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Schweiz zittert sich zum Heimsieg gegen Georgien und kann mit der EM planen



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Schweiz
1:0
Georgien
C. Itten 77'
Petkovic über den Sieg gegen Georgien
«Schön für Itten, schön für uns. Ein wunderschönes Tor, er hat die Flanke gut eingeschätzt. Diese Präsenz, diese numerische Unterstützung im Sechzehner hat uns in verschiedenen Momenten gefehlt. Wir haben etwas Unruhe in die Mannschaft gebracht. In der Halbzeit habe ich gesagt, dass wir Ruhe bewahren müssen. Allgemein hatten wir etwas Schwierigkeiten. Uns fehlen einige Spieler, da fehlen natürlich auch einige Automatismen. Ich habe lieber alle Spieler und muss dann entscheiden, welche elf ich spielen lasse.»
Vargas über seinen unverhofften Startelf-Einsatz
«Ich weiss lieber, ob ich spiele oder nicht. Aber ich habe mich natürlich gefreut über diese Chance. Wir wussten, dass es ein schwieriges Spiel sein wird. Wir haben bis am Schluss unser Spiel durchgezogen und so konnten wir gewinnen.»
Xhaka über das Spiel und seine momentane Verfassung
«Der Trainer hat angedeutet, dass es heute enorm schwierig wird. Wir haben gut angefangen, in der zweiten Halbzeit waren wir zu offen, zu wenig kompakt. Itten macht sie hervorragend, sicher bin ich sehr happy für ihn. Viele wissen, dass ich eine schwierige Zeit hinter mir habe und bin sehr froh über diese Woche und einfach mal weg und den Kopf zu befreien.»
Itten über sein Debüt
«Ich kann es nicht realisieren, alleine das Aufgebot war unerwartet für mich. Und dann so ein Spiel hier zuhause im Kybunpark. Es ist einfach schön, dass wir dieses Spiel gewinnen konnten. Alles andere war dann umso schöner. Das ist ein Highlight, dass nicht mehr weggeht. Ein Länderspiel für die Schweiz ist ein grosser Kindheitstraum.»
Die Tabelle vor der letzten Runde
schweiz tabelle
90'
Spielende
Die Schweiz schlägt Georgien mit 1:0. Lange musste man zittern, doch am Ende lässt Debütant Cedric Itten die ganze Schweiz jubeln. Nur sechs Minuten nach seiner Einwechslung trifft der St. Galler per Kopf. Bis dahin ging relativ wenig bis gar nichts bei der Nati. Nach 20 Minuten trafen die Kaukasier gar den Pfosten und sorgten so für einige Schockmomente. Die beste Chance in der ersten Halbzeit hatte Nico Elvedi, doch sein Kopfball wurde auf der Linie geblockt. Im zweiten Durchgang wurde die Partie immer harziger. Steffen hat gar Glück, dass er nicht des Feldes verwiesen wurde, denn sein Foul war nahe am Platzverweis.

