig. Oder ich wohne einfach in einer Gegend wo viele Kinder/Teens ein Smartphone besitzen 😅
  • Lustiger Baum 03.08.2020 15:34
    Highlight Highlight Das ist schon richtig so. Jedes mittlere KMU in China hat Verbindungen zur Regierung und obliegt deren Staatsgewalt. China ist nichts anderes als das Dritte Reich in modern.
    Indien oder USA wiederholen immerhin nicht die gleichen Fehler wie Europa - Appeasement. Das funktioniert nicht! Gegen China müssen Sanktionen verhängt werden. Dieses Land betreibt mit wortwörtlicher militärischer Präzision Genozid!
    • Revan 03.08.2020 16:11
      Highlight Highlight Ja natürlich, das ganze wird nur im Namen der Freiheit, etc. getan.....und da fängt man bei einer social media plattform an? und nicht etwa bei den zigmilliarden billig-Konsumgütern die aus China importiert werden um die eigene Konsumwut zu stillen?
      Erzähl das dem Fährimaa :)
    • Talken 03.08.2020 17:52
      Highlight Highlight Und wie genau ist das mit den Indianern in den USA. Und diese werden auch heute noch, sogar von Trump, einfach ignoriert und übergangen damit es der Wirtschaft gut geht. Zuerst besser machen...
    • Lustiger Baum 03.08.2020 18:13
      Highlight Highlight Ich stimme dir voll und ganz zu. Aber es muss auch mal angefangen werden und das tun sie immerhin. Besser als unsere Politker die nichts anderes tun als sich daran berreichern und weitere Genzozide bewusst zulassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sir Albert 03.08.2020 15:33
    Highlight Highlight TikTok, was zum Teufel ist das?
    • Dodogama 03.08.2020 16:32
      Highlight Highlight Warum dieser stumpfsinnige Kommentar? Lies den Artikel und klicke auf das erste TikTok. Und schon siehst du tonnenweise Artikel dazu.
      Schlechter Versuch, seine Gleichgültigkeit zur Schau zu stellen.
    • DieFeuerlilie 03.08.2020 17:02
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Ana64 03.08.2020 15:23
    Highlight Highlight Endlich tut Trump etwas vernünftiges.
    • MaskedGaijin 03.08.2020 17:25
      Highlight Highlight TikTok zensuriert ja selber. Hongkong, Tibet, Uiguren usw.
  • Heinzbond 03.08.2020 15:23
    Highlight Highlight Wahlkampf PR Gag vom orangen Frettchen mit dem Clown drunter, und Kalkül das Microsoft ihm besser gesponnen wäre im Falle einer Wiederwahl oder dem nicht verlassen des Weissen Hauses wegen des Verdacht auf Wahlbetrug durch Biden und dessen China oder Russland Connections...
  • Robin Weber 03.08.2020 15:23
    Highlight Highlight Ein weiteres deutliches Zeichen, dass es keine Seite in diesem Streit gibt, für die es sich lohnen würde einzustehen. Beruhigend, in einem neutralen Land zu leben.
    • Robin Weber 03.08.2020 23:47
      Highlight Highlight Das gleiche hat er am Gipfel der neuen Seidenstrasse bei Papa Xi getan. Ein "a****kriechender Ueli" ist nichts aussergewöhnliches.
    • Ueli der Knecht 04.08.2020 00:35
      Highlight Highlight Nicht nur Ueli kriecht der USA in A..., sondern die gesamte Schweizer Industrie, Rohstoffhändler und Finanzdienstleister.

      Die Schweiz verletzt schon seit längerer Zeit ihre völkerrechtlichen Verpflichtungen zur Neutralität. Sie setzt damit ihre territoriale Unversehrtheit aufs Spiel. Ihre Souveränität hat sie schon längst verloren. Im Grunde genommen kann die Schweiz gleich ein Beitrittsgesuch in die USA stellen. Da dürften wir wenigstens unseren Oberguru mitwählen.
    • Cyrillius 04.08.2020 00:54
      Highlight Highlight @Martel bei den Chinesen und Saudi Arabien war der Ueli ja auch hemmungslos begeistert...
      Allen gleich hinten rein zu kriechen ist eben auch eine Art von Neutralität 😅
  • rescue me 03.08.2020 15:01
    Highlight Highlight ein mittlerweile 5 Monate alter Reddit Kommentar der aufzeigt warum man TikTok meiden sollte. Diese app ist schlicht eine Datafarm vom chinesischen Staat und nichts anderes..

    https://www.reddit.com/r/funny/comments/f1oipx/the_full_video_of_sometimes_my_genius_is_almost/fh7t06r?utm_source=share&utm_medium=web2x
  • M&M 03.08.2020 15:01
    Highlight Highlight Da ist man dann gespannt was aus den ganzen TikTok Stars wird...Vielleicht können sie ihre "skills" dann auf Instagram anbieten.
  • Gurgelhals 03.08.2020 15:00
    Highlight Highlight Betr. der Frage "Wieso?": Nach fast vier Jahren Trumpscher (Anti-)Regierungstätigkeit wäre es doch wirklich mal an der Zeit, solchen Aktionen nicht immer noch verkrampft ein halbwegs legitimes Motiv zuschreiben zu wollen. Jeder der 1+1 zusammenzählen kann weiss doch: Trump will TikTok sperren, weil er sauer und gekränkt darüber ist, dass ihm die TikTok-Teenies die Tulsa Rally vermiest haben. That's it.

    Wie die Medien hier immer noch dazu tendieren, die Handlungen eines bösartigen, krankhaften Narzissten zu rationalisieren, statt sie als solche zu benennen, ist peinlich und unprofessionell.
    • Varanasi 03.08.2020 15:50
      Highlight Highlight Vor allem hätte er in seinem Land genug andere und auch wichtigere Probleme zu lösen.
    • DieFeuerlilie 03.08.2020 17:00
      Highlight Highlight Danke, Gurgelhals! 👍😊
      Das bringt‘s ziemlich gut auf den Punkt
    • Hardy18 03.08.2020 18:27
      Highlight Highlight Gurgelhals, ich habe die gleiche Vermutung.

      Der Präsident der USA ist schon lange nicht mehr das Mass der Welt. (Und ich habe auch nie verstanden warum es früher so war)
      Das ist ein HansWurst wie er im Buche steht. Ich wette mehr als die Hälfte aller Länder lachen ihn aus. Anstatt endlich den Vogel beim Namen zu nennen, was er eigentlich ist, ein Versager, werden hier und da diplomatische Kuschelworte verwendet. Der Typ sollte nur soviel Respekt bekommen, wie er auch austeilt.
  • Scrat 03.08.2020 14:55
    Highlight Highlight «Vor allem die 9- bis 17-Jährigen geben an, TikTok mehrmals am Tag für mehrere Stunden zu nutzen.». Echt jetzt? Mehrere Stunden am Tag relativ sinnfreie Blödelvideos schauen?
    • M&M 03.08.2020 15:01
      Highlight Highlight Ich denke, das ist sehr ähnlich wie Instagram. Dort kann man auch Stunden verbringen.
    • MarGo 03.08.2020 15:03
      Highlight Highlight Society... you're a crazy breed....
      Play Icon
    • The Destiny // Team Telegram 03.08.2020 15:08
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