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Microsoft läufts wie geschmiert – dank Cloud und Windows-Upgrades



Microsoft hat im vergangenen Quartal von seinem Fokus auf das Cloud-Geschäft und auch dem Support-Ende des betagten PC-Systems Windows 7 profitiert. Der Software-Riese steigerte den Umsatz um 14 Prozent auf 36.9 Milliarden Dollar. Der Gewinn schnellte um 38 Prozent auf 11.6 Milliarden Dollar nach oben, wie Microsoft nach US-Börsenschluss in der Nacht auf Donnerstag mitteilte.

Die Erlöse im Cloud-Bereich legte dabei um 27 Prozent auf 11.9 Milliarden Dollar zu. Im Windows-Geschäft mit Geräteherstellern gab es ein Plus von 18 Prozent.

Xbox-Geschäft bringt weniger ein

Microsoft hatte im Januar die Unterstützung von Windows 7 eingestellt. Deswegen wechselten in den vergangenen Monaten bereits verstärkt Unternehmen auf das aktuelle Windows 10 – und kauften dabei oft auch gleich neue Computer.

Das Geschäft mit den Surface-Geräten wuchs um 6 Prozent, teilte Microsoft mit, ohne den genauen Umsatz zu nennen.

In this Tuesday, Jan. 28, 2020, photo a Microsoft computer is among items displayed at a Microsoft store in suburban Boston. Microsoft reports financial results on Wednesday, Jan. 29, 2020. (AP Photo/Steven Senne)

Microsoft-Store in Boston. Bild: AP

In der Spielesparte mit der Xbox-Konsole sanken die Erlöse dagegen um 11 Prozent. Klassische Konsolen-Spiele hatten zuletzt zusätzliche Konkurrenz durch Online-Games wie «Fortnite» bekommen.

Die Microsoft-Aktie legte im nachbörslichen Handel zeitweise um zwei Prozent zu.

(dsc/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • d-effekt 30.01.2020 10:43
    Highlight Highlight «Prüfen Sie jetzt ob Ihr Rechner Windows 10 tauglich ist.» oder so ähnlich heisst es auf meinem Windows-7-PC.

    Und egal wie gut mein Highend-PC ist, Microsoft empfiehlt dringend einen neuen PC zu kaufen.

    Gohts eigentlich no?!

    Dabei hat Microsoft doch noch sooo viel Werbung damit gemacht, dass Windows 10 noch ressourcensparender ist als 7.

    Was für Gauner..?

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