Nach diesem Mini-Sieg reicht der Nati nun einen Punkt gegen Fussballzwerg Gibraltar. Eine lösbare Aufgabe.
90'
Schiedsrichter Makkelie packt zwei Minuten obendrauf.
89'
Kankava mimt den Messi und lässt gleich drei Schweizer stehen, ehe er zusehen muss, wie Yann Sommer seinen Schuss pariert. Da dürften sich die Schweizer ruhig etwas stärker wehren.
85'
Auswechslung - Georgien
rein: Valeriane Gvilia, raus: Zurab Davitashvili
Ex-Luzerner Gvilia kommt noch für die letzten Minuten, Davitashvili geht für ihn vom Platz.
84'
Auswechslung - Schweiz
rein: Djibril Sow, raus: Edimilson Fernandes
Letzter Wechsel bei der Schweiz. Djibril Sow kommt für Edimilson Fernandes.
84'
Auswechslung - Georgien
rein: Elguja Lobjanidze, raus: Giorgi Kvilitaia
Bei Georgien ersetzt Lobjanidze Kvilitaia.
von Lowend
Petko liest heimlich Watson, oder glenn quagmire hat einen direkten Draht zur Trainerbank! 👏
Vargas ist wohl ziemlich ausgelaugt nach diesem Kraftakt
von demian
Warum jetzt Vargas runter muss und der Holzfäller Steffen auf dem Platz bleiben darf versteht auch keiner.
von Scaros_2
Einer vom FCSG in SG im Debütt gleich sein 1. Tor. WAS will man mehr als St. Galler?
78'
Auswechslung - Schweiz
rein: Christian Fassnacht, raus: Ruben Vargas
Zweiter Wechsel bei der Schweiz. Fassnacht ersetzt den starken Vargas.
77'
Tor - 1:0 - Schweiz - Cedric Itten
Tor für die Schweiz! Und ausgerechnet Debütant Itten ist für das 1:0 zuständig. Nach einer tollen Flanke von Zakaria geht der St. Galler Stürmer vergessen und köpfelt das Leder in die entfernte Ecke.
76'
Kiteshvili schrammt knapp am georgischen Führungstreffer vorbei. Aus grosser Entfernung haut der Mittelfeldmann drauf und Sommer kann gerade noch klären. Der hätte haargenau gepasst.
74'
Gelbe Karte - Schweiz - Renato Steffen
Steffen sieht für ein überhartes Einsteigen Gelb. Dabei hat der Wolfsburger sogar Glück, dass er nicht duschen gehen muss, denn da traf er mit der Sohle den Gegner.
71'
Auswechslung - Schweiz
rein: Cedric Itten, raus: Albian Ajeti
Wechsel bei der Schweiz: Cedric Itten kommt zu seinem Nati-Debüt, der blasse Ajeti beendet seinen Arbeitstag.
Irgendwo gibt's auch noch einen Dart-Wettbewerb
von Melvin+
Bei Sky läuft sonst noch Golf ... sicher spannender. 🤷🏼‍♂️
69'
Vargas mimt nun nicht nur den Flügelflitzer sondern auch gleich den Stossstürmer. Dabei bringt der Jungspund knappe 70kg auf die Waage. In wenigen Augenblicken wird ihm hoffentlich Hilfe zur Seite gestellt, denn Itten steht für sein Debüt bereit.
Ein toller Gedanke
von Glenn Quagmire
Kann jemand bitte dem Megaphon-Sirenen-Heini das Teil dort hin schieben, wo die Sonne nicht scheint. Danke.
65'
Und wieder wird es vor Sommer gefährlich. Shengelia kommt völlig frei zum Abschluss, doch dieser gleicht mehr einem Punt in der NFL und fliegt Gottseidank klar über das Tor.
62'
Wann wechselt Petkovic? Noch sind gut 30 Minuten zu spielen und die Nati hat sich ziemlich festgefahren.
von Scaros_2
Kann mich mal wer wecken wenn es hier ne chance oder Tor gibt? Ist egal ob für oder gegen die Schweiz *gähn*.
57'
Steffen hat plötzlich viel Platz, doch sein Pass auf die Seite kommt sehr spät. Somit haben die Georgier viel Zeit, um Männer hinter den Ball zu bringen. Ein weiteres Mal klären die Kaukasier.
55'
Vargas setzt sich schön durch auf der Seite und bringt zur Abwechslung eine tiefe Flanke. Allerdings ist wieder bei der georgischen Abwehr Endstation. Immerhin, einer der beiden Augsburger fällt positiv auf.
52'
Die Startminuten gehören klar den Georgiern. Die Schweiz weiss sich nur mit Fouls zu helfen, was zu einigen Standards für die Gäste führt.
47'
Die Georgier prüfen bereits zwei Minuten nach Wiederanpfiff Yann Sommer. Doch für den Nati-Goalie ist das Geschoss aus der Distanz kein Problem.
Eine der besseren Ideen
von Glenn Quagmire
Abeti raus, Itten rein #wennichpetkovicwäre
46'
Weiter geht's mit der zweiten Halbzeit.
45'
Ende erste Halbzeit
Pause im Kybunpark. Just mit dem Pausenpfiff kommt Ajeti noch einmal zu einer Chance, doch sein Kopfball pariert Goalie Loria locker. Nach 45 Minuten ist die Schweiz zwar die bessere Mannschaft, doch viele Chancen gab es nicht für die Nati. Einzig Elvedis Kopfball brachte das Stadion zum Jubeln, doch die Georgier klären auf der Linie. Ansonsten war die Schweiz vor allem aus der Distanz gefährlich. Rodriguez und Xhaka prüften den georgischen Goalie von Weitem, doch die schlecht geklärten Bälle konnten nicht verwertet werden. Dabei hätte es nach 20 Minuten auch ganz bitter ausgehen können. Nach einem Gerangel im Strafraum war es Kvilitaia, der am Pfosten scheiterte.

