Facebook
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Facebook legt Widerspruch gegen britisches Datenschutz-Bussgeld ein



Facebook will das 500'000 Pfund (644'000 Franken) schwere Bussgeld in Grossbritannien im Zusammenhang mit dem Datenschutz-Skandal um Cambridge Analytica kippen. Zur Begründung erklärte das Online-Netzwerk unter anderem, es gebe weiterhin keine Belege dafür, dass Daten britischer Nutzer betroffen gewesen seien.

Man fechte die Entscheidung der britischen Datenschutz-Behörde aber auch an, weil es dabei grundsätzlich darum gehe, wie Menschen mit Informationen online umgehen dürfen.

So ergebe sich aus der Position der Datenschutz-Behörde Information Commissioner's Office (ICO), dass Nutzer E-Mails oder Chat-Beiträge nicht ohne Einverständnis aller Beteiligten weiterleiten dürften, argumentierte Facebook am späten Mittwoch. Genau das machten aber Millionen Menschen tagtäglich überall im Internet. Deshalb bedürfe dies einer grundsätzlichen Klärung im Interesse aller, die online seien.

«Schwerer Verstoss»

Die Behörde hatte das Ende Oktober verhängte Bussgeld damit begründet, dass das Online-Netzwerk einen «schweren Verstoss» gegen geltendes Recht zugelassen habe. «Facebook hat es versäumt, die Privatsphäre seiner Nutzer vor, während und nach der rechtswidrigen Verarbeitung dieser Daten ausreichend zu schützen», erklärte Behördenchefin Elizabeth Denham. Die 500'000 Pfund waren der Höchstbetrag, den sie verhängen konnte.

epa06617285 The offices of London-based political consulting firm Cambridge Analytica in London, Britain, 21 March 2018. Britain's Information Commissioner Elizabeth Denham has applied for a warrant to search the offices of 'Cambridge Analytica', which is accused of using the personal data of 50 million Facebook members for its own campaigns during the US presidential elections in 2016 and Brexit referendum.  EPA/ANDY RAIN

Der Sitz von Cambridge Analytica in London. Die Firma ist Konkurs gegangen. Bild: EPA

Bei dem Datenskandal hatte der Entwickler einer Umfrage-App vor mehr als vier Jahren Informationen von Facebook-Nutzern unrechtmässig an die Firma Cambridge Analytica weitergereicht, die später unter anderem für das Wahlkampfteam von US-Präsident Donald Trump arbeitete.

Dabei ging es nicht nur um die Daten der rund 300'000 Umfrage-Teilnehmer, sondern auch um die ihrer Facebook-Freunde. Facebooks Regeln für den Daten-Zugriff von App-Entwicklern liessen diesen breiten Einzug von Informationen von 2007 bis 2014 zu.

Die britische Datenschutz-Behörde entschied, dass Facebook den App-Entwicklern ohne eine rechtliche Basis Zugang zu den Daten gewährt habe. Selbst nachdem der Missbrauch im Dezember 2015 entdeckt worden sei, habe Facebook nicht genug zur Aufklärung der Affäre und den Schutz der Mitglieder getan, kritisierte sie.

Facebook hatte sich damals mit der Zusicherung zufriedengegeben, dass die Daten vernichtet worden seien – verzichtete aber darauf, die betroffenen Nutzer zu informieren.

(sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Das sind die besten Rekruten der besten Armee der Welt

Link zum Artikel

9 «Ratschlag»-Klassiker, die du dir in Zukunft einfach mal sparen kannst

Link zum Artikel

Christian Wasserfallen nicht mehr FDP-Vize – wegen der Klimafrage?

Link zum Artikel

Hitzewarnung der höchsten Stufe ++ So bereitet sich die Armee auf die Hitze vor

Link zum Artikel

Das gab's noch nie: Schweizer Mathe-Genie startet als 15-Jähriger mit Master-Studium

Link zum Artikel

Fans raten GNTM-Gewinnerin Stefanie Giesinger zu grösseren Brüsten – aber ihr Konter sitzt

Link zum Artikel

«Die Schweiz ist eine Gold-Weltmacht – ein enormes Risiko»

Link zum Artikel

Turbo Jens ist alles, was du heute gesehen haben musst (wer hat den Typen eingestellt?)

