DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Im Gleichschritt: Die Staatspräsidenten Polens (links) und Rumäniens fordern mehr NATO-Präsenz.&nbsp;<br data-editable="remove">
Im Gleichschritt: Die Staatspräsidenten Polens (links) und Rumäniens fordern mehr NATO-Präsenz. 
Bild: BOGDAN CRISTEL/EPA/KEYSTONE

Affront gegen Putin: Staatschefs aus Mittel- und Osteuropa verlangen mehr NATO-Präsenz

04.11.2015, 16:4305.11.2015, 16:58

Neun Staatschefs mittel- und osteuropäischer NATO-Staaten plädieren für eine erhöhte Militärpräsenz der NATO in ihrer Region. Das erklärten Rumäniens Staatspräsident Klaus Iohannis und sein polnischer Amtskollege Andrzej Duda am Mittwoch nach einem Gipfeltreffen mit ihren Amtskollegen aus Ungarn, der Slowakei, Tschechien, Bulgarien und den drei Baltikum-Staaten.

Gast bei dem eintägigen Treffen in Bukarest war auch der stellvertretende NATO-Generalsekretär Alexander Vershbow.

Neuer Dialog mit Russland

Polens konservativer Staatspräsident Duda sagte:

«Die Truppenpräsenz der NATO muss sich in diesem Teil Europas normalerweise intensivieren, nachdem sich diese Struktur (die NATO) vor einigen Jahren erweitert hat»
Andrzej Duda, Staatspräsident Duda

«Die Geschichte lehrt uns, dass sich die Situation ändert und dass die Allianz vorbereitet sein muss, um effizient auf aktuelle Ereignisse und Entwicklungen reagieren zu können», um somit den Frieden zu garantieren, fügte er hinzu.

Die Ostflanke dürfe nicht nur eine vorübergehende Priorität bleiben, sondern solle in die NATO-Strategie einfliessen, sagte Rumäniens Staatschef Iohannis. Man habe sich darauf geeinigt, dass ein Dialog mit Russland «auf der Grundlage eines gemeinsamen Verständnisses vom Respekt des Völkerrechts» neu beginnen solle. (tat/sda/dpa)

Andrzej Duda gedachte bei seinem Rumänien-Trip auch der Opfer des Unglücks in einem Nachtclub in Bukarest.<br data-editable="remove">
Andrzej Duda gedachte bei seinem Rumänien-Trip auch der Opfer des Unglücks in einem Nachtclub in Bukarest.
Bild: ROBERT GHEMENT/EPA/KEYSTONE
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!