Das Spiel der Schweiz ist also noch ausbaufähig. Vor allem bei den Flanken dürfte man ruhig etwas kreativer sein, denn auf schwach getretene, hohe Bälle sind die Georgier mittlerweile eingestellt. Auch eine frühe Auswechslung könnte ein Mittel für Petkovic sein. Ajeti ist sein Mangel an Spielpraxis anzumerken, denn der Stürmer fällt kaum auf. Vielleicht kommt gar Cedric Itten zu seinem Nati-Debüt.
44'
Kaum spielen die Georgier über den eigenen Torhüter, gellen Pfiffe durch das Stadion. Dabei erweist Loria den Schweizern einige Gefallen mit seinen mässigen Paraden.
Können sie noch: über die Nations League
von Coffee2Go
Georgien kämpft und spielt mit soviel Herzblut. Eigentlich schade, dass sie die EM nicht mehr erreichen können
Nicht der Tag der Nummer Sieben
von Staedy
Ajeti ist ein Ersatzspieler mehr nicht. Zeigt es auch.
39'
Den haben wir schon im Tor gesehen! Elvedi kommt frei zum Kopfball nach Xhakas Ecke, doch auf der Linie können die Georgier klären.
35'
Es läuft nicht mehr so rund bei der Nati wie zu Beginn der Partie. Die Fehlpässe häufen sich und auch die starke rechte Angriffsseite um Lichtsteiner und Fernandes hat einiges an Aggressivität eingebüsst.
31'
Gelbe Karte - Georgien - Jaba Kankava
Nächste Karte für einen Georgier. Kankava fällt ebenfalls Lichtsteiner und sieht dafür Gelb.
29'
Gelbe Karte - Georgien - Giorgi Loria
Khocholava wird vom niederländischen Unparteiischen verwarnt für ein Foul an Lichtsteiner.
24'
Den musst du machen! Xhaka hat viel zu viel Platz und hämmert aus der Distanz drauf. Der Abpraller landet bei Ajeti, der wohl etwas überrascht wurde vom plötzlichen Ballgewinn, doch der Stürmer von West Ham kann nicht reüssieren.
von Scaros_2
Läck Boby, damit haben wir das Glück fast schon ausgebraucht.
19'
Pfostenschuss Georgien! Kvilitaia liegt nach einem Zweikampf mit Akanji am Boden und spitzelt irgendwie das Leder an Sommer vorbei. Viel Glück für die Schweiz, da müssen wir uns beim Aluminium bedanken.
schweiz georgien pfosten
17'
Nächste Topchance für die Schweiz. Xhaka und Vargas scheitern jedoch an der georgischen Verteidigungsmauer.
Dänemark – Gibraltar 1:0*
Die Dänen gehen gegen den Fussballzwerg in Führung. Nach einem gröberen Chaos besitzt Skov die härtesten Stollen und schweisst das Leder unter die Latte.
13'
In diesen ersten zwölf Minuten der Partie geht viel über die rechte Seite und Captain Lichtsteiner. Viele Flanken finden ihren Weg in den Strafraum, doch die Georgier lassen sich nicht erwischen und köpfeln, was das Zeug hält.
10'
Auch Rodriguez versucht sich aus weiter Ferne und auch bei diesem Schuss sieht Loria nicht besonders stilsicher aus. Den anschliessenden Eckball pflückt er hingegen sauber aus der Luft.
9'
Zakaria mit der besten Chance bislang für die Nati. Aus der Distanz prüft er den georgischen Keeper, der etwas Mühe bei der Parade hat. Seine Vorderleute können jedoch klären.
6'
Kankava gibt den ersten Torschuss der Partie ab. Sein Geschoss aus der Distanz ist aber kein Problem für Yann Sommer.
Die Männer aus Adligenswil
von hoi123
2x FC Adligenswil von Beginn an👍
3'
Die Nati tritt heute übrigens ein erstes Mal mit den neuen Trikots an. Auffallend sind vor allem die vier "Berg"-Spitzen, die für die vier Landesteile stehen sollen.
von Nelson Muntz
Hoooo Hiiiiiii! (so tönt Hopp Schwiiz jeweils im TV)
1'
Spielbeginn
Anpfiff in St. Gallen! Schiedsrichter Makkelie gibt die Partie frei.
Gleich geht es los!
Die Hymnen sind gesungen, das Stadion ist ausverkauft; alles ist bereit für einen weiteren Nati-Sieg.
Petkovic zum Wechsel gezwungen – Vargas nun in der Startaufstellung
Seferovic scheint sich beim Aufwärmen verletzt zu haben; Muskelbeschwerden an der Wade sind wohl das Problem. Für den jungen Vargas, der eigentlich noch für die U21 auflaufen dürfte, ist es damit der erste Einsatz von Beginn an für die Nati.
So kommt die Schweiz weiter
Mit einem Sieg heute gegen Georgien würde in Gibraltar ein Unentschieden reichen, um an der EM 2020 teilzunehmen – umgekehrt gilt das gleiche. Die Ausgangslage ist hervorragend, obwohl Stammkräfte wie Shaqiri, Schär und Embolo heute Abend fehlen.