Link zum Artikel

YouTuberin verwandelt Teslas Model 3 in Pick-up – und das Resultat ist grandios

Link zum Artikel

«Ab 30 kann Mann keine kurzen Hosen mehr tragen!» – watson-Chef klärt uns auf 🙄

Link zum Artikel

Diese Schweizer Fussballer haben noch keinen Vertrag für nächste Saison

Link zum Artikel

Herr Matthes, wie gross ist die Schadenfreude bei Nokia über Huaweis Trump-Schlamassel?

Link zum Artikel

Ein Streik kommt selten allein – so wollen die Frauen weitermachen

Link zum Artikel

Nach 27 Jahren kommt der Nachfolger der SMS – das musst du über RCS wissen

Link zum Artikel

Merkel beginnt bei Staatsbesuch plötzlich zu zittern – Entwarnung folgt kurz darauf

Link zum Artikel

Hitzewarnung der höchsten Stufe

Link zum Artikel

Ohrfeige für Bundesanwalt vom Bundesstrafgericht – Lauber ist im FIFA-Fall befangen

Link zum Artikel

40 Millionen Liter Trinkwasser verschwunden? Das Rätsel von Tägerig ist gelöst

Link zum Artikel

OMG – wir haben Knoblauch unser ganzes Leben lang falsch geschält

Link zum Artikel

Warum Donald Trump 2020 wiedergewählt wird – und warum nicht

Link zum Artikel

Ein 3-jähriges Mädchen zerstört eine Fliege – das macht dann 56'000 Franken

Link zum Artikel

«Kann man sich in einen guten Freund verlieben?»

Link zum Artikel

Luzern ruft Klimanotstand aus

Link zum Artikel

Federer vor Halle-Auftakt: «Rasen hat seine eigenen Regeln – vor allem für mich»

Link zum Artikel

We will always love you – vor 60 Jahren veröffentlichte Dolly ihre erste Single

Link zum Artikel

Fazit nach Frauenstreik: Hunderttausende Menschen protestierten für Gleichstellung

Link zum Artikel

«Er hat nicht unrecht» – das sagt Christoph Blocher zu SVP-Glarners Handy-Terror

Link zum Artikel

Du willst dein Handy sicherer machen? Dann solltest du diese 10 Regeln kennen

Link zum Artikel

FCB-Sportchef Streller tritt mit emotionalem SMS zurück: «Es bricht mir s’Herz»

Link zum Artikel

Trump hat sich im Persischen Golf verzockt

Link zum Artikel

5 Action-Heldinnen, die die Filmwelt ordentlich gerockt haben

Link zum Artikel

Preisgeld-Vergleich: So viel mehr kassieren Männer im Sport als Frauen

Link zum Artikel

14 Gründe, warum die Frauen heute streiken

Link zum Artikel

«Das stimmt einfach nicht» – Martullo-Blocher wird in der «Arena» vorgeführt

Link zum Artikel

Nach Handy-Terror: Betroffene Mutter rechnet mit SVP-Glarner ab – und wie

Link zum Artikel

Trump setzte Kopfgeld auf unschuldige Schwarze aus – jetzt melden sie sich zu Wort

Link zum Artikel

9 spannende Geisterstädte und ihre Geschichten

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

WhatsApp wurde gehackt – darum sollten Nutzer jetzt das Notfall-Update installieren

WhatsApp hat erneut eine gravierende Sicherheitslücke: Der Mutterkonzern Facebook rät den Nutzern zu einem dringenden Update. Betroffen sind sowohl Android als auch iOS. Das steckt hinter der Spyware «Pegasus».

WhatsApp-Nutzer sollten ihre Messenger-App dringend aktualisieren. Der Grund: Der beliebte Messenger weist eine Schwachstelle auf, durch die Angreifer per WhatsApp-Anruf Spyware auf das Smartphone schleusen können. Die Lücke erlaubt somit Unbefugten Fernzugriff auf das jeweilige Gerät. Das Opfer muss den Anruf dazu nicht einmal entgegen nehmen, berichtet heise.de.

Ein Sicherheits-Patch soll die Sicherheitslücke schliessen. Das Update steht seit Kurzem zur Installation bereit. Sowohl Android- …

Artikel lesen
Link zum Artikel