England
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Geld mit Streetart

Verkauf  von Banksy-Werk für 600'000 Franken rettet Jugendklub in Bristol

28.08.14, 09:57

Da können sie lachen: Der Leiter des Jugendklubs Denis Stinchcombe und der Bürgermeister von Bristol George Ferguson (rechts) stellen die Banksy-Pose nach. Für mehr als eine halbe Million Franken kaufte ein privater Sammler das Werk. Bild: Getty Images Europe

Für umgerechnet 600'000 Franken hat ein britischer Jugendklub ein Werk des Street-Art-Künstlers Banksy verkauft – und damit alle Pleitegefahren abgewendet. Das auf ein Holzbrett gemalte Bild «Mobile Lovers» war im April an dem Jugendklub in Bristol entdeckt worden.

Es sei an einen privaten Sammler gegangen, berichtete Klubmanager Dennis Stinchcombe am Mittwoch. Er sei «unglaublich glücklich». Denn sein Klub hätte ohne Hilfe von aussen innerhalb eines Jahres schliessen müssen. «Das wäre eine Tragödie für Bristol gewesen. Banksy ist genau zur richtigen Zeit gekommen.»

Auf dem Bild ist ein Paar zu sehen, das sich umarmt und gleichzeitig auf seine Handys schaut. Es war im April am Broad Plains Boys Club entdeckt worden. Nachdem ein Streit um die Eigentümerschaft entbrannte, schrieb der Künstler einen Brief an Stinchcombe, in dem er den Jugendklub zum Eigentümer des Bildes erklärte.

Nun wurde das Bild für 403'000 Pfund (611'000 Franken) an einen privaten Sammler verkauft. An die Stelle, an der es entdeckt worden war, schrieben Mitglieder des Jugendklubs «Danke Banksy».

Der geheimnisumwitterte Banksy hat sich noch nie in der Öffentlichkeit gezeigt, er hält seine Identität geheim. Es wird angenommen, dass er seine Karriere als Graffiti-Künstler in Bristol begann. (rar/sda/afp)



Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

London: Alle Opfer aus muslimischer Gemeinde ++ Täter sagte: «Ich habe meinen Teil getan»

London kommt nicht zur Ruhe: In der Nähe eines Gebetshauses hat ein Wagen mehrere Menschen gerammt. Laut Augenzeugen ist der 48-jährige Fahrer absichtlich in die Leute gefahren. Premierministerin May spricht von einem «potenziellen Terroranschlag». 

Mit einem Lieferwagen hat ein Mann in London zehn Mitglieder einer muslimischen Gemeinde verletzt. Der 48-Jährige war in der Nacht zum Montag in eine Menschenmenge in der Nähe eines Gebetshauses gerast. Die Polizei behandelt die Tat als Terrorangriff.

Der Täter wurde festgenommen und steht unter dem Verdacht des versuchten Mordes, weitere Verdächtige gibt es nicht. Ob ein vor Ort gestorbener Mann als Folge des Angriffs umkam, war nach Angaben der Polizei zunächst unklar – er bekam demnach …

Artikel lesen