Die Tabelle vor den heutigen Partien:
Petkovic setzt auf zwei Stürmer
Wie würde Vladimir Petkovic die diversen verletzungsbedingten Ausfälle kompensieren, war eine der meist diskutierten Fragen im Vorfeld der Partie im ausverkauften Kybunpark. Der Nationaltrainer entschied sich neben acht Arrivierten für Edimilson Fernandes, Renato Steffen und Albian Ajeti – und gegen die zuletzt in den Klubs formstarken Loris Benito oder Djibril Sow.

Fernandes gehört schon seit der Nations League im letzten Herbst zum erweiterten Stammpersonal der SFV-Auswahl. Zuletzt traf er beim Sieg gegen Irland in Genf zum wichtigen 2:0 in der Nachspielzeit, weswegen der Schweiz aus den verbleibenden zwei Spielen gegen Georgien und Gibraltar vier Punkte zur EM-Qualifikation reichen.

Während Ajeti bereits beim 3:3 gegen Dänemark und beim 4:0 gegen Gibraltar in der Startaufstellung stand, kommt der Wolfsburg-Legionär Steffen erstmals in dieser Qualifikation von Beginn an zum Zug. Beide bestreiten gegen Georgien ihr 10. Länderspiel.

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Zwei Pflichtaufgaben

Der Schweiz fehlen vier Punkte zur Qualifikation für die EM-Endrunde 2020. Noch nie hat sie sich vier Mal in Folge sportlich für eine Endrunde qualifiziert.

Vor vier Jahren wurde das St.Galler Publikum Zeuge einer vorzeitigen EM-Qualifikation der Schweiz. Während die SFV-Auswahl gegen San Marino 7:0 gewann, stolperte Slowenien gleichzeitig über Litauen und bescherte der Schweiz am zweitletzten Spieltag das EM-Ticket für die Endrunde in Frankreich. In der Theorie könnte sich solches am Freitag im ausverkauften Kybunpark wiederholen. Die Schweiz schlägt Georgien, Dänemark gibt gegen Gibraltar Punkte ab, und noch vor dem letzten Spiel wäre die EM-Teilnahme der Schweiz im nächsten Sommer fix.

Switzerland cheers after qualifying for the UEFA EURO 2016 qualifying group E soccer match Switzerland against San Marino, at the AFG Stadium in St. Gallen, Switzerland, on Friday, October 9, 2015. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Spieler und Fans feiern nach dem Kantersieg gegen San Marino die Qualifikation für die EM 2016. Bild: KEYSTONE

Natürlich ist nicht damit zu rechnen, dass sich Dänemark im Heimspiel gegen die Amateure von Gibraltar einen Fehltritt leistet. Doch das Fallbeispiel zeigt, wie komfortabel sich die Ausgangslage für die Schweiz präsentiert. So oder so reichen ihr vier Punkte aus den Spielen gegen Georgien und dann am Montag in Gibraltar. «Der Sieg gegen Irland hat uns die Tür geöffnet. Jetzt können wir alles selber entscheiden», sagte Nationaltrainer Vladimir Petkovic.

Petkovic und seine Spieler wissen, dass die letzten beiden Aufgaben zwar Stolpersteine sein könnten, von hohen Hürden zu sprechen, wäre indes verfehlt. Gegen Georgien und Gibraltar zu punkten, gegen die Nummern 90 und 196 im FIFA-Ranking, ist für die Schweizer Auswahl eine Pflichtaufgabe. Solche Aufgaben hat sie in den letzten Jahren fast immer ohne Fehl und Tadel gelöst. Siege gegen Island, Zypern oder Albanien, Litauen, Estland oder San Marino, Lettland, Andorra oder Färöer waren die Basis für den erfolgreichen Weg an die WM- und EM-Endrunden 2014, 2016 und 2018.

24 Siege in 28 «Pflichtspielen»

28 solche Spiele gegen die Teams aus den Lostöpfen 3 bis 6 hat die Schweiz seit 2012 in der Qualifikation absolviert. 24 Mal hat sie gewonnen, nur einmal, im Oktober 2014 in Slowenien zum Beginn der Ära von Petkovic, hat sie verloren. Hinzu kommen Unentschieden gegen Island und Zypern (WM-Qualifikation 2014) sowie Irland (EM-Qualifikation 2020). So regelmässig die Schweiz beim Versuch scheitert, mit einem Sieg gegen einen «Grossen» die nächste Stufe zu erreichen, so regelmässig erfüllt sie ihre Pflicht gegen die «Kleinen».

«Wir bringen jedem Gegner den nötigen Respekt entgegen», hatte Verteidiger Fabian Schär im Frühling vor dem Start in die EM-Qualifikation und vor dem Hinspiel in Georgien erklärt. Vor wenigen Tagen meinte Granit Xhaka zur komfortablen Ausgangslage: «Wenn einer kommt und denkt, das sei ein Selbstläufer, dann ist er fehl am Platz.» Wie die Resultate dokumentieren, sind solche Aussagen mehr als bloss Plattitüden. Die Schweizer Spieler sind gut vorbereitet für die letzten Aufgaben zum Nationalteam gestossen. Xhaka etwa sagte: «Ich habe mir die Partie der Georgier gegen Irland (0:0) am Video angeschaut. Sie wollen nicht hinten hinein stehen, sondern wollen Fussball spielen. So haben sie Irland das Leben sehr schwer gemacht.»

Im Gegensatz zur Schweiz mit ihrem 2:0-Startsieg in Tiflis gaben Dänemark und Irland gegen Georgien auswärts Punkte ab. Deshalb hat die Mannschaft von Petkovic vor den letzten zwei Spieltagen der Gruppe D die auf dem Papier einfachere Ausgangslage als die Dänen oder die Iren, obwohl die Bilanz in den Duellen gegen die beiden Konkurrenten um die ersten zwei Plätze mit je einem Sieg und Niederlage sowie zwei Unentschieden durchzogen ist.

Vor einem historischen Resultat

Vier Punkte gegen Georgien und Gibraltar sind Pflicht – genauso wie die EM-Teilnahme in einem 24er-Feld für einen WM-Achtelfinalisten wie die Schweiz als Pflicht angesehen wird. Vor diesem Hintergrund geht schnell vergessen, dass die SFV-Auswahl in den nächsten Tagen Historisches erreichen kann. Noch nie hat sie sich vier Mal in Folge auf sportlichem Weg für eine Endrunde qualifiziert.

Vier Endrunden-Teilnahmen in Folge sind durchaus keine Selbstverständlichkeit. Nur acht weitere Teams waren auch an den WM in Brasilien und Russland sowie an der EM in Frankreich dabei. Grosse Nationen wie Italien oder die Niederlande haben das nicht geschafft. Auch Schweden und Dänemark, die letzten beiden Teams, welche die Schweiz in einem Endrunden- oder Qualifikationsspiel hatten schlagen können, fehlten mindestens einmal. (ram/sda)

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